Neueste Analysen und Kommentare

Frankreich: Muslime rein, Juden raus

von Giulio Meotti  •  21. November 2017

  • Die Vorstädte sind zu einem der sichtbarsten Zeichen der Islamisierung Frankreichs geworden. Der Antisemitismus verschlingt die Französische Republik.

  • Während jüdische Symbole aus Frankreich verschwinden, vermehren sich islamische Symbole, von Burkinis an den Stränden bis hin zum Schleier am Arbeitsplatz. Juden, die nicht aus Frankreich geflohen sind, versuchen "unsichtbar"zu werden.

  • Frankreichs Vorstädte werden rasant zu Apartheidgesellschaften. Der Judenhass ist das Tor zu "La France soumise" geworden - der Unterwerfung Frankreichs.

Bild: Französische Soldaten bewachen eine jüdische Schule in Paris. (Foto von Jeff J. Mitchell/Getty Images)

Vororte ("banlieues") - weit weg von den wohlhabenden Boulevards und Bistros von Paris - bilden das "andere Frankreich". Sie sind das "periphere Frankreich" ("La France Périphérique"), wie es der Geograph Christophe Guilluy in einem wichtigen Buch nennt. Sie sind es, wo das Zusammenleben zwischen den Gemeinschaften wirklich erprobt wurde.

In den letzten 20 Jahren sind diese französischen Vorstädte nicht nur zu "Konzentrationen von Armut und sozialer Isolation" geworden, sondern sind auch von einigen der am dichtesten besiedelten jüdischen Gebiete Frankreichs zu "verlorenen Gebieten der Republik" geworden, so der große Historiker Georges Bensoussan in seinem Buch "Les territoires perdus de la République".

Diese Vorstädte sind zu einem der sichtbarsten Zeichen der Islamisierung Frankreichs geworden.

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Europas Komplizenschaft beim illegalen Landraub der Palästinenser

von Ruthie Blum  •  19. November 2017

Illegale palästinensische Gebäude im Raum Jerusalem.

Es gehört schon eine besondere Frechheit dazu, wenn Vertreter der Europäischen Union "humanitäre" Empörung gegenüber Israel zum Ausdruck bringen, weil es illegal gebaute Objekte im Westjordanland abreisst – während die EU mit palästinensischen Kriminellen, die schamlos Land aus arabischem Besitz stehlen, unter einer Decke steckt.

In einem, wie es heisst "nie dagewesenen" Schritt gaben acht europäische Länder – Mitglieder einer Initiative, die sich das Westbank Protection Consortium nennt – vor Kurzem den Entwurf eines offiziellen Briefes an die israelische Regierung bekannt, in dem sie eine Entschädigung in Höhe von 30.000 € verlangen.

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Deutschland und Österreich: Imame warnen Muslime vor Integration

von Stefan Frank  •  18. November 2017

Das Islamische Zentrum in Wien (Foto: Zairon/Wikimedia Commons)

Kein Begriff wird in der Debatte um Zuwanderer in Deutschland und Österreich so oft benutzt wie der der "Integration". Doch die für viele muslimische Migranten wichtigste Institution leistet dazu meist keinen Beitrag oder kämpft sogar aktiv gegen Integration: die Moschee. Das ist das Ergebnis einer offiziellen Studie aus Österreich und von privaten Recherchen eines deutschen Journalisten.

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Der US Friedensplan für den Nahen Osten?

von Bassam Tawil  •  17. November 2017

Vergangene Woche zitierten die Saudis unerwartet den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, zu Gesprächen nach Riad. Thema dieser Gespräche, die wie verlautet, war Trumps "ultimative Lösung" für den israelisch-arabischen Konflikt. Wie es heisst, erklärte man Abbas, er habe keine andere Wahl, als den Plan zu akzeptieren oder sein Amt niederzulegen. Auf diesem Foto: Ein Treffen zwischen Abbas und dem saudischen König Salman im Jahr 2015. (Foto: Thaer Ghanaim/PPO via Getty Images)

Wer hat gesagt, die Palästinenser hätten keinen Respekt vor Saudi-Arabien und den übrigen arabischen Ländern? Den haben sie.

Die Palästinenser haben Respekt vor dem Geld ihrer arabischen Brüder. Der Respekt, an dem es ihnen mangelt, ist der vor den Oberhäuptern der arabischen Staaten und Regierungen sowie der dortigen Königsfamilien.

Es ist wichtig, dies zu berücksichtigen, angesichts des zunehmenden Geredes über die Bemühungen Saudi-Arabiens, die Trump-Regierung bei der Vermarktung eines umfassenden Friedensplans für den Nahen Osten – dessen Details verblüffend geheimnisvoll bleiben – zu unterstützen.

Vergangene Woche zitierten die Saudis unerwartet den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmoud Abbas, zu Gesprächen nach Riad. Thema dieser Gespräche, die wie verlautet, von Jared Kushner gefördert worden waren, war Trumps "ultimative Lösung" für den israelisch-arabischen Konflikt.

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Frankreich: Eine sich zersetzende Zivilisation

von Giulio Meotti  •  16. November 2017

  • Die Behörden und Eliten Frankreichs zerreißen Stück für Stück das historische, religiöse und kulturelle Erbe des Landes, so dass am Ende nichts mehr übrig bleibt. Eine Nation, die ihrer Identität beraubt ist, wird feststellen müssen, dass ihre innere Kraft gebrochen ist.

  • Kein französischer Terrorist, der zum Köpfe abschneiden nach Syrien gereist ist, hat seine Staatsbürgerschaft verloren. Die Zeitschrift Charlie Hebdo erhält jetzt neue Morddrohungen, und keine größere französische Publikation brachte ihre Solidarität mit ihren ermordeten Kollegen zum Ausdruck, indem sie islamische Karikaturen zeichnete. Viele der französischen Intelligenzia wurden wegen angeblicher "Islamophobie" vor Gericht geschleppt.

  • Das Martyrium von Pater Jacques Hamel in den Händen der Islamisten ist bereits in Vergessenheit geraten; der Ort des Massakers wartet noch immer auf einen Besuch von Papst Franziskus als Zeichen des Mitgefühls und der Achtung.

  • Frankreich "opferte die Opfer, um den Kampf gegen die Mörder zu vermeiden". - Shmuel Trigano, Soziologe.

Arzt kümmert sich um ein Opfer eines Terroranschlags in Paris am 13. November 2015. (Foto von Thierry Chesnot/Getty Images)

Frankreich steht kurz vor dem Gedenken an die Opfer der Terroranschläge vom 13. November 2015. Was wurde in den zwei Jahren seit den Anschlägen erreicht?

Die französischen Behörden gewähren den mehr als 2.500 Opfern der Dschihad-Angriffe in Paris und Saint-Denis eine Entschädigung in Höhe von 64 Millionen Euro. Wichtige Siege wurden auch durch Anti-Terror-Kräfte errungen. Nach einer Umfrage der Wochenzeitung L' Express wurden in den letzten zwei Jahren 32 Terroranschläge vereitelt, 625 Schusswaffen beschlagnahmt, 4.457 Dschihadistenverdächtige durchsucht und 752 Personen unter Hausarrest gestellt. Aber der allgemeine Eindruck ist der eines "von innen her fragilen" Landes.

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Die Iran-Hamas-Hisbollah Connection

von Khaled Abu Toameh  •  15. November 2017

Das Treffen in Beirut zwischen Hamas-Führer Saleh Arouri und Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah. (Foto: Hezbollah durch Al Manar)

Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri hat die Nase voll. Vergangene Woche vollendete der Iran nach dem Rücktritt von Hariri, der Berichten zufolge nach Saudi-Arabien floh, seine Übernahme des Libanon.

Hariri, der die Hisbollah und deren iranische Unterstützer anprangerte, sagte, er fürchte um sein Leben. Hariri hat allen Grund, sich vor der Hisbollah, der mächtigen schiitischen Terrorgruppe und Bevollmächtigten des Iran, die die effektive Kontrolle im Libanon innehat, zu fürchten.

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Die Migrantenkrise hat Europa auf den Kopf gestellt

von Giulio Meotti  •  10. November 2017

  • "Die Migrantenkrise ist der 11. September der Europäischen Union... An jenem Tag im Jahr 2001 hat sich in den USA alles verändert. Binnen einer Minute entdeckte Amerika seine Verwundbarkeit. Migranten hatten dieselbe Wirkung in Europa... Die Migrationskrise untergräbt die Ideen von Demokratie, Toleranz und... die liberalen Prinzipien, die unsere ideologische Landschaft ausmachen." Ivan Kratsev, Vorsitzender des Zentrums für liberale Strategien in Sofia und Mitglied des Instituts für Geisteswissenschaften in Wien, Le Figaro.

  • Die europäische Öffentlichkeit sieht die EU-Institutionen jetzt mit Verachtung an. Sie nehmen sie - unter Multikulturalismus und Einwanderung - nicht nur als gleichgültig gegenüber ihren eigenen Problemen wahr, sondern als zusätzliches Problem.

  • "Wir sind eine kulturelle Gemeinschaft, was nicht bedeutet, dass wir besser oder schlechter sind - wir sind einfach anders als die Außenwelt... unsere Offenheit und Toleranz kann nicht bedeuten, dass wir davor zurücktreten, unser Erbe zu schützen". Donald Tusk, Präsident des Europarates.

Tausende von Migranten kommen am 17. September 2015 zu Fuß an einem Bahnhof in Tovarnik, Kroatien, an. (Foto von Jeff J. Mitchell/Getty Images)

Wenige Wochen nachdem Deutschland seine Grenzen für über eine Million Flüchtlinge aus dem Nahen Osten, Afrika und Asien geöffnet hatte, sagte der ungarische Premierminister Viktor Orbán, die Migrationskrise würde "die Demokratien destabilisieren". Er wurde als Demagoge und Fremdenfeind bezeichnet. Zwei Jahre später wurde Orbán bestätigt. Wie Politico jetzt erklärt, "echoen die meisten EU-Staatschefs den ungarischen Ministerpräsidenten" und der ungarische Premierminister kann nun behaupten, dass "unsere Position langsam zur Mehrheitsposition wird".

Viele in Europa scheinen verstanden zu haben, was Ivan Krastev, der Vorsitzende des Zentrums für Liberale Strategien in Sofia und Mitglied des Instituts für Geisteswissenschaften in Wien, kürzlich Le Figaro erklärte:

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Deutschland: In Flüchtlingsheimen grassiert die Gewalt

von Soeren Kern  •  7. November 2017

  • Die deutschen Behörden rechtfertigen ihr Versäumnis, die Öffentlichkeit über das Ausmaß des Problems zu informieren, indem sie sich auf die Persönlichkeitsrechte der Straftäter berufen.

  • Seit langem schon warnen Experten, die Praxis, Migranten unterschiedlicher ethnischer und religiöser Herkunft in engen Behausungen unterzubringen, sei der ideale Nährboden für Gewalt.

  • "Ein Handwerker, der in einem Heim gearbeitet hatte, berichtet von 'mafiösen Zuständen'. Flüchtlinge hätten sich dort sogar für den Zugang zu den Steckdosen bezahlen lassen", berichtet Der Tagesspiegel.

Migranten trainieren in einer Unterkunft in Sarstedt, Niedersachsen, 17. November 2015. (Foto: Alexander Koerner/Getty Images)

In deutschen Asylunterkünften grassieren Gewaltverbrechen – Körperverletzungen, Vergewaltigungen und Mord; das geht aus einem an die Öffentlichkeit gedrungenen Geheimdienstbericht hervor. Die deutschen Behörden, die angesichts der Welle der Gewalt ohnmächtig scheinen, rechtfertigen ihr Versäumnis, die Öffentlichkeit über das Ausmaß des Problems zu informieren, indem sie sich auf die Persönlichkeitsrechte der Straftäter berufen.

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Dawa: Die Samen des Hasses säen

von Judith Bergman  •  6. November 2017

  • "In westlichen Ländern zielt Dawa darauf ab, Nicht-Muslime zum politischen Islam zu konvertieren und unter den bestehenden Muslimen extremere Ansichten zu erreichen. Das Endziel von Dawa ist es, die politischen Institutionen einer freien Gesellschaft zu zerstören und sie durch strenge Scharia zu ersetzen." Ayaan Hirsi Ali in ihrem Buch Die Dawa-Herausforderung: Politischer Islam als Ideologie und Bewegung und wie man ihr entgegenwirken kann.

  • Das Endziel, einen islamischen Staat in den Vereinigten Staaten zu etablieren, könnte kaum klarer sein. Der Vorwand auf ihrer öffentlichen Website, dass ICNA sich für "Vielfalt" und "Inklusion" einsetzt, kann nicht anders als ein Versuch der Tarnung bezeichnet werden, genauso wie es das erklärte Ziel der "Etablierung eines Ortes für den Islam in Amerika" ist.

  • Wenn westliche Regierungen nicht imstande sind, die Gefahr zu erfassen, die von Organisationen wie Tablighi Jamaat, iERA und ICNA und, gemäss Kritikern, andere wie CAIR und ISNA - ausgehen, geschweige denn etwas gegen sie zu unternehmen, statt endlos von "Islamophobie" besessen zu sein - könnte Qaradawi Recht bekommen.

Die in Somalia geborene muslimische Dissidentin und Autorin Ayaan Hirsi Ali schrieb in ihrem kürzlich erschienenen Buch, dass im Westen das Endziel von Dawa (die muslimische Praxis der islamischen Evangelisation und Missionierung) "darin besteht, die politischen Institutionen einer freien Gesellschaft zu zerstören und sie durch die strenge Scharia zu ersetzen". (Foto von Elisabetta Villa/Getty Images)

Während der Westen mit der Bekämpfung von "Hassrede", "Islamophobie" und weißen hegemonialen Gruppen beschäftigt ist, scheint er mehr als bereit zu sein, die Kultivierung muslimische Hassrede und hegemonialem Verhalten gegenüber Nicht-Muslimen zu ignorieren.

Es handelt sich um eine Kultivierung, die vor allem im Prozess der Dawa, der muslimischen Praxis der islamischen Evangelisation oder Mission vorkommt, deren Ergebnisse diese Woche offenbar in einem Terroranschlag in der Innenstadt von New York zu sehen waren. Der aus Usbekistan stammende Terrorist Sayfullo Saipov wurde offenbar erst nach seinem Umzug in die USA radikalisiert. Die Moschee, die er in New Jersey besuchte, stand seit 2005 unter Überwachung durch das NYPD. Ein 2016 von der Regierung in Auftrag gegebener Bericht sagte, dass usbekische Staatsangehörige "sich am wahrscheinlichsten radikalisieren, wenn sie als Migranten im Ausland arbeiten," laut dem US-Außenministerium.

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Frankreich: Neues Anti-Terror-Gesetz in Kraft

von Soeren Kern  •  5. November 2017

  • Das neue Gesetz autorisiert die Präfekten, die Schließung von Moscheen oder anderen Orten der Religionsausübung für bis zu sechs Monate anzuordnen, wenn es scheint, dass Prediger "Ideen oder Theorien" vertreten, die zu "Gewalt, Hass oder Diskriminierung aufrufen, die Durchführung von Akten des Terrorismus provozieren oder solche Akte verherrlichen".

  • Die französische Polizei und die Geheimdienste überwachten rund 15.000 Dschihadisten auf französischem Boden, berichtete Le Journal du Dimanche am 9. Oktober. Von diesen stünden 4.000 "ganz oben" auf der Gefährderskala und würden sehr wahrscheinlich in Zukunft Anschläge verüben.

  • Wie Le Figaro am 26. Oktober enthüllte, erhalten 20 Prozent der 1.900 französischen Dschihadisten, die für den Islamischen Staat kämpfen, immer noch Sozialleistungen – mindestens 500.000 Euro seit 2012.

Foto: Polizisten patrouillieren nach einem Terroranschlag am 21. April 2017, bei dem ein Polizist getötet und ein weiterer verletzt wurde, die Champs-Élysées in Paris. (Foto von Jeff J Mitchell/Getty Images)

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat ein neues Anti-Terror-Gesetz unterzeichnet, das Präfekten, der Polizei und den Sicherheitskräften weitreichende Befugnisse dabei verleiht – ohne dass sie eine richterliche Genehmigung einholen müssten –, Wohnungen zu durchsuchen, Personen unter Hausarrest zu stellen und zur Religionsausübung genutzte Räume zu schließen. Die Maßnahme ermächtigt zudem die Polizei, Personenkontrollen an den französischen Grenzen durchzuführen.

Das neue Gesetz, das am 18. Oktober vom französischen Senat ratifiziert wurde, macht aus zwei Ausnahmemaßnahmen, die im Zuge des Ausnahmezustands erlassen worden waren, der seit zwei Jahren in Kraft ist – seit den dschihadistischen Anschlägen von Paris im November 2015 –, einen Dauerzustand. Ursprünglich hatte der Ausnahmezustand am 1. November auslaufen sollen.

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Milizen gegen palästinensische "Versöhnung"

von Khaled Abu Toameh  •  3. November 2017

Milizsoldaten der Fatah in Gaza, 2007. (Foto: Abid Katib/Getty Images)

Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmoud Abbas, erklärt, er wolle keine "Milizen" im Gazastreifen sehen, wenn die mit der Hamas erreichte "Versöhnungs"-Vereinbarung realisiert wird. Die Hamas ihrerseits hat Abbas' Forderung bereits zurückgewiesen.

"Die palästinensische Führung wird das Modell der Milizen im Gazastreifen nicht akzeptieren, weil es nicht erfolgreich ist", sagte Abbas gegenüber der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua. "Es sollte eine Autorität, ein Gesetz, und eine Waffenmacht geben, keine Milizen."

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Facebook und Social Media helfen dem Dschihad; Zensur derjenigen, die dem Dschihad entgegentreten

von Benjamin Weingarten  •  1. November 2017

  • Dass große Technologiekonzerne ganz offen die freie Meinungsäußerung von Dschihad-Gegnern ersticken, ist schon schlimm genug; was jenseits von Gewissenlosigkeit liegt, ist die Tatsache, dass sie gleichzeitig islamischen Hegemonialisten ermöglichen, genau den Inhalt zu verbreiten, den die Konterschihadisten entlarvt haben.

  • Laut der Klageschrift sind die Namen und Symbole der palästinensischen arabischen Terroristengruppen und Einzelpersonen den Behörden bekannt, und "Facebook hat die Daten und die Fähigkeit, die Erbringung von Dienstleistungen für [solche] Terroristen einzustellen, aber... hat sich entschieden, dies nicht zu tun".

  • In einem gesonderten Rechtstreit wird behauptet, dass Twitter nicht nur indirekt davon profitiert, dass seine Nutzerbasis durch die Zunahme der ISIS-verknüpften Accounts zunimmt, sondern auch direkt durch gezielte Werbung profitiert.

  • Wenn dschihadistische Inhalte unkontrolliert über den Cyberspace auf der ganzen Welt verbreitet werden dürfen, geht es um nationale und internationale Sicherheit. Tragischerweise für die westliche Zivilisation haben seine Technik- und Medienikonen - wenn auch unwissentlich - mit denen konspiriert, die aktiv daran arbeiten, sie zu zerstören.

In den letzten Jahren haben große Social Media und andere Online-Unternehmen versucht, Inhalte, die als islam- oder muslimkritisch interpretiert werden könnten, einzuschränken oder sogar zu kriminalisieren, selbst wenn das Material nur Worte und Taten radikaler Islamisten aufdeckt.

Der kürzliche Versuch der digitalen Zahlungsplattform PayPal, zwei konservativen Organisationen - Jihad Watch und der American Freedom Defense Initiative - zu verbieten, den Service weiterhin als Spendenkonto zu nutzen, ist ein perfektes Beispiel dafür. Obwohl PayPal das Verbot rückgängig gemacht hat, war sein erster Schritt Teil eines anhaltenden Krieges gegen die freie Meinungsäußerung von Konterjihadisten -- denjenigen, die Ideologie, Ziele, Taktiken und Strategien islamischer Hegemonialisten aufdecken und versuchen, die islamische hegemoniale globale Agenda zu besiegen oder zumindest abzuwehren.

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'Mohammed' ist die Zukunft Europas

von Giulio Meotti  •  30. Oktober 2017

  • In den nächsten dreißig Jahren wird die Bevölkerung Afrikas voraussichtlich um eine Milliarde zunehmen.

  • Der französische Ökonom Charles Gave hat unlängst vorausgesagt, dass Frankreich 2057 eine muslimische Mehrheit haben wird - und diese Schätzung berücksichtigte nicht einmal die Zahl der erwarteten neuen Migranten.

  • Zweifellos wird die explodierende Bevölkerung Afrikas versuchen, an die Küste eines wohlhabenden, senilen Europas zu gelangen, das sich bereits in einer demografischen Revolution befindet. Europa muss, um seine Kultur zu bewahren, harte Entscheidungen treffen und sich nicht nur zu Tode amüsieren. Die Frage ist: Wird Europa seine Grenzen und Zivilisation schützen, bevor es überflutet wird?

In den Jahren 2015 und 2016 erreichten nach einem Bericht des Pew Research Centers etwa 2,5 Millionen Migranten Europa. Abb.: Migranten vor der libyschen Küste versuchen am 18. Februar 2017, das Mittelmeer nach Europa zu überqueren. (Foto von David Ramos/Getty Bilder)

Der französische Präsident Emmanuel Macron ist in diesem Sommer mitten in einem politischen Sturm gelandet - mit Rassismusvorwürfen - weil er gesagt hat, dass Frauen "mit sieben oder acht Kindern" für den gegenwärtigen Zustand des afrikanischen Kontinents verantwortlich sind und damit laut Macron eine Herausforderung geschaffen haben, die "zivilisatorisch" ist.

Die Vereinten Nationen geben Macron Recht. Laut dem jährlichen Bevölkerungsbericht der UNO, "World Population Prospects", lebt derzeit ein Sechstel der Weltbevölkerung in Afrika. Bis 2050 wird der Anteil bei einem Viertel liegen, und am Ende des Jahrhunderts - wenn Afrika vier Milliarden Menschen haben wird - bei einem Drittel.

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Europas neue offizielle Geschichte löscht das Christentum, fördert den Islam

von Giulio Meotti  •  29. Oktober 2017

  • "Die Gastgeber des falschen Europas sind vom Aberglauben des unvermeidlichen Fortschritts verzaubert. Sie glauben, dass die Geschichte auf ihrer Seite ist, und dieser Glaube macht sie hochmütig und verächtlich, unfähig, die Mängel in der postnationalen, postkulturellen Welt, die sie konstruieren, anzuerkennen." — Pariser Erklärung, unterzeichnet von zehn angesehenen europäischen Gelehrten.

  • Der Vorschlag des deutschen Innenministers Thomas de Maizière, muslimische Feiertage einzuführen, zeigt, dass Europas offizieller "postchristlicher" Säkularismus gegenüber dem Islam ganz einfach schweigt.

Die Europäische Kommission hat die Slowakei aufgefordert, ihre Gedenkmünzen neu zu gestalten, indem sie die christlichen Heiligen Kyrill und Methonius beseitige. (Bildquellen: Münze - Europäische Kommission; Bratislava, Slowakei - Frettie/Wikimedia Commons)

Vor wenigen Tagen haben einige der wichtigsten Intellektuellen Europas - darunter der britische Philosoph Roger Scruton, der ehemalige polnische Bildungsminister Ryszard Legutko, der deutsche Gelehrte Robert Spaemann und Professor Rémi Brague von der Sorbonne in Frankreich - die "Pariser Erklärung" herausgegeben. In ihrer ehrgeizigen Erklärung lehnen sie das "falsche Christentum der universellen Menschenrechte" und den "utopischen, pseudo-religiösen Kreuzzug für eine grenzenlose Welt" ab. Stattdessen fordern sie ein Europa auf der Grundlage "christlicher Wurzeln", das sich von der klassischen Tradition" inspirieren lässt und Multikulturalismus ablehnt:

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Der Iran-Hamas Plan, Israel zu zerstören

von Khaled Abu Toameh  •  27. Oktober 2017

Hamas Treffen im Iran. (Foto: Tasnim News Agency / Mahmod Hosseini. CC BY 4.0)

In einem historischen Wiedererwachen mischt sich der Iran einmal mehr in die internen Angelegenheiten der Palästinenser ein. Dies lässt nichts Gutes für die Zukunft der "Versöhnung" zwischen der Hamas und der Fatah-Fraktion der Palästinensischen Autonomiebehörde unter Führung von Präsident Mahmoud Abbas erahnen. Das erneute Auftreten des Iran im Zuge seiner Bestrebungen, die eigene politische und militärische Präsenz in der Region auszubauen, ist kein gutes Zeichen für die Zukunft der Stabilität im Nahen Osten.

Die Iraner drängen die Hamas, auch trotz der vor Kurzem unter der Schirmherrschaft Ägyptens zwischen Hamas und Fatah unterzeichneten "Versöhnungs"-Vereinbarung, an ihren Waffen festzuhalten. Was ist dabei das Ziel des Iran? Dass die Hamas ihre Vorbereitungen für einen Krieg gegen Israel fortsetzt und sogar verstärkt.

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