• "Zwischen den Akten des Missbrauchs, die sich oft über etliche Tage erstreckten, stellten die Männer aus Oxford sicher, dass die Mädchen bewacht wurden, so dass sie nicht entkommen konnten. Die Mädchen wurden nicht nur an verschiedenen Orten in Oxford missbraucht, sondern auch für denselben Zweck in andere Städte gebracht, etwa nach London und Bournemouth." Oxfordshire Serious Case Review.

  • "Ich kam gegen zwei oder drei Uhr morgens zur Polizeistation, am ganzen Körper Blut, es durchtränkte meine Hose bis zum Schambereich. Sie taten mich als ungezogene Querulantin ab." — Zeugenaussage eines Opfers, Oxfordshire Serious Case Review.

  • "Ich habe eine Beschwerde gegen einen Mann eingereicht, der mich aus einem Kinderheim verkauft hat. Er wurde festgenommen, freigelassen und verkaufte mich wieder." — Zeugenaussage eines Opfers, Oxfordshire Serious Case Review.

  • "Die Polizei nannte uns keine Adressen, mit denen wir hätten losgehen und sie zurückbringen können." — Zeugenaussage der Eltern eines Opfers, Oxfordshire Serious Case Review.

  • "Obwohl sie minderjährig war, wurde uns gesagt, dass uns das nichts anginge." — Zeugenaussage der Eltern eines Opfers, Oxfordshire Serious Case Review.

  • Der Bericht benennt keine Verantwortlichen. Für das Versäumnis zu handeln werden "ein Mangel an Wissen" und "Fehler bei der Organisation" verantwortlich gemacht.

  • Die örtlichen Behörden überall in Großbritannien "unternehmen beträchtliche intellektuelle Anstrengungen", um Gründe zu finden, nicht die vorgeschriebenen öffentlichen Ermittlungen wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern einleiten zu müssen, aus Angst vor einer "negativen Publicity". — The Telegraph.

  • Laut neuen Plänen müssen Lehrer, Sozialarbeiter, Polizisten und gewählte Amtsträger tätig werden, wenn sie den Verdacht des sexuellen Missbrauchs eines Kindes haben – widrigenfalls droht ihnen eine Gefängnisstrafe von fünf Jahren.

  • "Systematisches Versagen wurde durch Schweigen gebilligt, notorische Stümper wurden mit Beförderung belohnt, Informanten ließ man auflaufen. Warum sollte sich nach den Taten daran jetzt etwas ändern?" — Simon Kent, ein britischer Kommentator.

Laut einem erschreckenden neuen Bericht wurden während der letzten 15 Jahre mutmaßlich fast 400 britische Mädchen von muslimischen Vergewaltigungsbanden in Oxfordshire sexuell missbraucht, die Jüngsten von ihnen sollen erst elf Jahre alt gewesen sein. Der Bericht beschuldigt die örtlichen Behörden, den Missbrauch aufgrund einer "Kultur des Leugnens" immer wieder ignoriert zu haben

Das Ausmaß des Missbrauchs in Oxfordshire, einem Landkreis im Südosten Englands, erinnert an ähnlich schockierende Berichte über sexuellen Missbrauch von weißen britischen Mädchen durch muslimische Banden in Bristol, Derby, Rochdale, Rotherham und Telford – was zeigt, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt, sondern um eine Welle.

Der 133 Seiten starke Serious Case Review (SCR) wurde am 3. März veröffentlicht, am selben Tag, als der britische Ministerpräsident David Cameron den sogenannten Downing-Street-Missbrauchs-Gipfel einberief, auf dem er ein Bündel neuer Maßnahmen verkündete, die darauf zielen, mehr Täter vor Gericht zu bringen.

Der Bericht – der aufdeckt, dass es "Grund zu der Annahme" gibt, dass seit 2004 373 Mädchen in Oxfordshire sexuell missbraucht worden sind – konzentriert sich auf die Zeugenaussagen von sechs Mädchen und ihre Kontakte mit den Behörden. Die Mädchen waren Opfer in den Fällen, die im "Operation Dompfaff"-Prozess behandelt wurden, bei dem im Mai 2013 sieben Muslime für schuldig befunden wurden, die Mädchen zwischen 2004 und 2012 verkauft und vergewaltigt zu haben.

Sieben Mitglieder einer Kindersexbande in Oxford, die 2013 verurteilt wurden (im Uhrzeigersinn von links oben): Assad Hussain, Zeeshan Ahmed, Kamar Jamil, Bassam Karrar, Mohammed Karrar, Akhtar Dogar und Anjum Dogar. Wegen der Vergewaltigung, der Folter und des Menschenhandels von britischen Mädchen, von denen einige erst elf waren, wurden sie 2013 zu insgesamt 95 Jahren Gefängnis verurteilt.

Laut dem SCR wurden die sechs Mädchen zwischen 2005 und 2010 500-mal als vermisst gemeldet – in der Hälfte der Fälle zu Zeitpunkten, als sie unter Aufsicht staatlicher Kinderschutzeinrichtungen waren –, doch die Behörden kümmerten sich nie darum, Ermittlungen anzustellen.

Der zweite Teil des Berichts enthält Ausschnitte aus dem Eröffnungsplädoyer des Prozesses, der das Augenmerk auf das Leiden der Mädchen richtet. Die Männer "flößten ihnen Alkohol ein und gaben ihnen Drogen wie Cannabis, Kokain, Crack und manchmal auch Heroin. Die Mädchen wurden nach einigen der Drogen süchtig und fühlten sich nicht mehr dazu in der Lage, ohne sie auszukommen. Dies machte sie noch stärker abhängig von den Männern."

Der Bericht fährt fort:

"Manchmal übten die Männer auch extreme physische und sexuelle Gewalt gegen die Mädchen aus und drohten, dass schweres Leid über sie und/oder ihre Familien kommen würde, sollten sie jemals versuchen, sich dem Zugriff der Gruppe zu entziehen."

"Die Angeklagten brachten die Mädchen an andere Orte, meist Hotels, Ferienhäuser oder leere Privatwohnungen, damit weitere Männer Sex mit ihnen haben konnten; auch dies geschah häufig in Gruppen und oft gegen Geld, das nicht an die Mädchen, sondern an die Männer gezahlt wurde."

"Die meisten der Männer, die sich an dem sexuellen Missbrauch der jungen Mädchen beteiligten, taten dies über viele Jahre hinweg. Jeder war weitaus älter als jedes der Mädchen und wusste genau, was er tat: das Leid und die Qualen, die er den Mädchen zufügte; die Tatsache, dass ihre Handlungen illegal waren und von verwerflicher Gleichgültigkeit zeugten. Kurzum, ihr Verhalten war absichtlich und fortdauernd. Viele der an den Mädchen vorgenommenen sexuellen Handlungen waren extrem in ihrer Verderbtheit. Den Mädchen wurden für gewöhnlich so viele Drogen verabreicht, dass sie kaum wahrnahmen, was passierte. Tatsächlich sagen sie, dass dies die einzige Art war, wie sie das ertragen konnten."

"Zu dem sexuellen Missbrauch gehörten vaginale, anale und orale Vergewaltigung, sowie der Gebrauch verschiedener Objekte wie etwa Messer, Fleischerbeile, Baseballschläger … Sexspielzeuge. … Er war oft begleitet von erniedrigenden Handlungen wie Beißen, Kratzen, Urinieren, Würgen, Fesseln. Die Mädchen wurden auch geschlagen, und es wurden ihnen Verbrennungen zugefügt. Die sexuellen Handlungen wurden oft von Gruppen von Männern ausgeführt; manchmal erstreckten sie sich über mehrere Tage."

"Die Orte, zu denen die Mädchen gebracht wurden, waren oft Privat- oder Ferienhäuser in Oxford. Einige der Privathäuser schienen leer zu stehen und einzig für den Zweck des Missbrauchs genutzt zu werden. Die Männer, die kamen, um bezahlten Sex mit den Mädchen zu haben, stammten nicht immer aus Oxford; viele kamen von weither angereist, aus Orten wie Bradford, Leeds, London und Slough. Es scheint, dass sie eigens des sexuellen Missbrauchs junger Mädchen wegen kamen, oft nach Terminabsprache mit den Männern aus Oxford, die die Mädchen in ihrer Gewalt hatten."

"Zwischen den Akten des Missbrauchs, die sich oft über etliche Tage erstreckten, stellten die Männer aus Oxford sicher, dass die Mädchen bewacht wurden, so dass sie nicht entkommen konnten. Die Mädchen wurden nicht nur an verschiedenen Orten in Oxford missbraucht, sondern für diesen Zweck auch in andere Städte gebracht, etwa nach London und Bournemouth."

Der dritte Teil des SCR zeigt, dass die örtlichen Behörden den Missbrauch schon früh – nämlich 2005 – hätten stoppen können, dies aber versäumten, weil sie sich weigerten, die Klagen der Mädchen ernst zu nehmen. Der Bericht enthält Dutzende von Kommentaren der Mädchen, die sie in den Befragungen machten, darunter:

"Ich kam gegen zwei oder drei Uhr morgens zur Polizeistation, am ganzen Körper Blut, es durchtränkte meine Hose bis zum Schambereich. Sie taten mich als ungezogene Querulantin ab."

"Warum würde eine 13-Jährige sich so etwas ausdenken?"

"Der Sozialarbeiter wollte nur das hören, was er hören musste, damit es keinen Grund gab, tätig werden zu müssen …"

"Die Polizei hat mich nie nach dem Warum gefragt – sie haben mich einfach nach Hause gefahren."

"Ich dachte, dass wenn ich der Polizei erzählte, was wirklich passierte, sie mir nicht glauben würden, sie sie nicht festnehmen würden, und dann … Sie haben nichts getan; das hat mich denken lassen, dass nichts getan werden konnte."

"Ich habe eine Beschwerde gegen einen Mann eingereicht, der mich aus einem Kinderheim verkauft hat. Er wurde festgenommen, freigelassen und verkaufte mich wieder."

"Oxford und ein anderes Gremium haben sich meinetwegen gestritten und versucht zu vermeiden, etwas tun zu müssen. Es war nicht mein Fehler, dass ich missbraucht wurde."

"Die Sozialdienste haben ihre Hände in Unschuld gewaschen – 'es ist deine eigene Wahl', haben sie mir gesagt."

"Eine WPC [Polizeibeamtin] fand mich betrunken mit Männern. Ich sagte, ich sei okay, und sie ging weg und ließ mich mit den Männern allein. In dieser Nacht wurde ich missbraucht."

Der SCR zeigt auch, dass Eltern außer sich waren angesichts des Mangels an Interesse, den Polizei und Sozialarbeiter an den Tag legten, die oft die Mädchen selbst für ihre Lage verantwortlich machten. Unter den Kommentaren von Eltern sind folgende:

"Die Polizei würde niemals jemanden verfolgen, wenn sie nicht stahlharte Beweise hat."

"Niemand hat an uns gedacht – wie es wäre, wenn es ihre Tochter wäre."

"Die Polizei nannte uns keine Adressen, mit denen wir hätten losgehen und sie zurückbringen können."

"Obwohl sie minderjährig war, wurde uns gesagt, dass uns das nichts anginge."

"Ich habe versucht, den Sozialdiensten von den Beweisen zu erzählen – aber sie waren daran nicht interessiert. Es war offensichtlich, dass es sich um etwas Sexuelles handelte."

"Ein großer Teil ihres Lebens wurde ihr genommen – Zeit, die sie im Jugendclub, beim Skaten oder auf Schulpartys hätte verbringen sollen –, für diesen Verlust sind sie verantwortlich: die Täter und die Polizei/Sozialdienste, die sie nicht gestoppt haben, als sie davon wussten."

"Es beschäftigt mich die ganze Zeit – was meinem 'Baby' passiert ist und was ich getan habe, weil ich nicht verstanden habe, was passierte. Sie wussten, was mit ihr passierte, und haben es mir nicht gesagt."

"Warum haben sie das während der langen Ermittlungen ungestört weitergehen lassen?"

"Niemand hat mit uns darüber gesprochen, wie man mit den Verantwortlichen verfahren könnte."

"Die Polizisten sagten, dass sie nicht in Gefahr zu sein scheine, dass sie glücklich sei, dort zu sein, und weigerten sich, mir zu sagen, wo sie ist."

"Die Lösung [der Sozialarbeiter] bestand darin, sie zu knuddeln und mit ihr zu McDonald's zu gehen."

"Einer der Leiter sagte mir [bevor der Missbrauch ans Licht kam]: "Sie ist gewieft, und liebt es."

"[Als an einem Ort, wo ein junges Mädchen mit älteren Männern zusammen war, wegen eines Einbruchs ermittelt wurde,] war der Einbruch für die Polizei das Thema, nicht, was ein 13-jähriges Mädchen unter lauter älteren Männern macht."

"Bei den behördenübergreifenden Treffen hat nie jemand mitgeschrieben oder Notizen gemacht, und es gab nie eine Tagesordnung."

"Das Kinderheim hat mir nicht gesagt, dass sie vermisst wurde."

"Ich bin darüber verzweifelt, jemals eine Antwort zu bekommen, die für unser Anliegen Partei nahm, statt uns zu beschuldigen und zu beschämen."

Trotz alledem benennt der Bericht keine Verantwortlichen. Für das Versäumnis zu handeln werden "ein Mangel an Wissen" und "Fehler bei der Organisation" verantwortlich gemacht. Der Bericht folgert:

"Der Serious Case Review (SCR) fand keine Belege für mutwillige Pflichtversäumnisse oder Fehlverhalten von Organisationen; was es mitunter gab, war ein beunruhigender Mangel an Neugierde und Beharrlichkeit, und viel Arbeit hätte beträchtlich anders und besser durchgeführt werden sollen. Es gibt kaum Anzeichen dafür, dass das Verständnis des sexuellen Missbrauchs von Kindern oder dessen, wie damit umzugehen ist, sobald er erkannt wurde, vor Ort wesentlich anders ist als anderswo im Land."

"Oberflächlich betrachtet, scheinen viele der Schilderungen in diesem Bericht von beruflicher Unfähigkeit, Unachtsamkeit oder Untätigkeit zu zeugen. Sie werden besser verständlich, wenn man sie in den Kontext des damaligen Wissens und der damaligen Arbeitsabläufe stellt, der praktischen Schwierigkeiten im Hinblick auf Beweismittel und einer professionellen Denkart, die nicht verstand, dass die Fähigkeit der Opfer ,nein' zu sagen, völlig abhanden gekommen war."

"Das allgemeine Problem war nicht, die Art des Missbrauchs zu erfassen – die Verführung, das Wegführen von zu Hause, die Erosion der Einwilligung, die Unfähigkeit zu fliehen und der schiere Horror dessen, was die Mädchen durchlebten –, sondern dies als etwas eher Freiwilliges zu betrachten. Als etwas, das die Mädchen taten, statt als etwas, das ihnen angetan wurde."

Laut dem Telegraph unternehmen die örtlichen Behörden überall in Großbritannien "beträchtliche intellektuelle Anstrengungen", um Gründe zu finden, nicht die vorgeschriebenen öffentlichen Ermittlungen wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern einleiten zu müssen – aus Angst vor einer "negativen Publicity".

Eine Untersuchung, die in der Zeitung zitiert wird, fand über 30 Fälle, in denen sich die örtlichen Behörden geweigert hatten, eine Serious Case Review durchzuführen, wie sie das Gesetz verlangt, sobald ein Kind als Folge eines Missbrauchs ernsthaft verletzt wurde. Dort, wo Untersuchungen eingeleitet wurden, versäumten sie oft, zu untersuchen, wie "Angst, Überarbeitung, Schüchternheit, absichtliche Blindheit und Überoptimismus" die Sozialarbeiter dazu brachten, schlechte Entscheidungen zu treffen.

Britische Sozialarbeiter benötigten "eine massive Dosis gesunden Menschenverstand", sagte Ministerpräsident Cameron auf dem Gipfel über Kindesmissbrauch am 3. März. Unter Hinweis auf Zitate aus dem Bericht sagte er:

"Man braucht kein Training im Erkennen von sexuellem Missbrauch von Kindern, um zu wissen, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht, wenn eine 12-Jährige mit einem 25-Jährigen schläft, und dass man nicht betrunken, mit Prellungen, halbnackt und blutend nach Hause kommt, nachdem man seine ,Freunde' getroffen hat."

Cameron fügte hinzu:

"Ich halte es für sehr wichtig, dass wir einen Schritt zurücktreten und einfach den Horror dessen zur Kenntnis nehmen, was in unserem Land passiert ist. Junge Mädchen – und sie sind junge Mädchen – werden immer und immer wieder in industriellem Maßstab missbraucht, werden vergewaltigt, werden von einem Haufen Täter zu einem anderen gereicht. Und während all dies geschah, sind zu viele Organisationen und Leute daran vorbeigelaufen. Wir müssen beschließen, dass dies jetzt aufhört, dass es nicht wieder passiert und dass wir Missbrauch als solchen erkennen."

Laut neuen Plänen, die auf dem Gipfel verkündet wurden, wird die Regierung den Straftatbestand der "absichtlichen Vernachlässigung", der jüngst eingeführt wurde, um alte Menschen in Pflegeheimen zu schützen, so ausweiten, dass er auch Kinder vor Kinderschändern schützt. Das würde von Lehrern, Sozialarbeitern, der Polizei und gewählten Amtsträgern verlangen, dass sie tätig werden, wenn sie den Verdacht des sexuellen Missbrauchs eines Kindes haben – widrigenfalls droht ihnen eine Gefängnisstrafe von fünf Jahren. Das neue Gesetz würde auf allen Ebenen der Verwaltung greifen, von den untersten Angestellten bis zu den höchsten Leitern.

Einige Beobachter betrachten Camerons Plan allerdings mit Skepsis. Der konservative Abgeordnete Tim Loughton, ehemaliger Unterstaatsekretär für Kinder und Familien, kommentierte in einem Interview mit Sky News den Oxfordshire-Bericht mit den Worten:

"Von einem 'beunruhigenden Mangel an Neugierde' zu sprechen, ist eine sehr vornehme Art zu sagen: 'klare Inkompetenz und Vernachlässigung' vonseiten der Jugendämter, der Sozialdienste und der Polizei in Oxfordshire."

Loughton fügte hinzu, dass der Straftatbestand der "absichtlichen Vernachlässigung" des neuen Gesetzes sehr schwer nachzuweisen sei. Die Staatsanwälte müssten beweisen, dass die Behörden "aktiv Bürger blockieren, die Anschuldigungen vorbringen", und dass es "eine Verschwörung mit dem Ziel der Vertuschung und des Verschweigens" gebe.

Auch der britische Kommentator Simon Kent ist pessimistisch. Er schreibt:

"Es ist eine Tatsache, dass Lehrer, Ratsmitglieder, die Polizei, Vertreter des NHS [Nationaler Gesundheitsdienst] und Sozialarbeiter in England und Wales beim Schutz von Kindern vor sexuellen Übergriffen seit einer Generation radikal versagt haben."

"Systematisches Versagen wurde durch Schweigen gebilligt, notorische Stümper wurden mit Beförderung belohnt, Informanten ließ man auflaufen. Warum sollte sich nach den Taten jetzt daran etwas ändern?"

"Es wird Jahre dauern, bis David Camerons Absichten umgesetzt werden. In der Zwischenzeit wird der Missbrauch weitergehen, zur ewigen Schande derer, die die Macht haben, nicht aber die ideologische oder innere Stärke, ihn zu stoppen."

Kent folgert: "Zu wenig, zu spät. Das ist einfach nicht gut genug."

Soeren Kern ist ein Senior Fellow des New Yorker Gatestone Institute und Senior Fellow for European Politics der in Madrid ansässigen Grupo de Estudios Estratégicos / Strategic Studies Group. Besuchen Sie ihn auf Facebook und folgen ihm auf Twitter.

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