Neueste Analysen und Kommentare

China: kauft Europa auf

von Judith Bergman  •  19. Januar 2022

  • Erstaunliche 40 % von 650 chinesischen Investitionen in Europa in den Jahren 2010-2020 hatten laut Datenna [ein niederländisches Unternehmen, das chinesische Investitionen in Europa im Auge behält] "eine hohe oder mittlere Beteiligung von staatlichen oder staatlich kontrollierten Unternehmen".

  • Der Europäische Rechnungshof, eine EU-Institution, die die EU-Finanzen überwacht, hat festgestellt, dass es aufgrund des Mangels an umfassenden Daten schwierig ist, sich einen Überblick über chinesische Investitionen in der EU zu verschaffen. es scheint, dass niemand es aufzeichnet.

  • Effiziente Systeme zur Blockierung ausländischer Investitionen aufgrund nationaler Sicherheitsbedenken scheinen ebenfalls entweder zu fehlen oder werden einfach nicht ausreichend genutzt.

  • Die "strengsten Kontrollrahmen" halten China eindeutig nicht auf.

  • Was in Europa jetzt dringend benötigt zu werden scheint, ist ein tieferes Verständnis der Bedrohung, die von China ausgeht, sowie der politische Wille, darauf zu reagieren. Maßnahmen sind dringend erforderlich, um Investitionen zu blockieren, die Europas strategische Vermögenswerte auf einem Silbertablett Chinas Staatsunternehmen servieren, die die Kommunistische Partei Chinas dann verwendet, um ihre expansionistischen Ziele voranzutreiben.

Seit mehr als einem Jahrzehnt kauft China heimlich europäische Unternehmen in strategischen Sektoren auf, insbesondere in den Bereichen Technologie und Energie. Effiziente Systeme zur Blockierung ausländischer Investitionen aufgrund nationaler Sicherheitsbedenken scheinen entweder zu fehlen oder werden nicht ausreichend genutzt. (Bildquelle: iStock)

Seit mehr als einem Jahrzehnt kauft China heimlich europäische Unternehmen in strategischen Sektoren auf, insbesondere in den Bereichen Technologie und Energie. China scheint diese europäischen Vermögenswerte zu nutzen, um die Ambitionen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) zu erfüllen, eine globale Kraft zu werden, die technologisch unabhängig vom Westen ist und letztendlich die USA als wirtschaftliche, politische und militärische Supermacht der Welt verdrängt.

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Chinas feindliche Übernahme im Südpazifik

von Lawrence A. Franklin  •  14. Januar 2022

  • Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) beschleunigt ihre Kampagne zur Isolierung Taiwans von der bestehenden internationalen Ordnung, indem sie Führungspersönlichkeiten auf einigen dieser armen Inseln Bestechungsgelder anbietet, um mit Taipeh zu brechen. Derzeit haben nur 15 Nationen formelle diplomatische Beziehungen zu Taiwan, und vier davon befinden sich im Südpazifik: die Marshallinseln, Nauru, Palau und Tuvalu.

  • Einige dieser Staaten hatten einst diplomatische Verbindungen zu Taiwan, wurden aber anscheinend von Pekings Angebot an Finanzkrediten, Investitionen und korrupten Praktiken abgeworben. Dazu gehörten zeitweise direkte Einmischungen in die innenpolitischen Angelegenheiten dieser Inseln, die die Effizienz ihrer Regierungsinstitutionen bedrohten.

  • Die Intensität des Strebens der Kommunistischen Partei Chinas, den US-amerikanischen Mantel der pazifischen Überlegenheit – den die USA im Zweiten Weltkrieg unter großen Opfern erworben haben – zu erben, zeigt deutlich, dass Pekings Ambitionen über die Wiedervereinigung Taiwans mit dem chinesischen "Mutterland" hinausgehen.

  • Chinas aggressive und anhaltende diplomatische Offensive, um die gesamte Konstellation der einst prowestlichen Ministaaten des Südpazifiks für sich zu gewinnen, deutet einmal mehr auf das entschlossene Begehren hin, zur dominierenden globalen Supermacht im Pazifikraum aufzusteigen – und die Vereinigten Staaten und ihre freien und unabhängigen Verbündeten zu verdrängen – zusammen mit der Annexion des Rests der Welt.

  • Wann wird der Westen – Öffentliche Funktionäre und private Unternehmen – aufhören, Chinas feindliche Übernahme zu finanzieren?

Die Kommunistische Partei Chinas beschleunigt ihre Kampagne, Taiwan von der bestehenden internationalen Ordnung zu isolieren, indem sie Führungspersönlichkeiten in einigen armen pazifischen Inselstaaten Bestechungsgelder anbietet, um mit Taipeh zu brechen. (Bildquelle: iStock)

Im Oktober letzten Jahres veranstaltete die Volksrepublik China (VRC) per Videoverbindung die erste Außenministerkonferenz mit fast 20 pazifischen Inselstaaten. Am 3. Dezember setzten die Chinesen dieser Initiative schnell nach und gründeten "Die Reserve der China-Pazifik-Inseln für Notfallvorräte".

Chinas diplomatische Offensive im Südpazifik legt einen weiteren Versuch nahe, die USA als wichtigste Supermacht der Welt zu ersetzen und stattdessen ihre autoritären Werte zu etablieren.

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Terrorismus oder Frieden? Mahmoud Abbas will scheinbar beides

von Khaled Abu Toameh  •  10. Januar 2022

Wenn der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, wirklich an einer Rückkehr an den Verhandlungstisch mit Israel interessiert ist, muss er sich entscheiden, ob er auf der Seite seiner Friedenspartner in Israel oder seiner politischen Feinde in der Hamas steht.Im Bild: Abbas (rechts) trifft sich am 24. November 2011 in Kairo, mit dem Hamas-Führer Khaled Mashaal. (Foto: Mohammed al-Hams/Khaled Mashaal's Office of Media via Getty Images)

Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmoud Abbas, erklärte diesen Monat, dass er an einer Wiederaufnahme der Friedensgespräche mit Israel interessiert sei. Abbas äusserte sich am Vorabend eines Treffens, das er am 23. November mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in der Schwarzmeerstadt Sotschi abhielt.

Abbas erklärte, er wolle die Friedensgespräche mit Israel unter der Schirmherrschaft Russlands und der drei anderen Mitglieder des internationalen Quartetts wieder aufnehmen: Europäische Union, die Vereinten Nationen und die USA.

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Schweden, Bandengewalt und eine neue Premierministerin

von Judith Bergman  •  6. Januar 2022

  • Schweden steht vor weit mehr als einem "ernsten Problem".

  • Schweden hat die höchste Zahl tödlicher Schussabgaben pro Million Einwohner in Europa, so der neueste Bericht von Brå über Schussabgaben, der im Mai veröffentlicht wurde. Schweden ist zudem das einzige Land in Europa, in dem die Zahl der tödlichen Schussabgaben seit dem Jahr 2005 zugenommen hat.

  • "Der Hauptgrund für die Entwicklung der Schussabgaben und Explosionen ist die Situation in gefährdeten Gebieten, in denen sich die Bewohner von Kriminellen bedroht fühlen, wo es offenen Drogenhandel gibt und wo Kriminelle manchenorts parallele soziale Strukturen geschaffen haben", schrieb die schwedische Polizei in einer aktuellen Pressemitteilung.

  • In sechs von sieben Polizeidistrikten setzen Banden 12-jährige Kinder für ihre kriminellen Aktivitäten ein, darunter den Verkauf von Drogen und den Transport von Waffen.

Schwedens neue Premierministerin Magdalena Andersson hat eine gewaltige Aufgabe vor sich: Den Umgang mit der ständig wachsenden Bandengewalt und Schussabgaben in schwedischen Städten. Schweden hat die meisten tödlichen Schussabgaben pro Million Einwohner in Europa. (Foto von Kenzo Tribouillard/Pool/AFP via Getty Images)

Schwedens neue Premierministerin, die Sozialdemokratin Magdalena Andersson, die zuvor Finanzministerin war, hat eine gewaltige Aufgabe vor sich: Den Umgang mit der ständig wachsenden Bandengewalt und mit Schussabgaben in schwedischen Städten. Ihr Vorgänger, Stefan Löfven, konnte das exponentielle Wachstum der Schussabgaben während seiner siebenjährigen Amtszeit nicht eindämmen. Das schwedische Parlament wählte Andersson im November knapp zur Nachfolgerin von Löfven, nachdem Löfven im August seinen Rücktritt angekündigt hatte.

"Schweden ist ein fantastisches Land, aber wir stehen vor einer Reihe ernsthafter Probleme", sagte Andersson. "Ich habe vor, jeden Stein umzudrehen, um die Rassentrennung zu durchbrechen und das Gewaltverbrechen zurückzudrängen, das Schweden heimsucht..."

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Der palästinensische Dschihad gegen die Juden

von Bassam Tawil  •  26. Dezember 2021

Die westlichen Geber scheinen nicht zu verstehen, dass die Weigerung, Israel als Heimatland des jüdischen Volkes anzuerkennen, ein Haupthindernis für den Frieden und die "Zweistaatenlösung" darstellt. "Wir lehnen den jüdischen Staat kategorisch ab", hat der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, bei mehr als einer Gelegenheit erklärt. (Foto: Alex Brandon/Pool/AFP via Getty Images)

Als sich am 17. November Vertreter der Geberländer in Norwegen trafen, um über Finanzhilfen für die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) zu beraten, waren die palästinensischen Führer damit beschäftigt, das zu tun, was sie am besten können: die jüdische Geschichte leugnen und ihr Volk gegen Israel aufhetzen.

Das Leugnen der jüdischen Geschichte und die Delegitimierung Israels sind seit langem fester und wichtiger Bestandteil der Rhetorik der palästinensischen Führung und des palästinensischen Narrativs. In der Welt der Palästinenser haben die Juden keine Geschichte in Jerusalem; sie haben dort nie gelebt, und die jüdischen Tempel haben nie existiert.

Das sind die Botschaften, welche führende Palästinenser in den letzten Jahrzehnten von einer Generation zur nächsten weitergegeben haben. Die Botschaften kommen zumeist von PA-Führern, die immer wieder behaupten, dass sie die "Zweistaatenlösung" unterstützen.

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Armut und wirtschaftliche Turbulenzen erschüttern Erdoğans Thron

von Burak Bekdil  •  22. Dezember 2021

  • Erdoğans größter politischer Rivale vor den Präsidentschaftswahlen 2023 scheint – Armut zu sein.

  • Das erste Jahrzehnt der Herrschaft Erdoğans brachte den Türken tatsächlich relativen Wohlstand. Das Pro-Kopf-BIP stieg stark von 3.281 Euro im Jahr 2002 auf 10.495 Euro im Jahr 2012... Seit 2013 jedoch haben rücksichtslose Vetternwirtschaft, zunehmender Autoritarismus, Korruption und wirtschaftliche Misswirtschaft die Zinsen, Inflation und Arbeitslosigkeit in die Höhe getrieben und das Pro-Kopf-BIP auf geschätzte 6.673 Euro gesenkt.

  • Fast die Hälfte der türkischen Arbeiter sind Mindestlohnempfänger, was bedeutet, dass Millionen von Familien von 207 Euro im Monat leben müssen.

  • Leider befindet sich die Lira seit Anfang 2018 aufgrund ständiger geopolitischer Spannungen mit dem Westen, zunehmender Leistungsbilanzdefizite, schrumpfender Devisenreserven und steigender Staatsverschuldung auf einem Abwärtstrend.

  • Da die Lira auf wahnsinnige historische Tiefststände abstürzt, werden auch die lokalen Gehälter stark abgewertet.

  • Erdoğan wird schnell Opfer seiner eigenen Fehleinschätzungen: einer dramatisch schlecht geführten Wirtschaft und geostrategischen Herausforderungen, die die politische und militärische Macht der Türkei überstiegen.

  • Vielleicht sind diese Fehltritte der Anfang vom Ende von Erdoğans hässlichem Populismus – seinen neoosmanischen Ambitionen, die der türkischen Wirtschaft und der internationalen Isolation des Landes großen Schaden zugefügt haben.

Der größte politische Rivale des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan vor den Präsidentschaftswahlen 2023 scheint – Armut zu sein. Fast die Hälfte der türkischen Arbeiter sind Mindestlohnempfänger, was bedeutet, dass Millionen von Familien von 207 Euro im Monat leben müssen. Im Oktober lag die offizielle Inflationsrate der Türkei im Jahresvergleich bei 19,89 % ... die annualisierte Inflationsrate für diesen Monat wurde mit 49,87 % gemessen. (Foto von Adem Altan/AFP via Getty Images)

Eine verheerende Wirtschaftskrise in den Jahren 2000-2001, die schlimmste aller Zeiten in der modernen türkischen Geschichte, hat Millionen Türken unter die Armutsgrenze getrieben. Im Jahr 2002 gingen Türken an die Wahlurne, um eine regierende Koalition von Mainstream-Parteien zu bestrafen, und wählten Recep Tayyip Erdoğan zum Premierminister. Durch eine einfache Wendung des Schicksals, fast zwei Jahrzehnte später, scheint Erdoğans größter politischer Rivale vor den Präsidentschaftswahlen 2023 – Armut zu sein.

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Frankreich: Ist Éric Zemmour ein Antisemit?

von Yves Mamou  •  8. Dezember 2021

  • Natürlich nicht. Was in Frankreich tatsächlich geschieht, ist eine Befreiung der Meinungsfreiheit. Erstmals seit 40 Jahren wird über Themen wie Einwanderung, Islam und die Vorliebe der Eliten für unkontrollierte Massenmigration in Radio und Fernsehen offen gesprochen.

  • Franzose zu sein und die französische Kultur zu verteidigen macht einen anscheinend zu einem Nazi. Wer es wagte, die muslimische Einwanderung und den Islam zu kritisieren, wurde sofort als Rassist "nahe Jean-Marie Le Pen" gebrandmarkt, von den Medien diffamiert und sogar vor Gericht gestellt.

  • Le Pen war der erste, der die muslimische Einwanderung kritisierte und Fragen zum Islam aufwarf, aber leider tat er dies auf eine Art und Weise... dass es nicht schwer war, ...ihn zu dämonisieren – und oft auch die ganz realen Probleme, die der Front National ansprach, wie die Identität des Landes, die Rolle des Säkularismus, der Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt und die Stellung der Frau.

  • "[Zemmour] hat das Verdienst, die Frage nach Frankreich in den Mittelpunkt der Debatte zu stellen... Er nimmt sich der existenziellen Angst einer wachsenden Zahl von Franzosen an, die sich fragen, ob Frankreich Frankreich bleiben wird, ob ihr Recht auf historische Kontinuität endlich respektiert oder weiter verachtet wird." — Alain Finkielkraut, Autor und Philosoph, Europe1, 24. Oktober 2021.

  • Für Franzosen ist die wichtigste Frage eigentlich nicht, ob Zemmour rassistisch oder antisemitisch ist, sondern ob Frankreich, wie sie es kennen, weiter existieren wird.

Ist Éric Zemmour (im Bild), ein wahrscheinlicher Kandidat für die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in Frankreich, wirklich ein Rassist? Steht Frankreich kurz vor dem Umkippen in den Faschismus? Natürlich nicht. Was in Frankreich tatsächlich geschieht, ist eine Befreiung der Meinungsfreiheit. Erstmals seit 40 Jahren wird über Themen wie Einwanderung, Islam und die Vorliebe der Eliten für unkontrollierte Massenmigration in Radio und Fernsehen offen gesprochen. (Foto von Nicolas Tucat/AFP über Getty Images)

Das Gerücht, ein Jude mit rassistischen und antisemitischen Äußerungen könnte bei der französischen Präsidentschaftswahl im Frühjahr 2022 kandidieren, hat die Landesgrenzen überschritten. Schlimmer noch, das Gerücht ist, dass dieser angeblich rassistische, antisemitische Jude Éric Zemmour von Umfragen unterstützt wird, die ihn als sehr möglichen Kandidaten für die zweite Runde gegen Frankreichs aktuellen Präsidenten Emmanuel Macron prognostizieren.

Sacrebleu! Wie konnte so etwas passieren? Ist Zemmour wirklich ein Rassist? Wird er von einer Welle der extremen Rechten getragen, wie viele auf der Linken suggerieren? Steht Frankreich kurz vor dem Umkippen in den Faschismus?

Natürlich nicht. Was in Frankreich tatsächlich geschieht, ist eine Befreiung der Meinungsfreiheit. Erstmals seit 40 Jahren wird über Themen wie Einwanderung, Islam und die Vorliebe der Eliten für unkontrollierte Massenmigration in Radio und Fernsehen offen gesprochen.

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Versklavung der Schwarzen durch die Weißen: "Das Fundament des Westens"? [1]

von Drieu Godefridi  •  5. Dezember 2021

  • Die Literatur des "1619-Projekts" ist charakteristisch für die heutige neorassistische Bewegung, die den Westen auf die Sklaverei und die Sklaverei auf den Westen reduziert. In diesem Kinderreim ist jeder, der mit weißer Haut geboren wurde, falsch, wenn nicht sogar satanisch.

  • Die Republik Venedig (697-1797 n. Chr.) hatte sich darauf spezialisiert, ganze Schiffsladungen weißer Sklaven aus Nord- und Osteuropa nach Konstantinopel und vom Schwarzen Meer nach Nordafrika zu transportieren.

  • Die Ursprünge der Sklaverei sind weiß. Das hier ist nur eine frühzeitige Erinnerung daran, dass die Sklaverei ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Geschichte ist und dass die Ausübung der Sklaverei nicht das Vorrecht einer bestimmten Gruppe ist. "Sklaverei", wie Paul Louis uns erinnert, "ist eines der wenigen Merkmale, die allen Zivilisationen gemeinsam war".

  • Sklaverei ist keine moralische Wahl, sondern eine finanzielle. Große US-Unternehmen und Pensionsfonds stürzen sich darauf, in China zu investieren, obwohl berichtet wird, dass dort Uiguren als Sklaven eingesetzt werden.

  • Bedauerlicherweise gab es in der muslimischen Welt keine Bewegung, die mit dem westlichen Abolitionismus vergleichbar wäre. Der Westen, angeführt von einem vehement abolitionistischen britischen Staat, war derjenige, der den jahrtausendealten und perfekt geölten Sklavereimechanismus der arabisch-türkisch-muslimischen Welt unterbrach und dann beendete.

  • Kurz gesagt, Sklaverei hat nichts spezifisch Westliches; doch alles ist spezifisch westlich am Abolitionismus.

Die Ursprünge der Sklaverei sind weiß. Sklaverei ist ein integraler Bestandteil der Menschheitsgeschichte, und die Ausübung der Sklaverei ist nicht das Vorrecht einer bestimmten Gruppe. Die Republik Venedig (697-1797 n. Chr.) hatte sich darauf spezialisiert, Schiffsladungen weißer Sklaven aus Nord- und Osteuropa nach Konstantinopel und vom Schwarzen Meer nach Nordafrika zu transportieren. Im Bild: "Art und Weise, wie christliche Gefangene auf dem Markt in Algier als Sklaven verkauft wurden", ein Kupferstich von 1684 von Jan Luyken. (Bildquelle: Historisches Museum Amsterdam/Wikimedia Commons)

Im August 2019 initiierte die New York Times das 1619-Projekt, das aus einer Sammlung von Artikeln besteht, die veranschaulichen sollen, dass die Sklaverei "ein Hauptgrund dafür war, dass die Kolonisten die Amerikanische Revolution kämpften". Dieses Projekt wird von Nikole Hannah-Jones geleitet, einer Reporterin der New York Times, die keine Historikerin, sondern eine bekennende Aktivistin der "kritischen Rassentheorie" ist.[2]

Als amerikanische Historiker die offensichtliche Falschheit dieser Behauptung und ihre revisionistische und negationistische Natur gegenüber der nachgewiesenen, dokumentierten und quellenbasierten historischen Realität anprangerten, änderte die New York Times die ursprüngliche Version der fraglichen Artikel, um zu sagen, dass "manche" Kolonisten für die Verteidigung der Praxis der Sklaverei kämpften. Die New York Times behauptet:

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Warum Palästinenser aus dem Gazastreifen fliehen

von Khaled Abu Toameh  •  30. November 2021

Mindestens drei Palästinenser, die aus der von der Hamas kontrollierten Küstenenklave geflohen sind, wurden vermisst, nachdem ihr Boot offenbar vor der Küste Griechenlands und der Türkei gekentert ist. Im Bild: Zwei Menschen im Gazastreifen ziehen am 22. September 2021 ein Boot entlang eines Strandes. (Foto: Said Khatib/AFP via Getty Images)

Eine Tragödie, die sich kürzlich im Gazastreifen ereignete, hat erneut das Ausmass des Leidens der Palästinenser unter der Herrschaft der vom Iran unterstützten Hamas gezeigt.

Das tragische Ereignis erinnert auch an die Doppelmoral der internationalen Gemeinschaft im Umgang mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt, insbesondere an die Obsession mit Israel und die Tendenz, jegliches Fehlverhalten auf palästinensischer Seite zu ignorieren.

Berichten aus dem Gazastreifen zufolge wurden mindestens drei Palästinenser, die aus der von der Hamas kontrollierten Küstenenklave geflohen sind, vermisst, nachdem ihr Boot offenbar vor der Küste Griechenlands und der Türkei gekentert ist. Die drei gehörten zu den Dutzenden von Palästinensern, die ein besseres Leben fernab der Unterdrückung und Korruption der Hamas suchten.

Bei einem der Opfer handelte es sich um den 25-jährigen Anas Abu Rajileh, bei einem anderen um Nasrallah al-Farra.

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Chinas "moralisch bankrotte" Olympiade

von Gordon G. Chang  •  25. November 2021

  • Das Verschwinden des Tennisstars Peng Shuai in diesem Monat hat viele auf der ganzen Welt dazu veranlasst, die Abhaltung der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking in Frage zu stellen. Die Spiele sollen am 4. Februar beginnen.

  • Es ist jetzt an der Zeit, dass sich die Welt der Realität der Kommunistischen Partei Chinas und des schrecklichen Systems, das sie aufgebaut hat, stellt. Es gibt nur eine richtige Wahl: Verschieben Sie die Spiele.

  • Das Regime wird Peng dazu bringen, Anschuldigungen öffentlich zurückzuziehen oder es wird sie vernichten. Das Individuum bedeutet im gegenwärtigen System Chinas nichts. Zu oft hat das Staatsfernsehen grauenhafte Geständnisse von offensichtlich an Schlafmangel leidenden Menschen ausgestrahlt.

  • Es gibt viele Gründe, die Olympischen Spiele in Peking zu boykottieren oder zu verlegen... Natürlich sollte keiner herrschenden Gruppe, die unter anderem Vergewaltigung, Sklaverei, Massenverhaftungen, Folter, Tötungen und Organraub organisiert, erlaubt werden, Gastgeber von internationalen Sportveranstaltungen zu sein.

  • Das Internationale Olympische Komitee behauptet, diese Gräueltaten gingen es nichts an. Doch der Schutz der Sportler tut es. Pengs Inhaftierung sagt uns, dass Athleten in China nicht sicher sind. Schließlich geht es bei den Spielen in erster Linie um die Wettkämpfer, und ihre persönliche Sicherheit muss im Vordergrund stehen.

  • Selbst zu diesem späten Zeitpunkt ist noch Zeit, die Spiele in China zu boykottieren oder woandershin zu verlegen.

Das Verschwinden des Tennisstars Peng Shuai (im Bild) in diesem Monat hat viele auf der ganzen Welt dazu veranlasst, die Abhaltung der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking in Frage zu stellen. Jetzt könnten nur die moralisch Bankrotten es für eine gute Idee halten, dem chinesischen Regime, das Geiseln nimmt, Vergewaltiger beschützt und Völkermord begeht, zuzugestehen, diesen Wettbewerb auszurichten. (Foto von Wang He/Getty Images)

Das Verschwinden des Tennisstars Peng Shuai in diesem Monat hat viele auf der ganzen Welt dazu veranlasst, die Abhaltung der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking in Frage zu stellen. Die Spiele sollen am 4. Februar beginnen.

Jetzt könnten nur die moralisch Bankrotten es für eine gute Idee halten, dem chinesischen Regime, das Geiseln nimmt, Vergewaltiger beschützt und Völkermord begeht, zuzugestehen, diesen Wettbewerb auszurichten.

Es ist jetzt an der Zeit, dass sich die Welt der Realität der Kommunistischen Partei Chinas und des schrecklichen Systems, das sie aufgebaut hat, stellt. Es gibt nur eine richtige Wahl: Verschieben Sie die Spiele.

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Die Türkei driftet weiter in den russischen Orbit

von Burak Bekdil  •  18. November 2021

  • Sanktionen sind gesetzlich vorgeschrieben für "jede Entität, die bedeutende Geschäfte mit dem russischen Militär- oder Geheimdienstsektor tätigt" — Robert Menendez, Vorsitzender des US-Senats für auswärtige Beziehungen, Daily Sabah, 28. September 2021.

  • "Jeder Neue Kauf durch die Türkei muss neue Sanktionen bedeuten." — Auswärtiger Ausschuss des US-Senats, unter Bezugnahme auf eine US-Entscheidung vom Dezember 2020, der Türkei CAATSA (Countering America's Adversaries Through Sanctions Act) für den Erwerb des S-400-Raketensystems aufzuerlegen, Twitter, 28. September 2021.

  • Außerdem würden Ankara und Moskau über russisches Know-how und den Bau von zwei weiteren Atomkraftwerken für die Türkei diskutieren, zusätzlich zu einem bereits im Bau befindlichen 10-Milliarden-Dollar-Atomreaktor an der türkischen Mittelmeerküste.

  • All diese strategische Planung wird die Abhängigkeit des Nato-Verbündeten Türkei von Russland, auch dem größten Erdgaslieferanten der Türkei, weiter erhöhen.

  • "Der türkische Präsident wird innerhalb der NATO weiterhin eine Spoilerrolle spielen und Putin weitere Möglichkeiten bieten, das transatlantische Bündnis und seine Werte zu untergraben." — Aykan Erdemir, ehemaliges Mitglied des türkischen Parlaments und jetzt in Washington D.C. ansässig, in einer E-Mail an Gatestone.

  • [Erdoğan] wird von der Russland-Karte in seiner Hand keinen Schritt zurückweichen, es sei denn, er sieht, dass seine Liebesaffäre mit Russland mit strafenden Kosten verbunden ist.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan versucht, die Türkei zu einem einzigartigen Beispiel eines politischen Oxymorons zu machen: Ein "unschätzbarer" NATO-Verbündeter auch in einer tiefen strategischen und militärischen Allianz mit Russland. Er wird, die Russlandkarte in der Hand, nicht von seinem Pferdehandel mit dem Westen abweichen, es sei denn, er sieht, dass seine Liebesaffäre mit Russland einen echt strafend hohen Preis haben wird. Im Bild: Erdoğan (rechts) mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. (Bildquelle: kremlin.ru)

Die Türkei ist seit 1952 ein Verbündeter der NATO. Am 6. Oktober lobte der kindlich naive NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg die Türkei als "einen wichtigen Verbündeten, der eine wichtige Rolle bei der Niederlage von Daesh gespielt hat". Beide Ideen sind grob falsch: Die Türkei wird zu einem wichtigen russischen Verbündeten, nicht zu einem NATO-Verbündeten, deren verbündete irreguläre Milizen in Syrien die dschihadistischen Überreste von Daesh (Islamischer Staat) sind.

Wie ein verschmähter Liebhaber, zutiefst beleidigt über die Weigerung von Präsident Joe Biden, ihn am Rande der UNO-Generalversammlung im September in New York zu treffen, eilte der islamistische Präsident der Türkei, Recep Tayyip Erdoğan, am 29. September zu einem Tête-a-tête mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Auf dem Rückweg aus New York sagte Erdoğan zu Reportern: "Die Zeichen in den Beziehungen der Türkei zu den Vereinigten Staaten stehen nicht gut."gggggg

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Frankreich: Kann Éric Zemmour der nächste Präsident werden?
Der Journalist, der die Karten in der französischen Politik neu mischt

von Yves Mamou  •  13. November 2021

  • Zemmour repräsentiert das Frankreich von damals: das Frankreich von Napoleon, Notre Dame de Paris und General Charles de Gaulle, ein Frankreich, das keine islamische Republik werden will. "Die Gefahr für Frankreich besteht darin, ein zweiter Libanon zu werden", sagt Zemmour oft und meint damit ein Land, das zwischen sektiererischen Gemeinschaften zersplittert ist, die sich hassen und fürchten.

  • Er ist der Mann, der die gläserne Decke durchbrach, um Themen wie "Einwanderung" und "Dschihad" in die Mediendiskussion einzubringen – über die sich nie jemand öffentlich zu sprechen getraut hatte. Er ist ein Mann, der die Angst verkörpert, das traditionelle Frankreich – das der Kirchtürme und des "Baguette" – unter den Schlägen des Dschihad und der politischen Korrektheit verschwinden zu sehen.

  • Der kometenhafte Aufstieg von Zemmour hat einen zweiten Effekt: Er hat eine entwürdigende Wählerfalle durchbrochen, in der das französische Volk feststeckt... die Rechte zu spalten, um sie an der Rückkehr an die Macht zu hindern.

  • Von Mitte der achtziger Jahre bis heute haben die Medien und die Linke gemeinsam eine äusserst starke Schammaschinerie fabriziert, um jeden als "Rassist" und "Nazi" zu stigmatisieren, der es wagte, seine Stimme in Fragen der Einwanderung zu erheben...

  • Der Kampf um Zemmour fängt gerade erst an. Fest steht jedoch: Zemmour stellt eine authentische demokratische Debatte über Themen wie Sicherheit, Einwanderung, Islam wieder her, die den Franzosen echt am Herzen liegen. Für viele ist Zemmour die letzte Chance für Frankreich, keine islamische Nation oder ein "Libanon in Europa" zu werden.

Éric Zemmour, der in Umfragen zu Frankreichs Wahlen 2022 den zweiten Platz hinter dem amtierenden Präsidenten Emmanuel Macron belegt, repräsentiert das Frankreich von gestern: das Frankreich von Napoleon, Notre Dame de Paris und General Charles de Gaulle, ein Frankreich, das keine Islamische Republik werden will. "Die Gefahr für Frankreich besteht darin, ein zweiter Libanon zu werden", sagt Zemmour oft und meint damit ein Land, das zwischen sektiererischen Gemeinschaften zersplittert ist, die sich hassen und fürchten. (Foto von Christophe Simon/AFP über Getty Images)

Die Financial Times nennt ihn "den extremen Rechtsaussen". Für die New York Times ist er der "Rechte Experte". Für Die Zeit ist er "der Mann, der Frankreich spaltet"... Eric Zemmour, Journalist und Essayist, ist (noch) kein offizieller Kandidat für die französische Präsidentschaft, aber wegen seiner Popularität lebt Frankreich bereits im Wahlkampffieber.

Die Präsidentschaftswahlen finden in etwa 200 Tagen statt, aber es vergeht keine Woche, ohne dass eine Umfrage Éric Zemmour in den Wählerprognosen für 2022 immer weiter nach oben hebt. Laut einer Umfrage von Harris Interactive, die am 6. Oktober vom Magazin Challenges veröffentlicht wurde, liegt er bei 17 %. vor Marine Le Pen, der Kandidatin der Partei Rassemblement National (mit 15 % nach 13 Punkten seit Sommer). Zemmour bleibt immer noch hinter dem amtierenden Präsidenten Emmanuel Macron zurück, der auf 24% prognostiziert wird. Aber wie lange noch?

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Huaweis Langes Spiel

von Peter Schweizer  •  7. November 2021

  • "Es ist einfach nicht vernünftig, zu erwarten, dass Huawei eine Anweisung der Kommunistischen Partei Chinas ablehnt." — Simeon Gilding, ehemaliger Leiter der Signalaufklärung und offensiven Cybermissionen des australischen Signal-Direktorats.

  • Für Wirtschaftsführer ist es wichtig, dieses zu verstehen: Es gibt keine privaten Unternehmen in China... Alle chinesischen Unternehmen und Einzelpersonen müssen bei geheimdienstlichen Bemühungen mithelfen, wenn sie darum gebeten werden.

  • Huawei wird kaum langsamer. Obwohl es immer noch Telekommunikationsbeschränkungen unterliegt... bekam Huawei von der Biden-Regierung Hunderte von Anträgen auf den Kauf von Chips für sein Automobilzuliefergeschäft genehmigt. Das Unternehmen will laut einem Sprecher Komponentenanbieter für "intelligente vernetzte Fahrzeuge" sein.

  • Im Juli meldete sich der demokratische Superlobbyist Tony Podesta als "Berater" für Huawei an. In einem Message-Board-Posting eines Huawei-Unternehmens wurde darauf hingewiesen, dass seine Einstellung Teil einer "ausgedehnten US-Einflussoperation" war.

  • Huawei beschäftigt auch eine Anwaltskanzlei aus Washington, Sidley Austin, um seine Interessen in der Hauptstadt zu vertreten. Diese Firma vertrat auch Meng Wanzhou in ihrem erfolgreichen Kampf gegen die Auslieferung an die USA. Christopher Fonzone, ein Partner dieser Anwaltskanzlei, wurde kürzlich trotz republikanischer Einwände als Wahl der Biden-Regierung als Top-Anwalt für das Amt des Direktors des Nationalen Geheimdienstes bestätigt. Ein Veteran der Obama-Regierung ... hält sein LinkedIn-Profil ... außerdem fest: "Er hat auch besondere Erfahrung in der Unterstützung von Kunden bei der Bewältigung von Krisensituationen."

Die Bedrohungen durch Überwachung und potenzielle Cyberangriffe durch Geräte von Huawei für die Telekommunikationsinfrastruktur anderer Nationen sind seit langem bekannt. Für Wirtschaftsführer ist es wichtig, dieses zu verstehen: Es gibt keine privaten Unternehmen in China... Alle chinesischen Unternehmen und Einzelpersonen müssen bei geheimdienstlichen Bemühungen mithelfen, wenn sie darum gebeten werden. Im Bild: Huawei-Hauptsitz in Shenzhen, China. (Foto von STR/AFP via Getty Images)

Ende September stieg Meng Wanzhou in Shenzhen aus dem Flugzeug von Air China, um wie eine Heldin willkommen geheißen zu werden. Es war die triumphale Rückkehr einer unschuldigen chinesischen Technologiemanagerin aus der unrechtmäßigen Gefangenschaft des Westens. Die Wahrheit ist ganz anders.

Meng, eine chinesische Staatsbürgerin, befand sich 2018 auf kanadischem Boden, als die Trump-Regierung im Rahmen eines Betrugsfalls gegen sie und ihren Arbeitgeber Huawei ein Auslieferungsverfahren einleitete, weil sie möglicherweise gegen US-Handelssanktionen gegen den Iran verstoßen hatte. In Kanada bestand die Gefangenschaft, die sie "einen Abgrund" nannte, aus dem Tragen einer Fußfessel und einem längeren Aufenthalt in der Stadt Vancouver, wo sie, Huaweis Finanzchefin, dort in ihrem eigenen Zuhause leben, tagsüber die Stadt erkunden und an Malkursen und Unterricht in Englisch teilnehmen konnte.

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Der dschihadistische Völkermord an Christen in Nigeria verschärft sich

von Raymond Ibrahim  •  28. Oktober 2021

  • Was mehrere internationale Beobachter seit Jahren als "reinen Völkermord" an Christen in Nigeria bezeichnen, hat eine neue Dimension erreicht.

  • "Wir haben in diesem Land noch nie eine derart bösartige Regierung gesehen wie die heutige. Die Regierung unterstützt das Blutvergießen in Nigeria voll und ganz. Wir werden getötet, nur weil wir keine Muslime sind. Diese bösen Fulani-Dschihadisten genießen die Unterstützung der Regierung, um Menschen zu töten, ihre Häuser und ihr Ackerland zu zerstören, aber wenn wir versuchen, uns zu verteidigen, verhaftet die Regierung unsere Leute. Was ist das für eine Gerechtigkeit?" — Rev. Jacob Kwashi, anglikanischer Bischof, während einer Beerdigung für 17 ermordete Christen, Morning Star News, 30. August 2021.

  • "Es gibt einen anhaltenden Völkermord in Süd-Kaduna, der sich gegen die indigene Christenbevölkerung richtet... Keine einzige Kirche oder Schule ist übrig geblieben. In all den Jahren wurde kein einziger Hirte festgenommen. Es ist bedauerlich, dass ... die westlichen Medien nicht glauben, dass unser Leben eine Nachricht wert ist." — Jonathan Asake, ehemaliges Mitglied des nigerianischen Repräsentantenhauses, The Epoch Times, 4. August 2021.

  • "Da die Regierung und ihre Apologeten behaupten, die Morde hätten keinen religiösen Unterton, warum zielen die Terroristen und Hirten dann auf die überwiegend christlichen Gemeinschaften und christlichen Führer?" — Die Christliche Vereinigung Nigerias, Internationales Zentrum für investigative Berichterstattung, 21. Januar 2020.

  • "Es ist schwer, nigerianischen Christen zu sagen, dass dies kein religiöser Konflikt ist, da sie Fulani-Kämpfer sehen, die ganz in Schwarz gekleidet sind und 'Allahu Akbar!' und 'Tod den Christen' brüllen." — Schwester Monica Chikwe, Crux, 4. August 2019.

Seitdem der islamische Aufstand in Nigeria im Juli 2009 ernsthaft begonnen hat, wurden mehr als 60.000 Christen ermordet oder bei Razzien entführt. Die entführten Christen sind nie in ihre Häuser zurückgekehrt und ihre Angehörigen glauben, dass sie tot sind. Im gleichen Zeitraum wurden etwa 20.000 Kirchen und christliche Schulen angezündet und zerstört. Im Bild: Die verbrannte First African Church Mission in Jos, Nigeria am 6. Juli 2015. (Foto von AFP via Getty Images)

Was mehrere internationale Beobachter seit Jahren als "reinen Völkermord" an Christen in Nigeria bezeichnen, hat eine neue Dimension erreicht.

Seit der islamische Aufstand im Juli 2009 ernsthaft begann – zuerst durch Boko Haram, eine islamistische Terrororganisation, und später durch die Fulani, die muslimische Hirten sind, die ebenfalls radikalisiert und von der dschihadistischen Ideologie motiviert sind – wurden mehr als 60.000 Christen ermordet oder bei Razzien entführt. Die entführten Christen sind nie in ihre Häuser zurückgekehrt und ihre Angehörigen glauben, dass sie tot sind. Darüber hinaus wurden im gleichen Zeitraum etwa 20.000 Kirchen und christliche Schulen angezündet und zerstört.

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Luftangriffe der Türkei auf Syrien und den Irak

von Uzay Bulut  •  24. Oktober 2021

  • Die Türkei scheint darauf hinzuarbeiten, einen islamischen Staat in Syrien und im Irak auszubauen.

  • Dieselbe türkische Regierung, die behauptet, mit ihrem Kampf gegen die kurdische PKK dem "Terrorismus" entgegenzutreten, unterstützt seit Jahren den IS in der Region.

  • "Die Fähigkeit des IS, so schnell zu einem funktionierenden Staat zu werden, liegt vor allem an seinen Beziehungen zu Präsident Erdoğan in der Türkei." — Dr. Mordechai Kedar, BESA-Center, 11. Oktober 2020.

  • Die türkische Regierung – ein Mitglied der NATO – scheint sich eindeutig auf einer dschihadistischen Mission zu fühlen.

Am 17. August führte das türkische Militär im Irak einen Luftangriff auf ein Krankenhaus in der Provinz Sindschar durch, wo die jesidische Minderheit bereits 2014 einem Völkermord durch den IS zum Opfer gefallen war. Der aus drei Drohnenangriffen bestehende Überfall habe das provisorische Krankenhaus im Dorf Sekaina "total zerstört". Ein Arzt in Sindschar sagte, dass mindestens drei Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden seien. Im Bild: Eine Anka-Drohne im Dienst des türkischen Militärs, 8,6 Meter lang und mit einer Flügelspannweite von 17,6 Metern, in einem Hangar in Ankara am 5. März 2021. (Foto von Adem Altan/AFP via Getty Images)

Seit der gewaltsamen Übernahme Afghanistans durch die Taliban am 15. August hat die Türkei ihre expansiven Militäraktivitäten im Nahen Osten in einer Weise verstärkt, die das Leben von Minderheiten erheblich beeinträchtigt.

Die Türkei scheint darauf hinzuarbeiten, einen islamischen Staat in Syrien und im Irak auszubauen.

Die Türkei hat ihren Kampf gegen die PKK (Arbeiterpartei Kurdistans) bisher als Vorwand benutzt, um ihre militärische Aggression, die Zerstörung und Verluste von Menschenleben verfolgter Minderheiten zu rechtfertigen. Zu den von türkischen Militäraktionen im Irak und in Syrien betroffenen Gemeinschaften gehören Jesiden, Assyrer und Kurden – Gemeinschaften, die zuvor schon von IS und al-Qaida ins Visier genommen wurden.

Am 17. August führte das türkische Militär im Irak einen Luftangriff auf ein Krankenhaus in der Provinz Sindschar durch, wo die jesidische Minderheit bereits 2014 einem Völkermord durch den IS zum Opfer gefallen war.

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