• Das Problem ist, dass diese Menschen dem Nahen Osten nicht entkommen. Sie bringen den Nahen Osten mit.

  • Lasst Europa die Christen aufnehmen. Lasst muslimisch-arabische Länder die muslimischen Araber aufnehmen.

Das Problem, dem sich Europa gegenüber sieht, ist nicht nur die gewaltige Menge an Migranten, die den Kontinent überfluten. Es besteht darin, dass - nimmt man Erfahrungen der Vergangenheit - diese Menschen dem Nahen Osten nicht entkommen. Sie bringen den Nahen Osten mit. Das Resultat ist eine enorme Belastung des sozialen Geflechts der Gastgebernationen. Es wird zunehmend schwierig die Einwanderer in das bereits vorhandene Volk zu assimilieren, während Regierungen versuchen das überwältigende Gewicht von Ausländern, die ihre Sitten nicht kennen und ihre Sprache nicht sprechen aufzunehmen. Multikulturalismus war ein Traum. Er schlug fehl. An seiner statt scheint ein Albtraum nicht beherrschbaren Ausmaßes zu treten.

Migranten aus dem Nahen Osten betreten am 26. August von Serbien aus Ungarn, indem sie unter einem provisorischen Klingendraht-Zaun hindurchkriechen, der von der ungarischen Regierung errichtet wurde. (Bildquelle: Screenshot aus einem WSJ-Video)

Das Migrantenproblem wird für Europa zu einem riesigen Destabilisierungsproblem. Das müsste nicht sein. Die humanste Lösung - die die ethnische und religiöse Herkunft der Migranten respektiert und ihre grundlegenden Traditionen von Glaube und Sprach ehrt - dürfte näher an ihrer Heimat liegen, zumindest für die Migranten aus dem Nahen Osten und Nordafrika.

Wären diese Migranten Juden, könnte man sicher sein, dass Israel Notfallmaßnahmen ergriffen hätte, um sie im jüdischen Staat aufzunehmen und zu integrieren.

Diese Migranten sind keine Juden, aber das israelische Modell der großen und erfolgreichen Aufnahme und Integration in die Gesellschaft könnte die Vorlage für die Migranten sein, deren überwiegende Mehrheit Muslime sind und Arabisch sprechen. Darin liegt die Lösung.

Aufnahmeländer wie das reiche Saudi-Arabien und die Golfstaaten mit riesigen Bereichen an Brachland könnten überzeugt werden sich der Welt dabei anzuschließen, Arabisch sprechende Glaubensgeschwister aufzunehmen und ihnen zu helfen ein neues, produktives Leben aufzubauen, die etwas zum Staat beitragen.

Westlich der libyschen Häfen, von denen aus Tausende Migranten sich auf die gefährliche Reise über das Mittelmeer begeben, liegen Algerien und Marokko. Europa, Amerika und die Arabische Liga könnten dazu beitragen dort solch ein Projekt zu finanzieren.

Es muss gefragt werden, warum diese arabischen Staaten stumm geblieben sind. Es kann nur einen Grund geben: Sie sind genauso abgeneigt diese Migranten aufzunehmen, wie viele europäische Staaten es gewesen sind. Der Großteil der Welt ist (verständlicherweise) wenig gewillt von Flüchtlingen und weiteren Szenen überschwemmt zu werden, wie denen, die wir jetzt erlebt haben. Es scheint jedoch ein Bedürfnis zu geben, die Verantwortung zu verteilen. Die arabische Welt, die zumindest zum Teil für das Chaos und die Zerstörung durch diesen Migrations-Wirbelsturm verantwortlich ist, könnte von der internationalen Gemeinschaft überredet werden die Last zu teilen und ihre Tore für Menschen desselben Glaubens und derselben Sprache zu öffnen.

Während die Europäer sich wegen ihres moralischen Gewissens quälen, wie sie mit der humanitären Krise fertig werden sollen, haben die arabischen Führer keinerlei Gewissensbisse oder Mitgefühl wegen des Schicksals ihrer arabischen und Glaubensgeschwister erkennen lassen. Das ist inakzeptabel.

Europäische Staaten könnten als Einzelne oder über die Europäische Union die Arabische Liga in Anspruch nehmen, um deren Hilfe bei der Aufnahme des Großteils der Migranten einzufordern.

Lasst Europa die Christen aufnehmen. Lasst muslimisch-arabische Länder die muslimischen Araber aufnehmen. Was Israel angeht: Es ist immer an vorderster Front gewesen, wenn es hieß humanitäre Hilfe wann immer möglich zu leisten, einschließlich der medizinischen Behandlung Tausender verwundeter Syrer in den letzten Jahren. Da es bereits trotz seiner geringen Größe den höchsten Anteil an Einwanderern pro Kopf hat, kann nicht von ihm erwartet werden Migranten aus Ländern aufzunehmen, die bereits ihre Feindschaft ihm gegenüber erklärt haben.

Diese Arbeitsteilung ist eine einfache und praktische Möglichkeit das aktuelle Migrantenproblem zu lösen. Es könnte auch die Vorlage für ähnliche Probleme in der Zukunft sein.

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