Neueste Analysen und Kommentare

Putschversuch in der Türkei: Ein Fest der Ausflüchte

von Burak Bekdil  •  24. Juli 2016

  • Die Türkei wird für Dissidenten heute ein noch schwierigerer Ort sein, um dort zu leben. Präsident Erdoğan spricht bereits von der Wiedereinführung der Todesstrafe.

  • Derweil gab die Generalabteilung Sicherheit (die die Polizeikräfte führt) eine Erklärung aus, die die Bürger aufrief sie über alles Material aus sozialen Medien zu informieren, mit dem Terroristen oder die Organisation Gülen unterstützt wird oder das Propagandamaterial gegen die Regierung zum Inhalt hat.

Das türkische Fernsehen NTV zeigt am Putsch beteiligte Soldaten, die sich an der Bosporus-Brücke in Istanbul mit erhobenen Händen ergeben. 15. Juli 2016.

In der Türkei wirkte alles surreal; Soldaten, die den Leiter der Terrorbekämpfungseinheit der Polizei zu einem "Treffen" einluden, nur um ihm in den Kopf zu schießen; die hohen Tiere des Militärs, einschließlich des Generalstabschefs, des Oberkommandierenden der Luftwaffe, der des Heeres und der der Gendarmerie, die von ihren eigenen Ordonnanzen wurden als Geiseln genommen; dann Menschen, die zu tausenden auf die Straße gingen, um dem Staatsstreich Widerstand zu leisten, Panzer zu besetzen, getötet zu werden, Soldaten, die das Feuer auf Zivilisten eröffneten und schließlich die siegreichen Erdoğan-Fans, die am Putsch beteiligte Soldaten lynchten, wo immer sie ihrer habhaft werden konnten.

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Deutschland: Die (un-) heimliche Macht muslimischer Dolmetscher

von Stefan Frank  •  22. Juli 2016

  • "Alles, was ich Ihnen damals erzählt habe, ist wahr. .. Aber die Dolmetscherin sagte mir, dass Worte wie Sex und Vergewaltigung von einer gläubigen Frau nicht in den Mund genommen werden dürfen. Solche Worte würden auch meinen Mann und unsere Familie entehren. Sie sagte auch, dass ich eine Gotteslästerin sei, weil ich zur Polizei gegangen bin. Keine Frau darf den eigenen Ehemann anzeigen." — "Sali" in dem Abschiedsbrief an ihren Anwalt, Dr. Alexander Stevens.

  • "Ich kenne Aussagen, denen zufolge Dolmetscher auf dem Weg zur Polizei oder vorher schon die Christen bedrängt haben und gesagt haben sollen: Wenn du Anzeige erstattest, kannst du deinen Asylantrag vergessen. Ich habe sehr oft mitbekommen, dass Anzeigen zurückgezogen wurden, weil die Christen bedroht wurden", sagt Paulus Kurt, Leiter des Arbeitskreises Flüchtlinge des Zentralrats Orientalischer Christen in Deutschland (ZOCD).

  • "Das, was uns am meisten über Übersetzer berichtet wird, sind Drohungen, dass sie nicht übersetzen werden, wenn die betroffenen Opfer Muslime als Schuldige an ihrem Unglück bezeichnen oder dass sie darauf hinzuweisen versuchen, dass das, was geschehen ist, ein Auftrag laut Koran sei", sagt Karl Hafen, der langjährige geschäftsführende Vorsitzende der deutschen Sektion der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

Der jesidische Flüchtling Hassan (links), der von Muslimen bedroht wurde, erzählt einem Reporter des Bayerischen Rundfunks, ein staatlich bestellter Dolmetscher habe seine Beschwerde absichtlich falsch übersetzt und Partei für die Angreifer ergriffen. (Foto: Videoscreenschot Bayerischer Rundfunk)

Dr. Alexander Stevens ist Rechtsanwalt und arbeitet in einer Münchener Kanzlei, die auf Sexualdelikte spezialisiert ist. Gerade hat er ein Buch veröffentlicht, in dem er einige seiner merkwürdigsten und schockierendsten Fälle beschreibt ("Sex vor Gericht"). Ein Fall mit tragischem Ende trug sich in einer muslimischen Großfamilie zu. Er wirft zugleich ein Licht auf ein bislang verschwiegenes Problem der Masseneinwanderung: Was tun, wenn Dolmetscher lügen und manipulieren? Da niemand sie kontrolliert, liegt es auf der Hand, dass die allermeisten Fälle unentdeckt bleiben – anders als in dem, den Alexander Stevens berichtet.

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Palästinenser: Der Machtkampf zwischen der jungen und alten Garde

von Khaled Abu Toameh  •  22. Juli 2016

  • Wer versorgt Mohammed Dahlan mit Geld? Die Vereinigten Arabischen Emirate. Es ist ihr Geld, das es Palästinensern in Flüchtlingslagern im Westjordanland und im Gazastreifen ermöglicht hat, Waffen zu kaufen – und damit auch Loyalität für Dahlan in Vorbereitung auf die Post-Abbas-Ära.

  • Dieser Machtkampf wird nicht mit dem Abdanken von Mahmud Abbas enden. Der nächste palästinensische Präsident wird mit Sicherheit ein loyaler Anhänger von Abbas sein. Allein das wird Dahlan und seinesgleichen dazu veranlassen, weiterhin über die alte Garde zu schimpfen. Dahlans Geist wird nicht nur die zukünftigen palästinensischen Präsidenten verfolgen, sondern auch Abbas in seinem Grab.

Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas (links) und Mohammed Dahlan (rechts), ein früherer Kommandeur der Sicherheitseinheit der Fatah, stehen seit fünf Jahren auf Kriegsfuss. Die zwei waren einst enge Vertraute und arbeiteten zusammen, um den früheren PA-Präsidenten Jassir Arafat zu Fall zu bringen. (Fotos US-Aussenministerium, Büro von M. Dahlan)

Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Mahmud Abbas sieht sich mit einer realen Gefahr konfrontiert: Mohammed Dahlan.

Insidern zufolge ist Abbas regelrecht besessen von Dahlan. Der PA-Präsident, so sagen sie, verbringe jeden Tag mehrere Stunden damit, Möglichkeiten für den Umgang mit ihm und seinen Unterstützern zu diskutieren. Und es heisst, auch Abbas' Nächte seien nicht viel besser.

Mit der Unterstützung von mindestens drei arabischen Ländern scheint es so, als hätte sich Dahlan, ein früherer Kommandeur der Sicherheitseinheit im Gazastreifen, inoffiziell dem Kampf um die Nachfolge in der PA angeschlossen.

Der 54-Jährige, der jung genug ist, um Abbas' Sohn zu sein, bestreitet weiterhin jegliche Ambitionen, Mahmud Abbas als Präsident der PA zu beerben. Die kontinuierlichen Versuche von Dahlan, sowohl im Westjordanland als auch im Gazastreifen Machtbasen zu schaffen, widerlegen seine Behauptungen jedoch.

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Großbritannien: Das war keine Entgleisung

von Shoshana Bryen  •  21. Juli 2016

  • Der Wunsch der Europaparlamentarier ihn zu schützen war allerdings so stark, dass seine Ritualmordlegende aus allen offiziellen Dokumenten gestrichen wurde.

  • Unfähig, auch nur milde Kritik zu dulden und nicht bereit oder nicht in der Lage, ernste Gespräche selbst mit europäischen Gesprächspartnern zu führen, ganz zu schweigen mit solchen mit Israel, könnte Abbas schließlich die Sache der Palästinenser für die Europäer zu schwierig gemacht haben.

PA-Präsident Mahmud Abbas erhielt im Europaparlament in Brüssel stehende Ovationen, nachdem er in seiner Rede fälschlich behauptete, israelische Rabbiner würden dazu aufrufen palästinensisches Wasser zu vergiften. Abbas nahm das später zurück und gestand ein, dass seine Behauptung falsch gewesen ist. (Bildquelle: Europaparlament)

Die Ernennung von Boris Johnson zum britischen Außenminister löste in seinem Heimatland eine Sturm an Beschimpfungen und Händeringen aus, der ungefähr der Reaktion der Demokraten auf Donald Trump entspricht. Ohne weiter in die britischen Politik einzutauchen gibt es einen besonderen Vorfall, den die Daily Mail eine politisch unkluge "Entgleisung" nannte; dieser sollte ausführlicher bewertet werden - aus einem anderen Blickwinkel:

Letzten November sagten örtliche [palästinensische] Vertreter aus Sicherheitsgründen einen Besuch des damaligen Bürgermeistern von London in Palästina ab, nachdem dieser einem Publikum in Tel Aviv sagte, ein Handelsboykott israelischer Waren sie "völlig irre" und würde von Cordjacken tragenden, linken britischen Akademikern mit schiefen Zähnen" unterstützt.

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Schweden: Ist der Islam mit Demokratie vereinbar?
Teil I einer Serie: Die Islamisierung Schwedens

von Ingrid Carlqvist  •  19. Juli 2016

  • Es ist kein Geheimnis, dass Demokratie dazu benutzt werden kann Demokratie abzuschaffen.

  • Es mag den Menschen endlich angefangen haben zu dämmern, dass das schwedische Schweden bald für immer verloren sein und in vielen Bereichen von einem Nahost-Zustand ersetzt werden wird, in dem unterschiedliche Immigrantengruppen (hauptsächlich Muslime) einander bekriegen sowie Krieg gegen die Schweden führen.

  • Dr. Peter Hammond schreibt in seinem Buch Slavery, Terrorism and Islam: The Historical Roots and Contemporary Threat, dass das Ziel des Islam nicht darin besteht die ganze Welt zu bekehren, sondern vielmehr das Scharia-Recht überall auf der Welt durchzusetzen.

  • Es gibt kein Land, in dem der Islam die dominante Religion ist, das als Demokratie mit freier Meinungsäußerung und gleichen juristischen Rechten für alle angesehen werden kann.

Während das Establishment den Problemen gegenüber, die eine rapide zunehmende muslimische Bevölkerung in Schweden mit sich bringt, die Augen verschließt, scheinen die gewöhnlichen Schweden zunehmend aufgebracht zu werden. Premierminister Stefan Löfven (rechts) erscheint jedoch völlig unwissend, warum das so ist. Im Bild links: Das Ergebnis von Krawallen in einem Stockholmer Vorort, Dezember 2014.

Bei Schwedens letzter Volkszählung, in der die Bürger nach ihren religiösen Überzeugungen gefragt wurden – 1930 – sagte 15 Personen, sie seien Muslime. Seit 1975, als Schweden seine Verwandlung aus einem homogenen, schwedischen Land in ein multikulturelles und multireligiöses begann, ist die Zahl der Muslime explodiert. Heute lebt hier etwa eine Million – Sunniten, Schiiten und Ahmadiyyas aus aller Welt – und überall im Land werden Moscheen gebaut oder geplant.

Niemand scheint jedoch die entscheidende Frage gestellt zu haben, von der Schwedens Zukunft abhängt: Ist der Islam mit Demokratie vereinbar?

Das schwedische Establishment hat nicht begriffen, dass der Islam mehr ist als eine private Religion; daher blendet es alle Fragen zum Islam mit dem Argument aus, dass in Schweden Religionsfreiheit herrscht.

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Frankreich: Der kommende Bürgerkrieg

von Yves Mamou  •  17. Juli 2016

  • Für den französischen Präsidenten François Hollande ist der Feind eine Abstraktion: "Terrorismus" oder "Fanatiker".

  • Stattdessen bestätigt der französische Präsident seine Entschiedenheit für militärische Aktionen im Ausland: "Wir werden unsere Aktionen in Syrien und im Irak verstärken," sagte der Präsident nach der Nizza-Attacke.

  • Wenn man konfrontiert ist mit diesem Versagen unserer Elite, die dazu gewählt worden ist, unser Land durch nationale und internationale Gefahren zu führen, wie überraschend ist es dann, dass sich paramilitärische Gruppen zu organisieren beginnen, um sich zu wehren?

  • In Frankreich haben die globalen Eliten eine Wahl getroffen. Sie haben entschieden, dass die "schlechten" Wähler in Frankreich unvernünftige Menschen sind, zu dumm, die Schönheiten einer Gesellschaft zu sehen, die offen ist für Menschen, die sich häufig nicht assimilieren wollen, die Sie umgekehrt assimilieren wollen, und die drohen, Sie zu töten, wenn Sie das unterlassen. Die Elite hat sich gegen ihre eigenen Alten und Armen gestellt, weil diese Leute nicht mehr für sie stimmen wollen. Sie haben auch eine Wahl getroffen, den Islamismus nicht zu bekämpfen, weil Muslime kollektiv für diese globale Elite stimmen.

Französische Polizei erschießt einen in Tunesien geborenen islamistischen Terroristen, der am 14. Juli 2016 in Nizza 84 Menschen ermordet. (Bildquelle: Sky News Video-Screenshot)

"Wir stehen am Rande eines Bürgerkrieges." Dieses Zitat ist nicht von einem Fanatiker oder Wahnsinnigen gekommen. Nein, es kam vom Kopf der französischen DGSI (Direction générale de la sécurité intérieure), Patrick Calvar. Er hat in der Tat viele Male über die Gefahr eines Bürgerkrieges gesprochen. Am 12. Juli warnte er eine Kommission von Mitgliedern des Parlaments, die zuständig ist für eine Übersicht über die Terroranschläge von 2015, davor.

Im Mai 2016 lieferte er fast die gleiche Botschaft an eine andere Kommission von Parlamentsmitgliedern, dieses Mal zuständig für die nationale Verteidigung. "Europa", sagte er, "ist in Gefahr. Extremismus ist überall auf dem Vormarsch, und wir wenden jetzt unsere Aufmerksamkeit einigen weit rechts stehenden Bewegungen zu, die eine Konfrontation vorbereiten".

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Dschihad-Terrorismus: Du glaubst, es trifft nur die Juden? Denk noch mal nach.

von Giulio Meotti  •  15. Juli 2016

  • In Nizza hat ein aus Tunesien stammender islamistischer Terrorist gestern Abend mindestens 84 Menschen ermordet.

  • Egal, ob jemand Pazifist oder Kriegstreiber ist, schwul oder heterosexuell, Atheist oder Christ, reich oder arm, Gotteslästerer oder fromm, Franzose oder Iraker – der dschihadistische Terrorismus macht da keinen Unterschied. Jeder von uns ist ein Ziel: Islamistischer Terrorismus ist genozidal.

  • Wenn islamistische Terroristen muslimische Dissidentenblogger ins Visier nehmen, weit weg lebende jesidische Frauen oder israelische Mädchen, dann sollte uns im Westen das etwas angehen. Die Islamisten schärfen lediglich ihre Messer an ihnen, bevor sie uns holen kommen.

  • Wenn wir heute nicht den Mund aufmachen, werden wir morgen für unsere Trägheit bestraft werden.

Dieser von Kugeln zerschossene LKW wurde in Nizza, Frankreich, von einem aus Tunesien stammenden islamistischen Terroristen benutzt, um 84 Menschen zu ermorden, 14. Juli 2016 (Foto: Screenshot France24)

In Nizza hat ein aus Tunesien stammender islamistischer Terrorist gestern Abend mindestens 84 Menschen ermordet, Dutzende weitere wurden verletzt. Der Angreifer fuhr mit einem 19-Tonnen-LKW in eine große Menge von Menschen, die den 14. Juli, Frankreichs Nationalfeiertag, feierten. Über eine zwei Kilometer lange Strecke – Straße und Gehweg – überfuhr er Männer, Frauen und Kinder.

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Der wachsende Einfluss der Türkei auf den Islam in Österreich

von Soeren Kern  •  14. Juli 2016

  • Der in Berlin ansässige Türkeiexperte Ralph Ghadban warnt, dass der Islam, der in türkisch kontrollierten Moscheen in Europa gepredigt wird, ein "Scharia-Islam mit starken türkisch-nationalistischen Untertönen" ist, der zu einer "strikten Trennung von westlichen individualistischen Werten" aufruft.

  • Im Februar 2016 veröffentlichte die Universität Wien die Studie, die herausfand, dass islamische Kindergärten in der Hauptstadt dominiert werden von "intellektuellen Salafisten und politischen Islamisten", die zur "theologisch motivierten Isolation" muslimischer Schüler beitragen. Der Bericht stellt die Behauptung der IGGiÖ in Frage, dass anti-westliche Lehrbücher aus österreichischen Schulen entfernt wurden.

  • Muslimische Studenten sind nach der amtlichen Statistik an mittleren und höheren Schulen in Wien heute zahlreicher als römisch-katholische Schüler. Die Zahlen zeigen auch, dass muslimische Schüler auch daran sind, die Katholiken in den Wiener Volksschulen zu überholen. Die Daten bestätigen einen massiven demographischen und religiösen Wandel in Österreich, einem traditionell römisch-katholischen Land.

Die Wahl des 28-jährige Ibrahim Olgun (links) zum neuen Führer der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich ist von anderen lokalen muslimischen Führern als "undemokratisch" und "illegal" kritisiert worden. Sie glauben, Olgun werde daran arbeiten, den türkischen Einfluss auf die Muslime in Österreich zu erhöhen. Rechts das saudisch finanzierte König Abdullah bin Abdulaziz International Centre für interreligiösen und interkulturellen Dialog in Wien, von dem die Kritiker sagen, es verbreite den fundamentalistischen wahhabitischen Islam.

Die Wahl eines ethnischen Türken zum Führer der islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich IGGiÖ, der primären Vertretung der Muslime im Land, wird von muslimischen Gruppen in Frage gestellt, die gegen den wachsenden Einfluss der Türkei auf die Praxis des Islams in Österreich sind.

Ibrahim Olgun, ein 28-jähriger, in Österreich geborener islamischer Theologe mit Verbindungen zum türkischen Staat, wurde am 19. Juni in stiller Wahl als Ersatz des 62-jährigen Fuat Sanac ernannt, der nach fünf Jahren als IGGiÖ Präsident zurückgetreten war.

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Schweden: Zügellose Vergewaltigungen gehen weiter
Ein Monat Islam und Multikulturalismus in Schweden: Mai 2016

von Ingrid Carlqvist  •  13. Juli 2016

  • Die Polizei veröffentlichte einen Bericht, der feststellte, dass Schweden an der Spitze der EU-Statistik liegt bezüglich körperlicher und sexueller Gewalt gegen Frauen, sexueller Belästigung und Stalking. Der Bericht stellte eindeutig fest, dass es "Asylbewerber Jungs" und "ausländische Männer" sind, die die überwiegende Mehrheit der gemeldeten Verbrechen begehen.

  • Was die weit verbreiteten sexuellen Übergriffe in öffentlichen Schwimmbädern betrifft, sagte die Polizei, dass in vier von fünf Fällen die Täter "unbegleitete Flüchtlingskinder" waren.

  • Eine Umfrage des Nationalen Rates für Gesundheit und Wohlfahrt (Socialstyrelsen) deutet an, dass bis zu 38.000 Frauen in Schweden weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) unterzogen wurden. Doch Gesundheitsdienste helfen nur selten Frauen bei den mit FGM verbundenen Komplikationen.

  • Einem schwedischer Vater wurde gesagt, dass er und seine beiden Kinder aus dem Haus, das sie von der Gemeinde mieten, geworfen würden - um Platz für eine Einwandererfamilie zu machen.

Hosar Mahmood (links), 22, wurde im Mai der Vergewaltigung einer Frau im Krankenhaus für schuldig befunden und zu zwei Jahren und zwei Monaten verurteilt. Zuvor sass er 2013 für eine kurze Gefängnisstrafe wegen eines anderen Verbrechens, als er in eine Wohnung einbrach, seinen Besitzer massiv zusammenschlug, und dann seine Teenager-Tochter vergewaltigte. Rechts: Die Osbecksgymnasiet High School in Laholm war gezwungen, zusätzliche Mitarbeiter einzustellen, um weibliche Studenten vor täglichen unangemessenen sexuellen Avancen zu schützen, vor allem von Schülern mit Migrationshintergrund.

4. Mai: Der Terrorist, der kein Terrorist war, wie sich herausstellte, der aber von der Polizei durch ganz Schweden gejagt wurde im November 2015, Mutar Muthanna Majid, verlangte 1 Million Kronen (ca. $ 110.000) Schadenersatz von der schwedischen Regierung. Der Justizminister entschied jedoch, dass die Standard-Summe für zu Unrecht Inhaftierte genug Entschädigung war. Majid wurde vier Tage lang in Haft gehalten, was bedeutet, dass er 12.000 Kronen ($ 1.300) bekommt.

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Großbritannien: Die Labour Party befindet sich selbst für unschuldig

von Douglas Murray  •  12. Juli 2016

  • Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind nun veröffentlicht worden und erstaunlicherweise hat die Labour Party festgestellt, dass sie schuldlos ist. Doch selbst das lief nicht ohne Zwischenfälle ab.

  • In linker britischer Politik kann man sich nicht einmal von Vorwürfen des Antisemitismus entlasten, ohne einen Ausbruch davon genau dort und zu diesem Zeitpunkt zu haben.

Parteichef Jeremy Corbyn (links) tritt auf einer Pressekonferenz mit der linken Aktivistin Shami Chakrabarti (rechts) auf, um die Ergebnisse einer Untersuchung des Antisemitismus der Labour Party vorzulegen. (30. Juni 2016)

Leser, die den jüngsten Mühen der Labour Party des Vereinten Königreichs gefolgt sind, werden überrascht sein die Ergebnisse der letzten Untersuchung der Partei zu ihrem eigenen Verhalten zu hören. Nach einer Menge antisemitischer Kommentare durch einigen Parlamentsabgeordnete, eine Reihe von Stadtratsmitgliedern und einem Mitglied des Parteivorstands ordnete Parteichef Jeremy Corbyn schließlich eine Untersuchung zum Antisemitismus in der Partei an. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind nun veröffentlicht worden und erstaunlicherweise hat die Labour Party festgestellt, dass sie schuldlos ist. Doch selbst das lief nicht ohne Zwischenfälle ab.

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Deutschlands neues "Nein heisst Nein" Vergewaltigungsgesetz

von Soeren Kern  •  11. Juli 2016

  • Es ist unwahrscheinlich, dass die Reformen die Vergewaltigungsepidemie durch Migranten in Deutschland beenden.

  • Wenn es um Einwanderung geht, hat politische Korrektheit in Deutschland oft Vorrang vor der Rechtsstaatlichkeit, wo viele Migranten, die sexuelle Straftaten begehen, nie vor Gericht gestellt werden, und diejenigen, die vor Gericht gestellt werden, bekommen milde Strafen von verständnisvollen Richtern.

  • "Jeder Polizist weiß, dass er eine bestimmte politische Erwartung zu erfüllen hat. Es ist besser, ruhig zu bleiben [über Immigrantenkriminalität], um Probleme zu vermeiden." — Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft.

  • "Es ist nicht hinnehmbar, dass Asylanten die Gesellschaft mit Füßen treten, deren Schutz sie beanspruchen." — Staatsanwalt Bastian Blaut.

Das deutsche Parlament hat Änderungen am Strafgesetzbuch genehmigt, die die Definition von Vergewaltigung erweitern und es einfacher machen, Einwanderer abzuschieben, die Sexualverbrechen begehen.

Nach dem Gesetzentwurf, der auch als "Nein heißt Nein"-Gesetz bekannt ist, wird jede Form von nicht-einvernehmlichem Sex jetzt als Verbrechen bestraft. Bisher konnten nur Fälle, in denen die Opfer beweisen konnten, dass sie sich physisch gegen ihren Angreifer wehrten, nach deutschem Recht bestraft werden.

Die Änderungen, die wegen der Sex-Attacken in Köln notwendig wurden, wo Hunderte von Frauen von Mobs von überwiegend muslimischen Migranten an Silvester angegriffen wurden, wird als "Paradigmenwechsel " in der deutschen Rechtsprechung gefeiert.

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Britische Labour-Partei: Ein sicherer Hafen für Rassisten?

von Robbie Travers  •  9. Juli 2016

  • Es ist kaum zu glauben, dass die Partei, die einmal von Premierminister Tony Blair geführt wurde, der Präsident Bush in der Führung des Kriegs gegen den Terror und bei der Bekämpfung der expansiven islamistischen Bewegungen unterstützte, heute von einem Mann umkämpft und geführt wird, der gegen das Verbot von Al-Qaida als Terrororganisation gestimmt hat.

  • Die Idee, dass ein einziges totalitäres Kalifat mehr Demokratie und Stabilität, geschweige denn bürgerliche und politische Rechte in einen zunehmend zersplitterten, korrupten und instabilen Nahen Osten bringen würde, scheint mehr eine kindliche, der Logik trotzende Phantasie zu sein.

  • Sind es nicht in der Regel säkulare Gesellschaften, die die Rechte der religiösen Minderheiten, einschließlich der Muslime, ihren Glauben zu praktizieren, schützen?

  • Ich bin kein Jude und ich habe keine Verbindungen zum Judentum. Doch wenn ein Jude zu sein antisemitische Rassisten beleidigt, dann nenne ich mich gerne Jude und stehe auf und lasse mich mit den Juden als Minderheit zählen vor der wachsenden Verfolgung in ganz Europa.

Das Parlamentsmitglied für die Labour Party Naz Shah (links) wurde vor kurzem von der Partei suspendiert wegen der Komposition und dem Austausch von antisemitischen Lügengeschichten. Der Führer der Labour Party Jeremy Corbyn (rechts) hat eine Tendenz, mit Holocaust-Leugnern, antisemitischen Hasspredigern und anderen von ähnlichem Farbton herumzuhängen, und ist ein selbsterklärter "Freund" der Terrororganisationen Hamas und Hisbollah.

Die britische Labour-Partei, die einst stolz in Solidarität stand mit den Opfern des Terrorismus, ist nun unter der Möchtegern-Leitung von Jeremy Corbyn anscheinend ein Paradies für Antisemiten, Islamisten und ihren Apologeten geworden.

Es ist schwer zu glauben, dass die Partei, die einmal von Premierminister Tony Blair geführt wurde, der Präsident Bush bei der Führung des Krieges gegen den Terror und der Bekämpfung der expansiven islamistischen Bewegungen unterstützte, heute von einem Mann umkämpft und geführt wird, der gegen das Verbot von Al-Qaida als Terrororganisation gestimmt hat, nur Monate nachdem mehr als 200 Menschen in den Terroranschlägen von 1998 auf die amerikanischen Botschaften in Nairobi und Dar es Salaam getötet worden waren.

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Der Terroranschlag von Orlando: Das Offensichtliche wird geleugnet

von Douglas Murray  •  8. Juli 2016

  • Sofort nach dem Massaker von Orlando war die Schwulenpresse voller Artikel, die es entschieden ablehnten die Realität islamischer Homophobie einzugestehen.

  • Dieselben Organisationen, die sich darin hineinsteigern, welche Bäckereien in den USA und Europa keine Hochzeitstorten für schwule Paare backen werden oder nicht und zurecht keine Probleme damit haben homophobe christliche Pastoren zu schelten, scheint völlig desinteressiert an den Motivationen des Killers vom Nachtclub Pulse zu sein. Stattdessen waren die Schriften und Internetseiten angefüllt mit Artikeln, Petitionen und gemeinsamen Briefen, die die Menschen eindringlich mahnen das islamische Element nicht zur Kenntnis zu nehmen.

  • Diese Schwulen-Aktivisten haben eine Vision der Welt, genauso wie die "Black Lives Matter"- und andere solcher Kampagnengruppen sie haben. Zu dieser Vision gehört eine Welt, in der nur "patriarchalische" weiße Männer jüdischen oder christlichen Erbes die Probleme der Welt verursachen können.

  • Eine kleine Minderheit extrem lautstarker, linksextremer Aktivisten nutzt heute ihren LGBT-Status als Nebelwand - nicht um Schwulenrechte zu fördern, sondern um linksextreme Politik voranzubringen.

"Ich gelobe [ausgelassen] die Treue"

Die Schüsse neulich im Nachtclub Pulse in Orlando (Florida) werden im Nachrichtenzirkel bereits untergebuttert. Schock wegen der schlimmsten Massenschießen in der amerikanischen Geschichte - bei der wir den Tod von 49 Menschen und die Verwundung von noch mehr, nämlich 53 erlebten - ist durch verschiedene Ablenkungen in der Diskussion weiter getrübt worden. Diesmal gehörte dazu eine Debatte über Amerikas Waffengesetze und Spekulationen um die Sexualität des Schützen.

All diese Dinge sind hin und her ausgefochten worden und sollten gewiss Komponenten jeder Auseinandersetzung sein. Aber der Teil der Debatte, der am wichtigsten ist und - wie üblich - am meisten überdeckt wird, ist die religiöse Motivation des Schützen gewesen. Dies und die das beinhaltende Reaktion sind es wert, dass man sich intensiver damit beschäftigt: Es offenbart eine konzertierte Anstrengung aus den Ereignissen nicht zu lernen.

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Der von der Kirche von Schweden gefeierte Imam: "Die Juden stecken hinter dem islamischen Staat!"
Teil III der Serie: Die Islamisierung Schwedens

von Ingrid Carlqvist  •  7. Juli 2016

  • Die Priester haben Angst, während der Messe über Jesus zu reden. — Eva Hamberg, Priesterin und Professorin, die aus Protest vom Priestertum zurückgetreten ist und die Kirche verlassen hat.

  • Die Kirche von Schweden geht vielleicht in Richtung "Chrislam" - eine Verschmelzung von Christentum und Islam. Schwedische Priester, die die religiöse Inbrunst unter den Muslimen, die jetzt in Schweden leben, bemerken, nehmen mit Begeisterung an verschiedenen interreligiösen Projekten teil.

  • "Es gibt zuverlässige Quellen aus Ägypten, die zeigen, dass die saudische Königsfamilie in Tat und Wahrheit eine jüdische Familie ist, die irgendwann im 18. Jahrhundert aus dem Irak auf die arabischen Halbinsel kam. Sie baute mit Hilfe britischer Offiziere eine Armee auf, um das osmanische Sultanat zu bekämpfen." — Imam Awad Olwan, mit dem ein Priester, Henrik Larsson, in einem interreligiösen Projekt zusammenarbeitet.

  • "Die Anteilnahme, die die Kirche von Schweden für die Verwundbarkeit der christlichen Palästinenser gezeigt hat, ist ersetzt worden durch Gleichgültigkeit gegenüber der ethnischen Säuberung der Christen in Syrien und im Irak. In diesen Ländern sind es meist Muslime, die die Gräueltaten begehen, was offenbar reicht, um die Kirche von Schweden dazu zu bringen, sich stattdessen lieber auf Klimawandel und Umweltfragen zu konzentrieren." — Eli Göndör, Religionswissenschaftler.

Der König, die Königin und die Kronprinzessin von Schweden nehmen an der erzbischöflichen Weihe von Bischof Antje Jackelén am Dom von Uppsala teil, 15. Juni 2014 (Bildquelle : Kirche von Schweden)

Die Kirche von Schweden ist davon abgerückt, eine starke und strenge Staatskirche zu sein. In der Vergangenheit wurden die Schweden hinein geboren und bis 1951 konnte niemand die Kirche verlassen. In diesen Tagen jedoch ist es eine Institution, die sehr wenig zu tun hat mit dem Christentum oder Jesus. Schweden heute, nach der Umfrage von World Values, ist eines der am stärksten säkularisierten Länder der Welt; jedes Jahr verlässt eine große Zahl von Schweden die Kirche.

Früher war es so, dass nur Atheisten die Kirche verliessen; Heute sind es die gläubigen Christen, die gehen - aus Protest gegen die zunehmend fragwürdige Beziehung der Kirche zum christlichen Glauben.

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Biafra: Wo ist die internationale Gemeinschaft?

von Judith Bergman  •  6. Juli 2016

  • Eine neue Generation von Biafranern setzt sich friedlich für ein unabhängiges Biafra ein. Muhammadu Buhari, der muslimische Präsident Nigerias, bekämpft die entstehende Unabhängigkeitsbewegung mit militärischer Gewalt.

  • "Ich sah, wie ein Junge versuchte, eine Frage zu beantworten. Er hat sofort die Hände erhoben, doch die Soldaten eröffneten das Feuer", sagt ein Zeuge der Erschießungen gegenüber Amnesty International.

  • IPOB-Führer Nnamdi Kanu, Direktor des in London ansässigen Radio Biafra, wurde im Oktober 2015 verhaftet und seitdem illegal festgehalten, obwohl er die Kautionsauflagen erfüllt hatte.

  • Es ist bemerkenswert, dass eine friedliche Situation wie die der Pro-Biafra-Bewegung offenbar eine "militärische Option" erfordert, während dies im Falle einer tödlichen Terroristengruppe, die wie die muslimischen Fulani-Hirten unschuldige Zivilisten ermordet, nicht notwendig ist. Angesichts dieser Taktik ist es umso fraglicher, ob Buharis Anstrengungen, Boko Haram in seinem Land einzudämmen, echt sind oder nur eine halbherzige Schauveranstaltung für die internationale Gemeinschaft.

Unterstützer des "Indigenen Volkes von Biafra" (IPOB) demonstrieren in London gegen die Tötung von Zivilisten in Biafra durch das nigerianische Militär und fordern die Freilassung von IPOB-Führer Nnamdi Kanu, 13. November 2015. (Foto: David Holt/Flickr)

Das Schicksal der Biafraner – deren Staat im heutigen Südosten von Nigeria nur drei Jahre währte, von 1967 bis 1970, ehe ihm die nigerianischen Machthaber durch einen Völkermord ein Ende bereiteten – sollte für die internationale Gemeinschaft zumindest auf dem Papier ein klarer Fall sein.

Journalisten, Menschenrechtsaktivisten, Aktivisten für soziale Gerechtigkeit an den Universitäten überall im Westen und Organisationen wie die Vereinten Nationen und die Europäische Union behaupten alle vordergründig, dass ihnen Menschenrechte sehr am Herzen lägen, insbesondere dann, wenn es um Menschen geht, die einst von den Europäern kolonisiert worden sind.

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