Neueste Analysen und Kommentare

Wie palästinensische Führer Kinder opfern

von Khaled Abu Toameh  •  25. Mai 2016

  • Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) hofft nun darauf, dass die Tragödie der Familie Abu-Hindi die Palästinenser im Gazastreifen dazu bewegen wird, gegen die Hamas zu revoltieren.

  • Die Hamas wiederum hofft, dass der tragische Vorfall stattdessen die Glaubwürdigkeit der Palästinensischen Autonomiebehörde unter den Palästinensern weiter untergraben wird und stellt diese als Komplizen der Blockade des Gazastreifens dar, die verhindern soll, dass die Hamas weitere Waffen erhält.

  • Solche Vorwürfe und Gegenvorwürfe beweisen einmal mehr, dass die PA und die Hamas entschlossen sind, ihren Kampf bis zum letzten palästinensischen Kind fortzusetzen.

  • Was im Haus der Familie Abu-Hindi passiert ist, ist eine Familientragödie, für die es keine Worte gibt. Was dem palästinensischen Volk widerfährt, das seit Jahr und Tag von Führern regiert wird, die sich einen Dreck um dessen Wohl scheren, ist eine Tragödie nationalen Ausmaßes.

7. Mai 2016, Gaza: Bei der Beerdigung der Abu-Hindi-Kinder posieren maskierte Kämpfer der Hamas für die Medien.

Der tragische Tod dreier palästinensischer Geschwister, die am 6. Mai im Gazastreifen bei einem Wohnungsbrand ums Leben kamen, zeigt einmal mehr, wie weit die palästinensischen Führer zu gehen bereit sind, um ihre Kinder für ihre politischen Zwecke und egoistischen Interessen zu missbrauchen.

Die drei Kinder der Familie Abu-Hindi – Mohammed (3), sein Bruder Nasser (2) und ihre zwei Monate alte Schwester Rahaf – starben bei einem Feuer, das durch Kerzen verursacht wurde, die wegen der regelmäßigen Stromausfälle im Gazastreifen in Gebrauch waren.

Die Stromkrise im Gazastreifen ist die direkte Folge des anhaltenden Machtkampfes zwischen den beiden rivalisierenden palästinensischen Kräften, der Hamas und der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA).

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Europa: Scharia-konforme Mode wird Mainstream

von Soeren Kern  •  24. Mai 2016

  • Kritiker argumentieren, dass durch das Aufspringen auf den fahrenden Zug der muslimischen Mode europäische Marken den sichtbaren öffentlichen Ausdruck des Islams in Europa fördern - und muslimische Separation statt Integration.

  • "Wenn Modemarken das dünne Image mit anorektischen Models loben, dann sagen wir, dass das für die Gesundheit der jungen Frauen gefährlich ist. Wir können auch sagen, dass die gleichen Marken, wenn sie islamische Kollektionen fördern, ein Image fördern, das für die Rechte und Freiheit muslimischer Frauen in Frankreich gefährlich ist. ... in vielen französischen Quartieren sehen wir immer weniger Frauen draussen auf der Strasse, in Cafés. Wir sehen, dass immer weniger Frauen frei in ihrer Nachbarschaft leben." — Laurence Rossignol, Frankreichs Ministerin für Familien, Kinder und Frauenrechte.

  • Die französische Feministin Elisabeth Badinter warnte davor, dass Kulturrelativismus verhindert, dass die Franzosen den alarmierenden Anstieg des Islamismus in Frankreich wahrnehmen. Sie fügte hinzu, dass die Toleranz "sich gegen jene gewandt hat, denen sie zu helfen gemeint war," mit dem Ergebnis, dass sich "der Schleier unter den Töchtern unserer Nachbarschaft ausgebreitet hat" aufgrund von "steigendem islamischem Druck."

Links: Marks & Spencers Paisley-Druck-Burkini. Rechts: Ein Outfit aus der Dolce & Gabbana Abaya und Hijab-Sammlung

Die Entscheidung eines britischen Kaufhauses, schariakonforme Badeanzüge in seine Sommer-Bademoden-Kollektion aufzunehmen, hat eine Debatte über das "Mainstreaming " der islamischen Mode in Europa entzündet.

Marks & Spencer (M & S), die ikonische britische Einzelhandelskette, vermarktet heute den Burkini, ein Badeanzug in voller Länge, angeblich dafür designt, dass er die Sittsamkeit der muslimischen Frauen wahrt.

Die Befürworter der Entscheidung sagen, dass sie muslimische Frauen in Europa "befreit", indem sie die Wahl bekommen, zu tragen, was sie wollen. Kritiker argumentieren genau das Gegenteil: Sie sagen, dass der Burkini muslimische Frauen "versklavt", von denen viele unter steigendem Druck stehen, sich islamischen Kleidervorschriften zu unterwerfen, obwohl sie Bürger der säkularen europäischen Staaten sind.

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Jesidisches Mädchen beschreibt Vergewaltigungshölle des IS

von Raymond Ibrahim  •  23. Mai 2016

  • Jesidische Mädchen wurden im Tausch gegen ein paar Packungen Zigaretten "verkauft".

  • "Sie kamen und nahmen sich irgendein Mädchen gegen dessen Willen; weigerte es sich, töteten sie es an Ort und Stelle", sagt "Birvan", die am 22. März 2016 zu Gast in Ja'far Abduls Fernsehsendung "Shabaab [Jugend] Talk" war. Von ihr stammen die folgenden Zitate:

  • "Jeder, der an unserem Zimmer vorbeikam und Gefallen an uns fand, sagte einfach: 'Los, gehen wir'."

  • "Da waren 48 IS-Mitglieder in dem Haus und wir zwei Mädchen -- zwei Jesidenmädchen."

  • "Es war mir egal, ob ich gefasst würde. Beides, Flucht und Tod, war besser, als dort zu bleiben."

Am 22. März 2016 wurde in der von Ja'far Abdul moderierten Sendung "Shabaab [Jugend-] Talk" im arabischen Programm der Deutschen Welle ein auf Arabisch geführtes TV-Interview mit einem jesidischen Mädchen ausgestrahlt, das Gefangenschaft und Sexsklaverei durch den Islamischen Staat erdulden musste.

Die Teenagerin, die unter dem Pseudonym Birvan auftrat, wurde versklavt, als sie 15 Jahre alt war, und durchlitt Monate der Gefangenschaft, bevor ihr die Flucht gelang. Heute ist sie 17. Auf der Grundlage des 40-minütigen Interviews stellt sich ihre Geschichte wie folgt dar:

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Jihad gegen christliche Kirchenzelte

von Raymond Ibrahim  •  21. Mai 2016

  • Nach 44 Jahren des Wartens wurden den Christen von Nag Shenouda die zum Bau einer Kirche notwendigen Genehmigungen erteilt. Deswegen randalierten örtliche Muslime und brannten das Kirchenzelt nieder, das die Gemeinde nutzte. Als dann ein Christ einigen Gemeindemitgliedern erlaubte sein Haus zu benutzen, griff ein muslimischer Mob dieses an.

  • Wenn nicht der Mob die Kirchenzelte nicht abbrennt, tun das manchmal die Behörden selbst: Ägyptische Polizisten zerstörten das aufgebaute Zelt der St. Joseph-Kirche in einem anderen Dorf in Minya unter dem Vorwand, es sei ohne Genehmigung gebaut worden.

  • In Indonesien wurde 2012 das Kirchenzelt der Gemeinde St. Johannes Baptista von den Behörden abgeriegelt. Die Gemeinde hatte es seit 2006 als vorübergehenden Versammlungsort genutzt, da sie keine Genehmigung für eine Kirche erhielt, die sie im Jahr 2000 beantragt hatte.

  • In Pakistan schossen muslimische Schüler wild auf christliche Häuser, brüllten "bekehrt euch zum Islam oder verlasst dieses Viertel" und belästigten christliche Mädchen sexuell, die aus dem Gottesdienst kamen.

Im Bild das Kirchenzelt in Ägypten, das der Gemeinde des christlichen Priesters Fr. Jonathan Adel gehörte, wie es am 12. Mai 2016 brannte.

Gerade wurde eine christliche Kirche in Ägypten von "Extremisten" am 12. Mai niedergebrannt. Ein Video zeigt das brennende Gebäude während Christen hastig mit Eimern Wasser in das Feuer schütten.

Die Kirche bestand aus einem großen geweihten Zelt, das das gesamte Material einer "normalen" Kirchen enthielt - einen Altar, Ikonen und Kreuze; die Gemeinde wird von Fr. Jonathan Adel geleitet. Die Christen der Region hatten sich dort zu regelmäßigen Gottesdiensten, Veranstaltungen und Feiern versammelt und die Behörden hatten seinem Bestehen und der Nutzung als Kirche zugestimmt.

Eine von Bischof Macarious geschriebene Stellungnahme, die diesen Anschlag verurteilte, schloss mit : "Möge Gott die Kirche beschützen und Ägypten und die Ägypter vor allem Ungemach bewahren.

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Deutschland: Christliche Flüchtlinge von Muslimen verfolgt
"Vorfälle werden absichtlich heruntergespielt und sogar vertuscht."

von Soeren Kern  •  20. Mai 2016

  • Tausende Christen in deutschen Flüchtlingsunterkünften werden von Muslimen, manchmal sogar von den Sicherheitskräften verfolgt, gemäss einem neuen Bericht der NGO Open Doors.

  • "Ein grosses Hindernis für die Umfrage war, dass viele Opfer Angst davor hatten, mitzumachen. ... Sie sorgten sich nicht nur um mögliche Folgen für sie persönlich und für ihre Familien in Deutschland, sondern auch um ihre Verwandten, die noch in den Herkunftsländern leben." — Open Doors Bericht.

  • "Ich kam nach Deutschland, nachdem ich aus meinem eigenen Land geflohen war, in der Hoffnung, dass mein Leben sicherer wäre im Angesicht wachsender Gefahr. Doch in Deutschland bin ich noch mehr bedroht worden." — Christlicher Flüchtling in Deutschland.

  • "Trotz vermehrter Berichte über dieses Problem durch die Medien, durch gemeinnützige Organisationen, Menschenrechtsorganisationen, Kirchenführer und christlichen Organisationen haben die deutschen Behörden und Politik kaum je eine Untersuchung ins Leben gerufen. Stattdessen glauben wir, dass Vorfälle absichtlich heruntergespielt und sogar vertuscht werden. ... Selbst in Polizeistationen werden religiös motivierte Angriffe auf christliche Flüchtlinge nicht als solche dokumentiert." — Open Doors Bericht.

Vertreter der NGO Open Doors präsentieren, zusammen mit anderen NGOs, den Open Doors Report "Religiös motivierte Angriffe auf christliche Flüchtlinge in Deutschland" an einer Pressekonferenz, Mai 2016.

Tausende von Christen in deutschen Flüchtlingsunterkünften werden von Muslimen, manchmal sogar von Sicherheitskräften verfolgt, gemäss einem neuen Bericht, der darstellt, dass die deutschen Behörden in den meisten Fällen nichts getan haben, um die Opfer zu schützen.

Die Studie behauptet, dass deutsche Behörden und die Polizei das "Tabuthema " muslimischer Angriffe auf christliche Flüchtlinge absichtlich heruntergespielt und sogar vertuscht haben, scheinbar um die Befeuerung von Anti-Immigrations-Gefühlen zu vermeiden.

Der Bericht "Religiös motivierte Übergriffe gegen christliche Flüchtlinge in Deutschland", wurde von der deutschen Niederlassung von Open Doors produziert, einer Nicht-Regierungsorganisation, die verfolgte Christen weltweit unterstützt.

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Islamisten infiltrieren die Schwedische Regierung
Ein Monat des Islam und Multikulturalismus in Schweden: April 2016

von Ingrid Carlqvist  •  18. Mai 2016

  • Die Bibliothek in Arvika überrascht Besucher durch das Angebot arabischer Sprachkurse. Viele Schweden fragen sich, ob nicht ein Angebot von Schwedisch-Kursen für arabischsprachige Einwanderer produktiver wäre. Die Bibliothek bietet jedoch keinen derartigen Dienst.

  • Die Einwanderungsbehörde veröffentlicht am 8. April einen neuen Bericht mit dem Titel "Sind Sie verheiratet?", der zeigt, wie seine eigenen Sachbearbeiter Kinderehen ermöglichen.

  • Schwedischen Behörden haben Hunderte von polygamen Ehen unter den Einwanderern gebilligt, wie Jura-Professor Göran Lind am 4. April zeigte.

  • Ein Asylbewerber wurde am 23. April verhaftet, weil er unter anderem seine Frau in den Kopf getreten hatte. Nach Angaben der Polizei wurde der Mann wütend auf seine Frau, weil sie Schwedisch lernen wollte.

Salahaden Raoof (links), Sprecher der Grünen Jugend in Malmö, Schweden, erschien live im Fernsehen mit dem Rabia-Zeichen - ein Vier-Finger-Gruss zur Unterstützung der Muslimbruderschaft. Er durfte seinen Posten behalten nach der Feststellung, dass er "es nicht wieder tun werde." Bild rechts: Mohamed Morsi, ein Muslim-Bruderschafts-Führer und Ägyptens gestürzter Präsident, popularisierte das Rabia-Zeichen.

April war der Monat, in dem die islamistischen Skandale der Grünen Partei (Miljöpartiet) einer nach dem anderen zum Vorschein kamen. Die Grüne Partei sitzt in der schwedischen Regierung, zusammen mit ihrem Koalitionspartner, den Sozialdemokraten (Socialdemokraterna). Sie haben sich als Partei bekannt gemacht, die offene Grenzen liebt und die eine leidenschaftliche Liebe für Multikulturalismus hegt. Diese Verblendungen sind genau der Grund, warum die Partei ein perfekter Kandidat für islamistische Infiltration war. Innerhalb der Grünen Partei war nur schon die Frage, ob Muslime den Islam als eine politische Kraft betrachten, als unhöflich und "islamophob" betrachtet worden.

Am 17. April wurde Wohnbauminister Mehmet Kaplan zum Rücktritt gezwungen, nachdem berichtet wurde, dass er nicht nur mit Islamisten und Faschisten Kontakt hatte, sondern auch Israels Behandlung der Palästinenser mit der Behandlung der Juden durch Nazi-Deutschland verglich.

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Die Türkei in die EU?!

von Uzay Bulut  •  17. Mai 2016

  • "Was ist die Eroberung?", fragte Erdogan sein Publikum. "Die Eroberung ist Hijrah [Expansion des Islam durch Auswanderung, nach dem Beispiel des Islamgründers Mohammed, der mit seinen Anhängern von Mekka nach Medina wanderte]. Die Eroberung ist al-Andalus [Muslime in Spanien]. ... Die Eroberung ist Salah al-Din al-Ayubbi [Saladin]. ... Sie besteht darin, dass die Flagge des Islam wieder in Jerusalem gehisst wird. ... Die Eroberung besteht darin, Mut, Beharrlichkeit und Klugheit zu haben, um selbst in den schwersten Zeiten der ganzen Welt zu trotzen."

  • "Die EU braucht die Türkei mehr, als die Türkei die EU braucht. Lasst das alle wissen", so der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (links) ist für seine begeisterten Äußerungen bekannt, in denen er nicht von der Europäischen Union voller Bewunderung sprach, sondern vom letzten islamischen Kalifat – dem Osmanischen Reich, einem auf Expansion ausgerichteten Reich, das die Bevölkerung in den von ihm unterjochten Gebieten mit Massakern, Vergewaltigungen und sexueller Versklavung heimsuchte. Die Frage ist, wann die EU endlich anfangen wird, wie eine respektable Institution zu handeln und die Türkei nicht mehr mit ihrem Wunschdenken zu betrachten, sondern nach dem zu messen, was die Türkei wirklich sagt und tut. Foto rechts: EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.

Der Prozess zur vollen Mitgliedschaft in der Europäischen Union sei das wichtigste strategische Ziel der Türkei, sagte der stellvertretende türkische Ministerpräsident Mehmet Simsek am 25. April auf einer hochrangig besetzten EU-Türkei-Wirtschaftstagung in Istanbul.

Simsek versprach, die Türkei werde die Qualität ihrer Institutionen verbessern, den Rechtsstaat stärken und die Annäherung an Europa durch einen Reformprozess vervollständigen.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hingegen ist für seine begeisterten Äußerungen bekannt, in denen er nicht von der Europäischen Union voller Bewunderung sprach, sondern vom letzten islamischen Kalifat – dem Osmanischen Reich, einem auf Expansion ausgerichteten Reich, das die Bevölkerung in den von ihm unterjochten Gebieten mit Massakern, Vergewaltigungen und sexueller Versklavung heimsuchte.

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Migrantenvergewaltigungsepidemie erreicht Österreich

von Soeren Kern  •  16. Mai 2016

  • Ein 20-jähriger Asylbewerber aus dem Irak gestand, einen 10-jährigen Jungen in einem öffentlichen Schwimmbad in Wien vergewaltigt zu haben. Der Iraker sagte, die Vergewaltigung sei ein "sexueller Notfall" gewesen und das Resultat von einem "Überschuss an sexueller Energie."

  • Jene, die es wagen, die Verbrechensspirale mit muslimischer Massenmigration zu verbinden, werden von den Hütern des österreichischen Multikulturalismus zum Schweigen gebracht.

  • Nach vom österreichischen Innenministerium zusammengestellten Angaben ist fast jeder dritte Asylbewerber in Wien 2015 eines Verbrechens angeklagt worden. Nordafrikanische Banden, die um die Kontrolle über den Drogenhandel kämpfen, sind verantwortlich für etwa die Hälfte der 15'828 Gewaltverbrechen -- Vergewaltigungen, Raubüberfälle, Messerstechereien und Überfälle -- die in der Stadt 2015 angezeigt wurden.

  • Österreich erhielt 90'000 Asylanträge im Jahr 2015, die zweithöchste Zahl in der EU Pro-Kopf, aber das verblasst im Vergleich zu dem, was möglicherweise vor uns liegt. Innenminister Wolfgang Sobotka warnte letzten Monat, dass bis zu eine Million Migranten entschlossen sind, das Mittelmeer von Libyen nach Europa zu überqueren.

Die Gegend um den Bahnhof Praterstern in Wien wird von ruhelosen Migranten aus Afghanistan und Nordafrika überrannt, die Drogen verkaufen, Revierkämpfe ausfechten und Passantinnen angreifen. Die Polizei wurde im Jahr 2015 6'265 mal zu Einsätzen in das Gebiet beordert, also im Durchschnitt 17 Mal pro Tag.

Die brutale Vergewaltigung einer Frau durch drei afghanische Asylbewerber im Zentrum von Wien am 22. April hat die österreichische Öffentlichkeit schockiert und die Aufmerksamkeit auf einen Anstieg an migrationsbezogenen Vergewaltigungen, sexuellen Übergriffen und anderen Verbrechen im ganzen Land gelenkt.

Die Immigranten-Verbrechenswelle kommt gleichzeitig mit einem Aufstieg der Anti-Migrantenpartei Freiheitliche Partei Österreich (FPÖ) in Meinungsumfragen. Der Kandidat der Partei, Norbert Hofer, gewann die erste Runde von Österreichs Präsidentschaftswahlen am 24. April und ist auf dem Weg dazu, die Präsidentschaft in der zweiten Runde zu gewinnen, die Stichwahl ist für den 22. Mai geplant.

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Der große Rückzug des Westens

von Giulio Meotti  •  14. Mai 2016

  • Von allen französischen Soldaten, die derzeit an Militäroperationen beteiligt sind, ist die Hälfte in Frankreich im Einsatz. Von diesen wiederum ist die Hälfte dazu eingeteilt, 717 jüdische Schulen zu beschützen.

  • Der massive Einsatz von Streitkräften in unseren eigenen Städten ist beispiellos in der Geschichte. Mehr noch als eine militärische ist es eine moralische Abrüstung.

  • Warum entscheidet sich überhaupt jemand, in einem Krieg zu kämpfen? Wenn zivilisierte Nationen in den Krieg ziehen, dann bedeutet das, dass Angehörige der heutigen Generation möglicherweise ihr Leben opfern, um zukünftige Generationen zu schützen. Doch wenn es keine zukünftigen Generationen gibt, gibt es für heutige junge Männer überhaupt keinen Grund, in einem Krieg zu sterben. It's the demography, stupid.

Französische Soldaten bewachen eine jüdische Schule in Straßburg, Februar 2015. (Foto: Claude Truong-Ngoc/Wikimedia Commons)

Am 11. März 2004 wurden in Madrid bei einer Serie von Terroranschlägen 192 Menschen getötet und 1.400 verletzt. Drei Tage später wurde der Führer der spanischen Sozialisten, José Luis Rodríguez Zapatero, zum Ministerpräsidenten gewählt. Nur 24 Stunden nach seiner Vereidigung befahl Zapatero den "schnellstmöglichen" Rückzug spanischer Truppen aus dem Irak.

Diese Direktive war ein monumentaler politischer Sieg für den extremistischen Islam. Seitdem hat Europa keine Truppen mehr außerhalb Europas eingesetzt, um den Dschihadismus zu bekämpfen; stattdessen werden sie in europäischen Ländern eingesetzt, um Gebäude und Zivilisten zu schützen.

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Der wahre Groll der Araber gegen die Juden

von Fred Maroun  •  13. Mai 2016

  • Die arabische Welt akzeptiert heute noch nicht das Konzept eines jüdischen Staates in welcher Grösse oder Form auch immer. Selbst Ägypten und Jordanien, die mit Israel Friedensabkommen unterzeichnet haben, akzeptieren nicht, dass Israel ein jüdischer Staat ist, und sie fördern weiterhin antisemitischen Hass gegen Israel.

  • Während Israels Unabhängigkeitskrieg wurden die Juden aus dem Gazastreifen, der Westbank und Ost-Jerusalem ethnisch gesäubert, und in den folgenden Jahren wurden sie ethnisch vom Rest der arabischen Welt gesäubert.

  • Juden fordern das Recht, zu existieren, und zwar auf dem Land als ebenbürtig zu existieren, wo sie während mehr als dreitausend Jahren existiert haben und kontinuierlich hingehörten.

  • Wir würden eher behaupten, dass der Konflikt um "Besatzung" und "Siedlungen" geht. Die Juden sehen, was radikale Islamisten jetzt Christen und anderen Minderheiten antun, die auch seit Tausenden von Jahren im Nahen Osten waren, bevor der muslimische Prophet Mohammed überhaupt geboren wurde.

  • Der wahre arabische Groll gegen die Juden ist, dass sie überhaupt existieren.

Im Mai 1948 vertrieb die jordanische arabische Legion alle rund 2000 Juden, die in der Altstadt von Jerusalem lebten und legte dann das jüdische Viertel in Schutt und Asche.

Als Araber sind wir sehr geschickt darin, zu fordern, dass unsere Menschenrechte geachtet werden, zumindest dann, wenn wir in den liberalen Demokratien wie in Nordamerika, Europa und Israel leben. Aber was ist, wenn es darum geht, dass wir die Menschenrechte anderer respektieren, vor allem von Juden?

Wenn wir unsere Haltung gegenüber den Juden untersuchen, sowohl historisch als auch gegenwärtig, so erkennen wir, dass sie darauf ausgerichtet ist, den Juden das fundamentalste Menschenrecht abzusprechen, das Recht, ohne die kein anderes Menschenrecht etwas bedeutet: das Recht zu existieren.

Das Existenzrecht im Nahen Osten vor 1948

Anti-Zionisten wiederholen oft die Behauptung, dass vor dem modernen Israel Juden in Frieden im Nahen Osten leben konnten, und dass es die Gründung des Staates Israel war, die die arabische Feindschaft gegenüber den Juden geschaffen hat. Das ist eine Lüge.

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Wie viele Molenbeeks gibt es in Frankreich?

von Yves Mamou  •  11. Mai 2016

  • "Wir wissen derzeit von hundert Stadtteilen in Frankreich, die möglicherweise Ähnlichkeiten mit dem aufweisen, was in Molenbeek passiert ist", sagt Patrick Kanner, Frankreichs Minister für Städtebau.

  • Eigentlich kann man kaum sagen, dass die Salafisten "in diesen Vierteln die Macht ergreifen wollen" – denn in vielen haben sie das bereits getan.

  • "Je länger ich zwischen den Gebäuden wandelte, desto verblüffter wurde ich. Ein Hof voller islamistischer Wunder, eine salafistische Nische, eine Enklave, die so leben will wie zu Zeiten Mohammeds. ... Eine islamische Republik im Miniformat. In den Predigten prangern sie an, kriminalisieren. Eine Frau, die raucht? Eine Verdorbene. Eine Frau, die sich nicht verschleiert? Eine Verführerin. Ein Mann, der nicht halal speist? Hat einen Expressfahrschein zur Hölle." – Aus einer Reportage der Zeitschrift Paris Match.

  • Remadna erhielt einen Drohanruf: "Wir wissen, wo deine Kinder zur Schule gehen", sagte der Anrufer, außerdem: "Deine Tochter ist sehr hübsch." Am nächsten Tag erschien bei ihr eine Delegation vollständig verschleierter, salafistischer "wahrhaft muslimischer Mütter" und sagte ihr: "Wir wollen Moscheen, keine Schulen."

Der Brüsseler Stadtteil Molenbeek ist zum Epizentrum des Dschihads in Europa geworden. Abdelhamid Abaaoud (rechts), Drahtzieher der Terroranschläge in Paris von November 2015, lebte dort. Amedy Coulibaly (links), der im Januar 2015 in Paris eine Polizistin und vier Juden ermordete, hielt sich eine Zeitlang in Molenbeek auf.

Zweifellos hatte Patrick Kanner, Frankreichs Minister für Städtebau, am 27. März nicht vor, die Wahrheit zu sagen.

Er war im Studio des Fernsehsenders Europe 1 und wiederholte das Credo der Linken: Islamistischer Terrorismus habe seine Wurzeln in Armut und Arbeitslosigkeit. Doch immer wieder wurde ihm eine Frage gestellt: "Wie viele Molenbeeks gibt es in Frankreich?" Schließlich sagte er: "Wir wissen derzeit von hundert Stadtteilen in Frankreich, die möglicherweise Ähnlichkeiten mit dem aufweisen, was in Molenbeek passiert ist."

Molenbeek, das weiß inzwischen die ganze Welt, ist jenes Brüsseler Viertel, das zum Epizentrum des Dschihad in Europa geworden ist. Es ist ein Stadtteil unter salafistischer Kontrolle, der drei seiner Einwohner schickte, um am 13. November Hunderte von Menschen in Paris zu ermorden. Bewohner desselben Stadtteils verübten die Bombenanschläge auf den Brüsseler Flughafen und die U-Bahn-Station Maalbeek.

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Europas Migrationskrise: Kein Ende in Sicht

von Judith Bergman  •  7. Mai 2016

  • Gemäß dem französischen Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian liegt die Zahl weit höher: 800.000 Migranten warten aktuell auf libyschem Staatsgebiet darauf das Mittelmeer zu überqueren.

  • Die Vielzahl der sehr kostspieligen Sozialprobleme, die muslimische Migration nach Europa bisher verursacht hat, existiert in diesem beschönigten Bericht nicht, in dem "die Forschung" andeutet, das Migranten immer ein Segen sind. Gleichermaßen fehlt schlicht jegliche Erwähnung der sehr realen Sicherheitskosten, die durch die Islamisierung nötig werden, die in Europa abläuft und die daraus folgende Notwendigkeit potenzielle Jihadisten zu beobachten.

  • Mehrere europäische Staaten haben ein weniger optimistisches Bild der Aussicht auf weitere drei Millionen an Europas Grenzen ankommenden Migranten als sie vom Papst oder der Europäischen Kommission vertreten wird.

Österreichische Polizei bereitet sich darauf vor am Brennerpass nach Italien die Stellung zu halten, während eine Menschenmenge versucht am 1. April 2016 während gewalttätiger Proteste gegen die Einführung der Grenzkontrollen, die den Strom der Migranten eindämmen sollen, durchzubrechen. (Bildquelle: RT Video-Screeshot)

Papst Franziskus sagte bei seinem jüngsten Besuch auf der griechischen Insel Lesbos, dass Europa auf die Migrationskrise mit Lösungen reagieren muss, die "der Menschheit würdig" sind. Er beklagte zudem "die dichte Wolke der Gleichgültigkeit, die die Herzen und Seelen verdüstert". Der Papst demonstrierte dann, was er für eine "der Menschheit würdige" Reaktion hält, indem er 12 syrische Muslime in seinem Flugzeug mit nach Italien nahm. "Das ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber nach diesem Tropfen wird der Stein nie mehr derselbe sein", sinnierte der Papst.

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Der Holocaust: Viele Verbrecher, wenige Helden

von Alan M. Dershowitz  •  6. Mai 2016

Vor siebzig Jahren wurde eine Gruppe prominenter Nazis von den Alliierten des Zweiten Weltkriegs bei den Nürnberger Prozessen wegen Kriegsverbrechen angeklagt. Von links nach rechts: In der ersten Reihe der Angeklagtenbank: Hermann Göring, Rudolf Hess, Joachim von Ribbentrop, Wilhelm Keitel, Ernst Kaltenbrunner. In der zweiten Reihe: Karl Dönitz, Erich Raeder, Baldur von Schirach und Fritz Sauckel.

Während wir den 70. Jahrestag der Nürnberger Prozesse begehen, bei dem ausgesuchte Naziführer auf die Anklagebank gesetzt wurden, müssen wir einige aufwühlende Fragen zu denen stellen, die niemals wegen ihrer Mittäterschaft am schlimmsten Völkermord der Geschichte vor Gericht standen. Es wäre unmöglich gewesen den Massenmord an so vielen Menschen ohne Tatbeteiligung so vieler Regierungen, Gruppen und Einzelpersonen auszuführen. Vielleicht gab es zu viele schuldige Parteien, um sie alle vor Gericht zu stellen, aber es ist nicht zu spät die Schuldigen moralisch für das zur Verantwortung zu ziehen, was sie taten und versäumten zu tun.

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Großbritannien: Das kleine Antisemitismusproblem der Linken

von Douglas Murray  •  5. Mai 2016

  • Innerhalb einer Woche sah sich die Labour-Partei gezwungen, eine ihrer neuesten Abgeordneten und einen ihrer ältesten Granden zu suspendieren – beide aus dem gleichen Grund.

  • Sowohl Jeremy Corbyn als auch Ken Livingstone sagen, sie verurteilten den Antisemitismus. Meist fügen sie hinzu, dass sie ebenso "Islamophobie und alle anderen Formen von Rassismus" verurteilen, eine Deklaration, die stets wie ein bewusster Versuch wirkt, den Hass auf Juden unter dem Rock jeglicher Kritik am Islam zu verstecken. Doch zweifellos glauben sie das selbst. Das Interessanteste ist, dass sie während der ganzen Zeit, wo sie das sagen, genau das schüren, was zu verurteilen sie vorgeben.

  • Sie tun so, als täte der jüdische Staat so etwas grundlos. Die Tausenden von Raketen, die die Hamas und die anderen islamistischen Gruppen vom Gazastreifen aus auf Israel abfeuern, werden nicht erwähnt. Der Kommentar macht aus den in höchstem Maße gezielten israelischen Gegenangriffen auf die Hamas im Gazastreifen "brutale" Angriffe auf "die Palästinenser" insgesamt. Livingstone erwähnt diese Zahlen, ohne zu erklären, dass der Staat Israel für seine Bürger Luftschutzbunker baut, während die Hamas die Palästinenser als menschliche Schutzschilde und nützliche Leichen für die Fernsehkameras benutzt, um sich als armes "Opfer" darzustellen.

  • Es ist der Narrativ, den die "Linke" über Israel erzählt, der zur Renaissance des Antisemitismus führt. Das alles kommt nicht aus dem Nichts. Es kommt von ihr. Wenn die Linke sich darum kümmern will, muss sie sich zuerst um sich selbst kümmern.

2009 sagte Jeremy Corbyn (links, vor der Hisbollah-Fahne posierend): "Es wird mir ein Vergnügen und eine Ehre sein, Gastgeber einer Veranstaltung im Parlament zu sein, bei der unsere Freunde von der Hisbollah sprechen werden. Ich habe auch Freunde von der Hamas eingeladen, ebenso hier zu sprechen." In der Mitte: Hisbollahführer Hassan Nasrallah. Rechts: Hamasführer Ismail Haniyeh.

Jedes Mal, wenn einer glaubt, die britische Labour-Partei habe, was den Antisemitismus betrifft, ein neues Allzeittief erreicht, tun sich plötzlich ganz neue Abgründe auf. Im September schrieb ich an dieser Stelle darüber, dass die Wahl Jeremy Corbyns zum Führer der Labour-Partei bedeutet, dass Rassismus in Großbritannien "Mainstream" wird. Auch wenn Corbyn behauptet, dass er keinerlei Hass auf irgendjemanden toleriere, ist er doch ein Mann, der sich sein ganzes politisches Leben lang an Antisemiten und an Terrorgruppen angeschmiegt hat, die sich zu ihrer genozidalen Absicht gegenüber dem jüdischen Volk bekannten. Er hat eng mit Holocaustleugnern zusammengearbeitet, antisemitische Extremisten gepriesen und Hamas und Hisbollah als seine Freunde bezeichnet.

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Palästinenser: Beleidigung Religiöser Minderheiten

von Khaled Abu Toameh  •  4. Mai 2016

  • Der Samaritaner-Vorfall zeigt unter anderem, wie die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) religiöse Minderheiten in den palästinensischen Gebieten behandelt. Die kleine Gemeinde von Samaritern in der Westbank steht nun vor einer schwierigen Wahl: Weiter mit der Palästinensischen Autonomiebehörde leben und ihre Einschüchterung akzeptieren oder an einen sichereren Ort umzuziehen.

  • Bei einem weiteren Schlag für palästinensische Christen wies die PA kürzlich Forderungen ab, Ostern als offiziellen Feiertag einzustufen.

  • Die PA hat eine langjährige Politik der Bekämpfung der "Normalisierung" mit Israelis, und das ist nur ein einzelnes, unangenehmes Beispiel. Doch diese Kampagne richtet sich nicht nur gegen die jüdischen Siedler, sondern auch gegen Juden, die in Israel leben.

  • Dabei ihre wahren Farben zeigend, zögern die Aktivisten nicht, auch Juden, die die Palästinenser unterstützen, zu attackieren. Schläger griffen Menschen wahllos an, darunter Filmcrews, europäische Aktivisten und sogar palästinensische Teilnehmer.

Bild: Samaritaner in Nablus feiern Pessach im April 2014.

Was passiert, wenn man zu einer religiösen Zeremonie kommt und entdeckt, dass die jüdischen Nachbarn auch auf der Gästeliste sind?

Nun, wenn Sie ein Vertreter der Palästinensischen Behörde (PA) sind, stehen Sie auf und gehen. Egal, ob ein solcher Schritt Ihre Gastgeber beleidigt: die Hauptsache ist, nicht bei Juden zu sitzen, vor allem, wenn sie aus den Siedlungen sind.

Dieser peinliche Vorfall ereignete sich letzte Woche in der Nähe der palästinensischen Stadt Nablus, wo die Mitglieder der kleinen Samaritanergemeinde sich versammelten, um ihren eigenen Pessach zu feiern. Die Samariter sind eine ethnisch-religiöse Gruppe in der Levante, die von den Israeliten des alten Nahen Ostens abstammen.

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