Neueste Analysen und Kommentare

Vater Naddaf: Ein Lichtstrahl für die Christen Israels

von Susan Warner  •  1. Juli 2016

  • Kapitel eins dieser Geschichte begann, als Vater Gabriel Naddaf als neu ernannter Priester der griechisch-orthodoxen Kirche für die Idee zu sprechen begann, dass es für Christen an der Zeit sei ihr Heimatland Israel und ihre jüdischen Wurzeln anzunehmen.

  • "Christliche Araber sind Geiseln." — Vater Gabriel Naddaf.

  • "Wir haben in diesem Land ein gemeinsames Schicksal, denn was immer den Juden hier widerfährt, widerfährt auch uns." — Vater Gabriel Naddaf.

  • "Aufgrund welcher Autorität macht Präsident Abbas geltend, dass Jesus Palästinenser war? Die Bibel sagt, er wurde in der jüdischen Stadt Bethlehem jüdischen Eltern aus der Stadt Nazareth geboren; er wurde am 8. Tag als Jude beschnitten und wurde von seinen Eltern gemäß dem mosaischen Gesetz im jüdischen Tempel dargebracht." — Vater Gabriel Naddaf.

  • Vater Naddaf hat im Gegensatz dazu Führung angeboten um Christen und Juden zu vereinen. Eine schnell wachsende Zahl an Christen betrachtet ihn als jemanden, der ihnen die Gelegenheit bietet sich eine enorme Zukunft vorzustellen und aufzubauen.

Die große Werbetafel im Zentrum von Nazareth warnt Christen davor Allah zu beleidigen; fotografiert im Januar 2014.

Als Vater Gabriel Naddaf, ein griechisch-orthodoxer Priester in Nazareth (Israel), seine Kampagne begann israelische Christen zu überzeugen, dass sie in den israelischen Verteidigungskräften (IDF) dienen sollten, entfachte er unbeabsichtigt einen Feuersturm zwischen opponierenden Kräften innerhalb und rund um Israels christliche und muslimischen Gemeinschaften.

Seine aus seiner Liebe zu und Respekt für sein Heimatland entstandene Entscheidung - zusammen mit seiner Anerkennung des Judentums und Israels als der Wiege des Christentums - hat vielleicht die Bühne für eine lange überfällige Wiedervereinigung von den heutigen Christen und Juden in Israel bereitet.

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"Einem Juden ein Haus zu verkaufen ist ein Verrat an Allah"

von Khaled Abu Toameh  •  30. Juni 2016

Nach Berichten über Palästinenser, die Häuser im Jerusalemer Stadtviertel Silwan (siehe Bild oben) verkauft hatten, gab der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, im Jahr 2014 eine Durchführungsverordnung heraus, die Abschnitte der strafrechtlichen Bestimmungen im Hinblick auf Immobiliengeschäfte ergänzte und die Strafen für den Verkauf von Land an 'feindliche Länder' und deren Bürger heraufsetzte. (Foto Wikimedia Commons/Gilabrand)

Ein palästinensischer Muslim, der das "Verbrechen" begeht, Immobilien an Juden zu verkaufen, darf nicht erwarten, auf einem islamischen Friedhof bestattet zu werden. Eine Ehe mit ortsansässigen Palästinensern ist für Mitglieder der Familie dieses Kriminellen nicht mehr möglich und wenn Hochzeiten der Familie stattfinden, kommen keine Gäste.

So zahlen sowohl die Lebenden als auch die Toten den Preis für solch einen "Verrat".

Dies ist nur ein Beispiel für die Strafmassnahmen, die nun palästinensischen Einwohnern Jerusalems drohen, die an Immobiliengeschäften mit Juden beteiligt sind.

Die jüngsten Massnahmen wurden unlängst von einer Gruppe palästinensischer Aktivisten in Ostjerusalem verkündet. Dies als Teil einer neu aufgelegten Kampagne gegen Palästinenser, die des Verkaufs eines Hauses oder Grundstücks an eine jüdische Einzelperson oder Organisation für schuldig befunden werden.

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Palästinenser: die Anarchie kehrt ins Westjordanland zurück

von Khaled Abu Toameh  •  25. Juni 2016

Im April dieses Jahres kam es zu einer heftigen Schiesserei zwischen Sicherheitsbeamten der palästinensischen Autonomiebehörde und Mitglieder des Jaradat Clan im Flüchtlingslager von Jenin. Der Zusammenstoss begann bei dem Versuch, ein Clanmitglied zu verhaften. (Foto: Palästinensische Nachrichtenagentur)

Palästinenser befürchten, dass sie möglicherweise vor einer Rückkehr der Anarchie und "falatan amni", eines "Sicherheits-Chaos", stehen. Eine Reihe jüngster Vorfälle sind ein Zeichen für das Versagen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) bei der Durchsetzung von Recht und Ordnung, insbesondere in den Flüchtlingslagern, wie z. B. Balata (bei Nablus), Qalandia (nahe Ramallah) und dem Flüchtlingslager von Dschenin.

Darüber hinaus sind diese Vorfälle ein Hinweis auf zunehmende Spannungen zwischen rivalisierenden Lagern innerhalb der Fatah sowie den Flüchtlingen und den Palästinensern, die die grossen Städte im Umland der Lager bewohnen.

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Wie viel von unserer Kultur geben wir preis für den Islam?

von Giulio Meotti  •  24. Juni 2016

  • Der gleiche Hass wie von den Nazis kommt von den Islamisten und ihren politisch korrekten Verbündeten. Wir haben nicht einmal eine vage Vorstellung davon, wie viel der westlichen Kultur wir für den Islam preisgegeben haben.

  • Demokratien sind, oder sollten es zumindest sein, Hüter eines verderblichen Schatzes: Meinungsfreiheit. Dies ist der größte Unterschied zwischen Paris und Havanna, London und Riad, Berlin und Teheran, Rom und Beirut. Die Freiheit der Meinungsäußerung ist das Beste, was uns die westliche Kultur gibt.

  • Es ist selbstzerstörerisch, über die Schönheit von Cartoons, Gedichten oder Gemälden zu deuteln. Im Westen haben wir einen hohen Preis bezahlt für die Freiheit, dies tun zu können. Wir sollten deshalb alle protestieren, wenn ein deutscher Richter "offensive" Verse eines Gedichtes verbietet, wenn ein französischer Verlag einen "islamophoben" Redakteur feuert, oder wenn ein Musikfestival eine politisch falsche Band verbannt.

Nach dem Massaker an Mitarbeitern von Charlie Hebdo druckten nur sehr wenige Medien ihre Mohammed-Karikaturen nach. Oben Stéphane Charbonnier, der Herausgeber und Verleger von Charlie Hebdo, der am 7. Januar 2015 zusammen mit vielen seiner Kollegen ermordet wurde, vor den ehemaligen Büros der Zeitschrift, kurz nachdem sie im November 2011 Opfer eines Brandanschlags wurden.

Das alles geschah in der gleichen Woche. Ein deutscher Richter verbot einem Komiker, Jan Böhmermann , "obszöne" Verse seines berühmten Gedichtes über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu wiederholen. Ein dänisches Theater hat anscheinend "Die satanischen Verse" in dieser Saison abgesagt, aus Angst vor "Repressalien". Zwei französische Musikfestivals setzten die Eagles of Death Metal ab - der US-Band, die im Theater Bataclan in Paris spielte, als der Angriff von ISIS Terroristen (89 Menschen ermordet) dort stattfand - wegen "islamophober" Kommentare von Jesse Hughes, dem Lead-Sänger. Hughes schlug vor, dass die Muslime einer stärkeren Kontrolle unterzogen werden sollten, und sagte: "Es ist heutzutage in Ordnung, schärfer zu sein, wenn es um Muslime geht", und fügte später hinzu:

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Scharia-Polizei, Erdogan Burger, mehr Massenvergewaltigungen
Ein Monat Islam in Deutschland: Mai 2016

von Soeren Kern  •  22. Juni 2016

  • Während einer Untersuchung der massenhaften sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln gab ein Hauptkommissar der Kölner Polizei zu Protokoll, dass ihm befohlen worden war, den Begriff "Vergewaltigung" aus einem internen Polizeibericht über die Angriffe zu entfernen.

  • Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge BAMF sagt, dass es im Jahr 2016 mehr als eine Million Asylanträge bearbeiten wird.

  • Tausende von Christen werden in deutschen Flüchtlingsunterkünften von Muslimen, manchmal sogar von ihren Sicherheitskräften, verfolgt. — Open Doors Deutschland.

  • "Deutsche Sicherheitsbehörden haben Hinweise darauf, dass Mitglieder und Unterstützer der terroristischen Organisationen in einer gezielten, organisierten Art und Weise mit Flüchtlingen zusammen eingeschmuggelt werden, um Anschläge in Deutschland durchzuführen." — Bundeskriminalamt.

  • Muhterem Aras wurde als erste weibliche muslimische Vertreterin in den Landtag in Baden-Württemberg gewählt. Aras ist Befürworterin des Wahlrechts in Kommunalwahlen für Migranten ohne deutsche Staatsangehörigkeit.

  • Ein 26-jähriger Migrant aus Afghanistan ist zu zwei-einhalb Jahren Haft verurteilt worden wegen Vergewaltigung einer Frau, die ihm mit Hilfe der Website "Flüchtlinge Willkommen" Unterkunft angeboten hatte in ihrem Haus in Köln.

Das Oberlandesgericht Düsseldorf urteilte, dass eine Gruppe von acht Islamisten, die im Jahr 2014 orange Westen mit den Worten "SHARIA POLICE" angezogen und versucht hatten, auf den Strassen von Wuppertal islamisches Recht durchzusetzen, sich vor Gericht verantworten müssen. Sie werden nach einem Gesetz angeklagt, das das Tragen von Uniformen bei öffentlichen Versammlungen verbietet - ein Gesetz, das ursprünglich verbieten sollte, dass Neonazi-Gruppen in der Öffentlichkeit paradieren.

1. Mai. Die Anti-Einwanderungspartei Alternative für Deutschland (AFD), jetzt die drittbeliebteste politische Partei in Deutschland, hat ein Manifest beschlossen, das die Migration begrenzen und den Islam einschränken will. Das Dokument fordert ein Verbot von Minaretten, muslimischen Gebetsrufen und Vollverschleierung.

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Bekämpfung von Anti-Israelismus und Boykotten
Wer soll was tun?

von Malcolm Lowe  •  20. Juni 2016

  • Bis jetzt waren die meisten Anti-Boykott-Aktivitäten im Grunde defensiv. Sie gingen davon aus, dass Israel durch Bereitstellung relevanter Informationen bestätigt wird.

  • Doch in Bezug auf die anti-israelischen Aktivisten selbst sind defensive Strategien unwirksam. Diese Leute haben keinerlei Absicht, fair zu sein; sie behandeln zuhanden Israel angebotene Informationen mit Spott. Zur Abschreckung und zu ihrer Vertreibung muss man Strategien anwenden, die unter die Rubrik "Das wird Euch mehr weh tun als uns!" fallen.

  • Daher gibt es zwei Hauptfragen. Welche Aktivitäten werden am besten durch die Regierung selbst durchgeführt, und was überträgt man am besten an private Organisationen? Und sollen sich Organisationen auf bestimmte Strategien spezialisieren oder kann eine bestimmte einzelne Organisation alle zur Verfügung stehenden Strategien einsetzen?

Ein früherer Artikel definiert und klassifiziert verschiedene Strategien für die Bekämpfung von gegen Israel gerichteten Boykotten und anderen Arten von feindlichen Tätigkeiten. Was jedoch nicht diskutiert worden ist, waren Fragen darüber, wer oder welche Gremien welche Strategien umsetzen sollten.

Solche Fragen sind noch akuter geworden, jetzt, wo die israelische Regierung erhebliche Mittel gesprochen hat für die Verteidigung gegen Boykotte. Wir werden nach einer kurzen Überprüfung der Palette der verfügbaren Strategien über diese Fragen nachdenken.

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Palästinenser: Das Chaos in der Fatah

von Khaled Abu Toameh  •  19. Juni 2016

Hamas-Führer Ismail Haniyeh (links) und Fatah-Führer Mahmoud Abbas (auch Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde) bei der Abstimmung der letzten Wahl zum Palästinensischen Legislativrat , die im Jahr 2006 stattfand.

Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Mahmud Abbas steht erneut vor einer Revolte – diesmal durch die junge Garde seiner regierenden Fatah-Fraktion.

Selbst eine Autokratie hat ihre Grenzen und nachdem sie viele Jahre lang geknebelt war, erhebt nunmehr die junge Garde der Fatah ihre Stimme.

Der erneute Machtkampf zwischen der jungen und der alten Garde ist vermutlich ein positives Zeichen. Er scheint ein Signal für den Wunsch der Palästinenser zu sein, neue Gesichter an der Spitze der Macht zu sehen. Allerdings bedeutet der Wunsch dieser Fraktionsmitglieder, eine "Wachablösung im palästinensischen Palast" zu sehen, nicht automatisch, dass sie auch ihre Haltung gegenüber Israel geändert haben.

Diese junge Garde ist in der Tat weder daran interessiert, noch dazu autorisiert, das "Recht auf Rückkehr" für palästinensische Flüchtlinge aufzugeben, oder gar den grundlegenden Schritt der Anerkennung Israels als jüdischer Staat zu gehen.

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Die wichtigsten Verbündeten des Westens: die Dissidenten des Islam

von Giulio Meotti  •  18. Juni 2016

  • Heute ist vom Islam ein neuer Eiserner Vorhang gegen den Rest der Welt errichtet worden und die neuen Helden sind die Dissidenten, die Apostaten, die Häretiker, die Rebellen und die Ungläubigen.

  • Diese rapide anwachsenden Armee muslimischer Dissidenten ist die beste Befreiungsbewegung für Millionen Muslime, die danach streben ihren Glauben friedlich zu praktizieren, ohne sich den Diktaten der Fundamentalisten und Fanatiker zu unterwerfen.

  • Sie stehen allein gegen alle. Gegen den Islamismus, der Kalaschnikows einsetzt; und gegen den intellektuellen Terrorismus, der sie der Einschüchterung durch die Medien unterzieht. Von ihren Gemeinschaften als "Verräter" betrachtet, wird ihnen von den Eliten des Westens "Stigmatisierung" vorgeworfen.

  • Wir sollten sie unterstützen - sie alle. Denn wenn die Feinde der Freiheit aus freien Gesellschaften kommen, die, die vor den Vollstreckern Allahs knien, dann kommen einige der besten Verteidiger der Freiheit aus den islamischen Systemen. Europa sollte diesen Freunden der westlichen Zivilisation finanzielle, moralische und politische Unterstützung zukommen lassen, wohingegen unsere blamierte Intelligenzija sich damit beschäftigt sie zu verleumden.

Ayaan Hirsi Ali, eine mutige muslimische Dissidentin und Autorin, die aus den Niederlanden in die USA fliehen musste, wo sie schnell zu einer der prominentesten öffentlichen Intellektuellen wurde. (Bildquelle: Gage Skidmore)

Der Islam, warnte der Bestseller schreibende algerische Romanautor Boualem Sansal, wird die europäische Gesellschaft "aufsprengen". In einem Interview mit deutschen Medien malte dieser mutige arabische Schriftsteller eine Vision Europas, das vom radikalen Islam unterjocht ist. Nach Aussage von Sansal richten sich die Terroranschläge in Paris und Brüssel gegen den westlichen Lebensstil: "Sie können nicht einmal die schwachen arabischen Staaten besiegen, also müssen sie den Westen dazu bringen sich selbst zu zerstören. Sie wollen die Gesellschaft spalten, und sie wissen: Wenn ihnen das gelingt, fällt sie ganz von allein in sich zusammen."

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Auf der Suche nach gemässigten Iranern

von A.J. Caschetta  •  17. Juni 2016

Finde den "Moderaten". Hassan Rohani (rechts) und Ali Khamenei (links).

Seit Hassan Rohani Präsident der Islamischen Republik Iran ist, wurde man nicht müde, den Amerikanern zu erzählen, dass ein fundamentaler Wandel stattgefunden habe, dass die letzte Wahl im Iran ein noch nie dagewesenes Ereignis gewesen sei und dass sich das ehemals feindliche Regime nunmehr in ein gemässigtes verwandelt habe.

Was sich im Iran verändert hat, ist jedoch rein gar nichts. Das Korps der Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) ist so mächtig und gefährlich wie eh und je. Die Unterstützung des Iran für Terroristen hat zugenommen. Gleichermassen hat auch die genozidale Rhetorik gegen Israel ("das bösartige zionistische Geschwür") und die USA (der grosse Satan) nicht nachgelassen.

Seit Rohani Ahmadinedschad ersetzt hat, ist das einzige, das sich verändert hat, die US-Politik gegenüber dem Iran sowie die Bereitwilligkeit der Regierung, das amerikanische Volk diesbezüglich anzulügen.

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Die Lüge von der "Unverhältnismäßigkeit"

von Fred Maroun  •  16. Juni 2016

  • Mit den Beschuldigungen der Unverhältnismäßigkeit ohne die Bedeutung des Begriffs zu definieren üben Sanders und Ha'aretz nicht nur Verrat an den Palästinensern und den Israelis, sondern auch an ihrem Beruf. Sie erheben falsche und unbegründete Anklagen, während sie tausende mehr palästinensische Tote ignorieren, die die Palästinenser ihrem eigenen Volk zufügen - indem sie Kleinkinder und Kinder für Krieg trainieren, das eigene Volk als menschliche Schutzschilde benutzen und ihnen keine Schutzräume zur Verfügung stellen, wie es die Israelis für ihre Bürger tun.

  • Zusätzlich zur Hilfe dabei, Sanders die naive und antiisraelische Stimme zu ködern und Ha'aretz dabei zu helfen antisemitische Leser zu gewinnen, lenken nicht belegte Behauptungen der Unverhältnismäßigkeit die Aufmerksamkeit von der Tatsache ab, dass zur Verhinderung weiterer Kriege das vom Iran gestützte Terrorregime im Gazastreifen durch ein Regime ersetzt werden muss, das am Wohlergehen der Palästinenser interessiert ist.

Hamas dabei erwischt, wie sie eine Rakete aus einem zivilen Bereich schießt.

Während am Horizont ein vierter Gaza-Krieg heraufzieht, sollten wir uns der Scheinheiligkeit und Dämagogie der vergangenen Gaza-Kriege bewusst sein: denn wir werden wahrscheinlich mehr davon erlaben.

Der Vorwurf

US-Senator Bernie Sanders, ein Kandidat in den Präsidentschafts-Vorwahlen der Demokratischen Partei, behauptete, Israels Reaktion im Gaza-Krieg von 2014 sei "unverhältnismäßig" gewesen und Ha'aretz-Kolumnist Asher Schechter stimmte zu. Doch weder Sanders noch Ha'aretz lieferten Belege, um diese Behauptung zu stützen.

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Wer bedroht israelische Journalisten und warum?

von Khaled Abu Toameh  •  15. Juni 2016

  • Palästinensische Journalisten führen die Kampagne gegen israelische Reporter an. Sie sind gelehrt worden, dass ein Journalist, der es wagt die PA oder die Hamas zu kritisieren, ein "Verräter" ist. Sie erwarten von israelischen und westlichen Journalisten, dass sie nur über Israel Schlechtes berichten.

  • "Es ist sehr traurig, wenn man sieht, dass die eigenen Kollegen auf der anderen Seite gegen dich hetzen und ihr Möglichstes tun, um dich daran zu hindern deine Arbeit zu tun. Das schädigt die Palästinenser selbst, denn sie werden nicht länger in der Lage sein der israelischen Öffentlichkeit ihre Ansichten zu übermitteln." — Ein israelischer Reporter, der seit fast einem Jahrzehnt über palästinensische Angelegenheiten berichtet hat.

  • Mit einem israelischen Kollegen gesehen zu werden bedeutet für palästinensische Journalisten Hochverrat zu begehen.

  • Viele westliche Journalisten schauen bei Angriffen auf die Freiheit der Medien unter der PA und der Hamas weg. Sie wissen, dass sie an diesen Orten nicht willkommen sein werden, wenn sie irgendetwas schreiben, das ein schlechtes Licht auf die Palästinenser wirft. Abgesehen davon: Warum sollte westliche Medien das interessieren? Die Kampagne gegen israelische Journalisten wird von Palästinensern geführt, nicht von Israelis. Für sie sorgt diese Tatsache allein dafür, dass die Story es nicht wert ist, dass sie darüber berichten.

Fast jedes israelische Medienorgan hat einen Journalisten, dessen Aufgabe es ist zu berichten, was auf der palästinensischen Seite geschieht. Bis vor kurzem reisten diese Journalisten nach Ramallah und in andere palästinensische Städte in der Westbank, um gewöhnliche Palästinenser, Repräsentanten der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und verschiedene Palästinenserfraktionen zu interviewen.

Die Dinge haben sich geändert. Heute ist es schwierig einen israelischen Journalisten vor Ort zu finden. Und es ist besonders schwierig einen PA-Offiziellen zu finden, der bereit ist mit einem israelischen Journalisten zu reden. Ab und zu lädt Präsident Mahmud Abbas einen israelischen Journalisten zu einem Briefing ein - handverlesene Journalisten, versteht sich.

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Die EU will Ihnen die Redefreiheit nehmen

von Douglas Murray  •  14. Juni 2016

  • Die Bundeskanzlerin hatte kein Interesse daran, Europas Außengrenzen zu stärken, die Grenzkontrollen im Innern wiedereinzuführen, ein funktionsfähiges Asylprüfungssystem zu schaffen und diejenigen abzuschieben, die sich mit Lügen den Eintritt in die EU verschafft hatten. Stattdessen wollte sie vom Facebookgründer wissen, wie man die Redefreiheit der Europäer einschränken könne, auf Facebook und in anderen sozialen Medien.

  • Am 31. Mai kündigte die EU einen neuen Kodex für Meinungsäußerungen im Internet an, den vier große Technologiekonzerne – darunter Facebook und YouTube – durchsetzen sollen.

  • Von Anfang an war klar, dass Facebook ein Definitionsproblem hat und dazu eine politische Schlagseite, wenn es darum geht, über die ins Visier genommenen Kommentare zu entscheiden. Wie definiert Facebook Rassismus? Was ist die Definition von "Fremdenfeindlichkeit"? Und wie sind eigentlich "Hassreden" definiert?

  • Freilich ist die EU nichts anderes als eine Regierung – und eine nicht gewählte dazu –, darum ist ihr Wunsch, es nicht nur zu vermeiden, ihren Kritikern antworten zu müssen, sondern obendrein deren Ansichten zu kriminalisieren und abweichende Äußerungen unter Strafe zu stellen, ebenso verwerflich wie jede Regierung irgendeines Landes, die alle Meinungen verbietet, die ihr nicht schmeicheln.

Es ist jetzt neun Monate her, dass Angela Merkel und Mark Zuckerberg versucht haben, Europas Migrantenkrise zu lösen. Natürlich wäre insbesondere Angela Merkel in einer guten Position dazu gewesen, schließlich hatte sie sie ja selbst verursacht, als sie Europas Tore gegenüber der gesamten Dritten Welt für offen erklärt hatte.

Doch die deutsche Kanzlerin hatte kein Interesse daran, Europas Außengrenzen zu stärken, die Grenzkontrollen im Innern wiedereinzuführen, ein funktionsfähiges Asylprüfungssystem zu schaffen und diejenigen abzuschieben, die sich mit Lügen den Eintritt in die EU verschafft hatten. Stattdessen galt Merkels Interesse Facebook.

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Die französische Lust auf Appeasement

von George Igler  •  14. Juni 2016

  • Frankreichs sozialistische Regierung hat ein neues Gesetzesprogramm veröffentlicht, das dazu gedacht war, die Wahrscheinlichkeit weiterer islamistischer Gräueltaten zu verringern; doch im Großen und Ganzen scheint es, als hätte dieses bisher nur den Erfolg jihadistischer Anschläge sichergestellt.

  • Bei den verkündeten Maßnahmen scheint jedoch die aktive Bekämpfung von Kriminellen zugunsten der Beschwichtigung der Gemeinschaften, aus denen sie rekrutiert werden, in den Hintergrund getreten zu sein.

  • Obwohl Proteste von Franzosen gegen Islamisierung oder die Regierungspolitik von den Behörden rigoros beschnitten worden sind, haben Migrantenbanden sich immer noch in der Lage gefühlt französische Städte zu terrorisieren, französische Autobahnen zu überrennen oder in Paris in Massenschlägereien zu führen, wobei sie wenig Angst vor Eingreifen durch die Sicherheitsdienste oder die Justiz haben.

  • 2014 stellte eine ICM-Meinungsumfrage fest, dass 27% der französischen Bürger im Alter von 18 bis 24 Jahren ISIS unterstützen.

Im Januar des letzten Jahres ermordete Amedy Coulibaly (links) in Paris eine Polizistin und vier Juden, bevor er von der Polizei erschossen wurde. Rechts: Sanitäter tragen ein Opfer, das bei einem Anschlag islamistischer Terroristen verletzt wurde, der am 13. November 2015 auf hunderte Konzertbesucher im Theater Bataclan in Paris schoss und 90 tötete.

Letztes Jahr ermordeten muslimische Jihadisten in Frankreich mehr Menschen, als dort im gesamten 20. Jahrhundert durch Terrorismus getötet wurden.

In Reaktion darauf hat Frankreichs Premierminister Manuel Valls zahlreiche innovative juristische Mittel angekündigt, die als Reaktion auf die terroristischen Gräueltaten eingeführt wurden, die Frankreich 2015 trafen.

Am 7. Januar letzten Jahres stürmten Saïd und Chérif Kouachi die Büros des Satiremagazins Charlie Hebdo, massakrierten 12 Personen und verletzten elf weitere.

In den darauf folgenden Tagen beging ein Genosse dieser Jihadisten eine Reihe von Morden, die in einer Belagerung des koscheren Supermarktes gipfelte. Amedy Coulibaly tötete fünf Menschen und verletzte weitere elf.

Am 3. Februar 2015 wurden drei Soldaten, die ein jüdisches Gemeindezentrum in Nizza bewachten, von Moussa Coulibaly niedergestochen.

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Vielweiberei: Europas versteckte Statistik

von Judith Bergman  •  13. Juni 2016

  • Die große Zahl der polygamen Ehen deutet darauf hin, dass diese auch in Europa eingegangen werden, im Geheimen, in islamischen Eheschließungszeremonien, die von Imamen durchgeführt werden. In den meisten europäischen Ländern sind die Imame nicht dazu verpflichtet, den Behörden diese Ehen anzuzeigen.

  • Daham Al-Hassan floh nach Dänemark und ließ seine drei Frauen und 20 Kinder zurück. Gemäß den dänischen Regeln zum Familiennachzug kamen eine seiner Frauen und acht seiner Kinder zum ihm nach Dänemark. Doch Al-Hassan will alle seine Kinder und auch alle seine Frauen bei sich haben. Juristen glauben, dass es auch den anderen Ehefrauen möglich sein wird, ihren Kindern nach Dänemark nachzureisen. Der Fall sorgte für Empörung: Nicht nur wegen der Kosten, die dem dänischen Staat allein für Kindergeldzahlungen entstehen werden, sondern auch weil Al-Hassan behauptet, er sei zu krank, um zu arbeiten oder auch nur Dänisch zu lernen. "Ich habe nicht nur mentale, sondern auch körperliche Probleme ..." Er gibt zu, dass seine "mentale Erkrankung" darin besteht, dass er seine Kinder vermisst, die er freiwillig zurückgelassen hat.

  • Auch wenn eine Frau theoretisch zur Polizei gehen und den Rechtsweg beschreiten kann, ist sie dem Risiko ausgesetzt, geschlagen und möglicherweise geschieden zu werden. Frauenhäuser sind "voller muslimischer Frauen".

  • Die Einführung einer Zentraldatei islamischer Ehen wäre sehr hilfreich und wünschenswert, sagt die Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit, da dann Betrugsvorwürfen nachgegangen werden könne.

Vor einigen Jahren schlug die schwedische Zentrumspartei – eine der vier Parteien der damaligen Mitte-Rechts-Regierung – vor, Vielweiberei zu legalisieren. Die Idee sorgte für Empörung, der Vorschlag wurde zurückgenommen. Die Jugendorganisation der Partei weigerte sich jedoch, davon Abstand zu nehmen: "Wir finden es wichtig, jeden selbst entscheiden zu lassen, wie viele Leute er oder sie heiraten will", sagte Hanna Wagenius, die Vorsitzende der Zentrumsjugend. Sie prophezeite, dass Vielweiberei innerhalb von zehn Jahren legal sein würde, wenn ihre Generation ins Parlament käme und dafür sorgen würde.

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Obamas Flüchtlingspolitik: Ja zu potenziellen Terroristen, Nein zu Opfern des Genozids

von Raymond Ibrahim  •  12. Juni 2016

  • "Ohne Zweifel werden Syrer aller Konfessionen von diesem grausamen Krieg schikaniert und mit unvorstellbarem Leid konfrontiert. Aber nur Christen und andere religiöse Minderheiten sind bewusste Ziele von systematischer Verfolgung und Völkermord." — US-Senator Tom Cotton, 17. März 2016.

  • Christen sind 10% der Gesamtbevölkerung Syriens - doch sie machen weniger als 0,5% der Flüchtlinge aus, die von den USA aufgenommen werden. Sunnitische Muslime sind 74% der syrischen Bevölkerung - jedoch 99% der von den USA aufgenommenen Flüchtlinge. Mit anderen Worten, es sollten 20-mal mehr Christen und etwa ein Viertel weniger Sunniten den Flüchtlingsstatus gewährt werden, als ihn bereits erhalten haben.

  • ISIS "nutzt die Flut der Migranten aus, um Agenten in diesen Fluss einzuschleusen" — James Clapper, Direktor der National Intelligence.

  • Obwohl die UNO und die USA wissen, dass sunnitische Flüchtlinge in ihren Lagern Christen terrorisieren, lassen sie die wahren Opfer im Stich, die Zuflucht im Westen verdienen, während sie ihre Verfolger "humanitär" aufnehmen.

Migranten kommen mit dem Boot in Italien an, nachdem sie von Libyen aus das Meer überquert haben. (Bildquelle : Wikimedia Commons / Vito Manzari)

Die Regierung Obama hat eine Politik eskaliert, die sowohl nahöstliche Christen im Stich lässt, als auch Amerikaner dem Jihad aussetzt.

Ende letzten Jahres wurde bekannt, dass 97% der von den USA aufgenommenen syrischen Flüchtlinge sunnitische Muslime waren - die gleiche islamische Sekte, zu der der islamische Staat gehört - während weniger als ein halbes Prozent Christen waren.

Diese Ungleichheit ist seither schlimmer geworden. Vom 1. Mai bis zum 23. Mai sind 499 syrische Flüchtlinge von den USA aufgenommen worden - eine Zahl, die die Gesamtzahl der in den letzten drei Jahren aufgenommenen Flüchtlinge übersteigt. Null Christen waren unter ihnen; 99 Prozent waren Sunniten (das restliche eine Prozent war einfach als "Muslim" gelistet).

Diese Zahlen sind beunruhigend.

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