• Wenn die Migrantenwelle weiter anhält, werden die Schweden in zehn bis fünfzehn Jahren eine Minderheit im eigenen Land sein.

  • "Die letzte Konsequenz der Zuwanderungspolitik des Westens und vor allem Schwedens besteht darin, dass die Wirtschaft kollabieren wird - denn wer wird das alles bezahlen? Und wirtschaftlicher Zusammenbruch, wenn er einmal geschieht, tritt immer sehr schnell ein." — Lars Hedegaard.

  • Während der letzten zwei Wochen sind mehr als 1.000 "unbegleitete Flüchtlingskinder" mit der Fähre aus Deutschland gekommen; mehr als die Hälfte von ihnen ist inzwischen verschwunden und werden als vermisst geführt.

  • In den letzten Wochen ist der zentrale Busbahnhof der drittgrößten schwedischen Stadt, Malmö, von Migranten überrannt worden und die Freiwilligen, die während der ersten Tage mit Lebensmitteln, Wasser und Kleidung kamen, scheinen inzwischen das Interesse verloren zu haben.

  • Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Schweden erkennen, dass der Staat sich nicht um sie kümmern wird. Das Land, das vor gerade einmal 20 Jahren als eines der sichersten und wohlhabendsten der Welt angesehen war, steht heute in der Gefahr ein gescheiterter Staat zu werden.

Schweden nähert sich rasant dem völligen Zusammenbruch. Mehr und mehr Gemeinden schlagen Alarm: Wenn die Migranten weiter in diesem Tempo kommen, kann die Regierung nicht länger die normalen Dienste für die Bürger garantieren. Zusätzlich haben ominöse Äußerungen von offiziellen Regierungsvertretern dafür gesorgt, dass die Schweden Angst vor dem haben, was morgen kommen könnte. Wenn die Migrantenwelle weiter anhält, werden die Schweden in zehn bis fünfzehn Jahren eine Minderheit im eigenen Land sein.

Auf einer Pressekonferenz sagte Premierminister Stefan Löfven am 9. Oktober, Schweden befinde sich im Krisenzustand. Auf die Frage, was er damit meine, war Löfven allerdings nicht in der Lage auch nur einen einzigen schlüssigen Satz von sich zu geben.

Drei Minister erschienen an der Seite des Premiers auf der hastig einberufenen Pressekonferenz, die auf ein außerordentliches Regierungstreffen folgte. Der Zweck dieser Pressekonferenz schient darin bestanden zu haben zwei Botschaften zu vermitteln:

  1. Der Welt und dem schwedischen Volk zu erklären, dass Schweden vor "einer der größten humanitären Anstrengungen in der schwedischen Geschichte steht".
  2. Dass es keine Unterkünfte mehr gibt und Migranten darauf eingerichtet sein müssen in Zelten zu leben.

Während der Fragezeit nach den Ansprachen der Minister fragte der Journalist Tomas Ramberg vom öffentlich-rechtlichen Radio Ekot: "Sie sagen, dass Schweden sich auf eine Krisensituation vorbereitet. Was meinen Sie mit diesen dramatischen Worten?"

Stefan Löfvens Antwort war unverständlich:

"Ja, nun, erst einmal sind wir alle, wir alle befinden uns mitten in dem, das meine ich ernst, wenn ich das sage, wenn ich ein, ein großes Dankeschön all den Menschen sagten möchte, die solch eine tolle Arbeit leisten, denn das ist eine humanitäre Anstrengung, es ist so, wie der Minister für Justiz und Migration es gerade sagte. Was wir genau machen ist, dass wir Leben retten, wenn Menschen von Bomben kommen, von, von Tötungen, aus Unterdrückung, ihr Leben ist zerschlagen. Wir, wir helfen ihnen und das ist ein, das ist eine große humanitäre Anstrengung und natürlich ist es jetzt, wo wir die Zahl der Menschen sehen können, die sie brauchen, dass sie Schutz suchen, dann ist das eine der größten humanitären Anstrengungen. Und dass wir uns einer Krise gegenüber sehen, das ist zum Teil der Grund, dass ich, dass wir heute umreißen, was wir auch für eine Situation vorbereiten, in der wir Menschen in Zelten unterbringen müssen, weil wir zur humanitären Flüchtlingspolitik stehen, dem Recht auf Asyl, aber wir können heute sehen, dass wir unsere Augen nicht vor der Tatsache verschließen können, dass mehr kommen, als je zuvor in so kurzer Zeit und wir müssen ihnen ein Dach über dem Kopf bieten. Dann ist es - andere Dinge könnten erforderlich sein."

Die Tatsache aber, dass die Regierung jetzt davon redet Migranten in Zelten unterzubringen, könnte ein Signal sein, dass Schweden trotz allem nicht mehr in der ersten Reihe der "humanitären" Schlacht stehen will. Die Aussicht einen eiskalten schwedischen Winter in einem Zelt zu verbringen, könnte Migranten dazu bringen sich ein anderes Land als Schweden zu suchen. Wenn nicht, steht der komplette Zusammenbruch des schwedischen Systems unmittelbar bevor.

2014 vermerkte der dänische Historiker und Gesellschaftskommentator Lars Hedegaard prophetisch in dem Buch "Farliga ord" (Gefährliche Worte), dass der wirtschaftliche Zusammenbruch einer Nation immer schnell und unerwartet kommt:

"Wenn es eine Lehre gibt, die aus der Geschichte gezogen werden kann, dann die, dass das geschehen wird, von dem man nicht glaubt, dass es geschieht. Immer wieder. Die letzte Konsequenz der Zuwanderungspolitik des Westens und vor allem Schwedens besteht darin, dass die Wirtschaft kollabieren wird - denn wer wird das alles bezahlen? Und wirtschaftlicher Zusammenbruch, wenn er einmal geschieht, tritt immer sehr schnell ein."

Gerade jetzt leiht sich die schwedische Regierung im Ausland Geld, um die Einwanderung zu finanzieren. Am 8. Oktober warnte die Schwedische Vereinigung der örtlichen und regionalen Behörden (SKL), dass die Städte die Steuerquote um 2% erhöhen müssen. Die durchschnittliche städtische Einkommenssteuer steht bereits bei 32%, wozu dann viele Schweden noch eine nationale Einkommenssteuer zahlen müssen. Eine Erhöhung dieser Steuer um 2% würde für den durchschnittlichen Haushalt ein Mehr von 15.000 Kronen (€1.600) an Steuern im Jahr bedeuten.

Ranghohe Politiker und Beamte sagen zudem, dass die Lage extrem düster aussieht. Am 1. Oktober sagte Innenminister Anders Ygeman, dass die derzeitige Immigrantenwelle zu "riesigen wirtschaftlichen Spannungen" führen wird; und ein paar Tage später erklärte der Generaldirektor der Zuwanderungsamts, Anders Danielsson: "Innerhalb des Rahmens des Systems wissen wir alle, dass wir jetzt das Ende der Fahnenstange erreichen." Äußerungen wie diese hat man aus Schweden nie zuvor gehört, besonders nicht im Zusammenhang mit der "heiligen Kuh" Migration. Bisher ist den Schweden fortwährend erzählt worden, dass wir in einem reichen Land leben, das keine Probleme hat mit all den Asylsuchenden klarzukommen, die hierher kommen wollen.

Der schwedische Premierminister Stefan Löfven (links) sagte letzte Woche, Schweden befinde sich in einem Krisenzustand. Rechts: Die Ergebnisse von Krawallen in einem Stockholmer Vorort, Dezember 2014.

Im Schatten der 1,5 Millionen Migranten, die dieses Jahr in Deutschland, dem größten Land der EU (mit einer Bevölkerung von 81 Millionen) erwartet werden, strömen Migranten auch in ein eher kleines Schweden. Geografisch ist Schweden groß, aber es besteht hauptsächlich aus Wäldern und Wildnis und im Land leben weniger als 10 Millionen Menschen. Bis 2010 nahm Schweden pro Jahr etwa 25.000 Migranten auf. 2010 schloss allerdings der damalige Premierminister Fredrik Reinfeldt einen Deal mit der für Einwanderung eintretende Grünen Partei (Miljöpartiet) - nach seinem eigenen Eingeständnis, um die Wähler dafür zu bestrafen, dass sie die gegen Masseneinwanderung eintretendenPartei der Schweden-Demokraten (Sverigedemokraterna) ins Parlament wählten.

Reinfeldts Deal öffnete der Immigration die Fluttore. 2014 suchten 81.000 Menschen Asyl in Schweden; 33.500 wurde Asyl gewährt. Da aber viele der Immigranten in der Folge ihre Verwandten nachholten, nahm diese Zahl beträchtlich zu. Letztes Jahr wurde 110.000 Menschen eine Aufenthaltsgenehmigung für Schweden erteilt. Man sollte dieser Zahl eine unbekannte Anzahl an illegalen Ausländern hinzufügen.

Jetzt redet man von 180.000 nach Schweden kommenden Asylsuchenden. Diese Zahl ist mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. Wenn der Hälfte von ihnen Asyl gewährt wird und jeder von ihnen drei Verwandte herüberbringt, reden wir von 270.000 Neueinwanderern nach Schweden - innerhalb eines Jahres. Mehr als 8.000 Menschen kamen erst letzte Woche an, von denen 1.716 sogenannte "unbegleitete Flüchtlingskinder" waren.

Nur die Mainstream-Medien verfolgende Schweden, bekommen den Eindruck, dass all die ankommenden Migranten Flüchtlinge aus Syrien sind, doch tatsächlich beträgt die Zahl der Syrer weniger als die Hälfte der Gesamtzahl: Von den 2.864 Menschen gaben letzte Woche an aus Syrien zu kommen. 1.861 gaben den Irak an und 1.820 Afghanistan. Eindeutig versuchen viele Menschen aus Ländern, in denen kein Krieg herrscht, ihre Chance wahrzunehmen und beantragen Asyl in Schweden; doch das ist etwas, über das ihr Publikum zu informieren die Mainstream-Medien nicht für angebracht halten.

Dass es einen anhaltenden Bevölkerungsaustausch gibt, sollte in jeder nüchternen Auswertung klar sein. Der schwedische Ökonom Tino Sanandaji (er ist iranisch-kurdischer Herkunft und daher härter als die meisten Schweden, die sofort, wenn sich die Zuwanderungspolitik kritisieren, des Rassismus beschuldigt werden) schreibt auf seinem Blog, dass die Schweden bald im eigenen Land in der Minderheit sein könnten:

"1.000 bis 1.500 Asylsuchende pro Tag über einen Zeitraum von 15 Jahren entspricht 5,5 bis 8,2 Millionen Asylsuchenden. Ende 2014 berechnete das Statistische Zentralbüro (SCB), dass 21,5% der Bevölkerung Schwedens ausländischer Herkunft sind: 2,1 Millionen von 9,7 Millionen. Die Zahl der Menschen schwedischer Abstammung - in Schweden geboren mit zwei in Schweden geborenen Eltern - ist stabil bei rund 7,7 Millionen geblieben und es wird erwartet, dass sie stabil bleibt oder durch Geburtenüberschuss leicht ansteigt. Wenn die Menschen ausländischer Herkunft ihre Zahl um etwa 5,6 Millionen erhöhen, werden sie die Bevölkerungsmehrheit sein."

Eine der Städte, die mit Migranten überflutet worden sind, ist Trelleborg (43.000 Einwohner), an Schwedens äußerster Südküste. An einem typischen Tag kommen mehr als 100 "unbegleitete Flüchtlingskinder" mit der Fähre aus Deutschland. Während der letzten zwei Wochen sind mehr als 1.000 solcher Jugendlicher registriert worden; mehr als die Hälfte von ihnen ist inzwischen verschwunden und werden als vermisst geführt. Niemand weiß warum oder wohin sie weggegangen sind. Fügen Sie denen 13.000 erwachsene Asylsuchende hinzu.

In Sportzentren, Eishallen und im Flughafenhotel von Sturup - um ein paar wenige zu nennen - wurden Improvisierte Unterkünfte eingerichtet.

Trelleborg hat als Hilferuf einen verzweifelten Brief an die Regierung geschrieben, genauso wie vor ein paar Wochen die Stadtverwaltung von Örkelljunga es vergeblich tat. Der Bürgermeister und der Stadtdirektor von Trelleborg, die den Brief am 1. Oktober unterzeichneten, schrieben:

"In der Vergangenheit haben viele Asylsuchende die Route über Dänemark nach Malmö genommen, aber das hat sich vor etwa zwei Wochen geändert. Seit dem 10. September kamen bis zum Morgen des 1. Oktober 14.100 Asylsuchende mit der Fähre in Trelleborg an. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass das Tempo nachlässt; eher nimmt es ständig zu. Am Dienstag, 22. September erfuhr Trelleborg von der Zuwanderungsbehörde, dass die Stadt, in der Kinder und junge Menschen ankommen, vom Gesetz her die Behörde ist, die Wohnraum, Betreuung und Lebenskosten stellen muss, bis die Zuwanderungsbehörde über eine Weiterleitung in eine andere Gemeinde entscheidet. ... Trelleborg ist rasch in eine Lage gekommen, in der reguläre Dienste der Gemeinde stark gefährdet sind. ... Mit diesem Brief möchten wir Ihre Aufmerksamkeit auf die enormen Strapazen aufmerksam machen, unter denen wir uns derzeit wiederfinden."

Offenbar ist der Minister für Justiz und Migration, Morgan Johannson seitdem telefonisch mit Trelleborgs Bürgermeister in Kontakt getreten, um mögliche Lösungen zu diskutieren. Am 9. Oktober entschied die Zuwanderungsbehörde, dass Trelleborg von der Versorgung unbegleiteter Kinder ausgenommen werden sollte. Es ist jedoch unklar, wie das Trelleborgs Notlage entschärfen kann, was Neuankömmlinge angeht. Die einzige konkrete Hilfe kam bisher aus einigen Nachbargemeinden, die ihre Einrichtungen für die Unterbringung einiger der Migranten aus Trelleborg geöffnet haben.

Malmö, rund 30km von Trelleborg entfernt, befindet sich ebenfalls arger Bedrängnis. In den letzten Wochen ist der zentrale Busbahnhof der drittgrößten schwedischen Stadt von Migranten überrannt worden und die Freiwilligen, die während der ersten Tage mit Lebensmitteln, Wasser und Kleidung kamen, scheinen inzwischen das Interesse verloren zu haben. Die Tageszeitung Sydsvenska Dagbladet fasste die verzweifelte Lage in Malmö zusammen, wo selbst die leeren Gefängnisse der Stadt als mögliche Unterkünfte für Flüchtlingskinder ins Auge gefasst (und abgelehnt) wurden. Es sieht jetzt eher danach aus, dass dies eine Möglichkeit für erwachsene Flüchtlinge ist.

Der sozialdemokratische Bürgermeister von Filipstad, Per Gruvberger, schlug vor kurzem ebenfalls Alarm, dass seine 6.000 Einwohner zählende Gemeinde nicht mehr in der Lage sein wird Schule und Kinderbetreuung für die 1.100 Asylsuchenden zu stellen, die jetzt seiner Gemeinde zugewiesen wurden.

Die Antwort von Minister Morgan Johansson auf diesen Hilferuf lautete: "Wenn es nötig sein sollte, wird Filipstad seinen Betrieb ausweiten müssen."

Diese unsensible Äußerung Johanssons ließ den Bürgermeister des benachbarten Årjäng, Daniel Schützer, an die Decke gehen. Er schrieb seinem Parteigenossen auf Facebook:

"Entschuldigen Sie mein Französisch, aber Morgan Johansson ist absolut sch...dumm. 'Ausdehnen' sagt er. Es geht nicht um S... Ziegel und Balken, die fehlen, sondern um Lehrer!!!"

Die Zuwanderungsbehörde, die die Aufgabe hat die Gründe der Asylsuchenden für ihre Einreise zu überprüfen, ertrinkt verständlicherweise in Arbeit. Schon vor der jüngsten "Flüchtlingskrise" - und trotz der Neueinstellung von 1.200 Mitarbeitern im letzten Jahr - strampelte das Personal sich ab. Jetzt schlägt die Gewerkschaft Alarm, weil es immer mehr Fälle von Gewalt, Vandalismus und Selbstmordversuchen gibt - dieses Jahr wurden (bis August) 1.021 solcher Vorfälle gemeldet.

"Die Arbeitsbedingungen sind für die gesamte Behörde sehr angespannt. Der Druck ist enorm. Das Arbeitsumfeld hat sich gravierend verschlechtert", sagte Sanna Norblad, örtliche Vorsitzende der Gewerkschaft ST, gegenüber der Tageszeitung Norrköpings Tidningar.

Während sich all das abspielt, sehen große Teile des schwedischen Volks entsetzt von außen zu und fragen sich, wann der unvermeidbare Kollaps stattfinden wird. Gleichzeitig glaubt ein überraschend großer Anteil der Bürger immer noch überzuversichtlich, dass "Vater Staat" alles richtig machen wird. Das ist eine sehr schwedische Auffassung, so wie die Wünsche von Kindern, worüber Peter Santesson, der Leiter des Meinungsforschungsinstituts Demoskop auf der Internetseite Dagens Opinion schrieb. Santesson erklärt, dass die Schweden ein ungewöhnlich großes Vertrauen in die soziale Ordnung haben und dass sie überzeugt sind, dass "es irgendwo weiter oben jemanden gibt, der klüger und informierter ist und der die Verantwortung übernimmt und sicherstellt, dass alles funktioniert". Wenn die Regierungsvertreter sich als nicht in der Lage herausstellen mit dem Flüchtlingschaos umzugehen, das sie selbst geschaffen haben, könnte es in einer Katastrophe enden. Santesson fährt fort:

"Verantwortliche Entscheidungsträger müssen über das Vertrauen nachdenken, das die Menschen ihnen gewährt haben, und sie müssen in dieser Krise mit diesem Vertrauen sorgsam umgehen. Wenn sie die Zuversicht der Menschen hintergehen, indem sie sich als nicht in der Lage herausstellen mit der Situation fertigzuwerden - wenn "Schweden" sich als nicht ausreichendes Wunderheilmittel herausstellt und die Krise nicht mehr handhabbar wird - könnte das Ergebnis politische und soziale Folgen haben, die weit über das Thema Immigration hinausgehen."

Der Blogger Johan Westerholm, ein Sozialdemokrat, der der Regierung kritisch gegenüber steht, stellt am 7. Oktober unter dem Titel "Systeminfarkt in der Zuwanderungsbehörde" heraus, dass wir zu denen, die bereits in Schweden sind, diejenigen hinzuzählen müssen denen in Norwegen und Finnland kein Asyl gewährt wurde und die deshalb in das letzte Land zurückgeschickt werden aus dem sie einreisten - Schweden. Bedenkt man, dass Finnland 60% der Asylanträge ablehnt, kann man durchaus annehmen, dass das Chaos in den kommenden Wochen weiter eskalieren wird.

Westerholm schreibt, dass die Lage in Malmö "außer Kontrolle geraten" ist und erklärt, dass wir keine Ahnung haben, wer die sind, die in Schweden ankommen:

"Eine sehr große Gruppe Sachbearbeiter [bei der Zuwanderungsbehörde] kennt nicht einmal die zu Terrorgruppen erklärten Organisationen; und dann gibt es noch die Sympathisanten - Leute, die aus ideologischen Gründen prinzipiell nie einen Bericht bei der Sicherheitsabteilung der Zuwanderungsbehörde einreichen würden. Eine große Gruppe besteht aus denen, die aus Angst schweigen. In einer Organisation, die von Angst und Stress geprägt ist, ist Nichtstun ein todsicherer Weg seinen Job zu behalten. Wenn ein Bericht über einen Verdacht abgelegt wird, geschieht in der Regel nichts. Wird das Leben oder die Gesundheit des Terroristen bedroht, wie das oft der Fall ist, darf diese Person bleiben. Am Anfang wird ihm eine vorläufige Aufenthaltsgenehmigung erteilt, aber in der Praxis stellt sich diese als dauerhaft heraus."

Die 152 Asylsuchenden, die dem Geheimdienst dieses Jahr bisher als mögliche Bedrohung der nationalen Sicherheit gemeldet wurden, sind damit aller Voraussicht nach nur die Spitze des Eisbergs.

Die Schweden, die bereits das Vertrauen in die Behörden und die Politiker verloren haben, bereiten sich jetzt auf das Undenkbare vor - dass ihre einst so sichere Gesellschaft vor dem Kollaps steht. Auf der Internetseite 72timmar.se informiert die Agentur für zivile Rücklagen die Öffentlichkeit über "unsere fünf grundlegendsten Bedürfnisse: Wasser, Lebensmittel, Wärme, Schlaf und Sicherheit". Den Lesern wird mitgeteilt, sie sollten Wasser und Konserven im Haus haben und sicherstellen, dass sie es warm haben.

"Vorbereitung" wird in Schweden mehr zur Normalität. Letzten Sommer brachte die Zeitung Svenska Dagbladet eine Story über das erste schwedische Online-Geschäft für Leute, die sich auf alle möglichen Katastrophenfälle vorbereiten und dass das Interesse riesig ist. Nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts Sifo sind sieben von zehn Schweden völlig unvorbereitet für eine Krise, die die Stromversorgung und damit die Infrastruktur lahmlegt. Der Inhaber des Online-Geschäfts, Fredrik Qvarnström, sagte der Zeitung, dass die Schweden seiner Schätzung nach die am schlechtesten auf eine Krise vorbereitet sind:

"Es gibt eine Menge Gerede von Treibhauseffekt und Wirtschaftskrise. Den Menschen scheint bewusst zu sein, dass es Probleme gibt, aber ich glaube nicht, dass sie wissen, wie verletzbar wir bereits sind. Wir verlassen uns darauf, dass der Staat sich um uns kümmert, wie es in der Vergangenheit gewesen ist."

Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Schweden erkennen, dass der Staat sich nicht um sie kümmern wird. Das Land, das vor gerade einmal 20 Jahren als eines der sichersten und wohlhabendsten der Welt angesehen war, steht heute in der Gefahr ein gescheiterter Staat zu werden.

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