Neueste Analysen und Kommentare

Türkei: Erdoğan's Schwäche für die Hamas

von Burak Bekdil  •  24. September 2020

Abgebildet: Recep Tayyip Erdogan (rechts) mit dem Chef der Hamas-Bewegung, Ismail Haniyeh, in Ankara am 3. Januar 2012. (Foto: Adem Altan/AFP via Getty Images)

Es ist nicht nur ideologisch und nicht nur pragmatisch: Es ist beides: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan kommt aus den Reihen der militanten Islamisten, für die "die palästinensische Sache" heilig und "so national wie jede andere nationale Angelegenheit" ist. Seine Liebe zur Hamas und sein Engagement für die "Sache" sind echt. Sein Pragmatismus ist es auch.

Der Pro-Hamas- (und anti-israelische) Fanatismus von Erdoğan ist ein Grund dafür, dass die islamistischen Türken für ihn stimmen. Bislang ist sein Fanatismus ohne internationale Konsequenzen für ihn und ohne Schaden für seine innenpolitische Überlebensfähigkeit geblieben. Er hat daher allen ideologischen und pragmatischen Grund, seine Liebesbeziehung zur Hamas aufrechtzuerhalten.

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Selbstzensur in den USA

von Judith Bergman  •  21. September 2020

  • Die USA haben nominell die weitreichendste Redefreiheit verankert, dank des Ersten Verfassungszusatzes. Doch die durchschnittliche Zahl der Amerikaner, die sich selbst zensieren, nähert sich langsam der Zahl der Deutschen an, wo... "Fast zwei Drittel der Bürger davon überzeugt [sind], dass 'man heute sehr vorsichtig sein muss, zu welchen Themen man sich äußert', denn es gibt viele ungeschriebene Gesetze darüber, welche Meinungen akzeptabel und zulässig sind."

  • Das ist jedoch nicht überraschend. Die amerikanischen Universitäten haben jahrzehntelang einen "linken" Kurs eingeschlagen. Die Neigung hatte bekannte Folgen: die Verbreitung von "sicheren Räumen" auf dem Campus, Triggerwarnungen, nicht-zu-Wort-kommen-lassen konservativer Stimmen und eine "Cancel-Kultur", die sich an Professoren und Studenten richtet, die sich nicht an eine politische Orthodoxie auf dem Campus halten, die zunehmend totalitär geworden ist. Zuletzt wurde Leslie Neal-Boylan, die Dekanin der Lowell-Schwesternschule der Universität von Massachusetts, von der Schule entlassen, nachdem sie in einer E-Mail an Studenten und Dozenten "Black lives matter, but also everybody's life matters" geschrieben hatte.

  • Wenn Bürgerinnen und Bürger aufhören, ihre Besorgnis über aktuelle Ereignisse, Politik und Ideen in der Öffentlichkeit zu äußern, aus Angst, ihre Lebensgrundlage und ihren sozialen Status zu verlieren, ist das – oder sollte es sein – ein großes Problem in einer Demokratie.

  • Eine demokratische Gesellschaft mit ängstlichen Bürgern, die es nicht wagen, über das zu sprechen, was sie auf dem Herzen haben – oft wichtige zeitgenössischen Themen ihrer Zeit – ist dazu verdammt, dem Willen derer zu erliegen, die am härtesten schurigeln und am lautesten schreien.

Eine demokratische Gesellschaft ängstlicher Bürger, die es nicht wagen, über das zu sprechen, was in ihren Köpfen vorgeht – oft wichtige zeitgenössische Themen – ist dazu verdammt, dem Willen derer zu erliegen, die am härtesten schurigeln und am lautesten schreien. (Bildquelle: iStock)

Eine kürzlich vom Cato Institute/YouGov durchgeführte Umfrage unter 2.000 Amerikanern ergab, dass 62% der Amerikaner sagen, dass "das politische Klima heutzutage sie daran hindert, Dinge zu sagen, die sie glauben, weil andere sie als beleidigend empfinden könnten." Dies ist ein Anstieg gegenüber 2017, als 58% dieser Aussage zustimmten. "Die Mehrheit der Demokraten (52%), Unabhängigen (59%) und Republikaner (77%) stimmen alle darin überein, dass sie politische Meinungen haben, die sie sich zu teilen fürchten."

Diejenigen, die sich selbst als überzeugte Linke bezeichneten, selbstzensurierten sich deutlich weniger:

"Stark Linke zeichnen sich jedoch als einzige politische Gruppe aus, die das Gefühl hat, sich ausdrücken zu können. Fast 6 von 10 (58%) der überzeugten Linken glauben, dass sie sagen können, was sie glauben."

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Wie die Hamas versucht den Libanon zu zerstören

von Khaled Abu Toameh  •  16. September 2020

Der Besuch von Hamas-Führer Ismail Haniyeh im Libanon hat im Land Empörung ausgelöst. Haniyeh kam Anfang September zu einer Reihe von Treffen mit libanesischen und palästinensischen Offiziellen. Er traf auch mit Hassan Nasrallah, dem Generalsekretär der Hisbollah-Terrorgruppe. Abgebildet: Haniyeh, umgeben von bewaffneten Milizionären, wurde am 6. September 2020 durch das libanesische Flüchtlingslager Ain al-Hilweh paradiert. (Foto: Mahmoud Zayyat/AFP via Getty Images)

Der Besuch von Hamas-Führer Ismail Haniyeh im Libanon hat im Land Empörung ausgelöst. Viele libanesische Bürger und Funktionäre haben die Befürchtung geäussert, dass seine Anwesenheit in ihrem Land einen weiteren Krieg mit Israel auslösen könnte. Ihre Furcht scheint nicht ungerechtfertigt. Die Libanesen sind sich der Katastrophen bewusst, die Hamas durch den Abschuss von Raketen auf Israel über die Bevölkerung im Gazastreifen gebracht hat. Das libanesische Volk sagt gegenüber der Hamas: "Wenn ihr Terroranschläge gegen Israel verüben wollt, benutzt bitte nicht unser Land. Wir sind nicht bereit, den Preis dafür zu zahlen".

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Wer greift die palästinensischen Christen an?

von Bassam Tawil  •  14. September 2020

  • Die Notlage der Christen, die unter der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland und der Hamas im Gazastreifen leben, wird von der internationalen Gemeinschaft und den im Nahen Osten ansässigen ausländischen Journalisten oft ignoriert.

  • Es ist bemerkenswert, dass die christliche Bevölkerung im Gebiet von Bethlehem von 86% im Jahr 1950 auf weniger als 12% heute zurückgegangen ist. Im gesamten Westjordanland machen die Christen heute weniger als 2% der Bevölkerung aus...

  • Im von der Hamas regierten Gazastreifen ist die Situation der Christen noch schlimmer.

  • Anstatt ihre Stimme gegen die Verfolgung der Christen durch die Palästinensische Autonomiebehörde und die Hamas zu erheben, sind diese christlichen Führer damit beschäftigt, Israel die Schuld zuzuschieben. Sie wollen, dass die Welt glaubt, dass die Christen aus Bethlehem und dem Gaza-Streifen wegen der israelischen Sicherheitsmaßnahmen gegen Terroristen fliehen, und nicht wegen der Brutalitäten, die von den palästinensischen Behörden und den Muslimen im Westjordanland und im Gaza-Streifen verübt werden. Wenn ihre Behauptung wahr wäre, warum fliehen dann nicht auch die Muslime aufgrund der angeblich israelischen Maßnahmen?

Während christliche Führer damit beschäftigt sind, Israel zu verurteilen und Blutsverleumdungen gegen Israel zu verbreiten, werden die Christen in Bethlehem (im Bild) wiederholt von Strolchen und Punks ins Visier genommen. (Bildquelle: Daniel Case/Wikimedia Commons)

Während christliche Führer damit beschäftigt sind, Israel zu verurteilen und Blutsverleumdungen gegen Israel zu verbreiten, werden die Christen in Bethlehem wiederholt von Strolchen und Punks ins Visier genommen.

Das jüngste Opfer dieser antichristlichen Gewalt ist Dr. Salameh Qumsiyeh, ein Gynäkologe aus Bethlehem, der am 18. Februar, als er mit seinem Auto durch das Stadtzentrum fuhr, von nicht identifizierten Schlägern brutal angegriffen wurde.

Vier maskierte Angreifer stoppten Qumsiyehs Auto, wie Augenzeugen berichten, und prügelten ihn mit Knüppeln und scharfen Werkzeugen, bevor sie vom Tatort flohen. Qumsiyeh wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo die Sanitäter sagten, dass die Wunden, die er erlitten hatte, schwerwiegend seien.

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Schweden: Die Gewalt ist äusserst schwerwiegend

von Judith Bergman  •  12. September 2020

  • "Die Polizei muss sicherstellen, dass die Kriminellen verhaftet werden und strafrechtlich verfolgt werden können. Die Kriminellen müssen von unseren Straßen und Plätzen verschwinden, damit keine skrupellosen Verbrechen mehr begangen werden... Wir arbeiten intensiv, rund um die Uhr, trotzdem geht die schwere Gewalt weiter." — Schwedens Nationaler Polizeichef Anders Thornberg, 29. August 2020.

  • Der Göteborger Ali-Khan-Clan wurde der Polizei mehr als 200 Mal gemeldet, doch die Polizei musste fast alle Fälle schließen, weil die Bande den Opfern und Zeugen droht, um sie zum Schweigen zu bringen.

  • "An diesem Wochenende wurden zwei Jungen eine ganze Nacht lang auf einem Friedhof in Solna schrecklichen Gräueltaten ausgesetzt. Am Dienstag wurde ein Lehrer in Göteborg entführt und geprügelt, nachdem er mit der Polizei Kontakt aufgenommen hatte. Was wir jetzt fast täglich erleben, ist nicht normal... Schweden sollte damit beginnen, es zu einem Verbrechen zu machen, Teil einer kriminellen Bande zu sein, so wie es ein Verbrechen sein sollte, Teil einer terroristischen Organisation zu sein." — Ulf Kristersson, Führer der oppositionellen Moderaten Partei, Facebook-Posting, 27. August 2020.

  • "Leider gibt es unter bestimmten Gruppen einen Groll gegen die christliche Kultur, und die Kirche von Schweden in Malmö kann nicht passiv sein, während das christliche Kulturerbe verwüstet wird." — Schweden-Demokraten, 26. August 2020.

Bei einem Aufstand, der am 28. August im schwedischen Malmö stattfand, verbrannten schätzungsweise 300 Menschen Autoreifen, schossen mit Feuerwerkskörpern und warfen Steine auf die Polizei. In den sozialen Medien veröffentlichtes Videomaterial zeigte die Randalierer, wie sie "Allahu Akbar" und "Juden, denkt an Khaybar, Mohammeds Armee kehrt zurück" schrien. Abgebildet: Krawallmacher in Malmö, Schweden, am 28. August 2020. (Foto: Nachrichtenagentur TT/AFP via Getty Images)

Die Lage in Schweden hat sich inzwischen so weit verschlechtert, dass die schwedische Polizei am 29. August eine Erklärung mit dem Titel "Die Tendenzen der Gewalt sind äußerst ernst" veröffentlichte. Darin hieß es::

"In letzter Zeit gab es schwere Vorfälle und schwere Gewalttaten im Zusammenhang mit kriminellen Netzwerken, bei denen mehrere Menschen ermordet und andere schwer verletzt wurden...

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Beschlagnahme von Büchern in Schweden

von Judith Bergman  •  9. September 2020

  • Die Beschlagnahmung von Büchern und der bevorstehende Prozess gegen den Autor und Komiker Aron Flam haben in Schweden eine Debatte über den Wert der Meinungsfreiheit entfacht. Wie Flam hingewiesen hat, ist es ein wenig ironisch, dass ein schwedischer Schriftsteller, der zufällig Jude ist, dessen Bücher die schwedisch-nazistische Kollaboration während des Krieges kritisieren, vom schwedischen Staat beschlagnahmt wird.

  • Uppsala, einst eine malerische und friedliche Universitätsstadt, ist heute die Stadt in Schweden mit den meisten Schießereien pro Kopf. "Man liess die Banden wachsen," sagte Manne Gerell, Kriminologe an der Universität Malmö, im Dezember 2019 gegenüber SVT Nyheter, und dass die Polizei etwas zu spät "aufgewacht" sei.

  • Vielleicht ist es an der Zeit, dass die schwedische Regierung weniger Ressourcen für die Verfolgung von Redeverbrechen von Rentnern und Komikern und mehr für die Bekämpfung von Gewaltkriminalität aufwendet.

Vielleicht ist es an der Zeit, dass die schwedische Regierung weniger Ressourcen für die Verfolgung von Redeverbrechen von Rentnern und Komikern und mehr für die Bekämpfung von Gewaltverbrechen aufwendet. (Bildquelle: iStock)

Im Juni beschlagnahmten und konfiszierten vier bewaffnete schwedische Polizeibeamte den gesamten Bestand des Buches "Det här är är en svensk tiger" ("Dies ist ein schwedischer Tiger"), das der schwedische Autor und Stand-up-Komiker Aron Flam geschrieben hat. Das Buch erzählt die Geschichte, wie Schwedens Anspruch auf Neutralität während des Zweiten Weltkriegs eine Realität der schwedischen Kollaboration mit den Kriegsanstrengungen der Nazis und die Profite, die die sozialdemokratische Regierung aus dem Krieg zog, übertünchte.

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Schweigen der UNO und der EU zu Irans "schockierenden Menschenrechtsverletzungen"

von Majid Rafizadeh  •  8. September 2020

(Bildquelle: iStock)

Das iranische Regime hat seine Menschenrechtsverletzungen erheblich intensiviert. Die Vereinten Nationen und die Europäische Union, die andauernd über die Menschenrechte predigen, verschliessen gegenüber den Menschenrechtsverletzungen des Regimes völlig die Augen.

Gemäss einem kürzlich veröffentlichten Bericht von Amnesty International vom 2. September sind verschiedene Zweige der iranischen Regierung, darunter das Justizsystem, die Strafverfolgung und das Ministerium für Nachrichtendienste, in diese Missbräuche und Verbrechen verwickelt. In dem Bericht heisst es:

"Irans Polizei-, Nachrichten- und Sicherheitskräfte sowie Gefängnisbeamte haben mit der Komplizenschaft von Richtern und Staatsanwälten einen erschreckenden Katalog von Menschenrechtsverletzungen an Inhaftierten begangen, darunter willkürliche Verhaftungen, Verschleppung, Folter und andere Misshandlungen."

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"Wir werden niemals aufgeben": Charlie Hebdo wiederveröffentlicht Mohammed-Karikaturen

von Giulio Meotti  •  5. September 2020

  • Frankreich beginnt, über den dramatischen Rückgang seiner Meinungsfreiheit nachzudenken.

  • "Mein unglücklicher Klient wird die Freiheit sein..." —Richard Malka, Anwalt von Charlie Hebdo, Le Point, 13. August 2020.

  • Die westlichen Demokratien haben für das Recht auf freie Meinungsäußerung teuer bezahlt, und wenn es nicht geschützt und ausgeübt wird, kann es über Nacht verschwinden.

  • "Wenn unsere Kollegen in der öffentlichen Debatte nicht einen Teil des Risikos teilen, dann haben die Barbaren gewonnen". —Elisabeth Badinter, französische Philosophin; im Dokumentarfilm "Je suis Charlie", 9. September 2015.

Charlie Hebdo hat es mutig wieder getan: Die Zeitschrift hat Karikaturen von Mohammed veröffentlicht. Werden diejenigen, die "Je suis Charlie" verkündet haben, jetzt zu ihnen stehen? Abgebildet: Stéphane Charbonnier, der Charlie Hebdos Verleger war, bis er bei dem Terroranschlag auf das Pariser Büro der Zeitschrift 2015 ermordet wurde, steht am 2. November 2011 vor dem früheren Büro der Zeitschrift, nachdem es bei einem Brandanschlag zerstört worden war. (Bildquelle: Alexander Klein/AFP via Getty Images)

Am 1. September, einen Tag vor der Eröffnung des Prozesses gegen 14 Angeklagte, die der Beteiligung an einer Reihe von Terroranschlägen in Frankreich beschuldigt werden, zu denen auch die Ermordung ihrer Journalisten- und Karikaturistenkollegen am 7. Januar 2015 in ihrem Pariser Büro gehörte, hat die französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo die "Mohammed-Karikaturen" unter dem Titel "Tout ça pour ça" ("All das dafür") neu veröffentlicht. "Wir werden niemals aufgeben", sagten sie.

Die Angeklagten im Prozess, einige davon in absentia, "sehen sich einer Reihe von Anklagepunkten ausgesetzt, die sich darauf beziehen, dass sie den Tätern geholfen haben, Anschläge auszuführen, bei denen im Januar 2015 an drei Tagen 17 Menschen getötet wurden". Zusätzlich zu den 12 Opfern in und um das Büro von Charlie Hebdo wurde ein Polizeibeamter auf der Straße und vier Menschen in einem koscheren Supermarkt ermordet.

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Die umgekehrte Kolonisierung Frankreichs

von Giulio Meotti  •  2. September 2020

  • Die Aufforderung an die Polizei, die Namen der Mörder nicht zu nennen, ist ein Versuch, die Wahrheit zu verbergen und die Öffentlichkeit daran zu hindern, genau zu wissen, wer in Frankreich diese Taten begeht. Das Verbergen des Namens zeugt vom Wunsch, die Mörder zu beschwichtigen: Wenn ein Mörder einen christlichen Namen hat, wird dieser sofort auf die Titelseite gesetzt.

  • "Wir lieben nur, was uns hasst, alles, was uns zerstört, wird als großartig angesehen. Es besteht der Wunsch, die Wahrheit zu zerstören, die Geschichte... Wir lehren nicht mehr die Geschichte Frankreichs, und wir sagen nicht mehr, was unsere Zivilisation erreicht hat. Wir reden nur über unsere Zivilisation, um sie zu verunglimpfen." — Michel Onfray, Le Salon Beige, 30. Juli 2020 und YouTube, 17. Juli 2020.

  • "Frankreich durchläuft eine umgekehrte Kolonisierung. Bevölkerungen, die hauptsächlich aus ehemals von Frankreich kolonisierten Ländern stammen, haben sich in Frankreich niedergelassen, ohne die Absicht, sich zu integrieren. Die meisten von ihnen leben in Nachbarschaften, in denen jetzt die Gesetze des Islam herrschen und in denen Imame Hass auf Frankreich verbreiten... Und in einer Geste der Unterwerfung sagen die französischen Behörden, dass der Hass nicht von denen ausgeht, die töten, sondern von denen, die reagieren wollen und sagen, dass wir den Übergriffen und Morden ein Ende setzen müssen. Es ist eine selbstmörderische Haltung." — Éric Zemmour, YouTube, 22. November 2016.

Am 4. Juli versuchte eine junge Polizistin, Mélanie Lemée, 25 Jahre alt, auf einer kleinen Straße in Lot-et-Garonne im Südwesten Frankreichs, den zu schnellen Fahrer Yacine E. anzuhalten. Er beschleunigte und zerquetschte sie absichtlich. Sie wurde auf der Stelle getötet. Abgebildet: Gendarmen tragen den Sarg von Mélanie Lemée bei ihrer Beerdigung in Merignac bei Bordeaux am 9. Juli 2020. (Foto von Philippe Lopez/AFP über Getty Images)

Lyon, die drittgrößte Stadt Frankreichs, 20. Juli, 3 Uhr morgens. Ein bürgerliches Viertel. Eine junge Frau geht mit ihrem Hund in einer ruhigen Straße spazieren. Ein Auto kommt mit hoher Geschwindigkeit herangerast und zerquetscht ihren Hund. Der Fahrer hält an, fährt rückwärts, überfährt die junge Frau und zerquetscht auch sie. Er fährt wieder vorwärts, mit voller Geschwindigkeit, und schleppt ihren toten Körper eine halbe Meile weit. Durch den Lärm aufgeweckte Menschen notieren sich das Kennzeichen des Autos. Die Polizeibeamten, die zum Tatort kommen, sind entsetzt. Die Leiche der jungen Frau wurde zerstückelt. Auf einer Straßenseite wurde ein Bein gefunden; der Rest ihres Körpers war zerfetzt. Ein Arm befand sich in der Nähe des Körpers ihres Hundes. Der andere Arm hielt immer noch die Leine des Hundes fest. Ihr Name war Axelle Dorier. Sie war Krankenschwester, erst 23 Jahre alt.

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Der Versuch, Amerika zu stürzen

von Guy Millière  •  1. September 2020

  • Die Situation war in der Tat "besorgniserregend" geworden, noch bevor die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen 2016 bekannt waren. Wie wir jetzt im Bericht des Justizministeriums von Michael Horowitz nachlesen können, haben sich die höchsten Regierungsebenen während der Obama-Regierung abgesprochen, um Präsident Trump daran zu hindern, die Wahl zu gewinnen, und ihm danach in einem versuchten Staatsstreich etwas anzuhängen.

  • Bürgermeister vieler Städte und andere lokale Amtsträger haben bewusst Kriminelle vor gesetzestreuen Bürgern geschützt und die Zerstörung zugelassen.

  • "Ich dachte, vor 30 Jahren seien die Dinge parteiisch und rau gewesen – nichts im Vergleich zu heute. Die Dinge haben sich grundlegend geändert... [die Linke] vertritt eine revolutionäre Rousseau-Partei, die an die Zerschlagung des Systems glaubt... Sie sind an einem vollständigen politischen Sieg interessiert. Sie sind nicht an Kompromissen interessiert. Sie sind nicht interessiert an Dialektik, Meinungsaustausch... Es ist eine Ersatzreligion. Sie betrachten ihre politischen Gegner... als böse, weil wir ihrer fortschrittlichen Utopie, die sie zu erreichen versuchen, im Wege stehen..." — US-Generalstaatsanwalt William Barr, Fox News, 9. August 2020.

Die Welle von Unruhen, die auf den Tod von George Floyd in Minneapolis am 25. Mai folgte, scheint nichts mit Floyds Tod zu tun zu haben, sondern alles mit Gruppen, die versuchen, Amerika zu stürzen. Bürgermeister vieler Städte und andere lokale Amtsträger haben bewusst Kriminelle vor gesetzestreuen Bürgern geschützt und die Zerstörung zugelassen. Abgebildet: Feuerwerkskörper, die von Randalierern abgefeuert werden, explodieren am 30. Mai 2020 mitten in einer Gruppe von Polizeibeamten in Washington DC. (Foto von Andrew Caballero-Reynolds/AFP über Getty Images)

Der Tod von George Floyd am 25. Mai 2020 in Minneapolis könnte rückblickend als Vorwand für Chaos erscheinen. Seiner berichteten Tötung durch einen weißen Polizeibeamten folgte unmittelbar eine Welle von Unruhen, bei denen Nachbarschaften in mehreren Großstädten verwüstet wurden. Geschäfte wurden geplündert, Gebäude niedergebrannt und Menschen ermordet, da Bürgermeister und andere örtliche Amtsträger sich dafür entschieden, den Randalierern freien Lauf zu lassen, Rassenkonflikte zu schüren und die Kriminellen zu schützen statt die verprügelten Bürger. Es sah rasch so aus, als ob die Unruhen nichts mit Floyds Tod zu tun zu hätten und alles mit Gruppen, die Amerika zu stürzen suchten.

In der Vergangenheit hatten Mitglieder der radikalen Organisation Antifa Gewalttaten begangen, waren aber noch nie zuvor in der Lage gewesen, Terror in Großstädten zu säen. Diesmal konnten sie es und taten es auch.

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Mindestens 100.000 Opfer von moderner Sklaverei allein in Großbritannien

von Judith Bergman  •  30. August 2020

  • Dem Bericht zufolge haben die Strafverfolgungen trotz des Ausmaßes der Verbrechen kaum zugenommen...

  • "Es handelt sich um ein systemisches Problem, das sich aus der schlechten Regulierung, der schlechten Gesetzgebung und der Ausbeutung auf allen Ebenen ergibt. Man muss sich fragen, wer eigentlich die Macht hat, dies zu ändern? Und der Schwarze Peter liegt bei der Regierung." — Adam Clarke, stellvertretender Bürgermeister von Leicester, Sky News, 13. Juli 2020.

  • Die Demonstranten gegen die historische Sklaverei könnten durchaus Kleidung tragen, die von den marginalisierten, viktimisierten modernen Sklaven hergestellt wurde, die keinen Zugang zu der Gerechtigkeit und Gleichheit haben, für die die Demonstranten angeblich kämpfen.

  • Es ist bezeichnend, dass sowohl öffentliche als auch private Ressourcen sowie eine endlose Medienberichterstattung dem Thema "rassistische Statuen" und historische Sklaverei gewidmet werden, während die Notlage lebender, leidender moderner Sklaven – ein Thema, das gewaltige Anstrengungen erfordert, um auch nur ansatzweise angegangen zu werden – kaum jemanden interessiert.

Anfang Juli wurde die National Crime Agency Großbritanniens gebeten, den Vorwürfen der modernen Sklaverei in den Bekleidungsfabriken von Leicester nachzugehen. "Bis zu 10.000 Menschen könnten unter sklavenähnlichen Bedingungen in Textilfabriken arbeiten", hieß es in einem Bericht von Sky News in Leicester. (Bildquelle: Philafrenzy/Wikimedia Commons)

Ein neuer britischer Bericht: "Es passiert immer noch hier: Kampf gegen die Sklaverei in Großbritannien in den 2020er Jahren", vom Referat Moderne Sklavereipolitik, einer gemeinsamen Initiative der Anti-Sklaverei-Hilfsorganisation Gerechtigkeit und Fürsorge und des Zentrums für soziale Gerechtigkeit, hat geschätzt, dass es "in Großbritannien mindestens 100.000 Opfer [der modernen Sklaverei] geben könnte, wobei die tatsächliche Zahl wahrscheinlich noch größer sein wird."

Dem Bericht zufolge:

"Viele Tausende von Kindern, Frauen und Männern aller Nationalitäten und Hintergründe – darunter auch eine wachsende Zahl britischer Staatsbürger – werden nach wie vor von skrupellosen kriminellen Netzwerken gehandelt und zu Profitzwecken ausgebeutet. Sie werden ausgetrickst, verschleppt und zu sexueller Sklaverei, Verbrechen, Zwangsarbeit und häuslicher Knechtschaft gezwungen. Zwangsabhängigkeiten werden zunehmend als Kontrollmittel eingesetzt".

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Stehen die Türkei und Griechenland vor einem Krieg?

von Uzay Bulut  •  28. August 2020

  • Seit mindestens 2018 droht die Türkei mit der Invasion der griechischen Inseln in der Ägäis. Ein kürzlich abgeschlossenes ägyptisch-griechisches Seefahrtsabkommen scheint die regionale Aggression der Türkei in die Höhe getrieben zu haben.

  • "Die Politik der Türkei ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Ausweitung des türkischen Einflusses im Nahen Osten, am Golf und in Afrika. Ziel ist es, eine geopolitische Vorherrschaft durchzusetzen: ein unumstrittenes regionales Hegemonialregime, durch das die Türkei in der Lage ist, große und wichtige Entwicklungen zu bestimmen ... Sie scheint bereit zu sein, militärische Gewalt anzuwenden, um ihre revisionistischen Pläne durchzusetzen." — Dr. Giorgos Kentas, außerordentlicher Professor für Internationale Politik und Regierungsführung an der Universität Nikosia, in einem Interview mit Gatestone.

  • "Die Türkei versucht derzeit eine ähnliche Politik des Revisionismus gegen Griechenland. Das Ziel besteht darin, ein hegemoniales Regime über Griechenlands Meereszonen und/oder die von Griechenland beanspruchten Meereszonen im östlichen Mittelmeer durchzusetzen. — Dr. Giorgos Kentas.

Die Türkei droht seit mindestens 2018 mit der Invasion griechischer Inseln, und ein kürzlich abgeschlossenes ägyptisch-griechisches Seefahrtsabkommen scheint die regionale Aggression der Türkei in die Höhe getrieben zu haben. Am 12. August warnte der griechische Premierminister vor der Möglichkeit eines "Unfalls" im östlichen Mittelmeer, da griechische und türkische Seestreitkräfte in dem Gebiet stationiert wurden, nachdem Ankara ein Schiff zur Durchführung seismischer Untersuchungen südlich der griechischen Insel Kastellorizo (im Bild) entsandt hatte. (Bildquelle: Chris Vlachos/Wikimedia Commons)

Die griechischen Streitkräfte sind zu Lande, zu Wasser und in der Luft in höchster Alarmbereitschaft und beobachten laut griechischen Medien die türkischen Bewegungen im östlichen Mittelmeerraum genau. Nachdem die Türkei im vergangenen Monat die Suche nach Öl und Gas in einem Gebiet, das sich mit dem griechischen Festlandsockel überschneidet, wieder aufgenommen hat, setzte Griechenland Kriegsschiffe zwischen den Inseln Zypern und Kreta ein. Seitdem sind die Spannungen zwischen der Türkei und Griechenland hoch.

Am 12. August warnte der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis vor der Möglichkeit eines "Unfalls" im östlichen Mittelmeer. Griechische und türkische Seestreitkräfte wurden in dem Gebiet stationiert, nachdem Ankara ein Schiff für seismische Untersuchungen südlich von Kastellorizo entsandt hatte.

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Appeasement: Die europäische Krankheit

von Richard Kemp  •  26. August 2020

Nun versuchen Grossbritannien und Frankreich, die drei Mächte zu beschwichtigen, welche die Welt heute am meisten bedrohen: Iran, China und Russland. Abgebildet: Der russische Präsident Wladimir Putin, der chinesische Präsident Xi Jinping und der iranische Präsident Hassan Rouhani am 14. Juni 2019 in Bischkek, Kirgisistan. (Bildquelle: Vyacheslav Oseledko/AFP via Getty Images)

Europa befindet sich im Griff einer einzigartig virulenten und schädlichen Krankheit, die das Wohlergehen seiner Völker und der Welt bedroht: nicht das Coronavirus, sondern Appeasement. Auch die anglo-französische Aussenpolitik in den 1930er Jahren wurde von der Beschwichtigungspolitik – gegenüber Nazi-Deutschland – dominiert, einer Politik, die es nicht vermochte, eine der grössten Katastrophen zu verhindern, die die Zivilisation je heimgesucht hat und die zum Tod von Millionen Menschen führte.

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"32.000 Christen abgeschlachtet": Christenverfolgung im Mai 2020

von Raymond Ibrahim  •  25. August 2020

  • "Die Gräueltaten an Christen werden unvermindert fortgesetzt und sind, während die Sicherheitskräfte und die betroffenen politischen Akteuren wegschauen oder mit den Dschihadisten kooperieren, an einem alarmierenden Höhepunkt angelangt." – The Nigerian Voice, 14. Mai 2020

  • Anfang dieses Jahres hat Solidarity International "vor einem Völkermord in Nigeria gewarnt."

  • "Das [die Benutzung einer Kirche als Privattoilette] ist nur das jüngste Vorkommnis ... Auf Lesbos geschieht es extrem oft, daß griechisch orthodoxe Kirchen von illegalen Einwanderern geschändet und angegriffen werden ... Als tief religiöse Gesellschaft ist das griechische Volk über diese Angriffe schockiert und stellt sich die Frage, ob diese illegalen Einwanderer, die ein neues Leben in Europa suchen, bereit sind, sich zu integrieren und sich an die Normen und Werte ihrer neuen Länder anzupassen. – Greek City Times, 16 Mai 2020

Am 8. Mai 2020 hat ein Mann versucht die armenische Kirche Surp Asdvadzadzin in Istanbul in Brand zu setzen, die, von anderen Schändungen abgesehen, bereits in vergangenen Jahren wiederholt mit haßerfüllten Graffities besprüht worden war. (Bildquelle: Vmenkov/Wikimedia Commons)

Zu den im Monat Mai 2020 von Muslimen an Christen begangenen Übergriffen zählten unter anderem die folgenden:

Das Abschlachten von Christen

Nigeria: Von Januar 2020 bis Mitte Mai 2020 haben Moslems mindestens 620 Christen massakriert (470 durch den Stamm der Fulani und 150 durch Boko Haram). Aus einem Bericht vom 14. Mai:

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Die Eindämmung Chinas

von Lawrence A. Franklin  •  24. August 2020

  • Nach den vielen Übertretungen Chinas in den letzten 50 Jahren ... muss die militärische Eindämmung des chinesischen Expansionismus und das erklärte Ziel des Kommunistischen Parteivorsitzenden Xi Jinping, die Weltherrschaft zu erlangen, die höchste außenpolitische Priorität der Freien Welt sein.

  • Die Länder könnten auch aufgefordert werden, alle kommerziellen Aktivitäten mit China einzustellen. Warum den eigenen Feind finanzieren und ihn stärker machen?

  • Chinas allzu leichte Übernahme Hongkongs – eine illegale Aneignung – hat zweifellos dazu beigetragen, Chinas expansionistischen Appetit anzuregen.

  • Chinas Führer hoffen sicherlich, dass die Abneigung der gegenwärtigen US-Regierung gegen Krieg die Kommunisten in die Lage versetzen wird, mit relativer Leichtigkeit neues Territorium zu erobern; die USA sollten sie nicht einmal an eine solche Möglichkeit denken lassen.

Nach den vielen Übertretungen Chinas in den letzten 50 Jahren muss die militärische Eindämmung des chinesischen Expansionismus und das erklärte Ziel des Kommunistischen Parteivorsitzenden Xi Jinping, die Weltherrschaft zu erlangen, die höchste außenpolitische Priorität der Freien Welt sein. Abgebildet: Chinas Langer Marsch 10, ein neues Atom-U-Boot der Jin-Klasse, nimmt am 23. April 2019 an einer Marineparade in der Provinz Shandong teil. (Foto von Mark Schiefelbein/AFP via Getty Images)

Nach Chinas vielen Übertretungen in den letzten 50 Jahren – einschließlich des Diebstahls von 600 Milliarden Dollar an amerikanischem intellektuellem Eigentum jedes Jahr; Pekings bösartiger Vertuschung des Covid-19-Virus; den Versuchen des kommunistischen Regimes, US-Piloten mit Lasern zu blenden; dem Bau militärischer Inseln im Südchinesischen Meer und der Entsendung einer riesigen Flotte von 250 chinesischen Fischerbooten im vergangenen Monat in die Nähe der Galapagos-Inseln vor der Küste Ecuadors, um nur einige zu nennen – muss die militärische Eindämmung des chinesischen Expansionismus und des erklärten Ziels des Kommunistischen Parteivorsitzenden Xi Jinping, die Weltherrschaft zu erlangen, die höchste außenpolitische Priorität der Freien Welt sein.

Das letztendliche Ziel dieser Initiative wäre es, die Aggression des kommunistischen Chinas gegen die unabhängigen Staaten des Indopazifikraums und darüber hinaus zu verhindern.

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