Neueste Analysen und Kommentare

Europa: Wo ist die Diplomatie der Wahrheit?

von Ruthie Blum  •  18. Januar 2018

Fiamma Nirenstein. (Foto: Vittorio Zunino Celotto/Getty Images)

Als Expertin für globalen Terrorismus, Antisemitismus, Nahostkriege und Europapolitik hat Fiamma Nirenstein den Volksaufstand im Iran mit besonderem Interesse verfolgt. Die preisgekrönte Journalistin, Bestseller-Autorin und ehemalige Abgeordnete des italienischen Parlaments, die auch Mitglied des Jerusalem Center for Public Affairs ist, sagt: So, wie die Wahl des ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan und dessen Aussenpolitik einen wichtigen Beitrag zum Sturz der Sowjetunion im Jahr 1991 leisteten, so hat Präsident Donald Trump Anteil an den Strassendemonstrationen im Iran, die zum Sturz der von den Ayatollahs geführten Islamischen Republik führen könnten.

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Kanada: Trudeaus Unterstützung für Islamisten

von Thomas Quiggin  •  16. Januar 2018

  • Der kanadische Premierminister Justin Trudeau unterstützt seit neun Jahren die islamistische Sache und weigert sich, mit reformistischen Muslimen zu reden.

  • Am beunruhigendsten waren vielleicht Trudeaus Kommentare zu einer Versammlung islamistischer Frontgruppen: Er erzählte ihnen, dass er ihre Überzeugungen, ihre Werte und ihre gemeinsame Vision teile.

  • Kanada wird nicht in der Lage sein, auf Unwissenheit oder Unfähigkeit zu plädieren, wenn es sich den Vorwürfen der Mittäterschaft von künftigen amerikanischen Terroropfern gegenübersieht.

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau unterstützt seit neun Jahren die islamistische Sache und weigert sich, mit reformistischen Muslimen zu reden. (Foto: Matt Cardy/Getty Images)

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau unterstützt seit neun Jahren die islamistische Sache und weigert sich, mit reformistischen Muslimen zu reden. In Bezug auf ISIS-Kämpfer, die nach Kanada zurückkehren, hat Trudeau argumentiert, dass sie eine "mächtige Stimme für die Deradikalisierung" sein werden und dass diejenigen, die sich ihrer Rückkehr widersetzen, "islamfeindlich" seien. Außerdem gibt die Regierung Kanadas dem UNO-Ausschuss, der für die Auflistung der internationalen Dschihadisten zuständig ist, nicht die Namen der zurückkehrenden ISIS-Kämpfer.

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Frankreichs Krieg gegen Feuerwehr und Polizei

von Yves Mamou  •  12. Januar 2018

  • Ein stiller Krieg ist in vollem Gange gegen die französische Polizei und Feuerwehr. "2.280 Feuerwehrleute wurden im Jahr 2016 angegriffen... Infolgedessen wird die Polizei in bestimmte Gegenden gerufen, nur um die Feuerwehrleute zu schützen." - Nationale Beobachtungsstelle für Kriminalität, Radio Europe 1.

  • Zwei Pariser Polizeibeamte, die ihr Leben riskierten, um Kinder aus einer brennenden Wohnung zu retten, wurden von einem Mob angegriffen und gesteinigt, als sie aus dem Feuer auftauchten und die Kinder in ihren Armen trugen.

  • Wie üblich verniedlichen Politiker das Problem. Die Regierung betrachtet die Ausbreitung urbaner Gewalt nicht als Terrorismus. Wie üblich wird die Regierung versuchen, Frieden mit Geld zu kaufen.

Im Bild: Polizei- und Feuerwehrfahrzeuge am Ort eines Terroranschlags auf der Champs-Élysées in Paris, Frankreich, am 20. April 2017. Der Angreifer ermordete einen Polizeibeamten und verwundete einen anderen. (Foto: Aurelien Meunier/Getty Images)

Frankreichs Innenminister Gerard Collomb zeigte sich am 1. Januar überglücklich. Warum? An Silvester hatte es keinen Terroranschlag gegeben. Collomb bedankte sich herzlich bei den 140.000 Polizisten, Soldaten, Feuerwehrleuten und zivilen Sicherheitsverbänden, die mobilisiert worden waren, um jeden möglichen Terroranschlag zu blockieren. Um eine Ahnung von der Größe dieses Sicherheitseinsatzes am Silvesterabend zu geben, bedenken Sie, dass die gesamte französische Armee (nur Landstreitkräfte) aus nur ungefähr 117.000 aktiven Soldaten besteht.

Alle französischen Regierungen seit 2015 haben bestritten, dass sich der Islam im Krieg mit Frankreich befindet, doch das Innenministerium mobilisierte dennoch mehr Sicherheitspersonal als die französische Armee Soldaten hat, um sicherzustellen, dass diese Silvesternacht ein friedliches Ereignis wird.

In einer Pressemitteilung sagte Minister Collomb:

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Palästinenser werden Opfer arabischer Apartheid

von Khaled Abu Toameh  •  11. Januar 2018

Ein neue, vom irakischen Präsidenten, Fuad Masum, ratifizierte Gesetz beraubt die im Irak lebenden Palästinenser ihrer Rechte auf kostenlose Schulbildung, Gesundheitsversorgung und Reisedokumente. Im Bild: Der irakische Präsident Fuad Masum (rechts) trifft am 30. November 2015 den Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas. (Foto: Video screenshot, Büro von Mahmoud Abbas)

Nun zählt auch der Irak zu der langen Liste arabischer Länder, die schamlos Apartheid gegen Palästinenser praktizieren. Die Anzahl der Länder, die diskriminierende Massnahmen gegen die Palästinenser anwenden, während sie gleichzeitig vorgeben, die palästinensische Sache zu unterstützen, ist atemberaubend. Einmal mehr werden wir Zeugen der arabischen Heuchelei, aber wer achtet darauf?

Die internationalen Medien – und selbst die Palästinenser – sind derart mit der Jerusalem-Erklärung von US-Präsident Donald Trump beschäftigt, dass die Not der Palästinenser in arabischen Ländern niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlockt. Diese Apathie ermöglicht arabischen Regierungen auch weiterhin ihre anti-palästinensische Politik fortzuführen, da sie ja wissen, dass sich niemand aus der internationalen Gemeinschaft darum schert – die Vereinten Nationen sind zu sehr damit beschäftigt, Israel zu verurteilen, als dass sie für etwas anderes Zeit hätten.

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Scharia zum Neujahr

von Bruce Bawer  •  10. Januar 2018

  • Die gleichen Reporter und Kommentatoren, die darauf beharren, dass es absurd ist, sich Sorgen zu machen, dass sich die Scharia im Westen ausbreiten könnte, stehen in der Tat ideologisch Arm-in-Arm mit denjenigen, die die Scharia-mässigen Gesetze im Westen aggressiv einführen, die freie Rede verfolgen, die gegen diese Gesetze verstößt, und dunkle Warnungen aussprechen - in Tönen, die Beamten in einem freien Land nicht zustehen - dass Sie besser lernen sollten, Scharia-konform zu sein, oder Sie würden es bereuen. Die wirkliche Lehre aus all dem ist, dass wir besser lernen sollten, aggressiv gegen diese Ausbreitung von Verboten, die von der Scharia beeinflusst werden, vorzugehen, oder dass es uns am Ende tatsächlich sehr, sehr, sehr leid tun wird.

Im vergangenen September veröffentlichte ein Mann namens Mark Feigin fünf Kommentare auf der Facebook-Seite eines islamischen Zentrums. Sie waren nicht islamfreundlich. "JE MEHR MUSLIME WIR IN AMERIKA ZULASSEN", schrieb er, "DESTO MEHR TERROR WERDEN WIR HABEN." Er nannte den Islam "gefährlich" und sagte, er habe "keinen Platz in der westlichen Zivilisation". Ein paar seiner Kommentare enthielten vulgäre oder profane Sprache. Am 20. Dezember verklagte der Staat Kalifornien Feigin und beschuldigte ihn der Verletzung eines Strafgesetzbuches, das in Teilen lautet:

"Jede Person, die in der Absicht, zu ärgern oder zu belästigen, wiederholte Telefonanrufe oder wiederholt Kontakt mit Hilfe eines elektronischen Kommunikationsgerätes... mit einer anderen Person aufnimmt, ist... eines Vergehens schuldig."

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UNRWA: Wo sind die Palästinenser hin?

von Shoshana Bryen  •  9. Januar 2018

Strassenfeierlichkeit im libanesischen Lager Ain al-Hilweh, Juli 2015. (Foto Geneva Call/Flickr)

Palästinensische Flüchtlinge sind zwar eine volatile Population – wenn jedoch 285.535 von ihnen aus einem kleinen Land wie dem Libanon verschwinden, so sollte dies doch zumindest Verwunderung auslösen.

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Heldenhafte Frauen kämpfen für Freiheit

von Khadija Khan  •  7. Januar 2018

  • Iranische Frauen, wie viele andere auch, haben es satt, in Schichten über Schichten von Gefängnissen zu leben.

Die iranischen Führer haben versprochen, ihre frauenfeindlichen Gesetze aufzuweichen, indem sie Frauen, die ohne Schleier in der Öffentlichkeit auftreten, nicht inhaftieren. Stattdessen müssten die "Täter" spezielle "Morallektionen" der Scharia-Polizei besuchen. (Bildquelle: Wikimedia Commons)

Wer unter Ihnen echte Freiheitskämpferinnen sehen will: Schauen Sie auf die Straßen des Iran oder hören Sie sich die Schachmeisterin Anna Muzychuk an.

Iranische Frauen haben unter Einsatz ihres Lebens die Gesichter derjenigen entlarvt, die Burkas und Hijabs als vermeintliche "Symbole der Befreiung" propagieren wollen.

Der verzweifelte Versuch des iranischen Volkes, das gegen das islamistische Regime auf die Straße strömt, enthüllt das bittere Leben, das die Bürger des Iran, insbesondere die Frauen, seit fast vierzig Jahren im Namen des islamischen Rechts (Scharia) leben müssen.

Diese Demonstrationen haben auch das hässliche Gesicht der Islamisten gezeigt, die ihre eigenen Leute als Geiseln nehmen, um ihren Durst nach Macht zu stillen - durch Unterdrückung, Gefängnis, Folter, Hinrichtungen - auf jede erdenkliche Weise.

Iranische Frauen, wie viele andere auch, haben es satt, in Schichten über Schichten von Gefängnissen zu leben.

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Der Terrorpfad der NGO-Industrie

von Ruthie Blum  •  5. Januar 2018

Professor Gerald Steinberg, der Gründer und Präsident der in Jerusalem ansässigen Organisation NGO Monitor. (Foto: Begin-Sadat Center for Strategic Studies)

Letzte Woche hatte Professor Gerald Steinberg, der Gründer und Präsident der in Jerusalem ansässigen Organisation NGO Monitor, eine "eilige Nachricht": Die dänische Regierung hatte formell beschlossen, die Finanzierung des Human Rights International Humanitarian Law Secretariat zu stoppen, eines NGO-Netzwerks, das 2013 an der Birzeit University in Ramallah gegründet worden war. Es verfügt über ein Jahresbudget von mehreren Millionen Euro, das von den Regierungen Schwedens, der Niederlande, Dänemarks und der Schweiz aufgebracht wird.

Steinbergs Recherche hatte enthüllt, dass sechs der 24 wichtigsten vom Sekretariat geförderten NGOs Verbindungen zur marxistisch-leninistischen Populären Front zur Befreiung Palästinas (PFLP) haben – die von der EU auf ihrer offiziellen Liste von Terrororganisationen geführt wird – und 15 davon an weltweiten Kampagnen zur Zerstörung Israels durch ökonomische Mittel beteiligt sind.

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Wie Palästinenser die Palästinenser zum Schweigen bringen

von Khaled Abu Toameh  •  3. Januar 2018

Mohammed Al-Dayeh (Mitte), neben dem damaligen Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde Jassir Arafat in Ramallah, 29. März 2001. (Bild: JAMAL ARURI/AFP/Getty Images)

Die meisten Menschen kennen ihn wahrscheinlich nicht namentlich, aber das Bild von Mohammed Al-Dayeh war viele Jahre lang in der Öffentlichkeit bekannt. Der zäh aussehende, schnauzbärtige Mann im Militärgewand diente als zuverlässiger Leibwächter des ehemaligen PLO-Führers Yasser Arafat.

Seine Nähe zu Arafat machte Al-Dayeh zu einem der mächtigsten Persönlichkeiten in der PLO-Führung, besonders in den 1990er und 2000er Jahren. Wenn Sie etwas von Arafat wollten – von Geld bis zur Entlassung Ihres Sohnes aus dem Gefängnis -, dann war Al-Dayeh ihr Mann.

Er war Tag und Nacht an Arafat dran. Er begleitete ihn auf seinen ständigen Reisen durch die Welt. Ein Foto von Arafat ist ohne Al-Dayeh kaum zu finden. Insider sagen, dass Arafat ihn "adoptiert" hat, nachdem er während des Bürgerkriegs im Libanon von seinen Eltern verwaist war.

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Islamische Unterdrückung von Frauen: Ein heißer neuer Markt

von Giulio Meotti  •  2. Januar 2018

  • Leider sind Schleier für die meisten Frauen im Nahen Osten keine "aufregende Entwicklung", sondern ein Zwang einer obskurantistischen Ideologie. Nach der Niederlage des islamischen Staates in Raqqa, Syrien, gingen viele Frauen auf die Straße, um ihre Schleier abzunehmen und wurden dabei gefilmt, wie sie sie verbrannten.

  • "Die Feinde der Freiheit werden zuerst aus den freien Gesellschaften rekrutiert, aus einigen der aufgeklärten Eliten, die dem Rest der Menschheit, sogar ihren eigenen Landsleuten, den Nutzen demokratischer Rechte verweigern, wenn sie das Unglück haben, einer anderen Religion, einer anderen Ethnie anzugehören." -- Pascal Bruckner, Schriftsteller.

  • Anstatt diese Schleier zu akzeptieren, sollte ein wahrer Feminismus die Rechte und Freiheiten aller Frauen verteidigen. Er sollte nicht ideologisch unterwürfig gegenüber denjenigen sein, die Frauen unterdrücken.

Ein Modell, das einen Hijab und eine Ganzkörperbedeckung trägt, läuft auf der New Yorker Fashion Week am 14. Februar 2017 auf dem Laufsteg der Anniesa Hasibuan-Kollektion. (Foto von Neilson Barnard/Getty Images für Anniesa Hasibuan)

Wir sprechen hier nicht von der trostlosen Art muslimischer Kleidung in Raqqa oder Kabul, sondern von einem globalen Markt, der ein verwestlichtes, farbenfrohes, angeblich freudiges islamisches Unternehmen ist.

Zuerst war es eine muslimische Frau, die im Playboy einen Hijab trug. Dann gab Nike einen "Performance-Hijab" für Athleten heraus. Im vergangenen Frühjahr eröffnete Aab, einer der weltweit führenden islamischen Bekleidungshändler, pünktlich zur jährlichen London Fashion Week seine erste Boutique in London. Die Vogue Arabia veröffentlichte ihre erste Printausgabe. Letzten Monat enthüllte Mattel, sozusagen, die weltweit erste Hijab-tragende Barbie-Puppe, die offenbar Teil einer neuen Serie ist, die Frauen gewidmet ist, die "soziale Barrieren durchbrechen".

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Frankreichs Macron unterwirft sich der arabischen Welt

von Giulio Meotti  •  30. Dezember 2017

  • Die tragische Sackgasse des französischen Schein-Säkularismus ist, dass er öffentliche Äußerungen der islamischen Religion in Frankreich zulässt, jedoch die christlichen verbietet.

  • Weit davon entfernt, die jüdisch-christlichen Werte zu verteidigen, auf denen Frankreich, der Westen und Europa selbst gegründet wurden - wie die persönliche Freiheit, die Meinungsfreiheit, die Trennung von Kirche und Staat und der Justiz, sowie gleiche Gerechtigkeit nach dem Gesetz -, hat Präsident Macron vor kurzem vor arabisch-muslimischen Würdenträgern eine Rechtfertigung für den Islam lanciert.

  • Die Bilanz von Macrons jüngsten frenetischen Reisen in die arabische Welt: verschwenderische Verträge, entschuldigende Worte an Islamisten, Reue über die französische Kolonialgeschichte und Schweigen über Antisemitismus und radikalen Islam. Währenddessen waren die Behörden in Frankreich damit beschäftigt, das jüdisch-christliche Erbe abzubauen.

  • Macrons Sonderbeauftragter für Kulturerbe, Stéphane Bern, schlug vor, eine Gebühr zum Betreten von französischen Kathedralen und Kirchen zu erheben - als wären sie Museen.

Allein in diesem Monat stimmte Frankreich zweimal in den Vereinten Nationen für die Unterstützung arabisch gesponserter Resolutionen gegen die Entscheidung der USA, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Im Bild: Der französische Präsident Emmanuel Macron spricht am 19. September 2017 vor der UNO-Generalversammlung in New York. (Foto von Spencer Platt/Getty Images)

In Abu Dhabi wurden kürzlich Mitglieder des siegreichen israelischen Judo-Teams dazu gebracht, ohne eigene Hymne und Flagge auf das Siegerpodest zu steigen. Wenige Tage später landete der französische Präsident Emmanuel Macron in Abu Dhabi, wo er diejenigen als Lügner anprangerte, die behaupten, "dass der Islam auf der Zerstörung der anderen Monotheismen aufgebaut wird". Macron lobte lediglich den Islam in einem Land, das die Muslime, die zum Christentum konvertieren oder sich zum Atheismus bekennen, mit dem Tode bestraft.

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Europa: Die Islamisierung Weihnachtens
"Eine unerträgliche, unfreiwillige Unterwerfung gegenüber dem Islam"

von Soeren Kern  •  29. Dezember 2017

  • Die theologische Neuinterpretation von Weihnachten fußt auf der falschen Prämisse, dass der Jesus der Bibel der Jesus (Isa) des Koran sei. In einer westlichen Welt, die unwissend über die Bibel geworden ist, ist diese religiöse Verschmelzung, die manchmal als "Chrislam" bezeichnet wird, auf dem Vormarsch.

  • Eine Schule in Lüneburg hat eine Weihnachtsfeier verschoben, nachdem eine muslimische Schülerin sich beklagt hatte, das Singen von Weihnachtsliedern während der Schulzeit sei unvereinbar mit dem Islam. Alexander Gauland, der Vorsitzende der Antieinwanderungspartei Alternative für Deutschland (AfD), nannte das Handeln der Schule "eine unerträgliche, unfreiwillige Unterwerfung gegenüber dem Islam" und eine "feige Ungerechtigkeit" gegenüber den nichtmuslimischen Kindern.

  • "Das Wort 'Weihnacht', ein Symbol unseres Glaubens und unserer Kultur, diskriminiert niemanden. Die Wahrzeichen Weihnachtens zu streichen, garantiert niemandes Respekt, führt nicht zu einer Schule, die alle einschließt und willkommen heißt, sondern stärkt die Intoleranz gegenüber unserer Kultur, unseren Bräuchen, unseren Gesetzen und unseren Traditionen. Wir glauben fest daran, dass unsere Traditionen zu respektieren sind", so der Mailänder Politiker Samuele Piscina.

(Foto: pexels.com)

In fast allen europäischen Ländern war die Weihnachtszeit dieses Jahr von islambezogenen Kontroversen geprägt. Die meisten dieser Konflikte wurden von Europas multikulturellen politischen und religiösen Eliten verursacht, die alle möglichen Verrenkungen machen, um Weihnachten zu säkularisieren, offenbar, um sicherzustellen, dass Muslime an dem christlichen Fest keinen Anstoß nehmen.

Viele traditionelle Weihnachtsmärkte wurden umbenannt – die Amsterdamer Winterparade, die Brüsseler Winterfreuden, der Kreuzberger Wintermarkt, das London Winterdorf, das Münchener Winterfestival – um eine multikulturelle Fassade säkularer Toleranz zur Schau zu stellen.

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Multikulturalisten arbeiten daran, die westliche Zivilisation zu untergraben

von Philip Carl Salzman  •  26. Dezember 2017

  • Im Gegensatz zur Postmoderne, die die westliche Kultur als nicht besser als andere Kulturen sieht, betrachtet der Postkolonialismus die westliche Kultur als schlechter als andere Kulturen.

  • Statt die westliche Kultur durch die Bereicherung zu fördern, die verschiedene ethnische und religiöse Gruppen in Ländern mit jüdisch-christlicher Grundlage bieten, lehnen Multikulturalisten ihre eigene westliche Kultur ab.

  • Der Westen, selbst fehlerhaft, hat dennoch mehr Freiheiten und Wohlstand für mehr Menschen geschaffen als jede andere Kultur zuvor in der Geschichte. Wenn die westliche Zivilisation diese Verleumdung überleben soll, dann täte sie gut daran, die Menschen an ihre historischen Errungenschaften zu erinnern: ihren Humanismus und ihre Moral, die sich aus den jüdisch-christlichen Traditionen ableiten; ihren Gedanken der Aufklärung; ihre technologischen Revolutionen; ihre politische Entwicklung zur vollen Demokratie; die Trennung von Kirche und Staat; ihr Engagement für die Menschenrechte und vor allem ihre ernsthaft bedrohte Redefreiheit. Vieles von dem, was in der Welt gut ist, ist nur der westlichen Zivilisation zu verdanken. Es ist wichtig, sie nicht wegzuwerfen oder zu verlieren.

In 2015 sagte der kanadische Premierminister Justin Trudeau: "Es gibt keine Kernidentität, keinen Mainstream in Kanada. Es gibt gemeinsame Werte - Offenheit, Respekt, Mitgefühl, Bereitschaft, hart zu arbeiten, füreinander da zu sein, Gleichheit und Gerechtigkeit zu suchen. Diese Eigenschaften machen uns zum ersten postnationalen Staat." (Bildquelle: Büro des kanadischen Premierministers)

Im letzten Jahrzehnt haben viele im Westen an einem historisch beispiellosen Narrativ geschliffen - einem, das nicht nur auf die Kultur verzichtet, die sie geerbt haben, sondern das ihre Existenz leugnet. Ein paar Beispiele:

So begann der damalige Präsident Barack Obama bei einer Pressekonferenz in Straßburg im Jahr 2009 damit, die Einzigartigkeit der Vereinigten Staaten herunterzuspielen. "Ich glaube an den amerikanischen Exzeptionalismus, so wie ich vermute, dass die Briten an den britischen Exzeptionalismus und die Griechen an den griechischen Exzeptionalismus glauben."

Darüber hinaus sagte Mona Ingeborg Sahlin, die damalige Vorsitzende der schwedischen Sozialdemokratischen Partei, im Jahr 2010 vor einer Versammlung der türkischen Jugendorganisation Euroturk:

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Frankreich: Islamismus im Herzen des Staates

von Yves Mamou  •  23. Dezember 2017

  • In allen Fragen, die der Einwanderung und dem Islam gewidmet sind, hat sich der französische Staatsrat zu einem islamisch-linken Gremium entwickelt, das sich der Förderung der muslimischen Einwanderung und dem Schutz der Ausbreitung des Islams und des Islamismus in Frankreich verschrieben hat.

  • Die Regierung wollte ausländische Arbeitskräfte sofort nach der Aufhebung ihrer Arbeitserlaubnis ausweisen. Durch den Staatsrat verzögerte sich die Abschiebung um 24 Stunden, genug Zeit, um ihnen die Flucht zu ermöglichen und ihnen zu helfen, zu permanenten illegalen Einwanderern zu werden.

  • Vielleicht suchen die Eliten nach "Erlösung", nachdem Frankreich Teile Afrikas kolonisiert hatte. Sie vergessen jedoch, dass es die Muslime waren, die den Nahen Osten, das christlich-byzantinische Reich, Nordafrika, Griechenland, große Teile Osteuropas und Asiens, Nordzypern und Spanien kolonisiert haben.

In allen Fragen, die der Einwanderung und dem Islam gewidmet sind, hat sich der Staatsrat (Conseil d'État) Frankreichs zu einem links-islamischen Gremium entwickelt, das sich der Förderung der muslimischen Einwanderung und dem Schutz der Ausbreitung des Islams und des Islamismus in Frankreich verschrieben hat. (Bildquelle: Lino Bento/Flickr)

Am 25. Oktober 2017 ordnete das oberste französische Verwaltungsgericht, der Conseil d'État, die Entfernung eines römisch-katholischen Kreuzes von der Spitze eines Denkmals, das Papst Johannes Paul II. gewidmet ist, auf einem öffentlichen Platz in Ploërmel, Britanny, an. Nach Ansicht des obersten Verwaltungsgerichts Frankreichs soll dieses Kreuz gegen den säkularen Charakter des Staates verstoßen haben. Nicht die Statue des Ex-Papstes Johannes Paul II. selbst, sondern nur das Kreuz darüber.

Soziale Medien, in Frankreich und im Ausland - vor allem in Polen, wo Johannes Paul II. geboren wurde - gerieten in unmittelbaren Aufruhr: Wie konnte die Regierung eines Landes, das als "älteste Tochter der katholischen Kirche" galt, um die Entfernung eines katholischen Kreuzes in einem winzigen Dorf, von dem vor diesem Vorfall noch niemand wusste, bitten?

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Geht es wirklich um Jerusalem?

von Bassam Tawil  •  21. Dezember 2017

(Foto: Ilia Yefimovich/Getty Images)

Die Proteste, die das Westjordanland, den Gaza-Streifen und weite Teile der arabischen und islamischen Welt nach der Anerkennung Jerusalems durch US-Präsident Donald Trump als Hauptstadt Israels erfasst haben, zeigen, dass die meisten Araber und Muslime das Existenzrecht Israels noch immer nicht akzeptiert haben.

Die Unruhen sind auch ein weiterer Beweis dafür, dass viele Araber und Muslime, darunter natürlich auch die Palästinenser, die USA weiterhin als Feind und den "grossen Satan" betrachten, weil diese Israel unterstützen. Trump's Ankündigung ist nur eine weitere Ausrede für Araber und Muslime, um ihren langjährigen Hass auf Israel und die USA zu entfachen.

Für die Palästinenser bot die Ankündigung von Trump lediglich die letzte Gelegenheit, ihre gewalttätigen und rhetorischen Angriffe und Drohungen gegen Israel zu verstärken. Daher ist es auch nichts Neues in Bezug auf die palästinensischen Proteste, die nach der Ankündigung von Trump ausgebrochen sind.

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