Neueste Analysen und Kommentare

China tötet Amerikaner mit Fentanyl - Absichtlich

von Gordon G. Chang  •  23. Oktober 2020

  • Zum einen kontrolliert die Kommunistische Partei durch ihre Zellen jedes Geschäft, das irgendwelche Auswirkungen hat... Peking kontrolliert das Bankensystem streng und weiß über Geldüberweisungen sofort Bescheid... Darüber hinaus kann Fentanyl das Land nicht unentdeckt verlassen, da praktisch alle versandten Artikel kontrolliert werden, bevor sie chinesischen Boden verlassen.

  • Chinesische Banden sind groß und weit verzweigt. In Chinas fast totalitärem Staat ist es ihnen nicht möglich, ohne das Wissen der Kommunistischen Partei zu operieren. Und wenn die Partei von einer bestimmten Bande irgendwie nichts weiß, dann deshalb, weil sie beschlossen hat, es nicht wissen zu wollen.

  • Die chinesische Post muss wissen, dass sie unter anderem zum geschäftigsten Drogenkurier der Welt geworden ist.

  • Das Regime hat die Doktrin der "Uneingeschränkten Kriegsführung" übernommen, die 1999 in einem gleichnamigen Buch von Qiao Liang und Wang Xiangsui erläutert wurde. Die These der Autoren, beides Obersten der chinesischen Luftwaffe, lautet, dass China bei seinem Versuch, die Vereinigten Staaten auszuschalten, nicht an irgendwelche Regeln oder Vereinbarungen gebunden sein sollte.... Das Regime benutzt folglich die Kriminalität als Instrument der Staatspolitik.... Chinas Funktionäre werden vor nichts zurückschrecken, um die Macht ihres Regimes zu stärken.

Fentanyl wird häufig per Post in die USA geschickt, was bedeutet, dass der chinesische Staat über den National Postal Service of China der Verteiler ist. Der US-Zoll- und Grenzschutz erfuhr, dass 13% der Pakete aus China irgendeine Form von Schmuggelware enthalten, darunter Fentanyl und andere tödliche Substanzen. Abgebildet: Ein Beamter der Zoll- und Grenzschutzbehörde arbeitet mit einem Hund, um am 24. Juni 2019 in der US-Poststelle des John-F.-Kennedy-Flughafens in New York Pakete zu kontrollieren. (Foto von Johannes Eisele/AFP über Getty Images)

"Ich behaupte wohl keine Art von Verschwörung, sondern nur die nackten Tatsachen: Fentanyl und Covid kamen beide aus China, unserem Hauptkonkurrenten China, sie profitieren vom Tod vieler Tausend Amerikaner", bemerkte Tucker Carlson in seiner Sendung vom 16. Oktober.

Chinas Regime hat Fentanyl seit Jahren in die Vereinigten Staaten gedrückt.

Nach Angaben der Zentren für Krankheitsbekämpfung und Prävention erreichten die tödlichen Überdosen in den USA im vergangenen Jahr die Rekordmarke von 70.980. Von diesen Todesfällen entfielen 36.500 auf synthetische Opioide wie Fentanyl. Die Todesfälle durch Kokain und Methamphetamin nahmen ebenfalls zu, hauptsächlich weil diese Substanzen mit Fentanyl vermischt wurden.

Es ist, wie Vanda Felbab-Brown von der Brookings Institution in einem Juli-Papier feststellt, "die tödlichste Drogenepidemie in der Geschichte der USA".

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Türkei: Erdogan schürt Feindschaft gegen den Westen

von Uzay Bulut  •  22. Oktober 2020

(Foto: Chris McGrath/Getty Images)

Am 13. September protestierte eine Gruppe von Islamisten auf dem Beyazit-Platz in Istanbul gegen den französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Sie hielten Plakate mit der Warnung, dass Macron und die Satirezeitschrift Charlie Hebdo "einen hohen Preis zahlen werden".

Die Demonstranten verurteilten Macron für seine Haltung, mit der er Charlie Hebdos Entscheidung unterstützte, Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed erneut zu veröffentlichen und Frankreichs Bekenntnis zur Meinungsfreiheit. Ausserdem verurteilten sie Macrons Unterstützung für Griechenland im Hinblick auf die eskalierende türkische Aggression im östlichen Mittelmeerraumwährend der anhaltenden Krise zwischen Griechenland, der Türkei und Zypern.

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Frankreich: Tod der Redefreiheit

von Guy Millière  •  20. Oktober 2020

  • Paris, 16. Oktober. Ein Geschichtslehrer, der seinen Schülern Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed gezeigt und mit ihnen über Redefreiheit gesprochen hatte, wurde enthauptet ...

  • [Ein anderer] Angriff zeigt, dass es ausreichen kann, sich in Frankreich als "unbegleiteter Minderjähriger" zu deklarieren, um überhaupt nicht beobachtet zu werden und trotzdem volle Unterstützung von der Regierung zu erhalten. Der Angriff deutet auch auf eine enttäuschende Note für Dankbarkeit hin.

  • Jede Kritik am Islam kann in Frankreich zu rechtlichen Schritten führen. Die französischen Mainstream-Medien, die von ihrer eigenen Regierung mit Strafverfolgung bedroht werden, haben offensichtlich beschlossen, niemanden mehr in eine Sendung einzuladen, der Kommentare abgeben könnte, die zu Verurteilungen oder Beschwerden führen könnten. [Der Autor Éric] Zemmour könnte immer noch im Fernsehen auftreten, doch die immer höheren Geldstrafen, die ihm auferlegt werden, zielen darauf ab, ihn zum Schweigen zu bringen und möglicherweise Sender, die ihn einladen, zu bestrafen.

  • Zu einem Nachrichtenbericht, in dem es hieß: "Der Prozess hat in ganz Frankreich Proteste ausgelöst, wobei Tausende von Demonstranten gegen Charlie Hebdo und die französische Regierung demonstrierten", schrieb der amerikanische Anwalt und Kommentator John Hinderaker: "Wenn Tausende gegen die strafrechtliche Verfolgung mutmaßlicher Mörder demonstrieren, dann weiß man, dass man ein Problem hat."

Am 16. Oktober wurde in einem Pariser Vorort ein Geschichtslehrer, der seinen Schülern Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed gezeigt hatte, geköpft. Der Mörder, der versuchte, die Polizei anzugreifen, die versuchte, ihn festzunehmen, wurde niedergeschossen und getötet, während er "Allahu Akbar" schrie. Abgebildet: Polizeibeamte stehen in der Nähe des Ortes, an dem der Mörder des Lehrers getötet wurde, Wache. (Foto: Abdulmonam Eassa/AFP via Getty Images)

Paris, 16. Oktober. Ein Geschichtslehrer, der seinen Schülern Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed gezeigt und mit ihnen über Redefreiheit gesprochen hatte, wurde in Conflans-Sainte-Honorine, einer Kleinstadt in einem Vorort von Paris, enthauptet. Der Mörder, der versuchte, die Polizei anzugreifen, die versuchte, ihn festzunehmen, wurde niedergeschossen und getötet, während er "Allahu Akbar" schrie. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war er ein Familienmitglied eines der Studenten. Die Fakten sind noch nicht geklärt...

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"Liebe Palästinenser: Euer wirklicher Feind ist die korrupte Palästinensische Autonomiebehörde"

von Khaled Abu Toameh  •  18. Oktober 2020

Kurz nachdem Mahmud Abbas im Januar 2005 zum Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde gewählt worden war, wurde der damalige ägyptische Präsident Hosni Mubarak von einem Journalisten gefragt, welchen Rat er den palästinensischen Führern geben würde. Er sagte: "Sie haben alles abgelehnt.... Meiner Ansicht nach muss die palästinensische Führung dem Frieden jetzt eine Chance geben." Fünfzehn Jahre später zeigt sich, dass Abbas und die palästinensische Führung den Rat Mubaraks nie ernst genommen haben. Abgebildet: Abbas (links) trifft sich mit Mubarak am 8. August 2007 in Alexandria, Ägypten. (Foto: Omar Rashidi/PPO via Getty Images)

Kurz nachdem Mahmud Abbas im Januar 2005 zum Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde gewählt worden war, wurde der damalige ägyptische Präsident Hosni Mubarak von einem Journalisten gefragt, welchen Rat er den palästinensischen Führern geben würde.

Mubarak antwortete im Interview mit dem Fernsehsender Al-Arabiya:

"Es muss ein neues Denken über die Palästinenserfrage geben. Andernfalls werden wir [die Araber] weiterhin Nein sagen. Wir haben in den letzten 50 Jahren Nein gesagt, und deshalb haben wir viele Gelegenheiten verpasst. Wir haben Nein zum [UNO-]Teilungsplan von 1947 gesagt, und 1967 sagten wir Nein zur Anerkennung Israels als Gegenleistung für einen Rückzug [zu den Waffenstillstandslinien von 1949]. Damals sagten wir, dass das, was mit Gewalt genommen wurde, nur mit Gewalt wiederhergestellt werden kann.

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Italien: Verteidige nationale Grenzen, lande vor Gericht

von Giulio Meotti  •  13. Oktober 2020

  • Dies ist das erste Mal, dass ein Gerichtshof in Europa angerufen wird, um einen Regierungsminister – der eigentlich für die Sicherheit eines Landes verantwortlich sein sollte – vor Gericht zu stellen, weil er Migranten in Erwartung einer Umverteilung von Neuankömmlingen in ganz Europa vor einem Hafen festgehalten hat... Bis dahin hatte Europa Italien nie die geringste Hilfe angeboten.

  • Die politische herrschende Klasse Italiens, die seit Jahren die totale Kapitulation vor illegalen Einwanderungsströmen – oft von kriminellen Menschenhändlern organisiert – zu ihrer Migrationspolitik gemacht hat, hat nun beschlossen, Salvini den Richtern auszuliefern, weil er das tat, wozu sie nicht den Mut hatten: die Grenzen Europas zu verteidigen.

  • Es scheint die Annahme zu bestehen, dass Zehntausende von Menschen mit Booten von Libyen nach Italien gelangen können, ohne Kontrollen, ohne Abschreckung und ohne dass ein Land sein Recht auf Selbstverteidigung vor einem epochalen Migrations-Tsunami wahrnehmen darf.

  • Italien sendet nun eine beunruhigende Botschaft an Europa und den Rest der freien Welt: Jeder, der durch regieren eines Landes die nationalen Grenzen verteidigt und versucht, die massenhafte illegale Einwanderung zu stoppen, kann vor Gericht und im Gefängnis landen.

Im Jahr 2019 hinderte der damalige italienische Innenminister Matteo Salvini illegale Migranten an der Ausschiffung von einem Schiff der Küstenwache, das die Migranten fünf Tage zuvor auf See geborgen hatte. Für diese Entscheidung steht Salvini nun ein Strafprozess wegen "Entführung" bevor. Italien sendet eine beunruhigende Botschaft an die Welt: Jeder, der durch die Regierung des Landes die nationalen Grenzen verteidigt und versucht, die massenhafte illegale Einwanderung zu stoppen, kann vor Gericht und im Gefängnis landen. (Foto von Piero Cruciatti/AFP via Getty Images)

"Ich bedauere nur, dass ich meinen beiden Kindern erklären muss, dass ihr Vater nicht vor Gericht gestellt wird, weil er ein Krimineller ist, sondern weil er sein Land verteidigt hat", sagte Matteo Salvini, als das italienische Parlament ihm die Immunität entzog, um den Weg für seinen Prozess zu ebnen.

Seit Jahren verfolgt die politische Führungsschicht Italiens eine Migrationspolitik der Kapitulation vor einer Flut illegaler Einwanderer – die in der Regel von kriminellen Menschenhändlern organisiert wurden. Europa hat Italien nie auch nur ein bisschen Hilfe angeboten. Jetzt haben diese "Eliten" – Politiker, Meinungsmacher, Journalisten – beschlossen, Salvini den Richtern auszuliefern, weil er das tat, wozu sie nicht den Mut hatten: die Grenzen Italiens zu verteidigen.

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Die Kämpfe im Kaukasus: Erdogans osmanische Ambitionen

von Con Coughlin  •  12. Oktober 2020

  • Die Unterstützung der Türkei für Aserbaidschan, die sich in dem Konflikt als entscheidend erweisen könnte, rührt von Erdogans Entschlossenheit her, den Ruhm des Osmanischen Reiches, als die Türkei das Epizentrum der muslimischen Welt bildete, wieder aufleben zu lassen.

  • Der jüngste Ausbruch von Gewalt – der schwerste, der die Region seit Anfang der 1990er Jahre heimgesucht hat – begann Ende letzten Monats, nachdem Aserbaidschan beschuldigt worden war, einen umfassenden Angriff auf armenische Stellungen in der Gebirgsenklave gestartet zu haben, was eine umfassende Mobilisierung armenischer Kräfte auslöste.

  • Dennoch steht Erdogan mit seinem Eingreifen in den Berg-Karabach-Konflikt im Widerspruch zu einer anderen Großmacht, die ihren Einfluss in der Region ausbauen will, nämlich Russland.

Während sich die erbitterten Kämpfe zwischen dem christlichen Armenien und dem muslimischen Aserbaidschan um das umstrittene Gebiet Berg-Karabach verschärfen, hat sich herausgestellt, dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Aserbaidschaner in ihrem Kampf um die Rückeroberung der Enklave mit Waffen und Söldnern versorgt. Abgebildet: Ein Teil der Stadt Stepanakert in Berg-Karabach, beschädigt durch Artilleriebeschuss am 8. Oktober 2020. (Foto von Aris Messinis/AFP über Getty Images)

Die Herauskristallisierung der Türkei als Schlüsselakteur des jüngsten Gewaltausbruchs in der umstrittenen Kaukasusregion Berg-Karabach muss im Zusammenhang mit dem Bestreben des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gesehen werden, das Osmanische Reich neu zu errichten.

Während sich die erbitterten Kämpfe zwischen dem christlichen Armenien und dem muslimischen Aserbaidschan um das umstrittene Gebiet im Kaukasus-Gebirge verschärfen, hat sich gezeigt, dass Herr Erdogan die Aserbaidschaner in ihrem Feldzug zur Rückeroberung der Enklave mit Waffen und Söldnern versorgt.

Abgesehen von der Lieferung konventioneller Waffen gab es auch Hinweise darauf, dass türkische Streubomben – die völkerrechtlich verboten sind – bei Angriffen auf armenische Stellungen eingesetzt wurden.

Darüber hinaus wurde Ankara beschuldigt, syrische Rebellen nach Aserbaidschan geschickt zu haben, um bei der Kampagne zur Rückeroberung der Enklave zu helfen.

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Die EU steht immer noch auf der Seite des "schlimmsten Menschenrechtsverletzers der Welt"

von Majid Rafizadeh  •  7. Oktober 2020

Ungeachtet eines internationalen Aufschreis ging das theokratische Establishment trotzig weiter und liess den Ringkämpfer Navid Afkari hängen. Seine Hinrichtung wurde offensichtlich in Eile vollzogen, und ihm wurde sogar ein letzter Besuch seiner Familie verweigert. Im Bild: Demonstranten in London, England, verurteilen Afkaris Hinrichtung am 12. September 2020. (Foto von Justin Tallis / AFP via Getty Images)

Die Europäische Union stellt sich offen auf die Seite der herrschenden Mullahs im Iran und versucht, die Bemühungen der USA zu unterlaufen, das Schurkenregime unter Druck zu setzen, um es zu stoppen. Grossbritannien, Frankreich und Deutschland erklärten am 18. September vor dem UN-Sicherheitsrat, dass die EU sich stark dafür einsetzt, die weitere Aufhebung der Sanktionen gegen die iranische Regierung zu gewährleisten. Die drei europäischen Mächte fügten hinzu, dass, soweit es sie betreffe, selbst wenn die USA alle Sanktionen wieder aufheben würden, ihre UN-Sanktionsbefreiung für den Iran über den 20. September hinaus fortgesetzt werden.

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Ein fünfter Krieg wird der Türkei nichts nützen

von Burak Bekdil  •  6. Oktober 2020

  • Am 28. August veröffentlichte ein ehemaliger Abgeordneter der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung von Erdoğan, Metin Külünk, eine Karte der "Grossen Türkei", die das Ausmass der revisionistischen Ambitionen der Türkei veranschaulicht. Sie umfasst Gebiete in Griechenland, Bulgarien, Zypern, Syrien, Irak, Georgien und Armenien.

  • In einer ähnlich bedrohlichen Erklärung riet der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar Griechenland provozierend zu Schweigen, "um nicht zu einem Meze [Imbiss] für die Interessen anderer zu werden".

  • Der fünfte Krieg von Erdoğan wäre ein Krieg ohne Gewinner. Aber die Türkei von Erdoğan wäre der größere Verlierer.

Aus der Türkei sind Drohungen in nie dagewesener Fülle gekommen. Präsident Recep Tayyip Erdoğan sagte kürzlich: "... die Türkei hat die politische, wirtschaftliche und militärische Macht, unmoralische Landkarten und Dokumente, die ihr auferlegt wurden, zu zerreißen. Entweder werden sie dies mit der Sprache der Politik und Diplomatie oder durch schmerzhafte Erfahrungen auf dem Schlachtfeld begreifen... Vor einem Jahrhundert haben wir sie entweder in der Erde begraben oder ins Meer geworfen..." Abgebildet: Erdoğan bei einer Rede in Ankara am 17. September 2020. (Foto von Adem Altan/AFP über Getty Images)

Im 20. Jahrhundert führten die Türken und ihre traditionellen Rivalen in der Ägäis, die Griechen, vier konventionelle Kriege: Den Ersten Balkankrieg (1912-1913); den Ersten Weltkrieg (1914-1918); den Griechisch-Türkischen Krieg (1919-1922); und den Zypernkrieg (1974). Es ist also nicht das erste Mal in einer Zeit des Friedens, dass Zeitungen in der ganzen Welt ihren Lesern erzählen, dass die Ägäis am Rande eines Krieges steht. Der "Frieden" in der Ägäis war immer kalt bis sehr kalt, abgesehen von kurzen Perioden relativer Wärme. Es sieht so aus, als ob Türken und Griechen in Nachbarhäusern leben, die auf einer jahrhundertelangen Blutfehde beruhen.

Charles King schrieb in seinem Buch "Mitternacht am Pera-Palast: Die Geburt des modernen Istanbul" ("Midnight at the Pera Palace: The Birth of Modern Istanbul") über die frühen post-osmanischen Jahre in Istanbul und die Bemühungen der jungen Republik Türkei um den Aufbau einer Nation:

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Frankreich: Mehr Terrorismus, mehr Schweigen

von Giulio Meotti  •  2. Oktober 2020

  • Diese Form des Extremismus hat es auch geschafft, viele europäische Bürger in Gefangene zu verwandeln, Menschen, die sich in ihren eigenen Ländern verstecken, zum Tode verurteilt und gezwungen, in Häusern zu leben, die selbst ihren Freunden und Familien unbekannt sind. Und wir haben uns daran gewöhnt!

  • "Dieser Mangel an Mut, in Charlies Fußstapfen zu treten, hat seinen Preis, wir verlieren die Redefreiheit, und eine heimtückische Form der Selbstzensur gewinnt an Boden. — Flemming Rose, Le Point, 2. September 2020.

  • "Um es einfach auszudrücken, die Meinungsfreiheit ist weltweit in einem schlechten Zustand. Einschließlich in Dänemark, Frankreich und im gesamten Westen. Dies sind unruhige Zeiten; die Menschen ziehen Ordnung und Sicherheit der Freiheit vor." — Flemming Rose, Le Point, 15. August 2020.

Am 25. September wurden in Paris vor den ehemaligen Büroräumen von Charlie Hebdo, wo 2015 12 Redakteure und Karikaturisten des Satiremagazins ermordet wurden, zwei Menschen erstochen und schwer verletzt. Abgebildet: Feuerwehrleute und Sanitäter evakuieren ein verletztes Opfer vom Ort des Angriffs. (Foto von Alain Jocard/AFP via Getty Images)

Am 25. September wurden in Paris vor den ehemaligen Büroräumen von Charlie Hebdo, wo 12 Redakteure und Karikaturisten des Satiremagazins im Jahr 2015 von extremistischen Muslimen ermordet wurden, zwei Menschen niedergestochen und schwer verletzt. Gegen den Verdächtigen, der sich in Polizeigewahrsam befindet, wird wegen Terrorismus ermittelt.

Die angeklagten Mörder der Anschläge von 2015 stehen derzeit in Paris vor Gericht.

Kurz vor dem Messerstecher-Anschlag, am 22. September, kam Charlie Hebdos Personalchefin Marika Bret nicht nach Hause. Tatsächlich hat sie kein Zuhause mehr. Sie wurde nach schweren und konkreten Morddrohungen extremistischer Muslime zwangsgeräumt. Sie beschloss, ihre "Exfiltration" für den französischen Geheimdienst öffentlich zu machen, um die Öffentlichkeit auf die Bedrohung durch den Extremismus in Frankreich aufmerksam zu machen.

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Das wachsende Terrornetzwerk der Hisbollah in Europa

von Con Coughlin  •  30. September 2020

Die Verurteilung von zwei Terroristen mit Verbindungen zu der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz, wirft ein neues Licht auf das wachsende Terrornetzwerk der Organisation in Europa. Die verurteilten Attentäter hatten 2012 in Bulgarien fünf israelischen Touristen ermordet. Abgebildet: Ein Lastwagen trägt den Bus, der beim Angriff auf israelische Touristen am 19. Juli 2012, dem Tag nach dem Bombenanschlag, auf dem Flughafen Burgas in Bulgarien beschädigt wurde. (Foto: Nikolay Doychinov/AFP/Getty Images)

Die Verurteilung von zwei Terroristen mit Verbindungen zu der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz, wirft ein neues Licht auf das wachsende Terrornetzwerk der Organisation in Europa. Die verurteilten Attentäter hatten 2012 in Bulgarien fünf israelischen Touristen ermordet.

Das Urteil, welches Anfang dieser Woche von einem Sonderstrafgericht in der bulgarischen Hauptstadt Sofia bekannt gegeben wurde, bezieht sich auf einen Selbstmordanschlag auf einen Bus mit israelischen Touristen am 18. Juli 2012. Der Anschlag ereignete sich auf dem Flughafen des bulgarischen Schwarzmeer-Resorts Burgas, bei dem fünf Israelis sowie der Busfahrer getötet worden waren.

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Trump und der Friedensnobelpreis

von Amir Taheri  •  29. September 2020

  • Auf den ersten Blick mag Donald Trump tatsächlich einen Anspruch auf den Friedensnobelpreis haben. Er hat die Normalisierung zwischen Israel und zwei seiner ehemaligen arabischen Feinde vermittelt, und es wird erwartet, dass weitere folgen werden. Möglicherweise hat er auch den letzten Konfliktherd im ehemaligen Jugoslawien beseitigt, indem er eine Einigung zwischen Serbien und dem Kosovo vermittelt hat.

  • Trump, der Friedensstifter? Die linken Eliten auf beiden Seiten des Atlantiks reagieren auf diesen Satz mit einem herzlichen "Ha! Ha! Ha! Ha!" oder mit einem wütenden Aufschrei: "Skandal!"

  • Was für die Nobelpreisrichter zählt, ist, dass er es getan hat; er hat Frieden gebracht, wo es Konflikte gab.

  • Doch wenn sie Trump den Nobelpreis verleihen, wird er der fünfte US-Präsident sein, der diese Auszeichnung erhält. Und wenn er sie bekommt, dann wäre er der verdienstvollste von allen.

US-Präsident Donald Trump hat eine Normalisierung zwischen Israel und zwei seiner ehemaligen arabischen Feinde herbeigeführt, und es wird erwartet, dass weitere folgen werden. Er hat möglicherweise auch den letzten Konfliktherd im ehemaligen Jugoslawien beseitigt, indem er eine Einigung zwischen Serbien und dem Kosovo vermittelt hat. Abgebildet: Trump unterzeichnet ein Dokument, während der kosovarische Premierminister Avdullah Hoti (rechts) und der serbische Präsident Aleksandar Vucic (links) am 4. September 2020 im Weißen Haus in Washington, DC, ein Abkommen über die Aufnahme von Wirtschaftsbeziehungen unterzeichnen. (Foto von Brendan Smialowski/AFP über Getty Images)

Haben norwegische Politiker doch einen Sinn für Humor? Oder haben sie absichtlich provoziert, indem sie Präsident Donald Trump mitten in der größten Rufmordkampagne, der sich ein westlicher Politiker in letzter Zeit gegenübersah, für den Friedensnobelpreis nominieren?

Auf den ersten Blick mag Trump tatsächlich einen Anspruch auf den Preis des Dynamitherstellers haben. Er hat eine Normalisierung zwischen Israel und zwei seiner ehemaligen arabischen Feinde vermittelt, und es wird erwartet, dass weitere folgen werden. Vielleicht hat er auch den letzten Konfliktherd im ehemaligen Jugoslawien beseitigt, indem er eine Einigung zwischen Serbien und dem Kosovo vermittelt hat.

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Türkei: Erdoğan's Schwäche für die Hamas

von Burak Bekdil  •  24. September 2020

Abgebildet: Recep Tayyip Erdogan (rechts) mit dem Chef der Hamas-Bewegung, Ismail Haniyeh, in Ankara am 3. Januar 2012. (Foto: Adem Altan/AFP via Getty Images)

Es ist nicht nur ideologisch und nicht nur pragmatisch: Es ist beides: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan kommt aus den Reihen der militanten Islamisten, für die "die palästinensische Sache" heilig und "so national wie jede andere nationale Angelegenheit" ist. Seine Liebe zur Hamas und sein Engagement für die "Sache" sind echt. Sein Pragmatismus ist es auch.

Der Pro-Hamas- (und anti-israelische) Fanatismus von Erdoğan ist ein Grund dafür, dass die islamistischen Türken für ihn stimmen. Bislang ist sein Fanatismus ohne internationale Konsequenzen für ihn und ohne Schaden für seine innenpolitische Überlebensfähigkeit geblieben. Er hat daher allen ideologischen und pragmatischen Grund, seine Liebesbeziehung zur Hamas aufrechtzuerhalten.

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Selbstzensur in den USA

von Judith Bergman  •  21. September 2020

  • Die USA haben nominell die weitreichendste Redefreiheit verankert, dank des Ersten Verfassungszusatzes. Doch die durchschnittliche Zahl der Amerikaner, die sich selbst zensieren, nähert sich langsam der Zahl der Deutschen an, wo... "Fast zwei Drittel der Bürger davon überzeugt [sind], dass 'man heute sehr vorsichtig sein muss, zu welchen Themen man sich äußert', denn es gibt viele ungeschriebene Gesetze darüber, welche Meinungen akzeptabel und zulässig sind."

  • Das ist jedoch nicht überraschend. Die amerikanischen Universitäten haben jahrzehntelang einen "linken" Kurs eingeschlagen. Die Neigung hatte bekannte Folgen: die Verbreitung von "sicheren Räumen" auf dem Campus, Triggerwarnungen, nicht-zu-Wort-kommen-lassen konservativer Stimmen und eine "Cancel-Kultur", die sich an Professoren und Studenten richtet, die sich nicht an eine politische Orthodoxie auf dem Campus halten, die zunehmend totalitär geworden ist. Zuletzt wurde Leslie Neal-Boylan, die Dekanin der Lowell-Schwesternschule der Universität von Massachusetts, von der Schule entlassen, nachdem sie in einer E-Mail an Studenten und Dozenten "Black lives matter, but also everybody's life matters" geschrieben hatte.

  • Wenn Bürgerinnen und Bürger aufhören, ihre Besorgnis über aktuelle Ereignisse, Politik und Ideen in der Öffentlichkeit zu äußern, aus Angst, ihre Lebensgrundlage und ihren sozialen Status zu verlieren, ist das – oder sollte es sein – ein großes Problem in einer Demokratie.

  • Eine demokratische Gesellschaft mit ängstlichen Bürgern, die es nicht wagen, über das zu sprechen, was sie auf dem Herzen haben – oft wichtige zeitgenössischen Themen ihrer Zeit – ist dazu verdammt, dem Willen derer zu erliegen, die am härtesten schurigeln und am lautesten schreien.

Eine demokratische Gesellschaft ängstlicher Bürger, die es nicht wagen, über das zu sprechen, was in ihren Köpfen vorgeht – oft wichtige zeitgenössische Themen – ist dazu verdammt, dem Willen derer zu erliegen, die am härtesten schurigeln und am lautesten schreien. (Bildquelle: iStock)

Eine kürzlich vom Cato Institute/YouGov durchgeführte Umfrage unter 2.000 Amerikanern ergab, dass 62% der Amerikaner sagen, dass "das politische Klima heutzutage sie daran hindert, Dinge zu sagen, die sie glauben, weil andere sie als beleidigend empfinden könnten." Dies ist ein Anstieg gegenüber 2017, als 58% dieser Aussage zustimmten. "Die Mehrheit der Demokraten (52%), Unabhängigen (59%) und Republikaner (77%) stimmen alle darin überein, dass sie politische Meinungen haben, die sie sich zu teilen fürchten."

Diejenigen, die sich selbst als überzeugte Linke bezeichneten, selbstzensurierten sich deutlich weniger:

"Stark Linke zeichnen sich jedoch als einzige politische Gruppe aus, die das Gefühl hat, sich ausdrücken zu können. Fast 6 von 10 (58%) der überzeugten Linken glauben, dass sie sagen können, was sie glauben."

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Wie die Hamas versucht den Libanon zu zerstören

von Khaled Abu Toameh  •  16. September 2020

Der Besuch von Hamas-Führer Ismail Haniyeh im Libanon hat im Land Empörung ausgelöst. Haniyeh kam Anfang September zu einer Reihe von Treffen mit libanesischen und palästinensischen Offiziellen. Er traf auch mit Hassan Nasrallah, dem Generalsekretär der Hisbollah-Terrorgruppe. Abgebildet: Haniyeh, umgeben von bewaffneten Milizionären, wurde am 6. September 2020 durch das libanesische Flüchtlingslager Ain al-Hilweh paradiert. (Foto: Mahmoud Zayyat/AFP via Getty Images)

Der Besuch von Hamas-Führer Ismail Haniyeh im Libanon hat im Land Empörung ausgelöst. Viele libanesische Bürger und Funktionäre haben die Befürchtung geäussert, dass seine Anwesenheit in ihrem Land einen weiteren Krieg mit Israel auslösen könnte. Ihre Furcht scheint nicht ungerechtfertigt. Die Libanesen sind sich der Katastrophen bewusst, die Hamas durch den Abschuss von Raketen auf Israel über die Bevölkerung im Gazastreifen gebracht hat. Das libanesische Volk sagt gegenüber der Hamas: "Wenn ihr Terroranschläge gegen Israel verüben wollt, benutzt bitte nicht unser Land. Wir sind nicht bereit, den Preis dafür zu zahlen".

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Wer greift die palästinensischen Christen an?

von Bassam Tawil  •  14. September 2020

  • Die Notlage der Christen, die unter der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland und der Hamas im Gazastreifen leben, wird von der internationalen Gemeinschaft und den im Nahen Osten ansässigen ausländischen Journalisten oft ignoriert.

  • Es ist bemerkenswert, dass die christliche Bevölkerung im Gebiet von Bethlehem von 86% im Jahr 1950 auf weniger als 12% heute zurückgegangen ist. Im gesamten Westjordanland machen die Christen heute weniger als 2% der Bevölkerung aus...

  • Im von der Hamas regierten Gazastreifen ist die Situation der Christen noch schlimmer.

  • Anstatt ihre Stimme gegen die Verfolgung der Christen durch die Palästinensische Autonomiebehörde und die Hamas zu erheben, sind diese christlichen Führer damit beschäftigt, Israel die Schuld zuzuschieben. Sie wollen, dass die Welt glaubt, dass die Christen aus Bethlehem und dem Gaza-Streifen wegen der israelischen Sicherheitsmaßnahmen gegen Terroristen fliehen, und nicht wegen der Brutalitäten, die von den palästinensischen Behörden und den Muslimen im Westjordanland und im Gaza-Streifen verübt werden. Wenn ihre Behauptung wahr wäre, warum fliehen dann nicht auch die Muslime aufgrund der angeblich israelischen Maßnahmen?

Während christliche Führer damit beschäftigt sind, Israel zu verurteilen und Blutsverleumdungen gegen Israel zu verbreiten, werden die Christen in Bethlehem (im Bild) wiederholt von Strolchen und Punks ins Visier genommen. (Bildquelle: Daniel Case/Wikimedia Commons)

Während christliche Führer damit beschäftigt sind, Israel zu verurteilen und Blutsverleumdungen gegen Israel zu verbreiten, werden die Christen in Bethlehem wiederholt von Strolchen und Punks ins Visier genommen.

Das jüngste Opfer dieser antichristlichen Gewalt ist Dr. Salameh Qumsiyeh, ein Gynäkologe aus Bethlehem, der am 18. Februar, als er mit seinem Auto durch das Stadtzentrum fuhr, von nicht identifizierten Schlägern brutal angegriffen wurde.

Vier maskierte Angreifer stoppten Qumsiyehs Auto, wie Augenzeugen berichten, und prügelten ihn mit Knüppeln und scharfen Werkzeugen, bevor sie vom Tatort flohen. Qumsiyeh wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo die Sanitäter sagten, dass die Wunden, die er erlitten hatte, schwerwiegend seien.

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