Neueste Analysen und Kommentare

Tod für "Gotteslästerer" in Pakistan

von Raymond Ibrahim  •  3. August 2022

Am 4. Juli 2022 wurde ein christlicher Mechaniker, der seit fünf Jahren unter der falschen Anschuldigung der "Blasphemie" wegen angeblicher Beleidigung des muslimischen Propheten Mohammed inhaftiert war, von einem pakistanischen Gericht zum Tode durch den Strang verurteilt. (Bildquelle: iStock)

Am 4. Juli 2022 wurde ein christlicher Mechaniker, der seit fünf Jahren unter der falschen Anschuldigung der "Blasphemie" wegen angeblicher Beleidigung des muslimischen Propheten Mohammed inhaftiert war, von einem pakistanischen Gericht zum Tode durch den Strang verurteilt.

Fünf Jahre zuvor, am 5. Juni 2017, war Ashfaq Masih, 34, in einen Streit mit Muhammad Naveen geraten, einem Konkurrenten, der in der Nähe von Masihs Werkstatt eine Mechanikerwerkstatt eingerichtet hatte. Laut Masihs Nicht-Schuldig-Plädoyer war Muhammad "eifersüchtig, weil mein Geschäft besser lief", und drohte mir nach dem Streit "mit schlimmen Konsequenzen". Am folgenden Tag, dem 6. Juni, geschah laut Aussage Masihs folgendes:

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Biden-Administration finanziert Anti-Israel-Lehrpläne und Hassbotschaften

von Bassam Tawil  •  27. Juli 2022

Die Gelder der US-Steuerzahler dank der Biden-Administration gehen nun wieder direkt an eine internationale Organisation, die Hassbotschaften gegen Israel verbreitet und dessen Existenzrecht leugnet. Im Bild: Standbild aus dem Dokumentarfilm "Camp Jihad", der ein von der UNWRA gesponsertes und finanziertes Sommerlager für Kinder in Gaza zeigt. (Bildquelle: Nahum Bedein Center for Near East Policy Research)

Die US-Regierung hat beschlossen, die Finanzhilfe für das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge (UNRWA) wieder aufzunehmen, obwohl die Schulbücher des Hilfswerks weiterhin zur Gewalt aufrufen und die Existenz Israels negieren. Das bedeutet, dass die Gelder der US-Steuerzahler dank der Biden-Administration nun wieder direkt an eine internationale Organisation gehen, die Hassbotschaften gegen Israel verbreitet und dessen Existenzrecht leugnet.

Die Wiederaufnahme der Finanzhilfe für UNRWA wird auch dazu beitragen, dass das Problem der palästinensischen Flüchtlinge und ihrer Nachkommen fortbesteht.

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Warum ist die fehlerbehaftete Sache der Palästinenser so wichtig für die harte Linke?

von Alan M. Dershowitz  •  25. Juli 2022

Den Palästinensern wurde die Staatlichkeit mehrfach angeboten und sie haben sie jedes Mal abgelehnt. Mohammed Amin al-Husseini, der damalige Führer des palästinensischen Volkes, drückte es im Wesentlichen so aus, als in den späten 1930er Jahren erstmals die Zweistaatenlösung vorgeschlagen wurde: Wir wollen, dass es keinen jüdischen Staat gibt mehr als wir einen palästinensischen Staat wollen. Al-Husseini verbündete sich und sein Volk während des Zweiten Weltkriegs mit Nazi-Deutschland. Auf dem Bild: Adolf Hitler trifft sich mit al-Husseini am 28. November 1941. (Bildquelle: Deutsches Bundesarchiv)

Die Anti-Israel-Forderungen der Palästinenser sind, obwohl sie zutiefst fehlerbehaftet sind, zu einem zentralen Bestandteil der Ideologie der harten Linken geworden, insbesondere bei den Anhängern der so genannten Intersektionalität.

Warum wird der palästinensischen Sache so viel Aufmerksamkeit zuteil, wenn es auf der ganzen Welt viel stringentere Anliegen gibt, wie die der Kurden, Uiguren und anderer staatenloser und unterdrückter Menschen? An den Universitäten gibt es mehr Demonstrationen gegen Israel als gegen Russland, China, Weißrussland und den Iran. Und warum? Die Antwort hat wenig mit den Palästinensern, sondern alles mit Israel als dem Nationalstaat des jüdischen Volkes zu tun. Es handelt sich um eine politische Manifestation des internationalen Antisemitismus. Und das nur, weil der Staat, der der Unterdrückung der Palästinenser beschuldigt wird, Israel ist.

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Frankreich: Gefährlich für Juden

von Guy Millière  •  19. Juli 2022

Die Einstellung der französischen Justiz zum Mord an dem 89-jährigen René Hadjadj ist ähnlich wie zu allen Morden an Juden in Frankreich, und zwar seit Jahrzehnten. Zunächst sagen die Behörden immer so rasch wie möglich, dass der Mord an dem Juden auf keinen Fall antisemitisch motiviert war. Wenn sich die Beweise für das Gegenteil häufen und nicht mehr zu leugnen sind, wird das antisemitische Motiv vielleicht nur widerwillig anerkannt. Im Bild: Der Stadtteil La Duchère in Lyon, Frankreich, in dem Hadjadj am 17. Mai ermordet wurde (Bildquelle: Jeanne Menjoulet/Flickr)

Lyon, Frankreich. 17. Mai 2022. Ein Viertel namens La Duchère. René Hadjadj, ein 89-jähriger Jude, wurde von einem Balkon im 17. Stock gestürzt – eine Tat, die sich schnell als Mord herausstellte. Der Mörder war Rachid Kheniche, ein 51-jähriger muslimischer Araber mit einem Twitter-Account, der zahlreiche antisemitische Botschaften enthielt. Der Staatsanwalt, der seinen Standpunkt inzwischen teilweise revidiert hat, erklärte sofort, dass es sich bei dem Mord nicht um ein antisemitisches Verbrechen handelte. Die Mainstream-Medien haben nie über den Mord berichtet, nur die lokalen jüdischen Zeitungen. Hadjadjs Familie, die im selben Viertel wohnt, zog es vor zu schweigen.

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Die "Zwei-Staaten-Lösung" zur Zerstörung Israels

von Khaled Abu Toameh  •  15. Juli 2022

Die überwiegende Mehrheit der Palästinenser macht überdeutlich, dass sie nicht an die "Zweistaatenlösung" glaubt und lieber die Terrorgruppe Hamas anstelle der von Mahmoud Abbas geleiteten Palästinensischen Autonomiebehörde an der Macht sehen würde. Im Bild: Abbas im Gespräch mit Hamas-Führer Ismail Haniyeh am 5. April 2007 in Gaza-Stadt. (Foto von Mohamed Alostaz/PPM via Getty Images)

Während die Regierung Biden weiterhin von ihrem Engagement für die "Zweistaatenlösung" spricht, sagt eine Mehrheit der Palästinenser, dass sie die islamistische Terrorgruppe Hamas unterstützen und mehr Terroranschläge gegen Juden wünschen.

Die Regierung Biden lebt in der Illusion, dass die "Zweistaatenlösung", die die Gründung eines unabhängigen und souveränen palästinensischen Staates an der Seite Israels vorsieht, der einzige Weg zu Frieden, Sicherheit und Stabilität im Nahen Osten sei.

Die überwiegende Mehrheit der Palästinenser macht jedoch unmissverständlich klar, dass sie nicht an die "Zweistaatenlösung" glaubt und es lieber sähe, wenn die vom Iran unterstützte Terrorgruppe Hamas, deren Charta die Vernichtung Israels fordert, an die Stelle der von Mahmoud Abbas geführten Palästinensischen Autonomiebehörde treten würde.

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Europa: Demografie beherrscht die Demokratie

von Giulio Meotti  •  10. Juli 2022

In Europa findet ein Austausch der Zivilisation statt, und die Medien berichten nicht einmal darüber. (Bildquelle: iStock)

Es gibt einen Austausch der Zivilisation, und die Medien berichten nicht einmal darüber.

Sept pas vers l'enfer ("Sieben Schritte Richtung Hölle"), das neue Buch von Alain Chouet, der ehemaligen Nummer zwei der DGSE, des mächtigen französischen Spionageabwehrdienstes, ist eine Anklage gegen die europäischen Eliten. Chouet erinnert sich:

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Schwarze Leben, die nicht zählen: 50 Christen in ihrer Kirche ermordet

von Raymond Ibrahim  •  8. Juli 2022

Am vergangenen Sonntag ermordeten islamische Terroristen mehr als 50 Christen, die friedlich in der katholischen Kirche St. Francis im nigerianischen Bundesstaat Ondo Gottesdienst feierten. Im Laufe der Jahre haben Muslime unzählige Kirchen in Nigeria angegriffen, beschossen oder in Brand gesteckt. Wo bleibt die Empörung? Wo sind die "Hashtags" zur Unterstützung der christlichen Nigerianer? Warum sind diese schwarzen Leben nicht wichtig? Black Lives Matter, nur diese nicht? Abgebildet: Der blutverschmierte Fußboden der katholischen Kirche St. Francis, am 5. Juni 2022. (Foto von AFP via Getty Images)

Am vergangenen Sonntag, dem 5. Juni 2022, stürmten islamische Terroristen die katholische Kirche St. Francis im nigerianischen Bundesstaat Ondo und massakrierten mehr als 50 Christen, die friedlich ihrem Gott huldigten. Einem Bericht zufolge zeigten Videos, "wie die Gläubigen in Blutlachen lagen, während die Menschen um sie herum wehklagten".

So schrecklich dieses Massaker auch erscheinen mag, es ist nur die sprichwörtliche "Spitze des Eisbergs": Im Laufe der Jahre haben Muslime unzählige Kirchen in Nigeria überfallen, beschossen oder in Brand gesteckt. Im Folgenden werden nur drei Beispiele genannt:

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Taiwans Botschaft an China: Wir haben eine atomwaffenähnliche Waffe

von Gordon G. Chang  •  1. Juli 2022

China hat Ziele, und Taiwan hat Raketen. Fast 30 % der chinesischen Bevölkerung sind von einem katastrophalen Versagen des Drei-Schluchten-Staudamms (im Bild) bedroht, das beispielsweise durch einen Raketenangriff verursacht werden könnte. Das bedeutet Abschreckung, wenn Taiwan deutlich macht, dass es zur Verteidigung seiner Souveränität bereit ist, Hunderte von Millionen Chinesen zu töten. (Foto: STR/AFP via Getty Images)

Am 21. Juni berichtete die chinesische Tageszeitung People's Daily, dass die Vereinigten Staaten und Taiwan an den jährlichen Monterey-Gesprächen teilnehmen würden. Die US-Seite, so die maßgebliche chinesische Publikation, werde voraussichtlich 20 Waffentypen zum Verkauf an Taiwan anbieten, "mit Schwerpunkt auf dem Aufbau 'asymmetrischer Fähigkeiten'".

Taiwan, das die Volksrepublik China als ihre 34. Provinz beansprucht, verfügt bereits über asymmetrische Fähigkeiten, von denen eine so mächtig wie eine Atomwaffe sein könnte.

Peking behauptet, dass Taiwan sich nicht selbst verteidigen könne. "Der Militärexperte Song Zhongping sagte, dass es für Taiwan unmöglich sei, 'asymmetrische Fähigkeiten' zu entwickeln, egal welche Art von Waffen es von den USA kauft, da die Kluft zwischen den militärischen Kapazitäten beider Seiten 'zu groß' sei", berichtete People's Daily, eine Zeitung der Kommunistischen Partei.

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Warum ist für die UNO ein Moschee-Massaker so viel schlimmer als unzählige Kirchenmassaker?

von Raymond Ibrahim  •  24. Juni 2022

Am Ostersonntag, dem 21. April 2019, haben muslimische Terroristen drei Kirchen und drei Hotels in Sri Lanka bombardiert; dabei wurden 359 Menschen getötet und mehr als 500 verletzt. Im Bild: Die Trümmer der St. Sebastianskirche in Negombo, Sri Lanka, am 21. April 2019, nach dem Bombenanschlag. (Foto: Stringer/Getty Images)

Die Vereinten Nationen haben kürzlich den 15. März zum "Internationalen Tag zur Bekämpfung von Islamophobie" erklärt. Dieses Datum wurde gewählt, weil an diesem Tag einer der schlimmsten Terroranschläge auf Muslime verübt wurde: Am 15. März 2019 drang der bewaffnete Australier Brenton Tarrant in zwei Moscheen in Neuseeland ein und eröffnete das Feuer auf unbewaffnete und hilflose muslimische Gläubige; dabei wurden 51 Menschen getötet und 40 verletzt.

Dieser Vorfall wurde nicht nur im gesamten Westen verurteilt – und das zu Recht. Er hat auch die UNO veranlasst, den Islam als besonders schutzbedürftig einzustufen.

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Die nukleare Bedrohung durch Russland und China

von Judith Bergman  •  18. Juni 2022

Russland hat nicht nur seine nukleare Triade modernisiert, sondern auch neue Typen von Nuklearsystemen entwickelt. Im Bild: Mobile ballistische Interkontinentalraketen bei einer Militärparade in Moskau, Russland, am 24. Juni 2020. (Foto von Sergey Pyatakov - Host Photo Agency via Getty Images)

Russlands Krieg gegen die Ukraine hat die Aufmerksamkeit erneut auf Russlands Atomwaffenarsenal und das Risiko eines Atomkriegs gelenkt, insbesondere nachdem der russische Präsident Wladimir Putin die Atomstreitkräfte seines Landes kurz nach dem Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar in höchste Alarmbereitschaft versetzt hatte. Fast die Hälfte der Amerikaner ist sehr besorgt, dass Russland die USA direkt mit Atomwaffen angreifen könnte, und weitere 3 von 10 sind eher besorgt darüber, so eine aktuelle Umfrage des Associated Press-NORC Center for Public Affairs Research.

Laut dem Jahrbuch 2021 des Stockholmer Friedensforschungsinstituts (SIPRI) verfügt Russland über das größte Atomwaffenarsenal der Welt – 6.255 Sprengköpfe im Vergleich zu den 5550 Sprengköpfen der Vereinigten Staaten. Außerdem modernisiert Russland seit mindestens zwei Jahrzehnten sein riesiges Atomwaffenarsenal, ein Prozess, der wahrscheinlich in diesem Jahrzehnt abgeschlossen wird.

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Die NATO sollte KEIN Lösegeld an die Türkei zahlen, sondern stattdessen die Regeln ergänzen, um sie auszuschließen

von Burak Bekdil  •  16. Juni 2022

In einem historischen Schritt haben Schweden und Finnland vor kurzem ihre schriftlichen Anträge auf Beitritt zur NATO eingereicht, doch der islamistische Machthaber der Türkei, Präsident Recep Tayyip Erdoğan (im Bild), droht damit, das Vetorecht seines Landes zu nutzen, um den Beitritt der nordischen Staaten zum westlichen Sicherheitsschirm zu verhindern. Damit setzt er die wiedererstarkte Glaubwürdigkeit der NATO aufs Spiel, vermutlich sehr zur Freude der NATO-Nemesis, des russischen Präsidenten Wladimir Putin. (Foto: Chris McGrath/Getty Images)

Gerade jetzt, wo die NATO nach jahrelangem Leerlauf nach dem Einmarsch Russlands in der Ukraine an strategischer Bedeutung zu gewinnen scheint, hält das einzige muslimische Mitglied des Bündnisses 29 andere Mitglieder als Geiseln und blockiert den wichtigsten Schritt in der Geschichte des Bündnisses. Die Kapitulation vor der bekannten orientalischen Verhandlungstaktik eines Islamisten wird den Untergang des Bündnisses bedeuten.

In einem historischen Schritt haben Schweden und Finnland vor kurzem ihre schriftlichen Anträge auf Beitritt zur NATO eingereicht, doch der islamistische Machthaber der Türkei, Präsident Recep Tayyip Erdoğan, droht damit, das Vetorecht seines Landes zu nutzen, um die Aufnahme der nordischen Staaten unter den westlichen Sicherheitsschirm zu verhindern. Damit setzt er die wiedererstarkte Glaubwürdigkeit der NATO aufs Spiel, vermutlich sehr zur Freude der NATO-Nemesis, des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

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Der Iran braucht keine Nuklearwaffen um den Nahen Osten zu destabilisieren

von Khaled Abu Toameh  •  5. Juni 2022

Im Bild: Irans "Oberster Führer", Ayatollah Ali Khamenei, empfängt den irakischen Premierminister Mustafa al-Kadhimi am 21. Juli 2020 in Teheran. (Foto: khamenei.ir)

Die iranischen Mullahs mischen sich weiterhin in die inneren Angelegenheiten der arabischen Länder ein, insbesondere in Irak, Syrien, Libanon und Jemen. Dies geschieht, während die US-Regierung und andere westliche Mächte sich weiterhin der Illusion hingeben, dass ein Nachgeben gegenüber den iranischen Machthabern und die Unterzeichnung eines neuen Atomabkommens mit ihnen, dem Nahen Osten und dem Rest der Welt Sicherheit und Stabilität bringen wird.

Das Ziel der iranischen Mullahs ist es, ihre Kontrolle über so viele Länder wie möglich auszuweiten, indem sie ihre terroristischen Stellvertreter einsetzen, darunter die Hamas und der Palästinensische Islamische Dschihad im Gazastreifen, die Hisbollah im Libanon und die Houthi-Miliz im Jemen.

Die Bemühungen der Mullahs beschränken sich jedoch nicht auf den Einsatz von militärischer Gewalt und Terrorismus in den vier arabischen Ländern.

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Russland und China: Der schlimmste Augenblick der Geschichte kommt bald

von Gordon G. Chang  •  25. Mai 2022

Russland hat eine Nukleardoktrin, die als "eskalieren, um zu deeskalieren" oder, genauer gesagt, als "eskalieren, um zu siegen" bekannt ist und die die Androhung oder den Einsatz von Atomwaffen schon zu Beginn eines konventionellen Konflikts vorsieht. Es kann kein gutes Zeichen sein, dass Russland, China und Nordkorea gleichzeitig damit drohen, die zerstörerischsten Waffen der Welt einzusetzen. Im Bild: Mobile Trägerraketen für Interkontinentalraketen bei einer Militärparade in Moskau, Russland, am 24. Juni 2020. (Foto von Sergey Pyatakov - Host Photo Agency via Getty Images)

Am 1. Mai forderte der oft als "Putins Sprachrohr" bezeichnete Medienmanager im russischen Fernsehen den russischen Präsidenten auf, eine Poseidon-Unterwasserdrohne mit einem "Sprengkopf von bis zu 100 Megatonnen" abzuschießen. Die Detonation, so Dmitri Kisseljow, würde eine 1.640 Fuß hohe Flutwelle erzeugen, die "Großbritannien in die Tiefen des Ozeans stürzen" würde. Die Welle würde den höchsten Berg Englands, den Scafell Pike, bis zur halben Höhe erreichen.

"Diese Flutwelle ist auch ein Träger von extrem hohen Strahlungsdosen", so Kisseljow. "Wenn sie über Großbritannien hereinbricht, wird sie alles, was davon übrig ist, in eine radioaktive Wüste verwandeln, zu nichts mehr zu gebrauchen. Was halten Sie von dieser Aussicht?"

"Ein einziger Abschuss, Boris, und es gibt kein England mehr", sagte Kisseljow an den britischen Premierminister gewandt.

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Bidens Schwäche im Ukraine-Russland-Krieg ist eine Bedrohung für Amerika

von Daniel Greenfield  •  15. Mai 2022

Nachdem Putin auf der Krim einmarschiert war, rief Obama Putin an, um ihn zu warnen, dass Russlands Vorgehen "eine Verletzung der Souveränität der Ukraine" sei und dass "wir in Abstimmung mit unseren europäischen Partnern bereit sind, Russland für sein Vorgehen zusätzliche Kosten aufzuerlegen". Diese "Sanktionen" bestanden darin, im Januar 2015 doppelt so viel russisches Öl zu kaufen wie im Februar 2014. Im Bild: Obama und Putin bei ihrem Treffen im UNO-Hauptquartier in New York am 28. September 2015. (Foto: Chip Somodevilla/Getty Images)

Putin ist unter Obama im Februar 2014 und unter Biden im Februar 2022 in die Ukraine einmarschiert.

Die Invasionen, die auf den Monat genau acht Jahre auseinander liegen, sind kein Zufall. Beide Male hatte es Wladimir Putin mit einer lahmen Ente von demokratischem Präsidenten zu tun, der gerade vor einem militärischen Einsatz zurückgeschreckt war.

Jedes Mal roch Putin Schwäche und schlug zu.

Nachdem Obama in Syrien eine rote Linie gezogen hatte, war er 2013 in Panik geraten und hatte einen Rückzieher gemacht. Dann feuerte er die ukrainischen Proteste gegen das prorussische Regime in Kiew an, und Moskau reagierte, indem es seinen Bluff durchschaute und die Krim eroberte. Daraufhin rief Obama Putin an, um ihn zu warnen, dass Russlands Vorgehen eine "Verletzung der Souveränität der Ukraine" sei und dass "wir in Abstimmung mit unseren europäischen Partnern bereit sind, Russland für sein Vorgehen zusätzliche Kosten aufzuerlegen".

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Türkei verschärft Aggression gegen Griechenland
90 Überflüge an einem Tag

von Uzay Bulut  •  10. Mai 2022

Türkische Militärflugzeuge verletzten am 15. April 90 Mal den griechischen Luftraum und überflogen dreimal bewohnte griechische Inseln, wie griechische Medien berichteten. Tatsächlich verletzen türkische Flugzeuge den griechischen Luftraum seit Anfang des Jahres fast ununterbrochen. Die Türkei droht seit Jahren offen damit, griechische Inseln in der Ägäis zu erobern. Im Bild: Eine F-16 der türkischen Luftwaffe über Eskisehir, Türkei, am 13. September 2020. (Foto von Adem Altan/AFP via Getty Images)

Während die Welt durch Russlands Einmarsch in der Ukraine abgelenkt war, war die Türkei, ein Mitglied des NATO-Bündnisses, damit beschäftigt, ein anderes NATO-Mitglied, ihren westlichen Nachbarn Griechenland, zu schikanieren.

Türkische Militärflugzeuge verletzten den griechischen Luftraum am 15. April 90 Mal an einem Tag und überflogen griechischen Medien zufolge dreimal bewohnte Inseln.

Tatsächlich verletzen türkische Flugzeuge den griechischen Luftraum seit Anfang des Jahres fast ununterbrochen.

Nach Angaben des griechischen Generalstabs für nationale Verteidigung verletzte die Türkei den griechischen Luftraum vom 11. bis 13. April an jedem einzelnen Tag. Ihre F-16-Kampfjets flogen über die griechischen Inseln Panagia, Oinousses und Farmakonisi. "Die türkischen Jets wurden von griechischen Kampfjets identifiziert und abgefangen, wie es internationales Recht und Praxis vorsehen", berichtete die Zeitung Kathimerini.

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