Neueste Analysen und Kommentare

Die palästinensische Version von "Kreativität für den Frieden"

von Khaled Abu Toameh  •  16. August 2017

Junge palästinensische Mädchen ernten Hohn und Hass für ihre Teilnahme an einem Koexistenz-Sommercamp in den USA. Das Sommerlager, das palästinensische und israelische Mädchen zusammenbringt, wird von Creativity for Peace – Kreativität für den Frieden –, einer Organisation mit Sitz in Santa Fe, New Mexico, veranstaltet. Seit 2003 haben jedes Jahr bis zu 20 junge Israelinnen und Palästinenserinnen im Alter von 15 bis 17 Jahren an dem Creativity for Peace-Camp teilgenommen.

Fotos, auf denen zu sehen ist, wie die israelischen und palästinensischen Mädchen die gemeinsame Zeit geniessen, haben viele Palästinenser und andere Araber aufgebracht, die daraufhin in den sozialen Medien ihr Missfallen und ihre Wut über die Veranstaltung äusserten und die palästinensischen Mädchen unflätig beschimpften.

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Die grenzenlose Befangenheit der Foreign Press Association

von Bassam Tawil  •  13. August 2017

Das Oberste Gericht Israels. (Foto: Almog/Wikimedia Commons)

Die Foreign Press Association (FPA), eine Organisation, die Hunderte ausländischer Journalisten vertritt, die für verschiedene Medienkanäle in Israel tätig sind, ist aufgebracht. Was ist ihr Problem? Ihrer Ansicht nach hindern die jüngsten israelischen Sicherheitsmassnahmen in Jerusalem die Journalisten an der Ausübung ihrer Tätigkeit.

Die Haltung der FPA, die in den vergangenen drei Wochen in mindestens zwei Stellungnahmen geäussert wurde, ist eine Reaktion auf die israelischen Sicherheitsmassnahmen, die in der Stadt durchgesetzt wurden, nachdem muslimische Terroristen am 14. Juli zwei Polizeibeamte auf dem Tempelberg ermordet hatten.

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Ein offener Brief an Omad al-Abed

von Denis MacEoin  •  11. August 2017

  • Muslime haben Juden schon oft getötet, und das hat die islamische Sache oder Religion nicht im geringsten weitergebracht. Nicht ein einziger Tod, den Muslime erlitten haben, hat den Menschen des Islam Wohlstand oder Frieden gebracht. Sie wissen, dass die Juden niemals das Land verlassen werden, das Allah ihnen gegeben hat, wie es der Prophet Musa in der al-Ma'ida-Sure, aya 21 versprach: "O mein Volk, tritt ein in das Heilige Land, das Gott für euch auserwählt hat, und dreht Euch nicht um in Euren Spuren, um nach den Zurückbleibenden zu sehen."

  • Hast du nicht den gut fundierten Hadith gelesen: "Keiner von euch hat Glauben, bis er für seinen Bruder liebt, was er für sich selber liebt"? Erinnerst Du Dich nicht an die Worte, die der Prophet in seiner letzten Predigt gesprochen hat: "Verletze niemanden, damit Dich niemand verletzen kann"?

  • Du denkst vielleicht, dass das Töten von Juden eine edle Sache sei, dass andere Dich loben und Dich für einen Helden halten, ein tapferer Mann, ein batal, ein wahrer Gläubiger. Doch was du getan hast, war nicht mutig, sondern feige. Die Leute werden Dir sagen, dass die Schlachtung, die Du durchgeführt hast, heroisch war und dass Du die Waffen in die Hand genommen hast, um Deinen Mit-Muslimen Freiheit zu bringen. Doch heute verabscheuen Millionen rund um die Welt, was du getan hast und nennen es beim richtigen Namen, einen Satanischen Akt. Du hast das Leben von Großeltern und Eltern genommen und hast die Zukunft ihrer kleinen Kinder ruiniert. Wie kann irgendjemand darauf stolz sein?

  • Die Araber haben sechs Kriege gegen die Juden gefochten und jedes Mal verloren. Sie haben Intifadas gefochten, um die Juden aus dem Land zu vertreiben, das Gott ihnen gegeben hat, und sie haben überlebt und gedeihen prächtig. Sie haben Euch alles angeboten, was Ihr braucht, um in Frieden und Wohlstand zu wachsen. Sie haben Euch beschützt, damit Ihr frei beten könnt, Eure Moscheen besuchen und Eure Predigten predigen, selbst wenn Ihr Hass auf sie gepredigt habt. Sind dies nicht Anzeichen dafür, dass Allah sie beschützt hat, ihnen die Kraft gegeben hat, zu überleben und sie segnete?

Ein Facebook-Posting des Mörderers Omar al-Abed, Stunden bevor er drei Mitglieder der Familie Solomon in Halamish ermordete.

Omar al-Abed ermordete vor kurzem drei Mitglieder einer jüdischen Familie: Yosef Salomon, seine Tochter Chaya und seinen Sohn Elad. Die Morde fanden in der Siedlung Halamish statt, Land, das zwischen Israelis und "Palästinensern" seit dem Krieg von 1967 umstritten ist.

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Was ist der Ökumenische Rat der Kirchen?

von Malcolm Lowe  •  10. August 2017

Dass eine propalästinensische Agenda nun die Marschroute des WCC ist, wurde 2010 durch die Ernennung von Olav Fykse Tveit zum siebten Generalsekretär bestätigt. Tveit war bis dahin stellvertretender Vorsitzender des "Ökumenisches Forum Palästina Israel" gewesen. (Foto: ©SEK/Flügge)

Der Ökumenische Rat der Kirchen (Weltkirchenrat/World Council of Churches) wurde mit einem edlen Ziel gegründet: die Spaltung der Christenheit zu überwinden und die Einheit der ursprünglichen Jünger Christi wiederherzustellen. Nachdem sein Gründungsgeist Willem Visser 't Hooft in den Ruhestand gegangen war, driftete er vom ursprünglichen Anliegen weg, was sich nach dessen Tod im Jahr 1985 noch beschleunigte.

Heute ist er im Grunde genommen auf ein kleines Sekretariat in Genf zusammengeschrumpft, das seine Inspiration aus der Besessenheit mit dem palästinensischen Problem schöpft. Abgesehen davon gibt es kaum etwas Rühmenswertes oder Nachteiliges über ihn zu berichten.

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Deutschland: Muslimische Motorradrockerbande will Muslime "beschützen"
Polizei warnt vor eskalierender Selbstjustiz und parallelem islamischen Rechtssystem

von Soeren Kern  •  9. August 2017

  • Muslimische Bürgerwehren, die islamische Justiz durchsetzen, werden in Deutschland immer alltäglicher. Die Unfähigkeit oder der Unwille der Regierung, sie aufzuhalten, hat zu einem Anschwellen von antimuslimischen Gegenbürgerwehren geführt. Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt in seinem jüngsten Bericht vor einem eskalierenden Zyklus von Aktionen und Reaktionen, der zu offenem Krieg auf Deutschlands Straßen führen könnte.

  • Eine selbsternannte "Sharia Police" drängte sowohl muslimische als auch nichtmuslimische Passanten dazu, in die Moschee zu gehen und auf Alkohol, Zigaretten, Drogen, Glücksspiel, Musik, Pornografie und Prostitution zu verzichten. Im November 2016 urteilte das Wuppertaler Landgericht, dass die Islamisten nicht gegen deutsches Recht verstoßen, sondern bloß von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht hätten. Das Urteil, dass de facto das Schariarecht in Deutschland legitimiert, ist einer von immer mehr Fällen, in denen deutsche Gerichte – sei es absichtlich oder unbewusst – die Einführung eines parallelen islamischen Rechtssystems im Land fördern.

  • "Auch wenn wir es noch immer nicht wahrhaben wollen: Mitten in Deutschland herrscht mancherorts islamisches Recht! Nicht deutsches. Vielehen, Kinderhochzeiten, Friedensrichter – viel zu lange hat sich der deutsche Rechtsstaat nicht klar genug durchgesetzt. Nicht wenige Politiker träumten von 'Multikulti'. ... Es geht hier nicht um Folklore oder Landessitten, sondern um die Frage von Recht und Gesetz. ... Wenn der Rechtsstaat es nicht schafft, hier klare Grenzen zu ziehen und sich Respekt zu verschaffen, dann kann er gleich seinen Bankrott anmelden", schreibt Franz Solms-Laubach, Parlamentskorrespondent von Bild.

Illustrierendes Foto einer Gang von Motorrad-"Outlaws" (Foto: Roy Lister/Wikimedia Commons)

Nach dem Vorbild der Hells Angels haben deutsche Muslime eine Motorradrockerbande gegründet, die andere Muslime vor dem "immer weiter zunehmenden Islamhass" schützen soll. Das berichtet die Tageszeitung Die Welt.

Das Auftreten der Gruppe, die anstrebt, überall in Deutschland Ortsverbände zu gründen, hat die deutschen Behörden alarmiert. Sie warnen vor der wachsenden Bedrohung durch jene, die das Gesetz in die eigenen Hände nehmen wollen.

Muslimische Bürgerwehren, die islamische Justiz durchsetzen, werden in Deutschland immer alltäglicher. Die Unfähigkeit oder der Unwille der Regierung, sie aufzuhalten, hat zu einem Anschwellen von antimuslimischen Gegenbürgerwehren geführt. Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt in seinem jüngsten Bericht vor einem eskalierenden Zyklus von Aktionen und Reaktionen, der zu offenem Krieg auf Deutschlands Straßen führen könnte.

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Europäische Städte absorbieren die Scharia

von Giulio Meotti  •  8. August 2017

  • Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan verbot Werbung, die "unrealistische Erwartungen an das Image von Frauenkörpern und -gesundheit" fördern. Nun plant Berlin, Bilder zu verbieten, in denen Frauen als "schön, aber schwach, hysterisch, dumm, verrückt, naiv oder durch ihre Emotionen beherrscht" dargestellt werden. Harald Martenstein vom Tagesspiegel sagte, dass die Politik "vom Taliban-Manifest übernommen worden sein könnte".

  • Die Ironie ist, dass diese Welle der Moral und der "Tugend" aus Städten kommt, die von ungehemmten Linken Politikern regiert werden, die sich seit Jahren für sexuelle Befreiung einsetzen. Es ist heute ein "feministisches" Argument, die Scharia-Politik zu befürworten.

  • Um den amerikanischen Schriftsteller Daniel Greenfield abzuwandeln, die Ironie der Frauen, die ihre eigene Unterdrückung feiern, ist sowohl herzzerreißend als auch bedrückend.

Wenn der Westen den demokratischen Wert der individuellen Freiheit verrät, werden islamische Fundamentalisten, wie diejenigen, die libyschen Frauen die Burka aufgezwungen haben, das gleiche mit westlichen Frauen tun. (Foto von Alexander Hassenstein / Getty Images)

Wenige Tage nachdem der Islamische Staat vor zwei Jahren die Stadt Sirte in Libyen erobert hatte, tauchten riesige Anschlagtafeln in der islamistischen Festung auf, die Frauen warnten, sie müssten sackartige Kleider tragen, die ihren ganzen Körper bedecken, und kein Parfüm. Diese "Scharia-Bestimmungen für den Hijab" beinhalten das Tragen von blickdichtem Material und eine Robe, das nicht der Kleidung der Ungläubigen ähnelt.

Zwei Jahre später übernehmen die drei bedeutendsten Städte Europas - London, Paris und Berlin - denselben Trend zur Scharia.

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Türkei: Erdogans neue Sittenpolizei

von Burak Bekdil  •  7. August 2017

2016 drohte der Alperen-Verband mit Gewalt gegen eine jährlich stattfindende Homosexuellen-Parade in Istanbul. Das Amt des Gouverneurs von Istanbul verbot später die Parade. (Foto: Jordy91/Wikimedia Commons)

Ihre Zahl beträgt gerade einmal 17.000 in einer Bevölkerung von 80 Millionen (das sind 0,02 %). Sie sind gleichwertige türkische Bürger. Die meisten stammen aus Familien, die seit Jahrhunderten in dem Gebiet leben, das heute die moderne Türkei ist. Sie zahlen ihre Steuern an die türkische Regierung. Ihre Söhne dienen in der türkischen Armee. Ihre Muttersprache ist Türkisch. Fragt man sie, woher sie stammen, sagen sie, sie seien Türken – weil sie Türken sind. Dennoch sehen die Türken sie als "Israelis" – nicht weil sie keine Türken wären, sondern weil sie türkische Juden sind.

Die Mitglieder von Alperen Ocakları – ein merkwürdiger Name für eine Jugendorganisation – sind ebenfalls Türken. Sie sprechen dieselbe Sprache wie türkische Juden und haben den gleichen Pass, auf dem stolz Halbmond und Stern prangen. Die Mitglieder dieses Verbands jedoch denken, dass nur sie Türken seien, die türkischen Juden aber nicht.

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"Der Kampf um Jerusalem hat gerade erst begonnen"

von Bassam Tawil  •  4. August 2017

Der PA-Aussenminister Riad Malki verkündete am 27. Juli: "Das Problem sind nicht Metalldetektoren oder Kameras, sondern wer das Sagen und die Souveränität über die Al-Aqsa-Moschee hat... Der Kampf um Jerusalem hat gerade erst begonnen" (Foto: Mario Tama/Getty Images)

Die palästinensischen "Sieges"-Feiern nach dem Abbau der Metalldetektoren und Überwachungskameras an den Eingängen zum Tempelberg durch die Israelis lassen nichts Gutes für die zukünftige Stabilität und den Frieden im Nahen Osten erwarten.

Die Palästinenser und viele andere Araber und Muslime sehen den israelischen Schritt als Zeichen der Schwäche an. In ihren Augen bedeutet die Entfernung der Sicherheitskameras und Metalldetektoren schlichtweg Kapitulation.

Woran wir das erkennen? Ganz einfach: an der Reaktion der Palästinenser. Anstatt den versöhnlichen Charakter der Entscheidung der israelischen Regierung anzuerkennen, deren Ziel es war, Spannungen zu entschärfen und Blutvergiessen und Gewalt zu vermeiden, verlangen die Palästinenser nun noch mehr.

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Heroische Imame

von Khadija Khan  •  3. August 2017

  • Mehr als 60 islamische Führer und Imame - aus Frankreich, Belgien, Großbritannien, Tunesien und von verschiedenen islamischen Glaubensrichtungen - in einem Schritt, der wahrscheinlich beispiellos ist, sind auf Tournee, um den islamischen Terrorismus zu verurteilen und den Opfern des Terrors in Europa zu huldigen, indem sie viele der Orte von Terrorangriffen besuchen.

  • Die Idee scheint Extremisten bis zum Kern durchgeschüttelt zu haben. Sie haben diesen Imamen Todesdrohungen geschickt.

  • Es ist daher höchste Zeit, da die Menschheit an einem entscheidenden Wendepunkt steht, dass die Menschen zusammenstehen und jede Stimme des Friedens wie die der marschierenden Imame unterstützen und all jene Hände aufhalten, die versuchen, ihre edle Mission zu sabotieren.

Hassen Chalghoumi (Bildmitte, am 8. Januar 2015), der Imam der Drancy-Moschee im Vorort von Paris, führt einen Friedensmarsch von mehr als 60 islamischen Führern und Imamen an, um den islamischen Terrorismus zu verurteilen und den Opfern des Terrors in Europa zu huldigen . (Foto von Marc Piasecki / Getty Images)

Mehr als 60 islamische Führer und Imame - aus Frankreich, Belgien, Großbritannien, Tunesien und von verschiedenen islamischen Glaubensrichtungen - in einem Schritt, die wahrscheinlich beispiellos ist, sind auf Tournee, um den islamischen Terrorismus zu verurteilen und den Opfern des Terrors in Europa zu huldigen, indem sie viele der Orte Terrorangriffen besuchen.Es ist eine Ironie, dass, während die "liberale" Welt in Kanada damit beschäftigt war, Millionen zu verschwenden wegen dem "ausländischen terroristischen Kämpfer" Omar Khadr und in den USA Extremisten wie Linda Sarsour verwöhnte - eine Apologetin für ISIS und islamistischen Terrorismus, die zum "Dschihad" gegen den Präsidenten aufruft, und deren Tweets rassistische Kommentare wie "Wie oft müssen wir den Weißen Frauen noch sagen, dass wir nicht von ihnen gerettet werden müssen? Gibt es einen Sprachcode, den ich benutzen muss, um durchzukommen?" beinhalten - die Presse diese mutigen islamischen Führer weitgehend ignoriert hat. Sie sind aus sechs großen europäischen Ländern angereist und haben einen Friedensmarsch in Europa gestartet, um den Massen zu zeigen, dass zumindest einige Muslime Terrorismus verurteilen und mit Terroristen nichts zu tun haben, die im Namen des Islam morden.

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Europa: Der zensierte Film, den Sie nicht sehen sollen

von Stefan Frank  •  1. August 2017

  • Die Weise, wie der Film gezeigt wurde, war einzigartig in der deutschen Fernsehgeschichte. Am Anfang des Films und in kurzen Abständen zwischendurch wurden immer wieder Warntafeln eingeblendet, die den Zuschauer indirekt dazu aufforderten, dem Film keinen Glauben zu schenken.

  • Im Film geht es nicht etwa nur um den Antisemitismus unter Neonazis, sondern um den des Mainstreams: Massenmedien, Politiker, linke und muslimische "Palästina"-Aktivisten, Rapper und Kirchenorganisationen.

  • "Frankreich ist das westliche Land mit der höchsten Zahl ermordeter Juden im 21. Jahrhundert ist. 14 Menschen wurden getötet, weil sie Juden waren. Alle von ihnen wurden von Muslimen getötet, nicht von Rechtsextremen. ARTE würde niemals wollen, dass die Zuschauer das erfahren. ... Die Filmemacher haben die Lügen und damit ARTEs falschen Narrativ bloßgestellt," sagt Jean Patrick Grumberg, Redakteur der französischsprachigen Nachrichtenseite Dreuz.

Der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, erhielt im Europaparlament in Brüssel stehende Ovationen, nachdem er in seiner Rede fälschlich behauptete, israelische Rabbiner würden dazu aufrufen palästinensisches Wasser zu vergiften. Abbas nahm das später zurück und gestand ein, dass seine Behauptung falsch gewesen ist. (Bildquelle: Europäisches Parlament)

Ein deutsch-französischer Film, den in Europa niemand legal sehen kann, hat einen großen Skandal ins Rollen gebracht, seine Macher wurden zum Ziel einer beispiellosen Hetzkampagne vonseiten der Staatsmedien.

Im Mittelpunkt des Skandals stehen der Westdeutsche Rundfunk (WDR) – mit 4.500 Mitarbeitern und einem Jahresetat von 1,4 Milliarden Euro eines der größten Medienunternehmen Europas – und der deutsch-französische Kulturkanal ARTE.

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Den Holocaust verleugnen, aber nicht die Scharia hinterfragen?

von Majid Rafizadeh  •  31. Juli 2017

  • Warum wird dazu ermutigt, sogar dafür gelobt, das unvorstellbare Leid zu leugnen, das Millionen während des Holocaust durchgemacht haben, doch wenn jemand es wagt, die Scharia zu hinterfragen, dann ist sein Leben in Gefahr?

  • Wenn man es wagt, über den Islam zu scherzen, dann kann die Strafe dafür von Folter, langen Gefängnisstrafen, bis zu raschen Todesurteilen reichen, entweder gerichtlich ausgesprochen oder durch Gewalt eines Mobs.

  • "Sie haben im Namen des Holocaust einen Mythos geschaffen und betrachten ihn als über Gott, der Religion und dem Propheten stehend", - so der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad im iranischen Staatsfernsehen.

Der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat gesagt, dass seine Holocaust-Leugnung seine größte Leistung war. Im Bild spricht Präsident Ahmadinedschad an der Columbia University in New York City, am 24. September 2007. (Foto von Stephen Chernin-Pool / Getty Images)

Wenn du zwischen dem Iran und Syrien aufgewachsen bist wie ich, dann hättest du unter der eisernen Herrschaft der Diktatoren wie Baschar Assad, Ayatollah Khamenei, Mahmud Ahmadinedschad und Akbar Hashemi Rafsanjani gelebt. Neben der Angst und Unterdrückung, die sie über ihr Volk ausübten, schienen alle diese Herrscher eine andere "Tradition" gemeinsam zu haben. Sie verleugnen den Holocaust.

Es war üblich, von jedem, der für das iranische Regime arbeitete, zu hören, dass der Holocaust nicht existierte. Trotz des Berges von klaren Tatsachen vor ihnen wählten sie und wählten weiter, nicht nur zu glauben, dass der Holocaust eine Erfindung ist, sondern sie verbreiten diesen Glauben auch in ihrem Volk.

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Schweden ein Failed State?

von Judith Bergman  •  27. Juli 2017

  • Der schwedische Staat kämpft im wahrsten Orwellschen Stil gegen die schwedischen Staatsbürger, die auf die offensichtlichen Probleme hinweisen, die Migranten verursachen.

  • Als der Polizeibeamte Peter Springare im Februar sagte, dass Migranten in den Vorstädten eine unverhältnismäßig hohe Zahl von Verbrechen begehen, wurde ein Verfahren wegen "Anstiftung zum Rassenhass" gegen ihn angestrengt.

  • Derzeit wird ein 70-jähriger schwedischer Rentner wegen "Hassrede" verfolgt, weil er auf Facebook geschrieben hatte, dass Migranten "Autos in Brand setzen und auf die Straßen urinieren und koten".

Im Jahr 2015 wurden nur 14% aller Verbrechen in Schweden aufgeklärt. Im Jahr 2016 erwägten angeblich 80% der Polizeibeamten, den Dienst zu quittieren. Trotzdem weigerte sich Ministerpräsident Stefan Löfven (oben abgebildet), es eine Krise zu nennen. (Foto von Michael Campanella / Getty Images)

Die Sicherheitslage in Schweden ist heute so kritisch, dass der nationale Polizeichef Dan Eliasson die Öffentlichkeit um Hilfe gebeten hat. Die Polizei ist nicht in der Lage, die Probleme alleine zu lösen. Im Juni veröffentlichte die schwedische Polizei einen neuen Bericht, "Utsatta områden 2017", ("Verletzliche Gebiete 2017", allgemein bekannt als "No-Go-Zonen" oder gesetzlose Gebiete). Er zeigt, dass die 55 No-Go-Zonen von vor einem Jahr jetzt auf 61 angestiegen sind.

Im September 2016 weigerten sich Ministerpräsident Stefan Löfven und Innenminister Anders Ygeman, die Warnungen zu sehen: Im Jahr 2015 wurden nur 14% aller Verbrechen in Schweden aufgeklärt, und im Jahr 2016 haben 80% der Polizeibeamten in Erwägung gezogen, den Dienst zu quittieren. Beide Minister weigerten sich, es eine Krise zu nennen. Laut Anders Ygeman:

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Katar und Saudi-Arabien wollen eine der größten Kathedralen Europas islamisieren

von Giulio Meotti  •  23. Juli 2017

  • In der islamischen Symbolik ist Córdoba das verlorene Kalifat. Die politische Autorität in Córdoba verlieh dem Anspruch der katholischen Kirche auf die Kathedrale einen Schlag, indem sie erklärte, "religiöse Weihe ist nicht der Weg, Eigentum zu erwerben". Doch so funktioniert die Geschichte, besonders in den Ländern, wo das Christentum und der Islam hart um die Herrschaft gekämpft haben. Warum drängen die Säkularisten nicht den Präsidenten der Türkei, Recep Tayyip Erdogan, dazu, den Christen die Hagia Sophia zu geben? Niemand hat eine Augenbraue gehoben, dass "die größte Kathedrale der Christenheit zu einer Moschee geworden ist".

  • Die spanische Linke, die die Region regiert, möchte die Kirche in einen "Ort für die Begegnung der Glaubensrichtungen" umwandeln. Schöne ökumenische Worte, aber eine Todesfalle für die islamische Vorherrschaft über andere Glaubensrichtungen. Wenn diese Islamisten, unterstützt von den militanten Säkularisten, Allah in die Kathedrale von Córdoba zurückbringen können, wird ein Tsunami des islamischen Hegemonialdenkens das verfallende Christentum Europas überschwemmen. Es gibt Tausende von leeren Kirchen, die nur darauf warten, von den Stimmen der Muezzine gefüllt zu werden.

  • Der westliche Versuch, im Mittelalter Jerusalem zu befreien, ist als christlicher Imperialismus verurteilt worden, während die muslimischen Kampagnen, das byzantinische Reich, Nordafrika, den Balkan, Ägypten, den Nahen Osten und den grössten Teil Spaniens zu kolonisieren und zu islamisieren, um nur einige wenige zu nennen, als Zeit der Aufklärung gefeiert werden.

Der Hauptaltar der Kathedrale von Córdoba. (Bildquelle: Wikimedia Commons / © José Luiz Bernardes Ribeiro / CC BY-SA 3.0)

Muslimische Hegemonisten scheinen Phantasien zu haben - als auch eine lange Geschichte - christliche Stätten in islamische zu verwandeln. Nehmen wir zum Beispiel Saint-Denis, die gotische Kathedrale, die nach dem ersten christlichen Bischof von Paris benannt wurde, der dort im Jahre 250 begraben wurde, und die Grabstätte von Karl Martell, dessen Sieg die muslimische Invasion Frankreichs im Jahre 732 stoppte. Heute ist diese Grabstätte, von den meisten der französischen Könige und Königinnen, laut dem Gelehrten Gilles Kepel "das Mekka des französischen Islams". Die französischen Islamisten träumen davon, sie zu übernehmen und die Kirchenglocken durch den Ruf des Muezzins zu ersetzen.

In der größten Kathedrale der Türkei, der Hagia Sophia, erklang der Ruf eines Muezzins vor kurzem in der Kirche aus dem sechsten Jahrhundert zum ersten Mal seit 85 Jahren.

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Türkei: Erdogans Besessenheit, Jerusalem einzunehmen

von Burak Bekdil  •  21. Juli 2017

Jerusalem (Foto: Lior Mizrahi/Getty Images)

Vor weniger als einem Jahr vereinbarten die Türkei und Israel, die seit sechs Jahren stagnierte diplomatische Situation zu beenden und "normalisierten" ihre Beziehungen ganz offiziell. Sie ernannten die beiden bekannten Berufsdiplomaten Kemal Ökem und Eitan Na'eh zu Botschaftern in Israel beziehungsweise der Türkei. Seither kämpfen beide intensiv um die Normalisierung der offiziell normalisierten Beziehungen.

Einige Beobachter, darunter auch Ihr bescheidener Korrespondent, mahnten allerdings bereits 2016:

"Erdogan hat zwar pragmatisch zugestimmt, Israel die Hand zu reichen, seine ideologische Feindseligkeit gegenüber dem jüdischen Staat und seine ideologische Liebesbeziehung zur Hamas sind jedoch nicht verschwunden; der türkisch-israelische 'Frieden' wird daher nicht leicht zu wahren sein."

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Deutschland: Infektionskrankheiten wandern ein

von Soeren Kern  •  20. Juli 2017

  • Ein neuer Bericht des Robert-Koch-Instituts (RKI), dem Bundesinstitut zur Überwachung und dem Schutz vor Seuchen, bestätigt, dass Infektionskrankheiten seit 2015, als Deutschland eine beispiellose Zahl von Migranten aufnahm, auf breiter Front zunehmen.

  • Einige Ärzte glauben, dass die tatsächliche Zahl der Tuberkulosefälle viel höher ist; sie beschuldigen das Robert-Koch-Institut, die Gefahr zu verharmlosen, um die Stimmung gegen Einwanderung nicht anzufachen.

  • "Rund 700.000 bis 800.000 Asylanträge wurden gestellt. 300.000 Flüchtlinge sind aber verschwunden. Sind die untersucht worden? Kommen sie aus Hochrisikoländern?", fragt Carsten Boos, Facharzt für Orthopädie und Chirurgie, im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus.

Joachim Gauck, der damalige Bundespräsident, spricht am 26. August 2015 mit Ärzten in der Krankenstation einer Aufnahmeeinrichtung für Migranten in Berlin-Wilmersdorf. (Foto: Jesco Denzel/Bundesregierung via Getty Images)

Ein abgelehnter Asylbewerber aus dem Jemen, dem in Schleswig-Holstein Unterschlupf in einer Kirche gegeben wurde, um seine Abschiebung zu verhindern, hat möglicherweise mehr als 50 deutsche Kinder mit einem hoch ansteckenden Stamm von Tuberkuloseerregern infiziert.

Der Mann, der zwischen Januar und Mai 2017 in einer Kirche in Bünsdorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde) untergebracht war, war häufig in Kontakt mit Kindern gewesen, die eine Tagesstätte in der Einrichtung besuchen und von denen einige erst drei Jahre alt sind. Im Juni wurde er in ein Krankenhaus in Rendsburg eingewiesen, wo bei ihm Tuberkulose diagnostiziert wurde – eine Seuche, die erst seit kurzem wieder in das Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit gelangt ist.

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