Neueste Analysen und Kommentare

Türkei: Erdogans Besessenheit, Jerusalem einzunehmen

von Burak Bekdil  •  21. Juli 2017

Jerusalem (Foto: Lior Mizrahi/Getty Images)

Vor weniger als einem Jahr vereinbarten die Türkei und Israel, die seit sechs Jahren stagnierte diplomatische Situation zu beenden und "normalisierten" ihre Beziehungen ganz offiziell. Sie ernannten die beiden bekannten Berufsdiplomaten Kemal Ökem und Eitan Na'eh zu Botschaftern in Israel beziehungsweise der Türkei. Seither kämpfen beide intensiv um die Normalisierung der offiziell normalisierten Beziehungen.

Einige Beobachter, darunter auch Ihr bescheidener Korrespondent, mahnten allerdings bereits 2016:

"Erdogan hat zwar pragmatisch zugestimmt, Israel die Hand zu reichen, seine ideologische Feindseligkeit gegenüber dem jüdischen Staat und seine ideologische Liebesbeziehung zur Hamas sind jedoch nicht verschwunden; der türkisch-israelische 'Frieden' wird daher nicht leicht zu wahren sein."

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Deutschland: Infektionskrankheiten wandern ein

von Soeren Kern  •  20. Juli 2017

  • Ein neuer Bericht des Robert-Koch-Instituts (RKI), dem Bundesinstitut zur Überwachung und dem Schutz vor Seuchen, bestätigt, dass Infektionskrankheiten seit 2015, als Deutschland eine beispiellose Zahl von Migranten aufnahm, auf breiter Front zunehmen.

  • Einige Ärzte glauben, dass die tatsächliche Zahl der Tuberkulosefälle viel höher ist; sie beschuldigen das Robert-Koch-Institut, die Gefahr zu verharmlosen, um die Stimmung gegen Einwanderung nicht anzufachen.

  • "Rund 700.000 bis 800.000 Asylanträge wurden gestellt. 300.000 Flüchtlinge sind aber verschwunden. Sind die untersucht worden? Kommen sie aus Hochrisikoländern?", fragt Carsten Boos, Facharzt für Orthopädie und Chirurgie, im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus.

Joachim Gauck, der damalige Bundespräsident, spricht am 26. August 2015 mit Ärzten in der Krankenstation einer Aufnahmeeinrichtung für Migranten in Berlin-Wilmersdorf. (Foto: Jesco Denzel/Bundesregierung via Getty Images)

Ein abgelehnter Asylbewerber aus dem Jemen, dem in Schleswig-Holstein Unterschlupf in einer Kirche gegeben wurde, um seine Abschiebung zu verhindern, hat möglicherweise mehr als 50 deutsche Kinder mit einem hoch ansteckenden Stamm von Tuberkuloseerregern infiziert.

Der Mann, der zwischen Januar und Mai 2017 in einer Kirche in Bünsdorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde) untergebracht war, war häufig in Kontakt mit Kindern gewesen, die eine Tagesstätte in der Einrichtung besuchen und von denen einige erst drei Jahre alt sind. Im Juni wurde er in ein Krankenhaus in Rendsburg eingewiesen, wo bei ihm Tuberkulose diagnostiziert wurde – eine Seuche, die erst seit kurzem wieder in das Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit gelangt ist.

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Die UNESCO und der Terrorismus

von Bassam Tawil  •  19. Juli 2017

Das jüdische Grab der Patriarchen in Hebron. (Foto: Zairon/Wikimedia Commons)

Was haben die Hamas und die UNESCO gemeinsam? Beide glauben, Juden hätten keine historische, religiöse oder emotionale Bindung zum Heiligen Land.

Die jüngsten Resolutionen der UNESCO zu Jerusalem und Hebron sind genau das, was Terrorgruppen die Israel das Existenzrecht absprechen, wie etwa die Hamas, schon seit langem von der internationalen Gemeinschaft hören wollen.

Die erste Resolution bestreitet, dass Israel die Hoheitsgewalt über Jerusalem, einschliesslich der Klagemauer hat, während die zweite Hebron und das jüdische Grab der Patriarchen zum "bedrohten palästinensischen Welterbe" erklärt.

Die beiden UNESCO-Resolutionen unterstützen faktisch die Position von Hamas und anderer Palästinenser – insbesondere, dass Israel kein Existenzrecht habe. Diese Entscheidungen liefern der Hamas und anderen Terrorgruppen Munition zur Zerstörung Israels und damit der Ermordung möglichst vieler Juden.

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Indisch-israelische Beziehungen: Ein neuer Höhepunkt

von Jagdish N. Singh  •  17. Juli 2017

(Foto: Kobi Gideon, Israel GPO)

Historisch betrachtet waren die Beziehungen zwischen Indien und Israel bis auf wenige Ausnahmen immer gut. Im Januar 1992 nahm der damalige indische Premierminister P. V. Narsimha Rao uneingeschränkte diplomatische Beziehungen zum jüdischen Staat auf. Seither wurden die wirtschaftlichen, technologischen, militärischen und diplomatischen Beziehungen zwischen Neu-Delhi und Jerusalem von Jahr zu Jahr enger.

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Europas Massenmigration: Führer vs. Öffentlichkeit

von Douglas Murray  •  16. Juli 2017

  • "Je großzügiger du bist, desto mehr spricht sich das herum - was wiederum mehr Menschen motiviert, Afrika zu verlassen. Deutschland kann unmöglich die riesige Anzahl von Menschen aufnehmen, die ihren Weg nach Europa machen wollen." — Bill Gates.

  • Die jährliche Umfrage bei EU-Bürgern, die kürzlich von Projekt 28 durchgeführt wurde, fand eine Einstimmigkeit über die Frage der Migration, die über den ganzen Kontinent fast unerreicht war. Die Umfrage ergab, dass 76% der Bevölkerung in der EU glaubt, dass der Umgang der EU mit der Migrationskrise der letzten Jahre "armselig" gewesen war. Es gibt kein Land in der EU, in dem sich die Mehrheit der Öffentlichkeit von diesem Konsens unterscheidet.

  • Zur selben Zeit, wie die Öffentlichkeit wusste, dass das, was die Politiker tun, nicht nachhaltig ist, hat es eine große Anstrengung gegeben, zu kontrollieren, was die europäische Bevölkerung überhaupt sagen darf. Bundeskanzlerin Angela Merkel ging so weit, den Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zu drängen, die Beiträge auf Social Media einzuschränken, die ihrer Politik gegenüber kritisch eingestellt waren.

Der Philanthrop und Mitgründer von Microsoft Bill Gates hat vor kurzem in einem Interview gesagt: "... du willst Großzügigkeit demonstrieren und Flüchtlinge aufnehmen, aber je großzügiger du bist, desto mehr spricht sich das herum, was wiederum mehr Menschen dazu motiviert, Afrika zu verlassen, Deutschland kann unmöglich die riesige Anzahl von Menschen, die ihren Weg nach Europa machen wollen, aufnehmen. " (Foto von World Economic Forum / Wikimedia Commons)

Ist Bill Gates ein Nazi, Rassist, "Islamophober" oder Faschist? Wie der berühmteste Butler von PG Wodehouse gesagt hätte: "Die Eventualität erschiene äusserst entfernt". Bisher hat niemand in irgendeiner einflussreichen Position solche Ansprüche gegenüber dem weltweit größten Philanthropen erhoben. Möglicherweise - nur möglicherweise - ändert sich etwas in Europa.

In einem Interview, das am 2. Juli in der deutschen Zeitung "Welt Am Sonntag" veröffentlicht wurde, hat der Mitbegründer von Microsoft die anhaltende europäische Migrationskrise angesprochen. Was er sagte, war überraschend:

"Einerseits willst du Großzügigkeit demonstrieren und Flüchtlinge aufnehmen, aber je großzügiger du bist, desto mehr spricht sich das herum - was wiederum mehr Menschen motiviert, Afrika zu verlassen. Deutschland kann unmöglich die riesige Anzahl von Menschen aufnehmen, die ihren Weg nach Europa machen wollen."

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Mohammad Dahlan, der neue Bürgermeister des Gazastreifens?

von Khaled Abu Toameh  •  13. Juli 2017

Mohammad Dahlan im Gazastreifen, im Jahr 2007. (Foto: Abid Katib/Getty Images)

Mohammed Dahlan ist ein ehrgeiziger Palästinenser mit hochgesteckten politischen Ambitionen. Konkret hofft er, der Nachfolger von Mahmoud Abbas als Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) zu werden. Weil er dies wusste, schloss Abbas ihn 2011 aus der regierenden Fatah-Fraktion aus. Seitdem lebt Dahlan in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Die islamistische Hamas-Bewegung, die den Gazastreifen seit zehn Jahren kontrolliert, sah in Dahlan bislang einen ihrer erbittertsten Feinde.

Als Befehlshaber des berüchtigten Sicherheitsdienstes der Palästinensischen Autonomiebehörde (PSS) in den 1990er-Jahren im Gazastreifen war Dahlan persönlich verantwortlich für das harte Durchgreifen der Behörde gegen die Hamas. Auf seine Anweisung wurden Hunderte Hamas-Aktivisten regelmäßig ins Visier genommen und verhaftet.

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Deutschland: Tschetschenische Scharia-Polizei terrorisiert Berlin

von Soeren Kern  •  12. Juli 2017

  • Androhungen von Gewalt gegen "fehlgeleitete" Frauen werden als "Akte des Patriotismus" betrachtet.

  • "Sie sind nach Deutschland gekommen, weil sie in Deutschland leben wollen, doch sie versuchen, es in Tschetschenien mit seinen mittelalterlichen Gepflogenheiten zu verwandeln", sagt ein von Meduza interviewter Sozialarbeiter.

  • "Alle fixieren sich auf die Syrer, doch die Tschetschenen sind die gefährlichste Gruppierung. Wir vermissen hier ein politisches Signal", so ein Polizist aus Frankfurt an der Oder.

Tschetschenen sagen, unter tschetschenischen Einwanderern in Deutschland herrschten strengere und unnachgiebigere Erwartungen an das Verhalten des Einzelnen als in Tschetschenien selbst – ein "Wettbewerb in Rechtschaffenheit". Androhungen von Gewalt gegen "fehlgeleitete" Frauen werden als "Akte des Patriotismus" betrachtet. Foto: Eine ehrenamtliche Lehrerin (links) gibt einer Asylbewerberin aus Tschetschenien Deutschunterricht, Berlin, 10. November 2015. (Foto: Sean Gallup/Getty Images)

Rund hundert Islamisten setzen in Berlins Straßen mittlerweile offen das Schariarecht durch – das berichtet der Berliner "Tagesspiegel" unter Berufung auf Justizkreise. Die Polizei untersuche eine Reihe von Gewalttaten, die es in der jüngsten Zeit in der deutschen Hauptstadt gab. Die selbsternannte Moralpolizei rekrutiere sich aus Salafisten aus Tschetschenien, einer überwiegend sunnitisch-muslimischen Region in Russland. Die Selbstjustizbanden wenden demnach Gewalt an, um tschetschenische Migranten davon abzuhalten, sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Zudem werben sie dafür, in Deutschland ein paralleles islamisches Rechtssystem einzuführen. Die deutschen Behörden scheinen nicht in der Lage zu sein, sie zu stoppen.

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Europa: "Big Business" kollidiert mit Islamismus

von Yves Mamou  •  10. Juli 2017

  • Für "Big Business" gilt: Je mehr Dinge im Namen des Islam als "verboten" bezeichnet werden, desto mehr Produkte müssen als "erlaubt" produziert werden, damit die "guten Muslime" sie kaufen können.

  • In den 1970er Jahren fanden Iran und Saudi-Arabien, die sich in einem Konkurrenzkampf befanden, um ihre Vorstellung des Islam weltweit zu verbreiten, Hilfe von multinationalen Konzernen wie Nestlé, die die Schaffung des großen globalen Halal-Lebensmittelmarktes im Auge hatten.

  • Die nächste Etappe ist: Wenn die meisten Muslime einen Schleier und Halal-Essen als islamische Verpflichtung betrachten, dann werden sie bald die Scharia und islamische Gerichtshöfe - wie in Großbritannien - fordern.

Ladenschild in Französisch und Arabisch für eine Halal-Metzgerei in der Rue de Patay, Paris. (Bildquelle: Wikimedia Commons / Mu)

Wenn Gewinn zu machen ist, dann hat der Kapitalismus kein politisches Gewissen und kann mit jeder Ideologie - von Demokratien bis hin zu totalitären Tyranneien - zusammenarbeiten. Diese Ansicht wurde zuletzt von der französischen Anthropologin Florence Bergeaud-Blackler in ihrem Buch "Le marché halal ou l'invention d'une tradition" ("Der Halal-Markt oder die Erfindung einer Tradition") dargelegt.

Bergeaud-Blackler behauptet in ihrem Buch, dass "Halal"-Essen (Lebensmittel, die im Islam aus religiösen Gründen erlaubt sind) erst "kürzlich erfunden" worden sind als Markenbegriff und als potenzieller kommerzieller Markt, in einer Absprache zwischen iranischen Fundamentalisten und multinationalen Nahrungsmittelkonzernen. In einem Interview mit der französischen Tageszeitung Liberationsagte sie:

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Australien: Der Wahnsinn geht weiter

von Judith Bergman  •  7. Juli 2017

  • "Während die Ursprünge des Terrorismus viele Faktoren haben, tun islamische Terroristen, so abscheulich ihre Taten auch sind, oft nur das, was die heiligen Schriften ihnen erzählen." - Tanveer Ahmed, muslimischer Psychiater.

  • In Australien müssen laut Richtern Frauen und Kinder sexuelle Übergriffe akzeptieren, weil das Teil der "islamischen Kultur" ihrer Angreifer sei. Es scheint, dass in Teilen von Australien diese "islamische Kultur" die Rechtsstaatlichkeit ersetzt hat. Keines der oben genannten scheint jedoch genug zu sein, um muslimische Gefühle zu beruhigen. Im März sagte Anne Aly, Australiens erste weibliche muslimische Abgeordnete, dass Rassendiskriminierungsgesetze erweitert werden sollten, um auch die auf Religion beruhenden Beleidigungen abzudecken.

  • Im März kündigte eine Lehrerin an der Punchbowl Primary School ihren Job, nachdem sie und ihre Familie Todesdrohungen von den Kindern in der Schule erhielten, wobei einige von ihnen zu ihr sagten, sie würden sie enthaupten. Die Beschwerden der Lehrerin an das New South Wales Department of Education wurden abgewiesen.

Polizei untersucht den Schauplatz eines islamistischen Terrorangriffs in Melbourne, Australien, am 6. Juni 2017, am Tag nachdem die Polizei den Angreifer erschoss. (Foto von Michael Dodge / Getty Images)

Während des Monats Ramadan allein erlebte die Welt 160 islamische Angriffe in 29 Ländern, in denen 1627 Menschen ermordet und 1824 verletzt wurden. Dennoch scheinen die doppelten Bemühungen, irgendwelche Verbindungen zwischen dem islamischen Terrorismus und dem Islam zu verweigern einerseits, und die Bemühungen, dem Islam so weit wie möglich entgegenzukommen auf der anderen Seite, nicht zu helfen, von den Realitäten des islamischen Terrorismus unberührt zu bleiben - auch in Australien, das seinen eigenen Anteil an Scharia und Dschihad erlebt.

Ende Mai rief die Public Health Association of Australia (PHAA) den Gemeinsamen Ständigen Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten, Verteidigung und Handel des australischen Parlaments an:

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Europas Migrantenkrise: Ansichten aus Mitteleuropa
"Wir werden uns an dem Wahnsinn der Brüsseler Elite nicht beteiligen."

von Soeren Kern  •  4. Juli 2017 13:01

  • Viele sogenannte Asylbewerber haben sich geweigert, nach Mittel- und Osteuropa umzuziehen, weil die finanziellen Vergütungen dort nicht so großzügig sind wie in Frankreich, Deutschland oder Skandinavien. Außerdem sind Hunderte von Migranten, die nach Estland, Lettland, Litauen umgesiedelt wurden – Staaten, die zu den ärmsten in der EU zählen –, seither nach Deutschland und andere reichere EU-Länder geflohen.

  • "Es muss klar und direkt gesagt werden: Dies ist ein Angriff auf Europa, auf unsere Kultur, auf unsere Traditionen", sagt Polens Ministerpräsidentin Beata Szydło.

  • "Ich glaube, dass wir ein Recht haben zu entscheiden, dass wir nicht eine große Zahl von Muslimen in unserem Land haben wollen. Das ist für uns eine Lehre aus der Geschichte", sagt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán mit Hinweis auf die Besatzung Ungarns durch das Osmanische Reich zwischen 1541 und 1699.

In einer Rede vor dem Parlament sagte die polnische Ministerpräsidentin Beata Szydło am 24. Mai: "Wir werden uns an dem Wahnsinn der Brüsseler Elite nicht beteiligen. ... Dies ist ein Angriff auf Europa, auf unsere Kultur, auf unsere Traditionen." (Fotoquelle: Europäisches Parlament/Flickr)

Die Europäische Union hat rechtliche Schritte gegen die Tschechische Republik, Ungarn und Polen eingeleitet, weil diese Länder einem umstrittenen Befehl, Tausende Migranten aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten aufzunehmen, nicht nachgekommen sind.

Das sogenannte Vertragsverletzungsverfahren, das die Europäische Kommission, den mächtigen exekutiven Arm der Europäischen Union, dazu ermächtigt, Mitgliedsstaaten zu verklagen, die verdächtigt werden, ihren aus dem EU-Recht erwachsenden Verpflichtungen nicht nachzukommen, könnte zu massiven finanziellen Strafen führen.

Der Streit geht zurück auf den September 2015, als die EU-Mitgliedsstaaten auf dem Höhepunkt von Europas Migrationskrise mit knapper Mehrheit dafür votierten, 120.000 "Flüchtlinge" aus Italien und Griechenland in andere Teil der EU zu verschicken. Diese Zahl galt zusätzlich zu den bereits nach einem Plan von Juli 2015 verteilten 40.000 Migranten aus Italien und Griechenland.

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Wie man die falsche Botschaft an die Palästinenser sendet

von Bassam Tawil  •  2. Juli 2017

US-Botschaft in Israel, Tel Aviv. (Foto: Krokodyl/Wikimedia Commons)

Der Erlass von US-Präsident Donald J. Trump, der die Verlegung der US-Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem verzögert, hat zweierlei erreicht. Erstens enttäuscht er viele Israelis, da Trump sein vor der Wahl gegebenes Versprechen nicht einhält. Zweitens – und möglicherweise ist dies noch wichtiger – sendet er genau die falsche Botschaft an die Palästinenser. Was die Palästinenser und andere Araber aus dieser Botschaft heraushören, ist, dass der US-Präsident unter Druck und Drohungen einknickt.

Diese Botschaft von Schwäche und Rückzug schadet nicht nur der Glaubwürdigkeit Trumps, sondern auch der der USA, weil sie dadurch als ein Land erscheint, das unter Androhung von Gewalt nachgibt.

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Deutschland: Polizei machtlos gegen Verbrecherbanden aus dem Nahen Osten
"Die Clans haben schlicht keinen Respekt vor den Behörden."

von Soeren Kern  •  30. Juni 2017

  • Beobachter spekulieren, dass der wahre Grund für die Nachsichtigkeit des Richters war, dass er fürchtete, der Clan könne Rache an seiner Familie nehmen.

  • "In ihren Männlichkeitsvorstellungen gilt nur Kraft und Macht gegeneinander. Und wenn einer sich human und zivil verhält, wird das als Schwäche betrachtet. Bei den Clanstrukturen, den tribalen Verhältnissen, überall in der Welt, beschränkt sich die Ethik auf den Clan selbst. Alles außerhalb des Clans ist Feindesland", sagt Ralph Ghadban, ein deutsch-libanesischer Politikwissenschaftler und führender Experte für nahöstliche Clans in Deutschland.

  • "Die Verbrecher verdienen sich eine goldene Nase. Der Staat fördert mit Steuergeldern die organisierte Kriminalität", sagt Tom Schreiber (SPD), Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses.

(Foto: Carsten Koall/Getty Images)

Ein Gericht in Hannover hat Bewährungsstrafen gegen sechs Mitglieder eines kurdischen Clans verhängt, die bei gewaltsamen Ausschreitungen in Hameln zwei Dutzend Polizisten ernsthaft verletzt hatten. Von der Polizei wurde das Urteil mit Wut und Spott aufgenommen, als ein weiterer Beleg für die Laxheit des politisch korrekten Justizsystems.

Der Fall begann im Januar 2014, als ein 26-jähriges Clanmitglied, das wegen eines Raubüberfalls verhaftet worden war, versuchte, aus dem Gebäude des Amtsgerichts zu fliehen, indem es aus dem Fenster des siebten Stocks sprang. Der Verdächtige wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er seinen Verletzungen erlag. Clanmitglieder randalierten anschließend sowohl im Krankenhaus als auch im Gericht und griffen die Polizei mit Pflastersteinen und anderen Gegenständen an; 24 Polizisten und sechs Rettungssanitäter wurden verletzt.

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Warum Abbas mit der Finanzierung von Terroristen nicht aufhören kann

von Bassam Tawil  •  29. Juni 2017

In seinem jüngsten Treffen mit den Abgesandten des US-Präsidenten, Jared Kushner und Jason Greenblatt, in Ramallah wies ein wutentbrannter Mahmoud Abbas die Forderungen zur Einstellung der Zahlungen an Terroristen und deren Familien zurück. (Foto: Thaer Ghanaim/PPO via Getty Images)

Nur fürs Protokoll: dies ist keine Verteidigung von Mahmoud Abbas, dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), oder der Finanzierung von Terroristen. Es ist schlicht und einfach eine Erklärung für das, was stattfindet. Nichtsdestotrotz soll an dieser Stelle gesagt sein, dass die Idee, die Zahlungen an palästinensische Terroristen und deren Familien einzustellen, gelinde gesagt eine Herausforderung darstellt. Es ist schwer, alte Gewohnheiten abzulegen, ganz besonders, wenn es dabei um die liebgewonnene Gewohnheit von langgehegtem Hass geht.

Die Praxis, Gehälter an Terroristen und die Familien von "Märtyrern" zu zahlen, ist so alt wie die 1964 gegründete Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO). Es gibt sie nicht erst seit der Gründung der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) im Jahr 1994. Auch wurde diese Praxis nicht erst nach Abbas Wahl zum Präsidenten der PA im Januar 2005 eingeführt.

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Europa kapituliert vor dem radikalen Islam

von Guy Millière  •  28. Juni 2017

  • Trotz dreier Attacken in drei Monaten scheint Großbritannien nicht den Weg der Wachsamkeit und Entschlossenheit zu wählen. Der Juni ist noch nicht einmal vorbei, doch die Medien sprechen kaum noch über Terrorismus.

  • Dann, in den frühen Morgenstunden des 19. Juni, steuerte ein Mann, der alleine handelte, einen Kleinbus in eine Menge von Muslimen, die gerade die Finsbury Park Moschee in London verließen: Die Hauptbedrohung für die Briten wurde bald in mehreren Zeitungen als "Islamophobie" präsentiert.

  • Die Entkolonialisierung gab uns die Idee, dass die Europäer andere Völker unterdrückt und sich Verbrechen schuldig gemacht hatten, die sie jetzt wiedergutmachen müssten. Es wurde nicht erwähnt, wie im Laufe der Geschichte die zum Islam Konvertierten das große christliche Byzantinische Reich, Griechenland, Sizilien, Korsika, Nordafrika und den Nahen Osten, den grössten Teil des Balkans und von Osteuropa, Ungarn, Nordzypern und Spanien, erobert und besiedelt hatten.

  • Während die meisten dschihadistischen Bewegungen von der britischen Regierung verboten wurden, sind mehr diskrete Organisationen aufgetaucht, die die dementsprechend gleiche Botschaft schicken. Das islamische Forum für Europa zum Beispiel stellt sich als "friedlich" dar, aber viele von denen, die es zum Sprechen einlädt, sind alles andere als das. Die islamische Menschenrechtskommission nutzt die Sprache der Verteidigung der Menschenrechte zur Verbreitung gewaltsamer Erklärungen gegen die Juden und den Westen.

Der berühmteste britische radikale islamische Prediger, Anjem Choudary (mit Mikrofon), wurde vor kurzem zu fünf Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt wegen seiner offenen Unterstützung des islamischen Staates, aber Hunderte von Imamen im ganzen Land fahren mit ähnlicher Arbeit fort. (Foto von Oli Scarff / Getty Images)

London, 5. Juni 2017. Eine Schweigeminute findet statt am Potters Field Park neben dem Rathaus, um die Opfer des London Bridge-Dschihadisten-Angriffs drei Tage zuvor zu würdigen. Die, die kamen, brachten Blumen, Kerzen und Zeichen mit den üblichen Worten: "Einheit", "Frieden" und "Liebe" mit. Die Gesichter sind traurig, keine Spur von Wut ist sichtbar. Der Bürgermeister von London, Sadiq Khan, ein Moslem, hält eine Rede, die entgegen aller Beweise hervorhebt, dass die Ideen der Mörder nichts mit dem Islam zu tun haben.

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Palästinensische Autonomiebehörde lobt Terroranschlag

von Bassam Tawil  •  26. Juni 2017

Dieses Schweigen von Abbas und seiner PA-Führung und insbesondere ihre Weigerung, den Terroranschlag zu verurteilen, kann nur als Billigung des Tötens von Juden interpretiert werden. (Foto: Olivier Douliery-Pool/Getty Images)

Für viele Palästinenser ist der tödliche Messerangriff auf eine 23-jährige Beamtin der israelischen Grenzpolizei am 16. Juni in Jerusalem ein Akt von "Heldentum", der beweist, dass die "Revolution gegen das zionistische Gebilde bis zur Befreiung Palästinas vom (Mittel-)meer bis zum Fluss (Jordan) weitergehen wird."

Für viele Palästinenser sind die drei Terroristen, die die junge Frau, Hadas Malka, ermordet haben, "Helden" und "Märtyrer", die von Allah im Paradies belohnt werden.

Die von Amerikanern und Europäern unterstützte Palästinensische Autonomiebehörde (PA) von Präsident Mahmoud Abbas hat sich einmal mehr entschieden, nach einem von Palästinensern verübten Terroranschlag Stillschweigen zu wahren. Dieses Schweigen von Abbas und seiner PA-Führung und insbesondere ihre Weigerung, den Terroranschlag zu verurteilen, kann nur als Billigung des Tötens von Juden interpretiert werden.

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