Neueste Analysen und Kommentare

Verstecken unserer Kultur, um zu vermeiden, 'Anstoß zu erregen'

von Giulio Meotti  •  23. Juni 2019

  • Vor kurzem wurden einige große konservative Intellektuelle in Großbritannien entlassen. Einer davon ist der unvergleichliche Philosoph Roger Scruton, der aus einem Regierungskomitee entfernt wurde...

  • Dann war der große kanadische Psychologe Jordan Peterson an der Reihe, dessen Gaststipendium an der Cambridge University aufgehoben wurde...

  • Indem wir uns weigern, die Sprachpolizei zu konfrontieren oder die Meinungsfreiheit für Salman Rushdie, Roger Scruton, Jordan Peterson, Charlie Hebdo und Jyllands-Posten - um nur die Spitze eines riesigen Eisbergs zu nennen - zu unterstützen, haben wir den Weg der Unterwerfung unter das Scharia-Gesetz und die Tyrannei eingeschlagen. Wir alle haben unsere vermeintlich "blasphemische" Kultur mit Burkas bedeckt, um zu vermeiden, dass Menschen beleidigt werden könnten, die es umgekehrt nicht zu stören scheint, uns zu beleidigen.

1988 wurde das Buch Die Satanischen Verse veröffentlicht, geschrieben von Salman Rushdie (links), einem britischen Bürger. Irans "Oberster Führer" Ayatollah Ruhollah Khomeini (rechts) verurteilte Rushdie 1989 für das Schreiben des Buches zum Tode. Die Rushdie-Affäre scheint die britische Gesellschaft tief geprägt zu haben. (Bildquellen: Rushdie - Andrew H. Walker/Getty Images; Khomeini - Mohammad Sayyad/Wikimedia Commons)

Vor drei Jahren traf die italienische Regierung eine beschämende Entscheidung. Sie verhüllte ihre antiken römischen Statuen, um den zu Besuch weilenden iranischen Präsidenten Hassan Rouhani nicht zu beleidigen. Nackte Statuen wurden in weiße Kästen gehüllt. Ein Jahr zuvor war in Florenz ebenfalls eine weitere Statue mit einem nackten Mann im griechisch-römischen Stil während des Besuchs des Kronprinzen von Abu Dhabi bedeckt worden. Heute hat eine der berühmtesten britischen Kunstgalerien zwei Gemälde abgedeckt, nachdem sich Muslime beschwert hatten, dass sie "blasphemisch" seien.

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China: Der perfekte High-Tech-totalitäre Staat

von Judith Bergman  •  22. Juni 2019

  • In China hat die inzwischen weitgehend automatisierte Zensur "ein beispielloses Maß an Präzision erreicht, unterstützt durch maschinelles Lernen sowie Sprach- und Bilderkennung". — Cate Cadell, Reuters, 26. Mai 2019.

  • Wie in anderen kommunistischen Regimen, wie dem der ehemaligen Sowjetunion, toleriert die kommunistische Ideologie keine konkurrierenden Narrative. "Religion ist eine Quelle der Autorität und ein Objekt der Treue, das größer ist als der Staat... Diese Eigenschaft der Religion war schon immer ein Gräuel für die totalitären Despoten der Geschichte..." — Thomas F. Farr, Präsident des Instituts für Religionsfreiheit, in einer Stellungnahme vor der Exekutivkommission über China des Kongresses, 28. November 2018.

  • Im Jahr 2018 hatte China schätzungsweise 200 Millionen Überwachungskameras, bis 2020 sollen es 626 Millionen sein. Chinas Ziel ist offenbar eine "Integrierte gemeinsame Operativ-Plattform", die Daten von Überwachungskameras mit Gesichtserkennungstechnik, Bürgerausweisnummern, biometrischen Daten, Kennzeichen und Informationen über Fahrzeugbesitz, Gesundheit, Familienplanung, Banken und Rechtsakten, "ungewöhnliche Aktivitäten" und alle anderen relevanten Daten, die über Bürger gesammelt werden können, wie z.B. religiöse Praktiken, Reisen ins Ausland usw., integrieren und koordinieren wird, so Berichte von lokalen Beamten und Polizisten.

  • Im Moment ist China dabei, sich das zu erfüllen, wovon Stalin, Hitler und Mao nur träumen konnten: Der makellose totalitäre Staat, der von digitaler Technik angetrieben wird, in dem der Einzelne nirgendwo vor dem allsehenden Auge des kommunistischen Staates fliehen kann.

Der 30. Jahrestag des Massakers des chinesischen Regimes von 1989 an prodemokratischen Demonstranten auf dem Platz des Himmlischen Friedens diente dazu, die extreme Zensur in China unter der Führung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und Präsident Xi Jinping hervorzuheben.

Der Jahrestag des Tiananmen wird auf dem chinesischen Festland euphemistisch als "der Vorfall vom vierten Juni" bezeichnet. Das dortige Regime befürchtet offensichtlich, dass jedes Gespräch, geschweige denn ein öffentliches Gedenken an dieses historische Ereignis, zu Unruhen gegen das Regime führen wird, die die absolute Macht der Kommunistischen Partei Chinas gefährden könnten.

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Die unterdrückte Not palästinensischer Christen

von Raymond Ibrahim  •  16. Juni 2019

  • "Die Fatah übt regelmäßig starken Druck auf die Christen aus, von den Gewalttaten und dem Vandalismus, unter denen sie häufig leiden, ganz zu schweigen, da eine solche Publizität das Image der PA als Akteur, der in der Lage ist, das Leben und das Eigentum der christlichen Minderheit unter ihrer Herrschaft zu schützen, schädigen könnte... Dieses Bild könnte negative Auswirkungen auf die massive internationale und insbesondere europäische Hilfe haben, die die PA erhält." — Dr. Edy Cohen, Begin-Sadat Center für strategische Studien.

  • Anders ausgedrückt, scheint das Brot-und-Butter-Geschäft der PA und ihrer Anhänger, der Medien und anderer, darin zu bestehen, die Palästinenser als Opfer ungerechter Aggression und Diskriminierung aus Israel darzustellen. Dieses Narrativ könnte gefährdet werden, wenn die internationale Gemeinschaft erfährt, dass die Palästinenser selbst ihre palästinensischen Mitmenschen verfolgen — allein aufgrund ihrer Religion.

  • "Weitaus wichtiger für die Palästinensische Autonomiebehörde als die Verhaftung von Personen, die christliche Stätten angreifen, ist es, solche Vorfälle von den Mainstream-Medien fernzuhalten. Und sie sind in dieser Hinsicht sehr erfolgreich. Tatsächlich haben sich nur eine Handvoll kleinerer lokaler Medien die Mühe gemacht, über diese jüngsten Vorfälle zu berichten. Die internationalen Mainstream-Medien ignorierten sie völlig." — Dr. Edy Cohen, Israel Today.

  • Justus Reid Weiner, ein mit der Region bestens vertrauter Anwalt und Gelehrter, erklärt: "Die systematische Verfolgung christlicher Araber in palästinensischen Gebieten wird von der internationalen Gemeinschaft, Menschenrechtsaktivisten, Medien und NGOs nahezu vollständig verschwiegen... In einer Gesellschaft, in der arabische Christen keine Stimme und keinen Schutz haben, ist es keine Überraschung, dass sie die Region verlassen."

Das Christentum steht kurz davor, am Ort seiner Geburt zu verschwinden, einschließlich Bethlehem (im Bild). Laut Rechtsanwalt und Wissenschaftler Justus Reid Weiner "wird die systematische Verfolgung von christlichen Arabern, die in palästinensischen Gebieten leben, von der internationalen Gemeinschaft, Menschenrechtsaktivisten, Medien und NGOs fast vollständig verschwiegen... In einer Gesellschaft, in der arabische Christen keine Stimme und keinen Schutz haben, ist es keine Überraschung, dass sie die Region verlassen." (Bildquelle: Daniel Case/Wikimedia Commons)

In einer Zeit, in der Christen in der gesamten muslimischen Welt unter einer Vielzahl von Verfolgungen leiden, wird die Not der palästinensischen Christen selten gehört.

Sie existiert. Open Doors, eine Menschenrechtsgruppe, die die Verfolgung von Christen beobachtet, stellt fest, dass palästinensische Christen unter einem "hohen" Grad an Verfolgung leiden, dessen Quelle in, in ihren Worten, "islamischer Unterdrückung" liegt:

"Diejenigen, die vom Islam zum Christentum konvertieren, stehen jedoch vor der schlimmsten Christenverfolgung, und es ist für sie schwierig, sicher an bestehenden Kirchen teilzunehmen. Im Westjordanland werden sie bedroht und unter großen Druck gesetzt, im Gazastreifen ist ihre Situation so gefährlich, dass sie ihren christlichen Glauben unter größter Geheimhaltung leben... Der Einfluss radikaler islamischer Ideologie nimmt zu, und historische Kirchen müssen in ihrem Umgang mit Muslimen diplomatisch sein."

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Die neue gewalttätige politische Kultur der Türkei

von Burak Bekdil  •  15. Juni 2019

  • Im Kern der Sache steht eine Kultur, die die am wenigsten gebildeten Massen (und in der Türkei beträgt die durchschnittliche Schulzeit 6,5 Jahre) entweder zur Konversion des "Anderen", oder, wenn das nicht möglich ist, zur physischen Verletzung des "Anderen" programmiert. Eine tiefe gesellschaftliche Polarisierung seit dem Amtsantritt der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) von Präsident Recep Tayyip Erdoğan im Jahr 2002 hat sich auf ein erschreckendes Maß ausgeweitet.

  • Nachdem der Oppositionsführer Kemal Kılıçdaroğlu in ein sicheres Versteck gebracht worden war, umzingelten es Mitglieder des Mobs und riefen: "Lasst uns das Haus niederbrennen"!

  • Anscheinend ermutigt jeder unbestrafte Fall politischer Gewalt, der im Namen der dominanten Staatsideologie (Islamismus) und ihres sakrosankten Führers (Erdoğan) begangen wird, zum nächsten. Im Mai wurde ein Journalist, der die Regierung Erdoğan und ihre nationalistischen Verbündeten kritisiert hatte, ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er vor seinem Haus angegriffen worden war.

In einer spektakulären Gewaltdemonstration lynchten Fans des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan im April fast Kemal Kılıçdaroğlu, den Führer der wichtigsten oppositionellen Republikanischen Volkspartei (CHP). Abgebildet: Kemal Kılıçdaroğlu. (Foto von Erhan Ortac/Getty Images)

In den meisten zivilisierten Ländern gehen die Bürger am Wahltag zur Wahlurne - ob es um Parlaments-, Präsidenten- oder Kommunalwahlen geht - um ihre Stimmen abzugeben, nach Hause zu gehen, um Nachrichten über die Ergebnisse zu sehen, und am nächsten Tag zur Arbeit zu gehen, einige glücklich, andere enttäuscht, um bis zu den nächsten Wahlen in Frieden zu leben. Nicht so in der Türkei, wo jedes politische Rennen eher nach Kriegführung als nach einfachem demokratischem Wettbewerb aussieht.

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"Europa wird nicht Europa sein"

von Guy Millière  •  13. Juni 2019

  • In Grossbritannien war der Sieg der Brexit-Partei mit 31,6 % der Stimmen eine bemerkenswerte Leistung, die die anhaltende Bereitschaft von Millionen von Briten zeigte, die Europäische Union zu verlassen. Die "populistischen" Positionen - die Verteidigung der nationalen Souveränität und der europäischen Zivilisation, die Ablehnung der unkontrollierten Einwanderung und der Diktate der Brüsseler Technokraten - haben an Boden gewonnen.

  • Die Parteien, die seit Jahrzehnten über Europa herrschen, haben schwache Ergebnisse erzielt, sind aber bis auf wenige Ausnahmen nicht zusammengebrochen - und werden die Europäische Union weiterhin dominieren.

  • Die Grünen könnten an Einfluss gewinnen - mit den entsprechenden Konsequenzen. Für jeden, der die Programme der Grünen liest, ist es offensichtlich, dass sie im Wesentlichen Linke mit einer grünen Maske sind. Sie unterstützen die uneingeschränkte Einwanderung und den Multikulturalismus. Sie sind... dezidiert feindlich eingestellt gegenüber jeder Verteidigung der westlichen Zivilisation, gegenüber freiem Unternehmertum und freien Märkten. Sie sind oft für ein Nullwachstum. Die meisten von ihnen unterstützen eine apokalyptische Vision des Klimawandels und sagen, dass das Überleben der Menschheit gleich um die nächste Ecke auf dem Spiel stehen wird, wenn Europa keine drastischen Maßnahmen zur "Rettung des Planeten" ergreift. Sie sind alle für autoritäre Entscheidungen, die von Brüssel aus ganz Europa auferlegt werden.

  • Ein Europäisches Parlament unter dem Einfluss der Grünen wird mit ziemlicher Sicherheit den Weg zu mehr Macht für die nicht gewählten Mitglieder der Europäischen Kommission und zum Ausstieg aus der Kernenergie und den fossilen Brennstoffen beschleunigen. Eine Politik, die einer noch stärkeren Zuwanderung förderlich ist, ist bereits in Vorbereitung.

(Image source: iStock)

Großbritanniens Blasphemie-Gesetz durch die Hintertür

von Soeren Kern  •  12. Juni 2019

  • Der seit langem andauernde Streit dreht sich - in jüngster Zeit - um die Bemühungen der Allparteienfraktion (APPG) um britische Muslime, eine parteiübergreifende Zusammensetzung von rund zwei Dutzend Abgeordneten im britischen Parlament, die Definition von Islamophobie nicht religiös, sondern rassistisch zu institutionalisieren.

  • Die vorgeschlagene Definition wurde von vielen Briten, darunter auch von britischen Muslimen, abgelehnt, die warnten, dass sie den Islam wirksam vor Kontrolle und valider Kritik schützen würde.

  • "Wir haben es hier mit einem Konflikt zwischen zwei sehr unterschiedlichen Sichtweisen auf eine Gesellschaft zu tun: Allgemein ausgedrückt geht es um Individualismus und Kollektivismus... In einer kollektivistischen Gesellschaft ist es das Ziel, dass die Herrscher bestimmen, wie sich Einzelpersonen verhalten sollen... Die Machthaber legen einen detaillierten Kodex fest und drohen mit Strafe bei Nichteinhaltung. Und sie begrüßen Kritik nicht als Mittel zum gegenseitigen Lernen und zur Rechenschaftslegung der Machthabenden." — David Green, The Spectator.

  • "Wir befürchten, dass Anschuldigungen über Islamfeindlichkeit dazu benutzt werden, islamische Überzeugungen und sogar Extremisten wirksam vor Kritik zu schützen, und dass die Formalisierung dieser Definition dazu führen wird, dass sie effektiv als eine Art Blasphemiegesetz-durch-die-Hintertür eingesetzt werden wird." — Offener Brief, unterzeichnet von 40 britischen Akademikern, Schriftstellern und Beamten an Innenminister Sajid Javid.

Während einer Parlamentsdebatte am 16. Mai lehnte der britische Gemeinschaftensekretär James Brokenshire (im Bild) die offizielle Definition von Islamophobie der Allparteien-Parlamentsgruppe - beschrieben als "Blasphemiegesetz durch die Hintertür" - mit der Begründung ab, dass sie zu vage sei und "potenzielle Konsequenzen für die Meinungsfreiheit" habe. Er sagte, dass die Definition nicht mit dem Gleichstellungsgesetz von 2010 zusammengehe. (Foto von Chris J Ratcliffe/Getty Images)

Tage nachdem die britische Regierung dessen bevorzugte offizielle Definition von Islamophobie abgelehnt hatte, forderte der Muslim Council of Britain, die größte islamische Organisation in Großbritannien, dass gegen die konservative Regierungspartei offiziell wegen Islamophobie ermittelt werde.

Der Streit dreht sich um die Bemühungen der Allparteien-Parlamentsgruppe (APPG) um britische Muslime, eine parteiübergreifende Formation von rund zwei Dutzend Abgeordneten im britischen Parlament, die Definition von Islamophobie eher rassistisch als religiös zu institutionalisieren.

Die APPG hat in einem Bericht vom November 2018 mit dem Titel "Islamophobie definiert" die folgende Definition von Islamophobie in einem Satz vorgeschlagen:

"Islamophobie ist im Rassismus verwurzelt und ist eine Form des Rassismus, die sich auf den Ausdruck des Muslimtums oder des wahrgenommenen Muslimtums bezieht."

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Die Zweite Invasion der Türkei auf Zypern: Illegale Bohrungen im östlichen Mittelmeerraum

von Uzay Bulut  •  9. Juni 2019

  • "Obwohl die Türkei seit 1974 gegen die Souveränität Zyperns verstößt, hat die gegenwärtige sehr volatile innenpolitische und wirtschaftliche Situation in der Türkei die türkische Regierung im östlichen Mittelmeerraum noch aggressiver werden lassen... Damit die Pläne von Herrn Erdogan erfolgreich sind, muss Zypern eliminiert werden." — Harris Samaras, ein Experte für die zypriotische AWZ und Vorsitzender des internationalen Investmentbankenunternehmens Pytheas.

  • "Herr Erdogan ist sich bewusst, dass es für die Türkei unmöglich sein wird, ihre Ziele der regionalen Hegemonie zu erreichen, wenn insbesondere US-amerikanische, aber auch französische Interessen in Zypern Fuß fassen. Das ist seine größte Angst." — Harris Samaras.

  • "Die East Med Pipeline, die mit dem Segen der USA begonnen wurde, ist also von größter Bedeutung. Beim letzten trilateralen Treffen zwischen Israel, Zypern und Griechenland war US-Außenminister Mike Pompeo anwesend und unterstützte das Projekt. Wenn es so weitergeht, wird es ein großer Schlag ins Gesicht für die Energiepläne der Türkei sein." — Harris Samaras.

  • "Es sollten konkrete Maßnahmen ergriffen werden, um die türkischen Verstöße gegen die AWZ Zyperns zu stoppen. Auf der Ebene des Europäischen Rates sollten Sanktionen gegen die für die Bohrungen verantwortlichen Personen und Unternehmen verhängt werden. Alle Heranführungshilfen sollten für die Türkei blockiert und jeglicher Zugang zu Darlehen der Europäischen Investmentbank sollte unterbunden werden. Zusätzliche Optionen, wenn die Türkei die Situation weiter eskaliert, sind die Verhängung von Sanktionen gegen den türkischen Bankensektor und die völlige Einstellung des Beitrittsprozesses. Die USA müssen auch das irrationale Waffenembargo, das sie 1987 gegen die Republik Zypern verhängt haben, aufheben und ihr helfen, ihre Verteidigungsfähigkeit wiederherzustellen und zu modernisieren, während sie die Friedensmission der Vereinten Nationen (UNFICYP) intakt halten." — Theodoros Tsakiris, Assistenzprofessor für Energiepolitik und Geopolitik an der Universität von Nikosia.

Laut Harris Samaras, ein Experte für die zypriotische AWZ und Vorsitzender des internationalen Investmentbankenunternehmens Pytheas, "Die East Med Pipeline... ist von größter Bedeutung. Beim letzten trilateralen Treffen zwischen Israel, Zypern und Griechenland war US-Außenminister Mike Pompeo anwesend und unterstützte das Projekt". Abgebildet: Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu trifft am 20. März 2019 in Jerusalem mit dem zypriotischen Präsidenten Nicos Anastasiades, dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras und US-Außenminister Mike Pompeo zusammen. (Bildquelle: Pressebüro der israelischen Regierung)

Die jüngste Provokation der Türkei gegen die Republik Zypern - das Bohren nach Gas in der zypriotischen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) im östlichen Mittelmeerraum - hat bei der internationalen Gemeinschaft heftige Reaktionen ausgelöst.

Der zypriotische Präsident Nicos Anastasiades, der den Übergriff der Türkei als "eine zweite Invasion" bezeichnete, sagte, dass die Aktion eine "Verletzung des Völkerrechts" darstelle; sein Außenministerium legte den Vereinten Nationen eine Karte vor, die die Grenzen der AWZ zur Türkei darstelle. Darüber hinaus sagte der zypriotische Außenminister Nicos Christodoulides, dass seine Regierung einen internationalen Haftbefehl für die Besatzung der "Fatih", dem Bohrschiff, das Ankara in zypriotische Gewässer entsandt hat, anstrebt.

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Schwedens selbstverschuldetes Chaos

von Judith Bergman  •  7. Juni 2019

  • Laut einem Bericht von Amnesty International werden in Schweden Vergewaltigungsermittungen unterpriorisiert, es gibt "übermäßig lange Wartezeiten für die Ergebnisse von DNA-Analysen", es gibt nicht genügend Unterstützung für Vergewaltigungsopfer und es wird nicht genug Arbeit für präventive Zwecke geleistet.

  • Im Jahr 2017 zeigte ein schwedischer Polizeibericht, "Utsatta områden 2017", ("Gefährdete Gebiete 2017", allgemein bekannt als "No-Go-Zonen" oder gesetzlose Gebiete), dass es in Schweden 61 solcher Gebiete gibt. Sie umfassen 200 kriminelle Netzwerke, die aus schätzungsweise 5.000 Kriminellen bestehen. Dreiundzwanzig dieser Gebiete waren besonders kritisch...

  • "Ich ertrage es nicht, wenn es Kindern so schlecht geht... Es sollte kein Zweifel daran bestehen, dass die Regierung alles für diese Kinder [von ISIS-Terroristen] tut, und sie sollten nach Möglichkeit nach Schweden gebracht werden." — Schwedische Außenministerin Margot Wallström.

  • Leider scheint das schreckliche Schicksal der versklavten Jessidenkinder nichts von dem zu sein, was Wallström "nicht ertragen kann".

Laut dem neuesten nationalen Sicherheitsbericht, der vom schwedischen Nationalen Rat für Kriminalprävention veröffentlicht wurde, haben vier von zehn Frauen Angst, sich draußen frei zu bewegen. Laut einem Bericht von Amnesty International gaben "1,4% der Bevölkerung in einer Studie aus dem Jahr 2017 [an], vergewaltigt oder sexuell missbraucht worden zu sein, was etwa 112.000 Menschen entspricht". (Bildquelle: iStock)

In der malerischen schwedischen Universitätsstadt Uppsala fühlen sich 80% der Mädchen nicht sicher in der Innenstadt. Eine 14-jährige Teenagerin, die Angst hat, ihre Identität preiszugeben, erzählte den schwedischen Medien, dass sie immer Trainer trägt, damit sie im Falle eines Angriffs "schneller laufen" kann:

"Ich setzte mich auf eine Bank und sofort kamen die Jungs und setzten sich auf beiden Seiten neben mich. Dann kamen weitere Typen und standen vor mir. Sie begannen, mein Haar und meine Beine zu begrapschen und sagten Dinge zu mir, die ich nicht verstand. Ich wurde so verängstigt und sagte ihnen oft, sie sollten aufhören, aber sie hörten nicht auf mich... Alles ist so schrecklich. Das ist so falsch. Ich will mich sicher fühlen können", sagte sie über den Bus nach Hause.

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Der Krieg der Palästinenser gegen Trumps Friedensplan

von Khaled Abu Toameh  •  4. Juni 2019

  • In den letzten Tagen haben die in Gaza ansässigen Gruppen mehrere Erklärungen abgegeben, in denen sie darauf hinwiesen, dass sie alle Mittel, einschließlich des Terrorismus, einsetzen werden, um den US-Friedensplan zu vereiteln.

  • Was für die arabischen Führer vielleicht am beunruhigendsten ist, sind die Drohungen, die von den Marionetten des Iran ausgehen - Hamas, Islamischer Dschihad und Hisbollah. Es bleibt abzuwarten, ob die arabischen Staatschefs von diesen Drohungen abgeschreckt werden oder sie ignorieren, auf die Gefahr hin, zu Terrorzielen der Palästinenser zu werden.

  • Offensichtlich werden gerade diejenigen Palästinenser, die eine Konferenz boykottieren - deren Ziel es ist, ihnen zu helfen, über ihre von ihrer Führung auferlegte wirtschaftliche Verwüstung hinwegzukommen - am Ende die großen Verlierer in diesem böse Szenario des Hasses sein. Diesmal scheint es aber auch, dass die Palästinenser nicht nur Milliarden von Dollar verlieren, sondern ebenso ihre Beziehungen zu einflussreichen arabischen Ländern - vielleicht unwiderruflich - schädigen werden. Nach allem, was man hört, scheinen die Palästinenser auf eine weitere "nakba" (Katastrophe) zuzusteuern.

Die Palästinensische Autonomiebehörde und ihre politischen Verbündeten im Westjordanland haben eine diplomatische und mediale Kampagne gestartet, um weltweit Unterstützung für ihre Ablehnung des bevorstehenden Plans für den Frieden im Nahen Osten von US-Präsident Donald Trump, auch bekannt als "Deal des Jahrhunderts", zu sammeln. Abgebildet: US-Präsident Donald Trump und Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas am 3. Mai 2017 in Washington, DC. (Bildquelle: Olivier Douliery-Pool/Getty Images)

Die Palästinenser scheinen an zwei Fronten zu arbeiten, um den Plan von US-Präsident Donald Trump für den Frieden im Nahen Osten, auch bekannt als "Deal des Jahrhunderts", zu vereiteln.

Die Palästinensische Autonomiebehörde und ihre politischen Verbündeten im Westjordanland haben eine diplomatische und mediale Kampagne gestartet, um weltweit Unterstützung für ihre Ablehnung des bevorstehenden Plans von Trump zu sammeln. Die Hamas, der Islamische Dschihad und andere palästinensische extremistische Gruppen ihrerseits deuten bereits darauf hin, dass sie Gewalt anwenden werden, um den "Deal des Jahrhunderts" zu vereiteln.

Letzte Woche rief die Hamas Bahrain auf, dem "zionistischen Feind nicht zu erlauben, sein Land zu beschmutzen", indem er an der Wirtschaftskonferenz teilnimmt.

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Genozid an Christen erreicht Alarmierende Ausmasse

von Raymond Ibrahim  •  3. Juni 2019

  • Viele der am meisten verfolgten Christen der Welt haben überhaupt nichts mit Kolonialismus oder Missionaren zu tun. Diejenigen, die am meisten mit der Bedrohung durch den Völkermord konfrontiert waren - einschließlich der Assyrer Syriens und des Irak oder der Kopten Ägyptens - waren schon Christen mehrere Jahrhunderte bevor die Vorfahren der europäischen Kolonisatoren Christen wurden und missionieren gingen.

  • Der BBC-Bericht hebt die "politische Korrektheit" als besonders verantwortlich für die Gleichgültigkeit des Westens hervor...

  • Zu den schlimmsten Verfolgern gehören diejenigen, die nach islamischem Recht oder der Scharia regieren - die Wissenschaftler wie John Esposito von der Georgetown University als fair und gerecht apostrophieren. In Afghanistan (Platz 2) "darf das Christentum nicht existieren."

Der britische Außenminister Jeremy Hunt (im Bild) gab eine "Unabhängige Überprüfung der globalen Verfolgung von Christen" in Auftrag, die kürzlich veröffentlicht wurde. (Foto von Jack Taylor/Getty Images)

"Christenverfolgung 'auf fast völkermörderischer Stufe'", so der Titel eines BBC-Berichts vom 3. Mai, zitiert eine längere Vorstudie, die vom britischen Außenminister Jeremy Hunt in Auftrag gegeben und von Pastor Philip Mounstephen, dem Bischof von Truro, geleitet wurde.

Laut BBC-Bericht leidet jeder Dritte auf der Welt unter religiöser Verfolgung, wobei Christen "die am meisten verfolgte religiöse Gruppe" sind. "Die Religion droht in einigen Teilen der Welt zu verschwinden", stellte er fest, und "In einigen Regionen nähern sich das Ausmaß und die Art der Verfolgung wohl der internationalen Definition von Völkermord, wie sie von der UNO angenommen wurde".

Der britische Außenminister Jeremy Hunt wird auch dazu zitiert, warum westliche Regierungen wegen dieser wachsenden Epidemie "schlafen" — mit den Worten:

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Iran Plant die Entführung und Tötung weiterer Amerikaner

von Majid Rafizadeh  •  31. Mai 2019

  • Ein führender republikanischer Gesetzgeber, Rep. Michael McCaul (R-Texas), auch der ranghöchste Republikaner im House Foreign Affairs Committee, hat darauf hingewiesen, dass die jüngsten Erkenntnisse über Irans Bedrohung extrem detailliert waren.

  • Dies sind lediglich Präventivmaßnahmen, die jeder rationale Staat angesichts dieser eindeutigen Bedrohungen ergreifen würde. Sie wurden vorgenommen, um das Leben amerikanischer Bürger zu schützen und zu verhindern, dass der offiziell weltweit führende staatliche Sponsor des Terrorismus die Region destabilisiert.

  • Was erwarten Kritiker der Trump-Regierung von ihr...? Wünschen diese Kritiker, dass die Trump-Regierung den Iran und seine Terrorgruppen ignoriert, bis ein weiterer terroristischer Akt wie der 11. September stattfindet? Oder ist es möglich, dass sich diese Kritiker tief in ihrem Inneren nicht um die nationale Sicherheit der USA und das Leben der einfachen Bürger scheren?

Laut durchgesickerten Berichten reiste Qassem Soleimani, der Leiter der Quds Force, der Elitetruppe der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) des Iran, kürzlich in den Irak und wies die Führer der irakischen schiitischen Milizen, die unter dem Namen Popular Mobilization Forces (PMF) operieren, an, sich "auf einen Stellvertreterkrieg vorzubereiten". Abgebildet: Irakische PMF-Milizkommandanten mit iranischen Beratern während der Hawija-Offensive im Irak am 27. September 2017. (Bildquelle: VOA Video Screenshot/Wikimedia Commons)

Während Pläne ausgeheckt werden, um Amerikaner zu schädigen oder zu ermorden, ist es umwerfend, dass Leute -- sogar ganze Regierungen -- die Trump-Regierung für die Vorbereitung von Präventivmaßnahmen gegen mehrfache glaubwürdige Drohungen durch die iranischen Regierung und ihren Kräften kritisierten.

Während die Menschen über die Entscheidungen der Trump-Regierung stritten, gaben die iranischen Führer, von denen bekannt ist, dass sie asymmetrische Kriegsführung beherrschen, Direktiven zur Entführung und Tötung amerikanischer Soldaten.

Ein führender republikanischer Gesetzgeber, Rep. Michael McCaul (R-Texas), auch der ranghöchste Republikaner im House Foreign Affairs Committee, hat darauf hingewiesen, dass die jüngsten Geheimdiensterkenntnisse über Irans Bedrohung extrem detailliert waren.

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Finnland: Werden die Sozialdemokraten einen pro-iranischen antisemitischen Abgeordneten in ihren Reihen behalten

von Kenneth Sikorski  •  30. Mai 2019

  • Wenige Tage nach den finnischen Wahlen wurde über Hussein Al-Taee, der Sohn des Gouverneurs von Najaf im Irak und ein pro-iranischer Regimeanhänger, enthüllt, dass er acht Jahre lang antisemitische, antiamerikanische und homophobe Kommentare auf Facebook veröffentlicht hatte... Vier Jahre lang war Al-Taee als Berater für Angelegenheiten des Nahen Ostens für die Krisenbewältigungsinitiative (CMI) tätig, eine staatliche Konfliktlösungsfirma... derzeit unter der Leitung des ehemaligen finnischen Ministerpräsidenten Alexander Stubb.

  • Obwohl Stubb Al-Taees hasserfüllte Kommentare in den sozialen Medien öffentlich verurteilte... hat ihn niemand gefragt, warum ein pro-iranischer Regimeanhänger überhaupt für CMI arbeitete.

  • Mit anderen Worten, Al-Taee drückte "Verlegenheit" über seine "Vorurteile, Gedanken und Sprache" aus - und über sie zu lügen - aber er bestreitet die Gefühle nicht.

  • Ein Versagen der "Mitte-Links"-Sozialdemokraten, Al-Taee auszuschliessen, wäre eine Heuchelei höchsten Ranges oder eine stillschweigende Übereinstimmung mit hasserfüllten Standpunkten, die zu befürworten der Parlamentarier nicht geleugnet hat.

Hussein Al-Taee (links) ist ein neues Mitglied des finnischen Parlaments für die Sozialdemokratische Partei. Einige Tage nach den jüngsten Wahlen wurde über Al-Taee, der Sohn des Gouverneurs von Najaf im Irak und ein pro-iranischer Regimeanhänger, enthüllt, dass er acht Jahre lang antisemitische, antiamerikanische und homophobe Kommentare auf Facebook veröffentlicht hatte. (Bildquellen: Al-Taee - Soppakanuuna/Wikimedia Commons; Parlamentsgebäude - Jorge Láscar/Flickr)

Eine politische Krise, die sich in den letzten Wochen in Finnland abzeichnete, wirft ein Schlaglicht auf die Übel der sogenannten "Mitte links".

Die Krise kreist um Hussein Al-Taee, einen neuen Abgeordneten der Sozialdemokratischen Partei (SDP), die bei den Wahlen am 14. April einen knappen Sieg errungen hat.

Einige Tage nach den finnischen Wahlen wurde über Al-Taee, der Sohn des Gouverneurs von Najaf im Irak und ein pro-iranischer Regimeanhänger, enthüllt, dass er acht Jahre lang antisemitische, antiamerikanische und homophobe Kommentare auf Facebook veröffentlicht hatte. Vier Jahre lang war Al-Taee als Berater für Angelegenheiten des Nahen Ostens für die Krisenbewältigungsinitiative (CMI) tätig, eine staatliche Konfliktlösungsfirma, die vom ehemaligen finnischen Präsidenten Martti Ahtisaari gegründet wurde und derzeit vom ehemaligen finnischen Ministerpräsidenten Alexander Stubb geleitet wird.

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Erdoğan's Istanbuler Alptraum

von Burak Bekdil  •  29. Mai 2019

  • Der Oberste Wahlausschuss der Türkei, der sich aus Richtern zusammensetzt, die offensichtlich unter Druck der Regierung stehen, hat das Ergebnis der Bürgermeisterwahlen in Istanbul unter dem Vorwand storniert, dass einige in den Wahllokalen tätige Beamte keine Beamten waren, wie es das Gesetz vorschreibt. "Die Entscheidung des Ausschusses bringt die türkische Demokratie dem Tod einen großen Schritt näher", schrieb Kemal Kirişçi, Senior Fellow bei TÜSİAD, dem größten Wirtschaftsverband der Türkei.

  • "Es scheint, dass der Verlust Istanbuls zu viele Risiken für die AKP mit sich bringt, als dass sie diese Angelegenheit sich selbst überlassen könnte. Viele sind davon überzeugt, dass, wenn die AKP Istanbul an die Opposition verlieren sollte, nachdem sie die Stadt - mit ihrem Vorgänger - 25 Jahre lang im Besitz hatte, ein Hornissennest von Eigeninteressen, Korruption und Machtmissbrauch aufgedeckt würde." - Semih Idiz, Kolumnist bei Sigma Türkei, einem in Ankara ansässigen Think Tank.

  • Auch wenn Erdoğan in der Wahlwiederholung Istanbul gewinnt, wird er die letzten verbliebenen Krümel seiner internationalen Glaubwürdigkeit verloren haben.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan mag den Obersten Wahlausschuss auf seiner Seite haben, doch die Brot-und-Butter-Themen sehen düster aus für den Sieg bei der Wiederholung der Bürgermeisterwahlen in Istanbul... Auch wenn Erdoğan in der Wahlwiederholung Istanbul gewinnt, wird er die letzten verbliebenen Krümel seiner internationalen Glaubwürdigkeit verloren haben. (Foto von Sean Gallup/Getty Images)

Während der meisten seiner fast 17-jährigen Amtszeit als Führer der Türkei haben Präsident Recep Tayyip Erdoğan's selbstverherrlichende, durchsetzungsstarke Außenpolitik und seine islamistische und nationalistische Ein-Mann-Herrschaft ihm Popularität und Stimmen in einem Land eingebracht, in dem die durchschnittliche Schulzeit nur 6,5 Jahre beträgt. Erdoğan glaubte - und ließ den durchschnittlichen Türken glauben - dass die Türkei eine große Weltmacht ist. Er behauptete, dass seine Herrschaft Wunder in der Wirtschaft bewirkt habe. Seit dem Amtsantritt seiner Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) im Jahr 2002 hat er daher keine einzige Wahl verloren. Alles kam die ganze Zeit mit Rosen. Nicht mehr.

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Türkei: Viele feiern den Brand in der Kathedrale von Notre Dame

von Uzay Bulut  •  27. Mai 2019

  • Die offizielle Facebook-Seite der regierungsfreundlichen türkischen Tageszeitung Sabah zum Beispiel ist voller Lob für die Zerstörung der Kathedrale.

  • Leider richtet sich der islamische Rassismus nicht nur gegen die Kirchen der westlichen Christen. Er richtet sich auch gegen jessidische, zoroastrische, buddhistische und hinduistische Tempel. Diese religiösen Minderheiten in der muslimischen Welt sind äußerst verwundbar, wehrlos und schwer verfolgt... In vielen muslimischen Ländern ist auch Gewalt von Muslimen gegen Muslime weit verbreitet. Beim islamischen Hass auf verschiedene religiöse Gruppen geht es nicht um Geographie - den Osten oder den Westen. Es geht um den religiösen Glauben.

  • Es ist herzzerreißend, dass in Frankreich und anderen Ländern regelmäßig Brandstiftung und andere Formen der Schändung von Kirchen stattgefunden haben, ohne dass dies kaum je von den Medien oder westlichen Regierungen erwähnt wird.

Abgebildet: Die Kathedrale Notre Dame in Paris brennt, während Feuerwehrleute die Flammen bekämpfen, am 15. April 2019. (Foto: Veronique de Viguerie/Getty Images)

Die französischen Behörden haben Brandstiftung als Ursache für den verheerenden Brand in der Kathedrale Notre Dame in Paris am 15. April rasch ausgeschlossen. Was auch immer die abschließende Untersuchung ergeben mag, viele extremistische Muslime in der Türkei feierten ebenso rasch das Feuer, das große Teile des historischen Gebäudes zerstört hat.

Die offizielle Facebook-Seite der regierungsfreundlichen Tageszeitung Sabah zum Beispiel ist voller Lob für die Zerstörung des Doms.

Unter den Leserkommentaren finden sich:

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Burkina Faso: Das neue Land mit islamischem Dschihad und Abschlachtung von Christen

von Raymond Ibrahim  •  26. Mai 2019

  • "Die Angreifer verlangten von den Christen, sich zum Islam zu bekehren, doch der Pastor und die anderen lehnten ab. Sie befahlen ihnen, sich unter einem Baum zu versammeln und nahmen ihnen ihre Bibeln und Mobiltelefone ab. Dann riefen sie sie, einer nach dem anderen, hinter das Kirchengebäude, wo sie sie erschossen." — Einheimischer Christ, berichtet von World Watch Monitor, 2. Mai 2019.

  • "Ein Großteil des islamischen Zorns in Burkina Faso hat mit der Lehre von sogenannten westlichen Gedanken und Idealen zu tun. Neben Kirchen sind Schulen ebenfalls ein beliebtes Ziel der Militanten, die sich dafür einsetzen, das Land zu einem islamischen Staat zu machen und die Scharia zu verhängen... Von 2.869 Schulen in Burkina Faso wurden in den letzten drei Jahren 1.111 geschlossen, was direkt auf extremistische islamische Gewalt zurückzuführen ist." — James Murphy, The New American, 16. Mai 2019.

  • Wie bei anderen afrikanischen islamischen Terrorgruppen ist die motivierende Ideologie, die die Terroristen von Burkina Faso antreibt, eindeutig islamischer und jihadischer Natur. Nachdem beispielsweise acht Muslime wegen ihrer Rolle bei Terroranschlägen, bei denen 14 Menschen getötet wurden, verhaftet wurden, sagte der Staatsanwalt: "Sie alle trugen auf der Stirn, oder besaßen weiße Bänder, auf denen auf Arabisch der folgende Satz geschrieben stand — übersetzt als — "Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist Sein Gesandter". - Africa News, 3. Juli 2018.

Als fünf Angreifer im März 2018 das Feuer auf die französische Botschaft in Ouagadougou, Burkina Faso, eröffneten, hörte man sie den alten Kriegsschrei des Dschihad, "Allahu Akbar" ("Allah ist der Größte."), schreien. Abgebildet: Eine Straße in Ouagadougou. (Bildquelle: iStock)

Am 12. Mai, stürmten bis zu 30 bewaffnete islamische Terroristen in der kleinen westafrikanischen Nation Burkina Faso eine katholische Kirche, schlachteten mindestens sechs christliche Gläubige - darunter den amtierenden Priester - und brannten die Kirche bis auf die Grundmauern nieder.

Ousmane Zongo, der Bürgermeister von Dablo, wo der Angriff stattfand, erinnerte sich an den Vorfall:

"Gegen 9:00 Uhr drangen während der Messe bewaffnete Personen in die katholische Kirche ein... Sie begannen zu schießen, als die Gemeinde zu fliehen versuchte... Sie brannten die Kirche, dann die Geschäfte und ein kleines Restaurant nieder, bevor sie zum Gesundheitszentrum gingen, wo sie das Gelände durchsuchten und das Fahrzeug der Oberschwester in Brand setzten... Die Stadt ist in Panik. Die Leute verstecken sich zu Hause. Geschäfte und Läden sind geschlossen. Es ist praktisch eine Geisterstadt."

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