Neueste Analysen und Kommentare

Ein Monat des Islam und Multikulturalismus in Großbritannien: Februar 2017

von Soeren Kern  •  29. März 2017

  • In mehr als 30 kirchlichen Schulen übersteigt die Zahl der muslimischen Schüler die der christlichen. In einer von der Kirche von England betriebenen Grundschule bestehen die Klassen sogar "zu 100 Prozent aus Muslimen", berichtet die Sunday Times.

  • Sechs muslimische Männer rufen "Allahu Akbar", als der Strafgerichtshof Sheffield sie zu Haftstrafen von insgesamt 81 Jahren verurteilt. Sie hatten in Rotherham zwei Mädchen sexuell missbraucht; eines davon wurde im Alter von 12 Jahren schwanger.

  • "Im Jahr 2030 wird einer von drei Menschen auf der Welt ein Muslim sein – das ist eine riesige Bevölkerung", sagt Romanna Bint-Abubaker, Gründerin von Haute Elan, einer Website für züchtige Mode.

  • Eine Umfrage von Chatham House, die unter 10.000 Personen aus zehn europäischen Ländern durchgeführt wurde, hat ergeben: Im Durchschnitt sind 55 Prozent der Befragten der Meinung, dass weitere Einwanderung aus überwiegend muslimischen Ländern gestoppt werden solle.

Die britische Premierministerin Theresa May sagte am 1. Februar (dem "Welthidschabtag"), Frauen solle es freigestellt sein, ob sie den Hidschab, das traditionelle islamische Kopftuch, tragen: "Was eine Frau trägt, ist Sache der Frau." Foto oben: Theresa May (seinerzeit Innenministerin) trägt ein Kopftuch, als sie im Februar 2015 einer interreligiösen Veranstaltung in der Al-Madina-Moschee in Ost-London beiwohnt. (Foto: Screenshot eines Videos von Imams Online)

1. Februar: Jim Walker, 71, arbeitet ehrenamtlich im Bahnhof Carnforth, wo er seit mehr als zehn Jahren eine berühmte historische Bahnhofsuhr aufzieht. Nun erhielt er dort Hausverbot, nachdem sich jemand über einen angeblichen rassistischen Kommentar beschwert hatte, den Walker gemacht haben soll. Die andere Person hatte gehört, wie Walker über einen Zeitungsartikel sprach, in dem es um junge Migranten ging, die vom französischen Calais aus nach Großbritannien einreisen. Walker sagt:

"Die Stiftung Carnforth Station hat eine Beschwerde von einem Besucher bekommen, der nicht glücklich darüber war, dass ich mich mit jemandem darüber unterhalten habe ... Was sie da tun, ist empörend. Es ist absolut unglaublich, ein Verstoß gegen das Recht auf Redefreiheit ..."

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Als Moslem bin ich schockiert über die Liberalen und Linken

von Majid Rafizadeh  •  27. März 2017

  • Es ist die Angst vor dieser Gewalt, vor Folter und Tod, die von extremistischen Muslimen getragen wird, die jeden Menschen verzweifelt dazu bringt, zu gehorchen.

  • Wenn die Linken für die Redefreiheit sind, warum sind sie blind für islamistische Regierungen wie den Iran, die Menschen exekutieren, wenn sie ihre Meinung äussern? Und warum lassen sie nicht die Leute im Westen ihre Meinung sagen, ohne sie anzugreifen, bevor sie ihnen den Respekt zollen, sich anzuhören, was sie zu sagen haben? Sie scheinen tatsächlich wie die autokratischen Leute, vor denen ich geflohen bin, die auch nicht wollten, dass ihre vereinfachte, binäre Denkweise durch Logik oder Tatsachen bedroht wird.

  • Da man im Islam nicht angreifen darf, außer um den Propheten oder den Islam zu verteidigen, müssen die extremistischen Muslime angebliche Angriffe finden oder erfinden, um sich als Opfer darzustellen.

  • Schließlich könnte eine kurze Botschaft an die Linken gehen: Lieber Linker, wenn Sie wirklich für Werte wie Frieden, soziale Gerechtigkeit und Freiheit stehen, dann steht Ihre apologetische Sicht des radikalen Islam im totalem Widerspruch zu all diesen Werten. Ihre Ansicht behindert sogar die Bemühungen vieler Muslime, eine friedliche Reformation des Islam durchzuführen, um genau diese Werte voranzutreiben.

Anjem Choudary, ein radikaler britischer muslimischer Kleriker, wurde Ende letzten Jahres von einem britischen Richter zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, weil er die Menschen dazu ermutigte, sich dem islamischen Staat anzuschließen. (Bildquelle: Dan H / Flickr)

Wenn Sie zwischen zwei autoritären Regierungen - der Islamischen Republik Iran und Syrien - unter der Führung von Menschen wie Hafez al Assad, Ayatollah Ali Khamenei und Mahmud Ahmadinedschad aufgewachsen wären, hätten Sie Ihre Jugend beinflusst gesehen von zwei großen Konfessionen des Islam in der muslimischen Welt: der Schia und der Sunna. Ich habe beide studiert, und war an einem gewissen Punkt sogar ein frommer Muslim. Meine Eltern, die noch im Iran und in Syrien leben, kommen aus zwei verschiedenen ethnischen muslimischen Gruppen: arabisch und persisch.

Sie hätten auch gesehen, wie sich die Religion des Islam mit der Politik verbunden hat und wie der radikale Islam durch seine religiösen Gesetze, die Scharia, eine Gesellschaft beherrscht. Sie hätten miterlebt, wie der radikale Islam die täglichen Entscheidungen der Menschen dominieren und kontrollieren kann in Sachen Essen, Kleidung, Geselligkeit, Unterhaltung, alles.

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Mahmoud Abbas' leere Versprechungen

von Khaled Abu Toameh  •  26. März 2017

Der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas (rechts) bei einem Treffen mit dem US-Unterhändler Jason Greenblatt (links) am 14. März 2017 in Ramallah. (Foto: NTDTV video screenshot)

Am Vorabend des Besuchs des US-Unterhändlers Jason Greenblatt in Ramallah in der vergangenen Woche demonstrierten Hunderte Palästinenser in der Stadt und riefen den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Mahmoud Abbas zum Rücktritt auf. Die Demonstranten verurteilten zudem die laufende Sicherheitskooperation zwischen der PA und Israel.

"Hören Sie, hören Sie gut zu, Abbas: Packen Sie Ihre Hunde ein und lassen Sie uns in Ruhe", skandierten die palästinensischen Demonstranten bei der Veranstaltung, die als grösste Anti-Abbas-Demonstration in Ramallah in den letzten Jahren bezeichnet wurde. Sie forderten zudem die Aufhebung des Abkommens von Oslo mit Israel und bezeichneten Abbas als "Feigling" und Agenten der Amerikaner.

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Werden die Niederländer ihre "Dekadenz" vor islamischen "Erlösern" schützen?

von Giulio Meotti  •  24. März 2017

  • "Erasmus ... kam in die Niederlande, weil es ein Paradies für Gedankenfreiheit war." — Han ten Broeke, Kandidat für den Posten des Außenministers in Premierminister Mark Ruttes Regierung.

  • Die islamischen Hegemonisten in den Niederlanden sehen sich als Erlöser und retten den Westen von Fortuyns "Dekadenz": Drogen, Prostitution, Homosexuelles Leben, eine blasphemische Presse. Aber wird das niederländische Establishment in der Lage sein, diese Freiheiten zu verteidigen?

  • Man kann schwul, dekadent und bereit sein, für seine Freiheiten zu kämpfen. Wenn man nur schwul und dekadent ist, ist man verloren.

Die Niederlande haben bereits zwei politische Attentate im Zusammenhang mit dem Islam erlebt: der Politiker Pim Fortuyn (links) und der Filmemacher Theo van Gogh (rechts). (Bildquellen: Van Gogh - Wikimedia Commons, Fortuyn - Forza! Nederland Video Screenshot)

Die allgemeinen Wahlen in den Niederlanden sind vorbei, doch jetzt beginnt eine viel größere Kampagne: Wer wird die berühmten niederländischen Freiheiten verteidigen?

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Die wahre Hamas – Sorry, Leute!

von Bassam Tawil  •  23. März 2017

  • Was die Hamas Tag und Nacht auf Arabisch predigt, erzählt eine andere Geschichte. Tatsächlich sind die offiziellen Hamas-Vertreter sehr deutlich und geradeheraus, wenn sie in arabischer Sprache zu ihrem Volk reden. Dennoch wollen sich westliche und israelische Analysten gleichermassen nicht von den Fakten stören lassen.

  • Einige Berichte gaben Anlass zu der Vermutung, dass die Hamas-Führer Khaled Mashaal und Ismail Haniyeh diejenigen sind, die auf die Veränderungen in der Charta der Bewegung drängen. Sollte Mashaals und Haniyehs Mission erfolgreich sein, gibt es allerdings keine Garantie, dass sich der militärische Flügel der Hamas auch tatsächlich dem fügen wird.

  • Ausserdem bestritt die Hamas die Absicht, ihre Verbindungen zur Muslimbruderschaft abbrechen zu wollen. "Die Berichte zielen darauf ab, das Image der Hamas in den Augen der Welt zu schädigen", erklärte ein hochrangiger Vertreter der Hamas. Weiterhin leugnete er, dass die Hamas plane, den bewaffneten Kampf gegen Israel zugunsten eines friedlichen "Widerstands" des Volkes aufzugeben.

Bewaffnete Hamas-Milizen bei einer Parade mit einem auf einem Fahrzeug montierten Raketenwerfer im August 2016 in Gaza. (Foto: Screenshot PressTV)

Was meint die Hamas, wenn sie sagt, sie "akzeptiere" einen unabhängigen palästinensischen Staat im Westjordanland, dem Gazastreifen und Ost-Jerusalem, ohne dabei Israels Existenzrecht anzuerkennen?

Ist dies tatsächlich ein Zeichen der Mässigung und des Pragmatismus seitens der extremistischen islamischen Terrorbewegung? Oder ist es nur ein weiteres Täuschungsmanöver mit dem Ziel, alle hinters Licht zu führen, insbesondere die leichtgläubigen Westler, und ihnen weiszumachen, dass die Hamas zugunsten einer Zwei-Staaten-Lösung von ihrer Strategie, Israel zu zerstören, abgerückt sei?

In jüngerer Zeit erweckten Berichte den Eindruck, die Hamas bewege sich in Richtung der "Erklärung eines palästinensischen Staates innerhalb der Grenzen von 1967."

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Französische Wahlen: Populistische Revolution oder Status Quo?

von Soeren Kern  •  22. März 2017

  • "Wenn die Macron-Blase nicht platzt, kann dies die Neuausrichtung nicht nur der französischen Politik, sondern der westlichen Politik im Allgemeinen bedeuten, weg von der links-rechts-Spaltung, die die westliche Politik seit der Französischen Revolution definiert hat, hin zu einer Trennung zwischen dem Volk und den Eliten." — Pascal-Emmanuel Gobry, französischer politischer Analyst

  • "Diese Kluft ist nicht mehr zwischen links und rechts, sondern zwischen Patrioten und Globalisten." — Marine Le Pen, französische Präsidentschaftskandidatin.

In der aktuellen französischen Präsidentschaftswahlkampagne ist Marin Le Pen (rechts) die Anti-Establishment-Kandidatin und Emmanuel Macron (links) ist der Pro-Establishment Status-Quo-Kandidat. (Bildquelle: LCI Video Screenshot)

Die Präsidentschaftswahl in Frankreich wurde am 18. März offiziell in Gang gesetzt, als der Verfassungsrat ankündigte, dass insgesamt elf Kandidaten für den obersten politischen Job des Landes zur Verfügung stehen werden.

Die Wahl wird in Frankreich und anderswo als Indikator beotrachtet für populäre Unzufriedenheit mit traditionellen Parteien und der Europäischen Union sowie mit Multikulturalismus und fortgesetzter Massenmigration aus der muslimischen Welt.

Die erste Abstimmungsrunde findet am 23. April statt. Wenn kein einzelner Kandidat die absolute Mehrheit gewinnt, werden die ersten beiden Sieger der ersten Runde am 7. Mai in einer Nachwahl konkurrieren.

Wenn die Wahl heute stattfände, würde der unabhängige "progressive" Kandidat Emmanuel Macron, der niemals ein gewähltes Amt ausgeübt hat, nach mehreren Meinungsumfragen zum nächsten Präsidenten Frankreichs werden.

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Palästinenser: Fake News und "Alternative Fakten"

von Bassam Tawil  •  21. März 2017

  • Palästinensische und arabische Nachrichten-Websites, die Falsch- und Propagandameldungen, Lügen und Desinformation unter dem Deckmantel echter Nachrichten verbreiten, gibt es im Überfluss. Viele Palästinenser und andere Araber akzeptieren diesen Müll als Fakten.

  • Dies ist eine andere Form der Aufwiegelung, der gegenüber sich der Westen blind stellt. Das liegt weitgehend daran, dass die für die westlichen Mainstream-Medien tätigen Journalisten nicht verstehen möchten, was auf Arabisch – oder auch auf Englisch – verbreitet wird.

  • Gegen Juden gerichtete Blutlegenden wie diese galten einmal als überholt. Doch sie sind offensichtlich aktuell wie eh und je. Was erreichen solche Geschichten? Ausreden, um Juden zu töten.

  • Eine andere Ritualmordlegende, die zuletzt von den Palästinensern wieder ausgegraben wurde, besagt, dass die Israelis jüdische Gemeinden mit Drogen überschwemmen, um die Moral zu untergraben und die Gesundheit der palästinensischen Jugend zu zerstören. Mit dieser Lüge können sich die Palästinenser auch aus jeder Verantwortung für den Drogenschmuggel (durch Palästinenser) aus Jordanien und Ägypten in das Westjordanland und den Gazastreifen stehlen.

  • Das stellt uns vor einige Fragen: Wann entlarvt die internationale Gemeinschaft jene Lügen, mit denen Palästinenser zum Mord an Juden angestiftet werden? Und: Wird die internationale Gemeinschaft es wieder einmal versäumen, die Wahrheit über die Morde an Juden laut auszusprechen?

Es reicht schon, gegenüber Palästinensern zu erwähnen, dass Juden heilige islamische Stätten "mit ihren schmutzigen Füssen entweihen", um einen Palästinenser zu bewegen, einen Juden zu erstechen.

Immer wieder aufs Neue verüben junge Palästinenser Terroranschläge gegen Juden. Warum? Beginnen wir doch ganz am Anfang: mit der Kampagne der Aufhetzung, Indoktrination und Lügen, die palästinensische Medien gegen Israel führen. Diese Kampagne hat die Herzen und Köpfe von Millionen Arabern und Moslems vergiftet. Es sollte also nicht verwundern, wenn diese innerlich zerrütteten jungen Palästinenser letztendlich zur Waffe greifen und jene tödlichen Taten begehen, die ihnen als erstrebenswert angepriesen wurden.

Anti-israelische Agitation kann allerdings auch viel subtiler erfolgen. Nicht immer wird von jenen, die das Gift unter den Palästinensern verspritzen, offen dazu aufgerufen Juden zu töten. Es reicht schon, gegenüber Palästinensern beispielsweise zu erwähnen, dass Juden heilige islamische Stätten "mit ihren schmutzigen Füssen entweihen", um einen Palästinenser zu bewegen, einen Juden zu erstechen.

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Europas 'Türkisches Erwachen'

von Burak Bekdil  •  19. März 2017

Die niederländische Polizei in Rotterdam benutzte am 11. März 2017 Schlagstöcke, Hunde und Wasserwerfer um einen Aufruhr von Pro-Erdogan-Demonstranten zu kontrollieren. (Foto RT Video Screenshot)

Die Türkei ist ein offizieller Anwärter auf die Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union. Ausserdem verhandelte sie einen Deal mit Brüssel, bei dem es darum geht, Tausenden von Türken die Einreise nach Europa ohne Visum zu ermöglichen. Die Türkei ist jedoch nicht wie jedes andere Land, das bislang der EU beigetreten ist oder dies künftig tun wird: Die Entscheidung der Türken für ihren Anführer, der seit 2002 im Amt ist, macht das Land nur allzu offensichtlich zu einem Exoten.

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Das Europäische Parlament zensiert seine eigene Redefreiheit

von Judith Bergman  •  17. März 2017

  • Die Regel schlägt im Zentrum der freien Rede zu, nämlich der gewählten Politiker, die der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in seiner Praxis als besonders geschützt erachtet hat. Die Mitglieder des Europäischen Parlaments sind Menschen, die gewählt wurden, um den Stimmen ihrer Wählerschaft in den Institutionen der Europäischen Union Gehör zu verschaffen.

  • Die Regel kann nur eine abkühlende Wirkung haben auf die freie Meinungsäußerung im Europäischen Parlament, und wird wahrscheinlich ein bequemes Werkzeug sein, um zu versuchen, die Parlamentarier, die nicht dem politisch korrekten Narrativ der EU folgen, zum Schweigen zu bringen.

  • Durch die Aufhebung der Immunität von Le Pen, während sie für das Amt des Präsidenten Frankreichs kandidiert, sendet das Europäische Parlament das klare Signal aus, dass die Veröffentlichung der drastischen und schrecklichen Wahrheit der Verbrechen von ISIS, statt sie als Warnung dessen zu sehen, was bald nach Europa kommen könnte, stattdessen bestraft werden sollte.

  • Wo endet dieser deutlich totalitäre Impuls, und wer wird ihn aufhalten?

Der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, erhält am 23. Juni 2016 in Brüssel eine stehende Ovation im Europäischen Parlament, nachdem er in seiner Rede fälschlicherweise behauptet hatte, dass israelische Rabbiner palästinensisches Wasser vergiften würden. Abbas wiederrief später und gab zu, daß seine Behauptung falsch gewesen war (Bildquelle: Europäisches Parlament)

Das Europäische Parlament hat eine neue Verfahrensregel eingeführt, die es dem Vorsitzenden einer Debatte ermöglicht, die Live-Sendung eines sprechenden Abgeordneten "im Falle einer diffamierenden, rassistischen oder fremdenfeindlichen Sprache oder eines Verhaltens durch ein Parlamentsmitglied zu unterbrechen". Darüber hinaus kann der Präsident des Europäischen Parlaments sogar "beschließen, aus dem audiovisuellen Protokoll des Verfahrens diejenigen Teile einer Rede von einem Mitglied zu löschen, das diffamierende, rassistische oder fremdenfeindliche Sprache enthält".

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Dschihadis Leben auf Kosten des Sozialstaats des Europas, das sie zu zerstören gelobt haben

von Giulio Meotti  •  16. März 2017

  • Die Geschichte von Al Harith enthüllt die Tiefe eines der größten Skandale Europas: dem Missbrauch von europäischen von-der-Wiege-bis-zur-Bahre-Rundumversorgungssystemen, um ihren "heiligen Krieg" zu finanzieren.

  • Europa hat ihnen alles gegeben: Arbeitsplätze, Häuser, öffentliche Unterstützung, Arbeitslosenhilfe, Entlastungszahlungen, Kindergeld, Invaliditätszahlungen, Bargeldunterstützung. Diese muslimischen Extremisten sehen dieses "Abhängigkeitistan", wie Mark Steyn den Wohlfahrtsstaat genannt hat, jedoch nicht als Zeichen der Großzügigkeit, sondern der Schwäche. Sie verstehen, dass Europa reif ist, zerstört zu werden.

  • Erfüllt mit religiöser Gewissheit und ideologischem Hass gegenüber dem Westen, nicht verpflichtet, die Werte und Normen Europas zu assimilieren, scheinen viele europäische Muslime zu fühlen, als ob sie dazu bestimmt seien, eine erschöpfte Zivilisation zu verschlingen.

  • Die Ziele der Politik müssen stattdessen sein, die Menschen von der Wohlfahrt wegzubringen - erwiesenermassen das Gegenteil eines Anreizes für die Arbeitssuche - und zu persönlicher Verantwortung. Es müssen gesetzliche Grenzen für die Verwendungszwecke der Wohlfahrtsgelder festgesetzt werden können - zum Beispiel sollten Wohlfahrtsfonds nicht für den Kauf illegaler Drogen, für Glücksspiel, Terrorismus oder, da es in Europa keine freie Rede gibt, für die Förderung des Terrorismus verwendet werden dürfen. Man könnte eine solche Liste erstellen und verfeinern. Die Nichtbeachtung der Einschränkungen könnte zu Leistungseinstellungen führen. Dies würde dazu beitragen, die Ghettoisierung und die Islamisierung der europäischen Muslime zu bekämpfen. Der Zyklus von Wohlfahrt und Dschihad muss gestoppt werden.

Muhammad Shamsuddin, ein 39-jähriger Londoner Islamist, wurde in einem Dokumentarfilm namens "The Jihadis Next Door" vorgestellt. Shamsuddin, ein geschiedener Vater von fünf, der von staatlicher Wohlfahrt lebt und behauptet, er könne nicht arbeiten, weil er "chronisches Müdigkeitssyndrom" hat, wurde daabei gefilmt, wie er auf britischen Straßen Hass gegen Nichtmuslime predigte. (Bildquelle: Kanal 4 Video-Screenshot)

Vor vier Jahren brachte die britische linke Zeitung The Guardian eine Story über die "Überlebenden von Guantanamo", die "Opfer der amerikanischen 'Ikone der Gesetzlosigkeit'," die "Britischen Überlebenden der Haftanstalt, die man als 'Gulag unserer Zeit' bezeichnet hat". Der Artikel zeigte ein Foto von Jamal al Harith.

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Die Moralvorstellungen der Internationalen Journalistenföderation

von Tamar Sternthal  •  14. März 2017

Nasser Abu Baker

"Der Journalist muss sich der Gefahr der Förderung von Diskriminierung durch die Medien bewusst sein und muss sein Möglichstes tun, eine Unterstützung von Diskriminierung u. a. aufgrund von Rasse, Geschlecht, sexueller Orientierung, Sprache, Religion, politischer oder anderer Meinungen und nationaler oder sozialer Herkunft zu vermeiden", erklärt der Pressekodex der Internationalen Journalistenföderation, der grössten Journalistenorganisation der Welt, die 600.000 Journalisten in 140 Ländern vertritt.

Man sollte also meinen, diese Organisation, die Pressefreiheit, Wahrheit und Gleichheit verteidigt, würde einem Boykott von israelischen Journalisten durch das palästinensische Journalisten-Syndikat vehement entgegentreten, besonders bei einer Diskriminierungskampagne, die Israelis gefährdet, die aus dem Westjordanland berichten, indem man palästinensischen Beamten und Journalisten signalisiert, israelische Reporter seien dort nicht willkommen.

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Palästinenser: Warum ein "Regionaler Friedensprozess" scheitern wird

von Khaled Abu Toameh  •  10. März 2017

Palästinensische Führer hätten lieber das Frankreich, Schweden, Norwegen und Belgien den Friedensprozesses mit Israel beaufsichtigen als arabische Länder. Palästinenser vertrauen ihren arabischen Brüdern einfach nicht. Der Französische Präsident François Hollande mit dem Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas. (Foto: Screenshot RT)

Hier ist ein grundlegendes Missverständnis: Arabische Länder können dazu beitragen, Frieden im Nahen Osten zu erreichen, indem sie die Palästinenser überreden, oder eher unter Druck setzen, Israel Zugeständnisse zu machen. Dieses Missverständnis ist sowohl irreführend als auch grundlos.

Vor kurzem haben Beamte in Israel und Washington begonnen, über einen "regionalen Ansatz" zur Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts zu reden. Dabei würden so viele arabische Länder wie möglich direkt an den Bemühungen beteiligt, ein dauerhaftes und umfassendes Friedensabkommen zwischen Israel und den Palästinensern zu erzielen. Befürworter des "regionalen Ansatzes" glauben, arabische Länder wie etwa Jordanien, Ägypten, der Libanon, Katar und Saudi-Arabien verfügten über ausreichend Druckmittel gegen die Palästinenser, um sie zur Annahme eines Friedensabkommens mit Israel zu bewegen.

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Frankreichs Todesspirale

von Guy Millière  •  9. März 2017

  • 1990 wurde das "Gayssot-Gesetz" verabschiedet, das festlegt: "Jede Diskriminierung aufgrund von Ethnie, Nation, Rasse oder Religion ist verboten." Seitdem ist dieses Gesetz dazu genutzt worden jegliche Kritik an arabischen und afrikanischen Vergehen, jedes Infragestellen von Immigration aus der muslimischen Welt, jegliche negative Analyse des Islam zu kriminalisieren. Viele Autoren sind mit Bußgeldern belegt worden und die meisten "politisch inkorrekten" Bücher zu diesen Themen sind aus den Buchläden verschwunden.

  • Die französische Regierung forderte die Medien auf das "Gayssot-Gesetz" zu befolgen. Sie fordert ebenso, dass Geschichtsbücher für die Schulen umgeschrieben werden, um Kapitel über die vom Westen begangenen Verbrechen an Muslimen und den "maßgeblichen Beitrag" des Islam zur Menschheit einzuschließen. Alle Geschichtsbücher sind "islamisch korrekt".

  • In Krankenhäusern fordern Muslime zunehmend nur von muslimischen Ärzten behandelt zu werden und lehnen es ab ihre Frauen von männlichen Ärzten behandeln zu lassen.

Polizisten sehen zu, wie am 13. Februar 2017 ein von Randalieren in einem Pariser Vorort zerstörtes Auto entfernt wird. (Bildquelle: Video-Screenshot von Ruptly)

2. Februar 2017: Eine "No-Go-Area" in den östlichen Vororten von Paris. Polizisten auf Patrouille hören Schreie. Sie entscheiden sich nachzusehen. Während sie dort sind, werden sie von einem jungen Mann beleidigt. Sie entscheiden sich ihn festzunehmen. Er schlägt sie. Ein Kampf entbrennt. Er beschuldigt einen Polizisten ihn mit einem Gummiknüppel vergewaltigt zu haben. Eine Ermittlung der Polizei ergab schnell, dass der junge Mann nicht vergewaltigt wurde. Aber es ist zu spät; ein toxischer Prozess hat begonnen.

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Der Westen unterwirft sich Blasphemiegesetzen
Vorwärts ins Mittelalter!

von Judith Bergman  •  7. März 2017

  • "Jetzt, wo die Islamophobie verurteilt wurde, ist das nicht das Ende, sondern der Anfang ..." - der Muslimbruderschaft nahestehender Samer Majzoub, kanadisches muslimisches Forum.

  • Der Gesetzesvorstoss bietet immer noch keine Definition oder irgendwelche Statistiken, um ihre Behauptung zu stützen, dass "Islamophobie" in Kanada ein Problem ist.

  • Allerdings sollte es kaum jemanden schockieren, dass dem ersten Antrag, der die Islamophobie verurteilt, so rasch ein weiterer Vorstoss folgte, der konkrete Maßnahmen der Regierungs fordert.

Der Westen unterwirft sich Blasphemiegesetzen. Dänemark hat beispielsweise anscheinend beschlossen, dass jetzt die Zeit ist, einen verstaubten, alten Gotteslästerungsparagraphen hervorzukramen. Dänemark hat immer noch eine Bestimmung gegen Blasphemie im Strafgesetzbuch, aber bis jetzt wurde sie nur dreimal angerufen. Das letzte Mal war vor fast einem halben Jahrhundert, im Jahr 1971. Dänemarks Generalstaatsanwalt hat nichtsdestotrotz soeben einen Mann der Verbrennung eines Korans angeklagt.

Im Westen gilt die Blasphemie als Straftat seit Jahrhunderten als Relikt der Vergangenheit. In einer weitgehend gottlosen Gesellschaft fühlen sich nur wenige Menschen durch blasphemische Kommentare oder Handlungen beleidigt. Christen gehen nicht auf angebliche Lästerer mit Gewehren und Messern los, und Verleger machen sich keine Sorgen um "beleidigte" Christen.

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Das Angebot, das aus dem Gazastreifen ein zweites Singapur machen würde

von Bassam Tawil  •  3. März 2017

Wo ist die Zukunft von Gaza: "das Singapur des Nahen Ostens" oder mehr Terrorismus und Krieg?

Einmal mehr hat die palästinensisch-islamistische Bewegung Hamas ihre Prioritäten klar gemacht, die da wären: Juden zu töten. Das hat deutlich Vorrang vor der Linderung der Not der zwei Millionen Palästinenser unter ihrer Herrschaft im Gazastreifen.

Seit der gewaltsamen Machtübernahme des Gazastreifens im Sommer 2007 haben sich die Lebensumstände der dort lebenden Palästinenser immer weiter verschlechtert. Eine Krise nach der anderen traf die unter der Kontrolle der Hamas stehende Bevölkerung; Strom und Wasser sind eine ebenso grosse Mangelware wie Medikamente und eine angemessene medizinische Versorgung.

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