Neueste Analysen und Kommentare

Versklavung der Schwarzen durch die Weißen: "Das Fundament des Westens"? [1]

von Drieu Godefridi  •  5. Dezember 2021

  • Die Literatur des "1619-Projekts" ist charakteristisch für die heutige neorassistische Bewegung, die den Westen auf die Sklaverei und die Sklaverei auf den Westen reduziert. In diesem Kinderreim ist jeder, der mit weißer Haut geboren wurde, falsch, wenn nicht sogar satanisch.

  • Die Republik Venedig (697-1797 n. Chr.) hatte sich darauf spezialisiert, ganze Schiffsladungen weißer Sklaven aus Nord- und Osteuropa nach Konstantinopel und vom Schwarzen Meer nach Nordafrika zu transportieren.

  • Die Ursprünge der Sklaverei sind weiß. Das hier ist nur eine frühzeitige Erinnerung daran, dass die Sklaverei ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Geschichte ist und dass die Ausübung der Sklaverei nicht das Vorrecht einer bestimmten Gruppe ist. "Sklaverei", wie Paul Louis uns erinnert, "ist eines der wenigen Merkmale, die allen Zivilisationen gemeinsam war".

  • Sklaverei ist keine moralische Wahl, sondern eine finanzielle. Große US-Unternehmen und Pensionsfonds stürzen sich darauf, in China zu investieren, obwohl berichtet wird, dass dort Uiguren als Sklaven eingesetzt werden.

  • Bedauerlicherweise gab es in der muslimischen Welt keine Bewegung, die mit dem westlichen Abolitionismus vergleichbar wäre. Der Westen, angeführt von einem vehement abolitionistischen britischen Staat, war derjenige, der den jahrtausendealten und perfekt geölten Sklavereimechanismus der arabisch-türkisch-muslimischen Welt unterbrach und dann beendete.

  • Kurz gesagt, Sklaverei hat nichts spezifisch Westliches; doch alles ist spezifisch westlich am Abolitionismus.

Die Ursprünge der Sklaverei sind weiß. Sklaverei ist ein integraler Bestandteil der Menschheitsgeschichte, und die Ausübung der Sklaverei ist nicht das Vorrecht einer bestimmten Gruppe. Die Republik Venedig (697-1797 n. Chr.) hatte sich darauf spezialisiert, Schiffsladungen weißer Sklaven aus Nord- und Osteuropa nach Konstantinopel und vom Schwarzen Meer nach Nordafrika zu transportieren. Im Bild: "Art und Weise, wie christliche Gefangene auf dem Markt in Algier als Sklaven verkauft wurden", ein Kupferstich von 1684 von Jan Luyken. (Bildquelle: Historisches Museum Amsterdam/Wikimedia Commons)

Im August 2019 initiierte die New York Times das 1619-Projekt, das aus einer Sammlung von Artikeln besteht, die veranschaulichen sollen, dass die Sklaverei "ein Hauptgrund dafür war, dass die Kolonisten die Amerikanische Revolution kämpften". Dieses Projekt wird von Nikole Hannah-Jones geleitet, einer Reporterin der New York Times, die keine Historikerin, sondern eine bekennende Aktivistin der "kritischen Rassentheorie" ist.[2]

Als amerikanische Historiker die offensichtliche Falschheit dieser Behauptung und ihre revisionistische und negationistische Natur gegenüber der nachgewiesenen, dokumentierten und quellenbasierten historischen Realität anprangerten, änderte die New York Times die ursprüngliche Version der fraglichen Artikel, um zu sagen, dass "manche" Kolonisten für die Verteidigung der Praxis der Sklaverei kämpften. Die New York Times behauptet:

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Warum Palästinenser aus dem Gazastreifen fliehen

von Khaled Abu Toameh  •  30. November 2021

Mindestens drei Palästinenser, die aus der von der Hamas kontrollierten Küstenenklave geflohen sind, wurden vermisst, nachdem ihr Boot offenbar vor der Küste Griechenlands und der Türkei gekentert ist. Im Bild: Zwei Menschen im Gazastreifen ziehen am 22. September 2021 ein Boot entlang eines Strandes. (Foto: Said Khatib/AFP via Getty Images)

Eine Tragödie, die sich kürzlich im Gazastreifen ereignete, hat erneut das Ausmass des Leidens der Palästinenser unter der Herrschaft der vom Iran unterstützten Hamas gezeigt.

Das tragische Ereignis erinnert auch an die Doppelmoral der internationalen Gemeinschaft im Umgang mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt, insbesondere an die Obsession mit Israel und die Tendenz, jegliches Fehlverhalten auf palästinensischer Seite zu ignorieren.

Berichten aus dem Gazastreifen zufolge wurden mindestens drei Palästinenser, die aus der von der Hamas kontrollierten Küstenenklave geflohen sind, vermisst, nachdem ihr Boot offenbar vor der Küste Griechenlands und der Türkei gekentert ist. Die drei gehörten zu den Dutzenden von Palästinensern, die ein besseres Leben fernab der Unterdrückung und Korruption der Hamas suchten.

Bei einem der Opfer handelte es sich um den 25-jährigen Anas Abu Rajileh, bei einem anderen um Nasrallah al-Farra.

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Chinas "moralisch bankrotte" Olympiade

von Gordon G. Chang  •  25. November 2021

  • Das Verschwinden des Tennisstars Peng Shuai in diesem Monat hat viele auf der ganzen Welt dazu veranlasst, die Abhaltung der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking in Frage zu stellen. Die Spiele sollen am 4. Februar beginnen.

  • Es ist jetzt an der Zeit, dass sich die Welt der Realität der Kommunistischen Partei Chinas und des schrecklichen Systems, das sie aufgebaut hat, stellt. Es gibt nur eine richtige Wahl: Verschieben Sie die Spiele.

  • Das Regime wird Peng dazu bringen, Anschuldigungen öffentlich zurückzuziehen oder es wird sie vernichten. Das Individuum bedeutet im gegenwärtigen System Chinas nichts. Zu oft hat das Staatsfernsehen grauenhafte Geständnisse von offensichtlich an Schlafmangel leidenden Menschen ausgestrahlt.

  • Es gibt viele Gründe, die Olympischen Spiele in Peking zu boykottieren oder zu verlegen... Natürlich sollte keiner herrschenden Gruppe, die unter anderem Vergewaltigung, Sklaverei, Massenverhaftungen, Folter, Tötungen und Organraub organisiert, erlaubt werden, Gastgeber von internationalen Sportveranstaltungen zu sein.

  • Das Internationale Olympische Komitee behauptet, diese Gräueltaten gingen es nichts an. Doch der Schutz der Sportler tut es. Pengs Inhaftierung sagt uns, dass Athleten in China nicht sicher sind. Schließlich geht es bei den Spielen in erster Linie um die Wettkämpfer, und ihre persönliche Sicherheit muss im Vordergrund stehen.

  • Selbst zu diesem späten Zeitpunkt ist noch Zeit, die Spiele in China zu boykottieren oder woandershin zu verlegen.

Das Verschwinden des Tennisstars Peng Shuai (im Bild) in diesem Monat hat viele auf der ganzen Welt dazu veranlasst, die Abhaltung der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking in Frage zu stellen. Jetzt könnten nur die moralisch Bankrotten es für eine gute Idee halten, dem chinesischen Regime, das Geiseln nimmt, Vergewaltiger beschützt und Völkermord begeht, zuzugestehen, diesen Wettbewerb auszurichten. (Foto von Wang He/Getty Images)

Das Verschwinden des Tennisstars Peng Shuai in diesem Monat hat viele auf der ganzen Welt dazu veranlasst, die Abhaltung der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking in Frage zu stellen. Die Spiele sollen am 4. Februar beginnen.

Jetzt könnten nur die moralisch Bankrotten es für eine gute Idee halten, dem chinesischen Regime, das Geiseln nimmt, Vergewaltiger beschützt und Völkermord begeht, zuzugestehen, diesen Wettbewerb auszurichten.

Es ist jetzt an der Zeit, dass sich die Welt der Realität der Kommunistischen Partei Chinas und des schrecklichen Systems, das sie aufgebaut hat, stellt. Es gibt nur eine richtige Wahl: Verschieben Sie die Spiele.

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Die Türkei driftet weiter in den russischen Orbit

von Burak Bekdil  •  18. November 2021

  • Sanktionen sind gesetzlich vorgeschrieben für "jede Entität, die bedeutende Geschäfte mit dem russischen Militär- oder Geheimdienstsektor tätigt" — Robert Menendez, Vorsitzender des US-Senats für auswärtige Beziehungen, Daily Sabah, 28. September 2021.

  • "Jeder Neue Kauf durch die Türkei muss neue Sanktionen bedeuten." — Auswärtiger Ausschuss des US-Senats, unter Bezugnahme auf eine US-Entscheidung vom Dezember 2020, der Türkei CAATSA (Countering America's Adversaries Through Sanctions Act) für den Erwerb des S-400-Raketensystems aufzuerlegen, Twitter, 28. September 2021.

  • Außerdem würden Ankara und Moskau über russisches Know-how und den Bau von zwei weiteren Atomkraftwerken für die Türkei diskutieren, zusätzlich zu einem bereits im Bau befindlichen 10-Milliarden-Dollar-Atomreaktor an der türkischen Mittelmeerküste.

  • All diese strategische Planung wird die Abhängigkeit des Nato-Verbündeten Türkei von Russland, auch dem größten Erdgaslieferanten der Türkei, weiter erhöhen.

  • "Der türkische Präsident wird innerhalb der NATO weiterhin eine Spoilerrolle spielen und Putin weitere Möglichkeiten bieten, das transatlantische Bündnis und seine Werte zu untergraben." — Aykan Erdemir, ehemaliges Mitglied des türkischen Parlaments und jetzt in Washington D.C. ansässig, in einer E-Mail an Gatestone.

  • [Erdoğan] wird von der Russland-Karte in seiner Hand keinen Schritt zurückweichen, es sei denn, er sieht, dass seine Liebesaffäre mit Russland mit strafenden Kosten verbunden ist.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan versucht, die Türkei zu einem einzigartigen Beispiel eines politischen Oxymorons zu machen: Ein "unschätzbarer" NATO-Verbündeter auch in einer tiefen strategischen und militärischen Allianz mit Russland. Er wird, die Russlandkarte in der Hand, nicht von seinem Pferdehandel mit dem Westen abweichen, es sei denn, er sieht, dass seine Liebesaffäre mit Russland einen echt strafend hohen Preis haben wird. Im Bild: Erdoğan (rechts) mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. (Bildquelle: kremlin.ru)

Die Türkei ist seit 1952 ein Verbündeter der NATO. Am 6. Oktober lobte der kindlich naive NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg die Türkei als "einen wichtigen Verbündeten, der eine wichtige Rolle bei der Niederlage von Daesh gespielt hat". Beide Ideen sind grob falsch: Die Türkei wird zu einem wichtigen russischen Verbündeten, nicht zu einem NATO-Verbündeten, deren verbündete irreguläre Milizen in Syrien die dschihadistischen Überreste von Daesh (Islamischer Staat) sind.

Wie ein verschmähter Liebhaber, zutiefst beleidigt über die Weigerung von Präsident Joe Biden, ihn am Rande der UNO-Generalversammlung im September in New York zu treffen, eilte der islamistische Präsident der Türkei, Recep Tayyip Erdoğan, am 29. September zu einem Tête-a-tête mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Auf dem Rückweg aus New York sagte Erdoğan zu Reportern: "Die Zeichen in den Beziehungen der Türkei zu den Vereinigten Staaten stehen nicht gut."gggggg

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Frankreich: Kann Éric Zemmour der nächste Präsident werden?
Der Journalist, der die Karten in der französischen Politik neu mischt

von Yves Mamou  •  13. November 2021

  • Zemmour repräsentiert das Frankreich von damals: das Frankreich von Napoleon, Notre Dame de Paris und General Charles de Gaulle, ein Frankreich, das keine islamische Republik werden will. "Die Gefahr für Frankreich besteht darin, ein zweiter Libanon zu werden", sagt Zemmour oft und meint damit ein Land, das zwischen sektiererischen Gemeinschaften zersplittert ist, die sich hassen und fürchten.

  • Er ist der Mann, der die gläserne Decke durchbrach, um Themen wie "Einwanderung" und "Dschihad" in die Mediendiskussion einzubringen – über die sich nie jemand öffentlich zu sprechen getraut hatte. Er ist ein Mann, der die Angst verkörpert, das traditionelle Frankreich – das der Kirchtürme und des "Baguette" – unter den Schlägen des Dschihad und der politischen Korrektheit verschwinden zu sehen.

  • Der kometenhafte Aufstieg von Zemmour hat einen zweiten Effekt: Er hat eine entwürdigende Wählerfalle durchbrochen, in der das französische Volk feststeckt... die Rechte zu spalten, um sie an der Rückkehr an die Macht zu hindern.

  • Von Mitte der achtziger Jahre bis heute haben die Medien und die Linke gemeinsam eine äusserst starke Schammaschinerie fabriziert, um jeden als "Rassist" und "Nazi" zu stigmatisieren, der es wagte, seine Stimme in Fragen der Einwanderung zu erheben...

  • Der Kampf um Zemmour fängt gerade erst an. Fest steht jedoch: Zemmour stellt eine authentische demokratische Debatte über Themen wie Sicherheit, Einwanderung, Islam wieder her, die den Franzosen echt am Herzen liegen. Für viele ist Zemmour die letzte Chance für Frankreich, keine islamische Nation oder ein "Libanon in Europa" zu werden.

Éric Zemmour, der in Umfragen zu Frankreichs Wahlen 2022 den zweiten Platz hinter dem amtierenden Präsidenten Emmanuel Macron belegt, repräsentiert das Frankreich von gestern: das Frankreich von Napoleon, Notre Dame de Paris und General Charles de Gaulle, ein Frankreich, das keine Islamische Republik werden will. "Die Gefahr für Frankreich besteht darin, ein zweiter Libanon zu werden", sagt Zemmour oft und meint damit ein Land, das zwischen sektiererischen Gemeinschaften zersplittert ist, die sich hassen und fürchten. (Foto von Christophe Simon/AFP über Getty Images)

Die Financial Times nennt ihn "den extremen Rechtsaussen". Für die New York Times ist er der "Rechte Experte". Für Die Zeit ist er "der Mann, der Frankreich spaltet"... Eric Zemmour, Journalist und Essayist, ist (noch) kein offizieller Kandidat für die französische Präsidentschaft, aber wegen seiner Popularität lebt Frankreich bereits im Wahlkampffieber.

Die Präsidentschaftswahlen finden in etwa 200 Tagen statt, aber es vergeht keine Woche, ohne dass eine Umfrage Éric Zemmour in den Wählerprognosen für 2022 immer weiter nach oben hebt. Laut einer Umfrage von Harris Interactive, die am 6. Oktober vom Magazin Challenges veröffentlicht wurde, liegt er bei 17 %. vor Marine Le Pen, der Kandidatin der Partei Rassemblement National (mit 15 % nach 13 Punkten seit Sommer). Zemmour bleibt immer noch hinter dem amtierenden Präsidenten Emmanuel Macron zurück, der auf 24% prognostiziert wird. Aber wie lange noch?

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Huaweis Langes Spiel

von Peter Schweizer  •  7. November 2021

  • "Es ist einfach nicht vernünftig, zu erwarten, dass Huawei eine Anweisung der Kommunistischen Partei Chinas ablehnt." — Simeon Gilding, ehemaliger Leiter der Signalaufklärung und offensiven Cybermissionen des australischen Signal-Direktorats.

  • Für Wirtschaftsführer ist es wichtig, dieses zu verstehen: Es gibt keine privaten Unternehmen in China... Alle chinesischen Unternehmen und Einzelpersonen müssen bei geheimdienstlichen Bemühungen mithelfen, wenn sie darum gebeten werden.

  • Huawei wird kaum langsamer. Obwohl es immer noch Telekommunikationsbeschränkungen unterliegt... bekam Huawei von der Biden-Regierung Hunderte von Anträgen auf den Kauf von Chips für sein Automobilzuliefergeschäft genehmigt. Das Unternehmen will laut einem Sprecher Komponentenanbieter für "intelligente vernetzte Fahrzeuge" sein.

  • Im Juli meldete sich der demokratische Superlobbyist Tony Podesta als "Berater" für Huawei an. In einem Message-Board-Posting eines Huawei-Unternehmens wurde darauf hingewiesen, dass seine Einstellung Teil einer "ausgedehnten US-Einflussoperation" war.

  • Huawei beschäftigt auch eine Anwaltskanzlei aus Washington, Sidley Austin, um seine Interessen in der Hauptstadt zu vertreten. Diese Firma vertrat auch Meng Wanzhou in ihrem erfolgreichen Kampf gegen die Auslieferung an die USA. Christopher Fonzone, ein Partner dieser Anwaltskanzlei, wurde kürzlich trotz republikanischer Einwände als Wahl der Biden-Regierung als Top-Anwalt für das Amt des Direktors des Nationalen Geheimdienstes bestätigt. Ein Veteran der Obama-Regierung ... hält sein LinkedIn-Profil ... außerdem fest: "Er hat auch besondere Erfahrung in der Unterstützung von Kunden bei der Bewältigung von Krisensituationen."

Die Bedrohungen durch Überwachung und potenzielle Cyberangriffe durch Geräte von Huawei für die Telekommunikationsinfrastruktur anderer Nationen sind seit langem bekannt. Für Wirtschaftsführer ist es wichtig, dieses zu verstehen: Es gibt keine privaten Unternehmen in China... Alle chinesischen Unternehmen und Einzelpersonen müssen bei geheimdienstlichen Bemühungen mithelfen, wenn sie darum gebeten werden. Im Bild: Huawei-Hauptsitz in Shenzhen, China. (Foto von STR/AFP via Getty Images)

Ende September stieg Meng Wanzhou in Shenzhen aus dem Flugzeug von Air China, um wie eine Heldin willkommen geheißen zu werden. Es war die triumphale Rückkehr einer unschuldigen chinesischen Technologiemanagerin aus der unrechtmäßigen Gefangenschaft des Westens. Die Wahrheit ist ganz anders.

Meng, eine chinesische Staatsbürgerin, befand sich 2018 auf kanadischem Boden, als die Trump-Regierung im Rahmen eines Betrugsfalls gegen sie und ihren Arbeitgeber Huawei ein Auslieferungsverfahren einleitete, weil sie möglicherweise gegen US-Handelssanktionen gegen den Iran verstoßen hatte. In Kanada bestand die Gefangenschaft, die sie "einen Abgrund" nannte, aus dem Tragen einer Fußfessel und einem längeren Aufenthalt in der Stadt Vancouver, wo sie, Huaweis Finanzchefin, dort in ihrem eigenen Zuhause leben, tagsüber die Stadt erkunden und an Malkursen und Unterricht in Englisch teilnehmen konnte.

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Der dschihadistische Völkermord an Christen in Nigeria verschärft sich

von Raymond Ibrahim  •  28. Oktober 2021

  • Was mehrere internationale Beobachter seit Jahren als "reinen Völkermord" an Christen in Nigeria bezeichnen, hat eine neue Dimension erreicht.

  • "Wir haben in diesem Land noch nie eine derart bösartige Regierung gesehen wie die heutige. Die Regierung unterstützt das Blutvergießen in Nigeria voll und ganz. Wir werden getötet, nur weil wir keine Muslime sind. Diese bösen Fulani-Dschihadisten genießen die Unterstützung der Regierung, um Menschen zu töten, ihre Häuser und ihr Ackerland zu zerstören, aber wenn wir versuchen, uns zu verteidigen, verhaftet die Regierung unsere Leute. Was ist das für eine Gerechtigkeit?" — Rev. Jacob Kwashi, anglikanischer Bischof, während einer Beerdigung für 17 ermordete Christen, Morning Star News, 30. August 2021.

  • "Es gibt einen anhaltenden Völkermord in Süd-Kaduna, der sich gegen die indigene Christenbevölkerung richtet... Keine einzige Kirche oder Schule ist übrig geblieben. In all den Jahren wurde kein einziger Hirte festgenommen. Es ist bedauerlich, dass ... die westlichen Medien nicht glauben, dass unser Leben eine Nachricht wert ist." — Jonathan Asake, ehemaliges Mitglied des nigerianischen Repräsentantenhauses, The Epoch Times, 4. August 2021.

  • "Da die Regierung und ihre Apologeten behaupten, die Morde hätten keinen religiösen Unterton, warum zielen die Terroristen und Hirten dann auf die überwiegend christlichen Gemeinschaften und christlichen Führer?" — Die Christliche Vereinigung Nigerias, Internationales Zentrum für investigative Berichterstattung, 21. Januar 2020.

  • "Es ist schwer, nigerianischen Christen zu sagen, dass dies kein religiöser Konflikt ist, da sie Fulani-Kämpfer sehen, die ganz in Schwarz gekleidet sind und 'Allahu Akbar!' und 'Tod den Christen' brüllen." — Schwester Monica Chikwe, Crux, 4. August 2019.

Seitdem der islamische Aufstand in Nigeria im Juli 2009 ernsthaft begonnen hat, wurden mehr als 60.000 Christen ermordet oder bei Razzien entführt. Die entführten Christen sind nie in ihre Häuser zurückgekehrt und ihre Angehörigen glauben, dass sie tot sind. Im gleichen Zeitraum wurden etwa 20.000 Kirchen und christliche Schulen angezündet und zerstört. Im Bild: Die verbrannte First African Church Mission in Jos, Nigeria am 6. Juli 2015. (Foto von AFP via Getty Images)

Was mehrere internationale Beobachter seit Jahren als "reinen Völkermord" an Christen in Nigeria bezeichnen, hat eine neue Dimension erreicht.

Seit der islamische Aufstand im Juli 2009 ernsthaft begann – zuerst durch Boko Haram, eine islamistische Terrororganisation, und später durch die Fulani, die muslimische Hirten sind, die ebenfalls radikalisiert und von der dschihadistischen Ideologie motiviert sind – wurden mehr als 60.000 Christen ermordet oder bei Razzien entführt. Die entführten Christen sind nie in ihre Häuser zurückgekehrt und ihre Angehörigen glauben, dass sie tot sind. Darüber hinaus wurden im gleichen Zeitraum etwa 20.000 Kirchen und christliche Schulen angezündet und zerstört.

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Luftangriffe der Türkei auf Syrien und den Irak

von Uzay Bulut  •  24. Oktober 2021

  • Die Türkei scheint darauf hinzuarbeiten, einen islamischen Staat in Syrien und im Irak auszubauen.

  • Dieselbe türkische Regierung, die behauptet, mit ihrem Kampf gegen die kurdische PKK dem "Terrorismus" entgegenzutreten, unterstützt seit Jahren den IS in der Region.

  • "Die Fähigkeit des IS, so schnell zu einem funktionierenden Staat zu werden, liegt vor allem an seinen Beziehungen zu Präsident Erdoğan in der Türkei." — Dr. Mordechai Kedar, BESA-Center, 11. Oktober 2020.

  • Die türkische Regierung – ein Mitglied der NATO – scheint sich eindeutig auf einer dschihadistischen Mission zu fühlen.

Am 17. August führte das türkische Militär im Irak einen Luftangriff auf ein Krankenhaus in der Provinz Sindschar durch, wo die jesidische Minderheit bereits 2014 einem Völkermord durch den IS zum Opfer gefallen war. Der aus drei Drohnenangriffen bestehende Überfall habe das provisorische Krankenhaus im Dorf Sekaina "total zerstört". Ein Arzt in Sindschar sagte, dass mindestens drei Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden seien. Im Bild: Eine Anka-Drohne im Dienst des türkischen Militärs, 8,6 Meter lang und mit einer Flügelspannweite von 17,6 Metern, in einem Hangar in Ankara am 5. März 2021. (Foto von Adem Altan/AFP via Getty Images)

Seit der gewaltsamen Übernahme Afghanistans durch die Taliban am 15. August hat die Türkei ihre expansiven Militäraktivitäten im Nahen Osten in einer Weise verstärkt, die das Leben von Minderheiten erheblich beeinträchtigt.

Die Türkei scheint darauf hinzuarbeiten, einen islamischen Staat in Syrien und im Irak auszubauen.

Die Türkei hat ihren Kampf gegen die PKK (Arbeiterpartei Kurdistans) bisher als Vorwand benutzt, um ihre militärische Aggression, die Zerstörung und Verluste von Menschenleben verfolgter Minderheiten zu rechtfertigen. Zu den von türkischen Militäraktionen im Irak und in Syrien betroffenen Gemeinschaften gehören Jesiden, Assyrer und Kurden – Gemeinschaften, die zuvor schon von IS und al-Qaida ins Visier genommen wurden.

Am 17. August führte das türkische Militär im Irak einen Luftangriff auf ein Krankenhaus in der Provinz Sindschar durch, wo die jesidische Minderheit bereits 2014 einem Völkermord durch den IS zum Opfer gefallen war.

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Biden ignoriert palästinensische Unterstützung für Terroristen

von Bassam Tawil  •  10. Oktober 2021

Der damalige US-Vizepräsident und heutige Präsident Joe Biden und Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas in Ramallah am 9. März 2016. (Foto: Debbie Hill/AFP via Getty Images)

Trotz des Beschlusses der Regierung Biden, die Finanzhilfe für die Palästinenser wieder aufzunehmen und auf eine Wiederbelebung des "Friedensprozesses" mit Israel hinzuarbeiten, unterstützen die meisten Palästinenser weiterhin die Hamas, die palästinensische Terrororganisation, die das Existenzrecht Israels nicht anerkennt.

Das Gerede der Biden-Administration über eine "Zwei-Staaten-Lösung" scheint viele Palästinenser nicht zu beeindrucken. Einer kürzlich durchgeführten Meinungsumfrage zufolge glauben sie, dass diese Lösung nicht mehr praktikabel oder umsetzbar ist. Diese Palästinenser, so die Umfrage, ziehen es vor, einen "bewaffneten Kampf" gegen Israel zu führen.

In seiner Rede vor der 76. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen brachte US-Präsident Joe Biden die Politik seiner Regierung gegenüber dem israelisch-arabischen Konflikt so auf den Punkt:

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Chinas gewaltiger neuer nuklearer Aufbau
Wenn "China in Bezug auf militärische Macht 'unantastbar' ist"

von Judith Bergman  •  6. Oktober 2021

  • "Chinas explosives Wachstum und die Modernisierung seiner nuklearen und konventionellen Streitkräfte kann nur das sein, was ich als atemberaubend bezeichne. Ehrlich gesagt, dieses Wort, atemberaubend, reicht möglicherweise nicht aus." — Admiral Charles Richard, Kommandant des US-Symposiums Strategisches Kommando, Weltraum und Raketenabwehr, 12. August 2021.

  • "Es gab viele Spekulationen darüber, warum sie das alles tun. Ich möchte nur sagen, dass es wirklich egal ist, warum ... Wichtig ist, dass sie die Fähigkeit aufbauen, jede plausible nukleare Einsatzstrategie umzusetzen – der letzte Stein in der Mauer eines Militärs, das fähig ist, jedes beliebige Ziel durchzusetzen." — Admiral Charles Richard, 12. August 2021.

  • Während Chinas offizielle Nuklearpolitik eine "minimale Abschreckung" und eine "Kein Ersteinsatz"-Politik ist, gibt es keinen Grund, warum die internationale Gemeinschaft solchen offiziell kommunizierten Doktrinen vertrauen sollte. China baut seine militärischen Raumfahrtkapazitäten trotz seiner öffentlichen Haltung gegen die Bewaffnung des Weltraums weiter aus. China ist weithin dafür bekannt, seine Zusagen gebrochen zu haben, was unter anderem durch seine Militarisierung künstlicher Inseln im Südchinesischen Meer oder sein Vorgehen gegen Hongkong unter Verstoß gegen den bei der UNO hinterlegten Vertrag über das Territorium belegt wird.

  • "Amerikaner sollten genauso klar wie die Chinesen wissen, welches Niveau an Nuklearmacht China wirklich aufbauen muss. Es wäre eine Nuklearmacht, die stark genug wäre, um die USA – vom Militär bis zur Regierung – fürchten zu lassen..." — Asia Times, die Global Times zitierend, 11. Mai 2020.

  • "Ihre [der KPCh] Handlungen haben lange Zeit über eine Haltung, die aggressiver ist als ihre offizielle Politik, gelogen – man muss sich ansehen, was sie tun, nicht was sie sagen." — Admiral Charles Richard, 12. August 2021.

China baut seine Nuklearwaffenkapazitäten deutlich aus. Die nukleare Aufrüstung muss im Zusammenhang mit den Ambitionen der Kommunistischen Partei Chinas gesehen werden, in den eigenen Worten von Präsident Xi Jinping "ein Militär von Weltklasse" zu haben, sowie mit ihrem Ehrgeiz, die Weltherrschaft zu erlangen. Im Bild: atomwaffenfähige Interkontinentalraketen DF-41 bei einer Militärparade in Peking am 1. Oktober 2019. (Foto von Greg Baker/AFP via Getty Images)

China baut seine Nuklearwaffenkapazitäten deutlich aus. Mehrere aktuelle Berichte zeigen, dass China 120 Raketensilos für Interkontinentalraketen (ICBMs) in der Nähe von Yumen in Gansu, bis zu 110 Silos in der Nähe von Hami im östlichen Teil der Region Xinjian und bis zu 40 Silos in Ordos in der Inneren Mongolei baut. Interkontinentalraketen sind definiert als Raketen mit einer Mindestreichweite von 5.500 Kilometern und in erster Linie für den Abwurf von Nuklearwaffen ausgelegt.

"Der Silobau in Yumen und Hami stellt die bedeutendste Erweiterung des chinesischen Nukleararsenals aller Zeiten dar", so Matt Korda und Hans Kristensen in einem Bericht über das Hami-Feld für die Federation of American Scientists. "Alles in allem ... deuten Entdeckungen darauf hin, dass China fast 300 neue Raketensilos bauen könnte", schrieben sie im September.

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Palästinensische Führung: Nein zur Bewältigung der Wirtschaftskrise

von Khaled Abu Toameh  •  29. September 2021

Im Bild: Bewaffnete Hamas-Kämpfer paradieren auf Lastwagen mit Raketen auf einer Straße in Khan Yunis im Gazastreifen am 27. Mai 2021. (Foto von Thomas Coex/AFP via Getty Images)

Die palästinensische Führung hat wieder einmal bewiesen, dass sie ihre eigenen Interessen ständig und zynisch über die Interessen ihres Volkes stellt.

Am 13. September stellte der israelische Aussenminister Yair Lapid einen Plan zur Verbesserung der Lebensbedingungen der zwei Millionen Palästinenser im von der Hamas kontrollierten Gazastreifen vor.

Auf einer Konferenz des Internationalen Instituts für Terrorismusbekämpfung an der Reichman-Universität in Herzliya bezeichnete Lapid seinen Plan mit dem Titel "Wirtschaft für Sicherheit" als einen "realistischeren Ansatz für den Wiederaufbau [des Gazastreifens] in Verbindung mit der Entwaffnung [der Hamas und anderer palästinensischer Terrorgruppen]".

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Warum Araber der Muslimbruderschaft nicht mehr vertrauen

von Khaled Abu Toameh  •  27. September 2021

  • Die Menschen in Ägypten, Tunesien, Marokko und im Sudan, die der Muslimbruderschaft eine Chance zur Herrschaft gegeben hatten, fanden heraus, dass die Organisation ebenso korrupt und inkompetent ist wie die säkularen arabischen Regime und Staatsoberhäupter.

  • Wie bei den Islamisten in Tunesien feiern nun auch in Marokko viele Araber den Untergang der Muslimbruderschaftspartei.

  • Einer der Hauptgründe für den Untergang der Muslimbruderschaft hängt mit der ideologischen Komponente der Gruppen der Organisation zusammen, einschließlich der fehlenden Trennung zwischen Religion und Politik, ihrem angeblichen Monopol über die absolute Wahrheit und ihrem Anspruch, den wahren Islam zu vertreten. — Amr Al-Shobaki, Forscher am ägyptischen Studienzentrum Al-Ahram, Al-Hurra TV, 12. September 2021.

  • Al-Shoqiran fuhr fort: "Nach einem Jahrzehnt der Herrschaft der Islamisten in Tunesien und Marokko hat die Muslimbruderschaft nur zur Verbreitung von Korruption, Missachtung des Staates und seiner Institutionen sowie zum Diebstahl von Leben und Geld beigetragen." — Ashraq Al-Awsat, 16. September 2021.

  • "Die Parteien der Muslimbruderschaft ... regieren, ohne ihren Untertanen andere Dienste als illusorische Siege und Korruption zu bieten." — Hafez Barghouti, palästinensischer Kolumnist und Herausgeber, Al-Khaleej, 17. September 2021.

  • Tunesien ist die Islamisten losgeworden, weil sie die Wirtschaft zerstörten und "das Geld der Leute stahlen". In Marokko ... war die Muslimbruderschaft viele Jahre an der Macht und stürzte das Land in eine wirtschaftliche und soziale Krise. — Hafez Barghouti, 17. September 2021.

Die Menschen in Ägypten, Tunesien, Marokko und im Sudan, die der Muslimbruderschaft eine Chance zur Herrschaft gegeben hatten, fanden heraus, dass die Organisation ebenso korrupt und inkompetent ist wie die säkularen arabischen Regime und Staatsoberhäupter. Diesen Monat erlitt Marokkos regierende islamistische Partei für Entwicklung und Gerechtigkeit eine vernichtende Niederlage bei den Parlamentswahlen. Im Bild: Eine Frau gibt ihre Stimme bei den Wahlen in Marokko am 8. September 2021 in Rabat ab. (Foto von Fadel Senna/AFP via Getty Images)

Seit ihrer Gründung im Jahr 1928 lautet das Hauptmotto der Muslimbruderschaft "Der Islam ist die Lösung" (für alle Probleme). Die Anhänger der Organisation haben diesen Slogan in den letzten zehn Jahren genutzt, um in einer Reihe von Ländern an die Macht zu kommen, darunter Ägypten, Tunesien, Marokko und Sudan.

Die letzten Wochen haben jedoch gezeigt, dass viele Araber und Muslime nicht mehr an die Regierungsfähigkeit der Muslimbruderschaft oder an die Behauptung "Der Islam ist die Lösung" glauben.

Wie der marokkanische Schriftsteller Saeed Nashed sagte: "Die Muslimbruderschaft hat Marokko in ein Jahrzehnt der Dunkelheit geführt."

Die Menschen in Ägypten, Tunesien, Marokko und im Sudan, die der Muslimbruderschaft eine Chance zur Herrschaft gegeben hatten, fanden heraus, dass die Organisation genauso korrupt und inkompetent ist wie die säkularen arabischen Regime und Staatsoberhäupter.

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Den Taliban internationale Legitimität zu verleihen, wäre ein katastrophaler Fehler

von Con Coughlin  •  23. September 2021

  • Die europäischen Pläne, engere Beziehungen zu Kabul zu knüpfen, werden durch das Verhalten des neuen Taliban-Regimes ernsthaft untergraben, das, anstatt sein Versprechen zu erfüllen, seine Methoden zu verbessern, stattdessen zu seinem alten, kompromisslosen Ansatz zurückzukehren scheint.

  • Jüngsten Berichten zufolge wurden in den letzten drei Wochen mindestens vier afghanische Elite-Anti-Terror-Agenten von den Taliban gejagt und getötet, wobei in einem Fall alle Fingernägel des Opfers herausgerissen wurden, bevor er erschossen wurde.

  • "Wir müssen aufhören, so zu tun, als hätten sich die Taliban geändert", warnte McMaster. "Unsere Selbsttäuschung hat viele dazu veranlasst, eine Orwellsche Umkehr der Moral anzunehmen, bei der sie dschihadistische Terroristen als Partner betrachten ... Die Taliban sind entschlossen, dem afghanischen Volk eine brutale Form der Scharia aufzuerlegen, und sind mit Terroristen verflochten, die entschlossen sind, ihren Dschihad fortsetzen..." – HR McMaster, ehemaliger US-Sicherheitsberater, The Sunday Times, 12. September 2021.

Naive Versuche einer Reihe führender Westmächte, Beziehungen zum neu installierten Taliban-Regime in Kabul zu pflegen, werden durch die kompromisslose Haltung des neuen islamistischen Regimes untergraben. Im Bild: Taliban-Bewaffnete organisieren am 11. September 2021 in Kabul eine Pro-Taliban-Demonstration von Burka-gekleideten Frauen mit dem Ziel, das Image des Regimes in den ausländischen Medien zu verbessern. (Foto von Aamir Qureshi/AFP via Getty Images)

Naive Versuche einer Reihe führender Westmächte, Beziehungen zum neu installierten Taliban-Regime in Kabul zu pflegen, werden durch die kompromisslose Haltung des neuen islamistischen Regimes untergraben.

Nach der dramatischen Übernahme der Kontrolle über Afghanistan durch die Taliban im vergangenen Monat haben eine Reihe prominenter westlicher Führer ihre Bereitschaft bekundet, mit dem neuen afghanischen Regime zusammenzuarbeiten, nachdem einige Taliban-Führer behauptet hatten, sie wollten eine gemäßigtere Regierungsform als das frühere Taliban-Regime, das das Land Ende der 1990er Jahre terrorisierte.

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Irans Mullahs näher denn je an der Beschaffung von Atomwaffen

von Majid Rafizadeh  •  19. September 2021

  • Die Biden-Regierung ... hat keine Anstrengungen unternommen, Druck auf das iranische Regime auszuüben, damit es die Fragen der Internationalen Atomenergiebehörde zu drei nicht deklarierten geheimen Nuklearstandorten im Iran beantwortet.

  • "Aus Gründen der Objektivität sollte ich sagen, dass die iranische Regierung ihren Willen bekräftigt hat, sich zu engagieren und zu kooperieren und Antworten zu geben, aber das hat sie bisher nicht getan. Ich hoffe also, dass sich dies ändern wird, aber zur jetzigen Zeit haben wir keine konkreten Fortschritte." — General Rafael Mariano Grossi, Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde, Seattle Times, 7. Juni 2021.

  • Es scheint – besorgniserregend, vor allem nach dem Scheitern sowohl der Geheimdienste als auch der Planung im Afghanistan-Debakel – dass die Biden-Regierung wieder tatenlos zusieht, während die Mullahs des Iran bequem weiterhin Uran anreichern, um ein Atomwaffenarsenal zu erwerben.

  • Wir haben gesehen, was sie ihren eigenen Leuten und der Region antun, wenn sie keine haben. Schauen Sie sich nur an, was der "weltweit größte Sponsor des Staatsterrorismus" getan hat, während er keine Atomwaffen hatte – sowohl im Inland für sein eigenes Volk als auch international für den Libanon, den Jemen, Libyen, den Irak, Syrien, Saudi-Arabien, die Palästinensische Gebiete und sogar Venezuela und das größere Südamerika ... Was kann die Freie Welt dann erwarten, was der Iran tun wird, nachdem er Atomwaffen hat?

Das iranische Regime scheint nur noch wenige Monate vom Erwerb von Atomwaffen entfernt zu sein, während die Biden-Regierung völlig still ist und keine klare Politik formuliert hat, zu verhindern, dass dieses gefährliche und räuberische Regime zu einem Nuklearstaat wie Nordkorea wird. Im Bild: Die Schwerwasserproduktionsanlage in Arak, südlich von Teheran. (Foto von Majid Saeedi/Getty Images)

Das iranische Regime scheint nur noch wenige Monate vom Erwerb von Atomwaffen entfernt zu sein, während die Biden-Regierung völlig still ist und keine klare Politik formuliert hat, zu verhindern, dass dieses gefährliche und räuberische Regime zu einem Nuklearstaat wie Nordkorea wird.

Der israelische Verteidigungsminister Benny Gantz sagte am 4. August 2021 den Botschaftern der Länder im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen während eines Briefings im Außenministerium in Jerusalem:

"Der Iran hat gegen alle Richtlinien des JCPOA verstoßen und ist nur noch etwa 10 Wochen davon entfernt, waffenfähiges Material zu erwerben, das für eine Atomwaffe notwendig ist ... Jetzt ist die Zeit für Taten – Worte reichen nicht. Es ist Zeit für Diplomatie, wirtschaftliche und sogar militärische Taten, sonst werden die Angriffe weitergehen."

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Der Libanon und seine tickenden Zeitbomben

von Amir Taheri  •  11. September 2021

Die Probleme des Libanon sind zutiefst politisch. Der Konsens, auf dem der libanesische Staat von Anfang an beruhte, ist schwer erschüttert worden. Formale Regierungsstrukturen wurden dupliziert und zuweilen durch schattenhafte Organe ersetzt, die niemandem Rechenschaft schuldig sind, ausser vielleicht ausländischen Geldgebern. Im Bild: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nimmt am 4. August 2021 aus Bormes-Les-Mimosas, Frankreich, an einer virtuellen Geberkonferenz für den Libanon mit Vertretern internationaler Institutionen und Staatsoberhäupter teil. (Foto von Christophe Simon/Pool/AFP über Getty Bilder)

Was macht man in der internationalen Politik, wenn man nicht weiss, was man tun soll, aber den Anschein erwecken will, etwas zu tun? Die Antwort lautet: Sie veranstalten eine internationale Konferenz.

Diese Masche begann mit der berüchtigten Konferenz von Versailles nach dem Ersten Weltkrieg, die sich zu einer Reihe von Fototerminen entwickelte, während die wirklichen Entscheidungen anderswo und hinter den Kulissen getroffen wurden. In jüngerer Zeit gab es die grosse Madrider Konferenz, die einen unwahrscheinlichen Frieden im Nahen Osten herbeiführen sollte, aber eine neue Ära des Konflikts in der vom Krieg zerrissenen Region einleitete. Letzte Woche fand eine virtuelle Version der internationalen Libanon-Konferenz statt, die zweite innerhalb von 12 Monaten, die anlässlich des Jahrestages der tödlichen Explosion in Beirut veranstaltet wurde.

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