Neueste Analysen und Kommentare

Deutschland: Krieg gegen die Redefreiheit, Boykott und ein neues Wahrheitsministerium

von Stefan Frank  •  20. Januar 2017

Ende letzten Jahres gab es in Deutschland eine bis dahin ungekannte Boykottkampagne gegen Websites wie die beliebte regierungskritische "Achse des Guten", die aus heiterem Himmel plötzlich des "Rechtspopulismus" verdächtigt wurde – und das auch von einer Einrichtung, die vom Staat finanziert wird.

Alles begann mit Donald Trumps Sieg bei den US-Präsidentschaftswahlen. Darauf reagierte Deutschlands Establishment höchst nervös: Der Außenminister und prädestinierte künftige Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier – der 2015 einer der Ersten war, die nach der Aufhebung der Sanktionen in den Iran reisten, um dort den Kotau vor den Ayatollahs zu machen – nennt Amerikas künftigen Präsidenten einen "Hassprediger".

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Palästinensische Glorifizierung von Massenmördern

von Bassam Tawil  •  19. Januar 2017

Vor Kurzem auf Twitter gepostetes Bild, auf dem Yahya Ayyash, ein Massenmörder der Hamas, glorifiziert wird, der eine Welle von Selbstmordattentaten organisiert hatte, bei denen Hunderte Israelis getötet und verletzt wurden. Das Bild zeigt Ayyashs Gesicht, das einen israelischen Bus überlagert, der in den 1990er Jahren von einem palästinensischen Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt wurde. Foto Twitter

Palästinensische Jugendliche werden dazu gedrängt, in die Fussstapfen von Yahya Ayyash zu treten, der Drahtzieher hinter einer Welle von Selbstmordattentaten war, bei denen Hunderte Israelis getötet und verletzt wurden.

Seine Kenntnisse bei der Herstellung von Sprengkörpern brachten Ayyash den Spitznamen "Der Ingenieur" ein und machten ihn in den Augen vieler Palästinenser zu einem Helden. Der Bombenbauer wurde am 5. Januar 1996 von israelischen Sicherheitskräften getötet, die damit eines der blutigsten Kapitel des palästinensischen Terrorismus gegen Israel beendeten.

Zwei Jahrzehnte später wird dieser Erz-Terrorist immer noch als Held und Märtyrer verehrt. Sein mörderisches Vermächtnis und seine Person werden nicht nur von seinen Anhängern in der Hamas glorifiziert, sondern auch von der "moderaten", westlich geförderten Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und ihrem Führer Mahmoud Abbas.

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Ist Toleranz eine Einbahnstraße?

von Douglas Murray  •  18. Januar 2017

  • Wenn so gut wie jedes andere Magazin der freien Welt die Werte der freien Meinungsäußerung und das Recht der Karikatur, zu beleidigen, nicht verteidigt, wer könnte dann von einer Gruppe von Karikaturisten und Schriftstellern, die bereits einen so hohen Preis bezahlt haben, erwarten, diese Freiheitswerte alleine hochzuhalten?

  • Die meisten Leute, die sagten, dass sie sich um das Recht kümmern würden, zu sagen, was sie wollen, wann immer sie wollen, waren bereit, den Gang zu machen - und mit einem Bleistift in der Luft durch Paris zu laufen. Oder sie waren bereit, den Vortrag zu halten und zu verkündeten "Je Suis Charlie". Aber fast niemand hat es wirklich so gemeint.

  • Wenn Präsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel wirklich daran geglaubt hätten, sich für die freie Meinungsäußerung einzusetzen, dann hätten sie statt Arm-in-Arm durch Paris zu laufen, zusammen mit einer solch unangemessenen Figur wie dem Palästinenserführer Mahmoud Abbas, Titelblätter von Charlie Hebdo in die Höhe gehalten und gesagt: "So sieht eine freie Gesellschaft aus, und das ist es, zu dem wir stehen: Jedermann, politische Führer, Götter, Propheten, alles kann satirisiert werden, und wenn dir das nicht passt, dann kannst du in das unerleuchtete Höllenloch springen, von dem du nachts träumst."

  • Die gesamte Weltpresse hat verinnerlicht, was bei Charlie Hebdo passiert ist, und anstatt einig sich dagegen zu stellen, hat sie sich entschlossen, niemals zu riskieren, dass ihnen so etwas je wieder passiert.

  • Über die letzten zwei Jahre haben wir mit Bestimmtheit gelernt, dass eine solche Toleranz eine Einbahnstraße ist. Diese neue Unterwerfung unter den islamistischen Terrorismus ist vielleicht der Grund, warum im Jahr 2016, als ein Athlet ohne Beteiligung an Politik, Religion oder Satire dabei erwischt wurde, etwas zu tun, das als nicht ganz respektvoll gegenüber dem Islam angesehen werden konnte, niemand da war, um ihn zu verteidigen.

Eine Pariser Demonstration am 11. Januar 2015, nach dem Angriff auf Charlie Hebdo, mit "Je Suis Charlie" -Transparenten. (Bildquelle: Olivier Ortelpa / Wikimedia Commons)

Der 7. dieses Monats markierte zwei Jahre seit dem Tag, an dem zwei Männer mit Gewehren in die Büros der Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris marschierten und zwölf Leute ermordeten. Dieser Zeitraum markiert daher auch den zweiten Jahrestag der Zeitspanne von etwa einer Stunde, in der sich ein Großteil der freien Welt als "Charlie" proklamierte und, durch das Gehen durch die Straßen, einer Schweigeminute, oder durch Wiederholung des Hashtags #JeSuisCharlie, der ganzen Welt zu zeigen versuchte, dass Freiheit nicht unterdrückt werden kann und dass die Feder mächtiger ist als die Kalaschnikow.

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Die Fatah der Hamas und die Kein-Staaten-Lösung

von Khaled Abu Toameh  •  16. Januar 2017

Zum ersten Mal seit vielen Jahren gestattete die Hamas diese Woche Tausenden Bewaffneten der Fatah, eine Militärparade zur Feier des 52. Jahrestags der Partei im Gazastreifen abzuhalten. (Foto Screenshot YouTube-Video)

Während der Feierlichkeiten zum 52. Jahrestag der Gründung der Fatah in Ramallah erklärte der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Mahmud Abbas, 2017 werde das "Jahr der internationalen Anerkennung des Staates Palästina" werden. Abbas, der die jüngste Anti-Siedlungs-Resolution 2334 des UN-Sicherheitsrats begrüsste, sagte, er sei zur Zusammenarbeit mit der neuen Regierung Donald Trumps bereit, "um Frieden in der Region zu erreichen."

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Ein Aufruf an alle Christen, ihre Geburtsstätte und die Heimat des jüdischen Volkes zu verteidigen

von Petra Heldt  •  15. Januar 2017

Eine Luftaufnahme des Tempelbergs in Jerusalem und ein Blick auf die Altstadt. (Foto: Andrew Shiva/Wikimedia Commons)

Das kollektive Bewusstsein der Christenheit muss die geplante Friedenskonferenz vom 15. bis zum 17. Januar in Paris stoppen und die vermutlich beabsichtigte Abstimmung des UN-Sicherheitsrats (UNSC) über Palästina als einen 22. muslimischen Staat inmitten des einzigen jüdischen Staates verhindern.

Wir müssen verhindern, dass es zu einer Kapitulation vor der Islamisierung des Nahen Ostens und Europas kommt. Wir müssen verhindern, dass die Altstadt Jerusalems, die seit mehr als 3.000 Jahren das Herz des Judentums und seit 2.000 Jahren den Sitz des Christentums bildet, islamisch wird – als Teil eines bald islamischen und vermutlich auch terroristischen Staates. In einem solchen Staat, das zeigen alle Umfragen, würden die nächsten Wahlen für den Einzug der terroristischen Gruppe der Hamas sorgen. Dies hätte letztendlich die Zerstörung des gesamten jüdisch-christlichen Erbes zur Folge – ein Vorgang, den wir bereits überall im Nahen Osten beobachten konnten.

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Französische Botschafter erklären Israel den Krieg

von Yves Mamou  •  14. Januar 2017

  • Für unsere Botschafter gibt es keinen Terrorismus in "Palästina". Sie flüstern quixotisch über "die Notwendigkeit von Sicherheit" für Israel.

  • Die offensichtliche Schlussfolgerung ist, dass sie bloss versuchen, ihre eigene Abscheu für Israel hinter der arabischen zu verstecken.

  • Das Problem sind nicht jüdische "Siedler" in "Palästina". Vor 1967 gab es keine Siedlungen, was hat dann die palästinensische Befreiungsorganisation genau "befreit", als sie 1964 in Kairo gegründet wurde? Die Antwort ist, wie die PLO als erste bekannte, "Palästina", d.h. der gesamte Staat Israel, der von vielen Arabern als einzige große Siedlung angesehen wird. Schauen Sie einfach auf irgend eine palästinensische Landkarte.

  • Das Problem ist, dass diese Botschafter für Israel nicht annähernd so gefährlich sind wie für Europa und die freie Welt, da sie sich immer wieder den Forderungen des Islams beugen.

Unglückliche Frankreich-Israel Diplomatie. Der französische Präsident François Hollande (rechts) begrüßt den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu am 11. Januar 2015 in Paris. (Bildquelle: Thierry Chesnot / Getty Images)

Vergessen Sie diese Namen nicht: Yves Aubin de La Messuzière; Denis Bauchard; Philippe Coste; Bertrand Dufourcq; Christian Graeff; Pierre Hunt; Patrick Leclercq; Stanislas de Laboulaye; Jean-Louis Lucet; Gabriel Robin; Jacques-Alain de Sédouy und Alfred Siefer-Gaillardin.

Diese Männer sind pensionierte französische Botschafter. Sie sind anscheinend gut erzogen, sehr höflich und aristokratisch und veröffentlichen regelmäßig Kommentare in Le Monde. Allerdings veröffentlichen sie in Le Monde ausschliesslich, um Israel zu drohen.

Ihr jüngster Kommentar in Le Monde vom 9. Januar 2017 sollte erklären, wie eine internationale Konferenz über den Nahen Osten, die für den 15. Januar in Paris vorgesehen ist, für die "Sicherheit" Israels von Vorteil sein würde. Ihr Text ist eine entmutigende Aufzählung der traditionellen Klischees der heuchlerischen Diplomatie Frankreichs.

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Resolution 2334 des UNO-Sicherheitsrats: Ein Sieg des Jihadismus

von Bat Ye'or  •  13. Januar 2017

  • Von ihrem Hauptauftrag abgebracht sind diese internationalen Organisationen Mittel der Korruption oder des Terrorismus geworden, die die globale islamische Macht verstärken. Aber lassen Sie uns nicht vergessen, dass diejenigen, die hier abstimmen, Regierungschefs sind, voll bei Besinnung befindliche und verantwortliche Einzelpersonen, von Interessen und Ideologien motiviert, die oft kriminell sind und die nicht immer die Meinung der von ihnen tyrannisierten Völker repräsentieren, einschließlich solcher aus europäischen "Demokratien".

  • Ägypten nahm den Gazastreifen in Besitz, Syrien hielt die Stellung auf dem Golan und Transjordanien kolonisierte den Bereich Judäa und Samaria sowie die Altstadt von Jerusalem. Die jüdischen Einwohner dort wurden von den arabischen Kolonisten getötet oder vertrieben, ihre Besitztümer und Häuser beschlagnahmt und ihre Synagogen und Friedhöfe zerstört. Die Kämpfe endeten an Waffenstillstandslinien (1949), es gab keinen Frieden und es wurden keine internationalen Grenzen anerkannt.

  • Europa beeilte sich die französische Haltung im Dezember 1973 zu übernehmen und plante zusammen mit der OIC eine Agenda politischer Maßnahmen, die dazu ausgelegt waren den jüdischen Staat zu vernichten, indem man ihm seine Souveränitätsrechte verweigerte und auf ein nicht zu verteidigendes Quartier einschränkte. Resolution 2334 ist jetzt das Sahnehäubchen auf dem Kuchen dieser Politik, die sich mehreren Stufen und Formen die Grundlage für eine euro-islamische Politik formt, mit der alle politischen und gesellschaftlichen Sektoren der Europäischen Union verschmolzen werden sowie Globalisierung und die Durchsetzung der supranationalen Entscheidungsträger der UNO gefördert wird.

  • 1967 überfielen die vereinigten Armeen von Ägypten, Syrien und Transjordanien Israel einmal mehr, um es zu vernichten, aber diesmal holte Israel alles Land zurück, das 1949 von ihnen weg- und in Besitz genommen und judenrein gemacht, arabisiert und islamisiert worden war. Das waren die Gebiete, aus denen die palästinensischen Juden vertrieben worden waren und die Europa als jüdische "Siedlungen" bezeichnet, obwohl sie in Wirklichkeit zu arabischen Kolonien wurden. Sie heißen Jerusalem, Judäa und Samaria.

  • Kein europäischer Staat protestierte gegen die islamische Kolonisierung jüdisch-palästinensischen Gebiets, die Vertreibung seiner jüdischen Einwohner und die Beschlagnahme ihrer Habe, auch nicht gegen die Verfolgung von Juden in arabischen Ländern.

  • ein künstliches palästinensisch-arabisches "Volk" geschaffen, um das Volk Israel zu ersetzen. Eine europäische Armee an Fälschungshistorikern und arabisch-christlichen "Dimmis" [Nichtmuslime, die aufgegeben haben und unter dem Leben leben] übertrugen die historischen Charakteristika der Juden auf dieses Volk. Die Namen von Städten und Regionen wurden islamisiert. Jerusalem wurde Al-Quds genannt und "Westbank" ersetzte Judäa und Samaria.

  • Die Israelis, schuldig überhaupt zu existieren, wurden gezwungen sich dafür zu entschuldigen und es wurde von ihnen erwartet demütig ihre Feinde zu pflegen und den Terrorismus zu erdulden, ohne dagegen zu protestieren oder sich zu verteidigen. Ihr Verbrechen? Sie lehnten es ab zu verschmelzen und in Dhimmitum zu verschwinden, indem sie ihre Rechte und ihre Geschichte zugunsten der vom von der euro-arabischen Allianz (Eurabia) geschaffenen Volk aufzugeben und sich durch dieses ersetzen zu lassen.

  • Jetzt sind es die Europäer, die sehen, wie in ihren eigenen Ländern eine Ersatzbevölkerung geschaffen wird, mit all den Rechten, die ihnen jetzt genommen werden. Jetzt sind es die Europäer, die gezwungen werden ihre Grenzen zu kontrollieren und ihre Flughäfen, Schule, Züge, Straßen und Städte mit Soldaten zu bewachen. Ironischerweise arbeiteten die europäischen Regierungen, die die Vernichtung Israels beabsichtigten, arbeiteten mit den Feinden Israels zusammen, um das eigenen Volk, ihre eigene Souveränität, ihre eigene Sicherheit und ihre eigene Freiheit zu vernichten.

  • Die Anerkennung der Legitimität von Israels Rückkehr in seine Heimat ist die unverzichtbare Bedingung islamischen Friedens mit der Welt, denn sie wird die jihadistische Ideologie abschaffen.

Eine Abstimmung im UNO-Sicherheitsrat (illustrativ). [Bildquelle: US-Außenministerium]

Die am 23. Dezember 2016 beschlossene Resolution 2334 des UNO-Sicherheitsrats bekräftigte politisch die UNESCO-Resolution, die die Geschichte Israels in seiner historischen Heimat auslöschte, um sie durch die koranische Version der Bibel zu ersetzen.

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Kerrys Rede wird Friedenslösung erschweren

von Alan M. Dershowitz  •  10. Januar 2017

Was, wenn der amerikanische Aussenminister eine politische Grundsatzrede hält und sich niemand dafür interessiert? Weil Aussenminister Kerry seine Ansprache nämlich nach der Enthaltung bei der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat gehalten hat, wird kaum jemand in Israel irgendetwas von dem, was er sagte, Beachtung geschenkt haben. Hätte er seine Rede vor der Enthaltung gehalten, dann hätte es eine gewisse Chance gegeben, dass sie die Debatte in Israel beeinflusst hätte. Doch seit der Enthaltung der USA hat Kerry bei Israelis im gesamten politischen Spektrum jegliche Glaubwürdigkeit verspielt.

Darum wurde seine Rede im israelischen Fernsehen nicht einmal live übertragen.

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Christlicher Klerus heisst den Islam in der Kirche willkommen und verneigt sich vor ihm

von Giulio Meotti  •  8. Januar 2017

  • Letzten Juli wurde zum ersten Mal in Italien während einer Messe ein Vers des Korans vom Altar herunter rezitiert.

  • Ein Priester im Süden Italiens erzürnte Kirchgänger, indem er die Jungfrau Maria für die Weihnachtskrippe seiner Kirche in eine muslimische Burka kleidete. Diese interreligiösen Initiativen fussen auf der allmählichen Beseitigung des westlich-christlichen Erbes zugunsten des Islam.

  • Die katholische Geistlichkeit ist wahrscheinlich von Papst Franziskus selbst desorientiert; Er war der erste, der den Vortrag islamischer Gebete und Lesungen aus dem Koran aus dem Vatikan erlaubte.

  • Der Papst umarmte religiösen Relativismus, wenn er mit dem Islam einhergeht. Er wiederholte, dass islamistische Gewalt das Werk einer "kleinen Gruppe von Fundamentalisten" sei, die laut ihm nichts mit dem Islam zu tun haben.

  • Bischof Harries von der Church of England schlug vor, dass der Krönungsgottesdienst für Prinz Charles mit einer Koran-Lesung eröffnet werden sollte. In den USA halten mehr als 50 Kirchen, einschließlich der Washington National Cathedral, Koranlesungen ab. Gibt es in irgendeiner Moscheen Lesungen der christlichen Liturgie?

  • Wie kommt es, dass so wenige christliche Führer ihre Stimmen gegen diesen beispiellosen Angriff auf ein christliches Denkmal erhoben haben? Haben sie so viele Koranlesungen in ihren eigenen Kirchen organisiert, dass sie es jetzt als normal ansehen, eine Kirche in eine Moschee zu verwandeln?

  • Wäre es nicht besser für die katholische Kirche, einen echten Dialog mit den islamischen Gemeinschaften auf der Grundlage von Prinzipien wie Gegenseitigkeit (wenn ihr Moscheen in Europa baut, dann bauen wir Kirchen im Nahen Osten), Schutz christlicher Minderheiten unter dem Halbmond und theologische Ablehnung des Dschihad gegen "Ungläubige" aufzubauen?

Imam Sali Salem rezitiert am 31. Juli 2016 in der Römer Kirche Santa Maria in Trastevere einen Vers aus dem Koran. (Bildquelle: La Stampa-Video-Screenshot)

Es gibt in Italien und Europa einen beunruhigenden und wachsenden Trend.

Zum ersten Mal seit über 700 Jahren erklangen islamische Lieder in der Florentiner Kathedrale, der Kirche Santa Maria del Fiore. Unter dem berühmten Dom von Brunelleschi begleiteten islamische Melodien christliche. Die "interreligiöse Initiative" wurde eine blosse Woche nach dem barbarischen Massaker durch islamistische Terroristen in der Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris promotet und umfasste unter anderem "Koran ist Gerechtigkeit" und andere "Hymnen".

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UN und Obama radikalisieren Palästinenser noch mehr

von Khaled Abu Toameh  •  7. Januar 2017

Nachdem sie durch die jüngste Resolution des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, in der israelische Siedlungen als illegal verurteilt werden, Auftrieb erhalten haben, drohen palästinensische Führer nun, ihren diplomatischen Krieg gegen Israel zu verschärfen – ein Schritt, der künftige Versuche, den todgeweihten Friedensprozess wiederzubeleben, mit Sicherheit sabotieren wird. Andere Palästinenser betrachten derweil die Resolution als Lizenz zur Eskalation der "Widerstands"-Aktionen gegen Israel. Mit "Widerstand" meinen sie natürlich Terrorattacken auf Israel.

Die Resolution des Sicherheitsrates übermittelte den Palästinensern folgende Botschaft: Vergesst die Verhandlungen mit Israel. Übt einfach Druck auf die internationale Gemeinschaft aus, Israel zur Erfüllung der Resolution zu zwingen und alles abzutreten, was ihr verlangt.

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Europa: Der Fall der verschwindenden Frauen

von Judith Bergman  •  6. Januar 2017

  • "Es wäre am besten, ihr wartet draußen. Hier sind Männer ... in diesem Café gibt es keine Diversität." – ein männlicher Gast in einem Café in Servan im Fernsehsender France 2

  • "In diesem Café gibt es kein Mischen. Wir sind in Sevran, nicht in Paris. Hier gibt es eine andere Mentalität. Es ist wie Zuhause." – ein weiterer männlicher Gast in einem Café in Servan im Fernsehsender France 2

  • Frauen sind anscheinend aus den Cafés und von den Straßen "getilgt worden"... "Jetzt meiden sie also die Straßen und werden unter Druck gesetzt Selbstzensur auszuüben und still zu schweigen." – Caroline Sinz, Journalistin, Fernsehsender France 2

  • Die Islamisierung ist von Qatars bedeutenden Investitionen in Frankreich – besonders in Moscheen – während der letzten fünf Jahre geschürt und gestärkt. Diese Investitionen stehen aktuell bei etwa $22 Milliarden.

  • "Es gibt eine oft von Minderheitengruppen über eine Mehrheit ausgeübte, unangebrachte Form der Moral, die zu der Tatsache führt, dass der öffentlichen Raum, der Männern wie Frauen gehören sollte, für Frauen nicht zugänglich ist." – Pascale Boistard, ehemalige französische Ministerin für Frauenrechte.

  • Französische Minister heucheln Überraschung und Empörung, dass Frauen in diesen Vororten schließlich dem unaufhörlichen Terror gegen sich erlegen sind und von den Straßen verschwinden.

Aziza Sayah (links) und Nadia Remadna (rechts) sind Aktivistinnen der französischen Frauenrechtsgruppe "Mütterbrigade", die vor kurzem mit versteckter Kamera in ein Café in einem Pariser Vorort gingen, wo ihnen Überraschung und Feindseligkeit der ausschließlich männlichen Kunden entgegenschlug. (Bildquelle: Screenshot eines Videos von France 2)

Frauen sind buchstäblich aus Cafés und Bars in bestimmten, vorwiegend muslimischen Vororten in Frankreich verschwunden, heißt es in gerade ausgestrahltem Undercover-Material des Fernsehsenders France 2. Die Bilder zeigen die zwei Aktivistinnen Nadia Remadna und Aziza Sayah von der Frauenrechtsgruppe La Brigade des Mères (Mütterbrigade), die ein Café im Pariser Vorort Sevran betreten, wo ihnen Überraschung und Feindseligkeit der ausschließlich männlichen Kunden entgegenschlägt. Einer sagte ihnen: "Es wäre am besten, ihr wartet draußen. Hier sind Männer ... in diesem Café gibt es keine Diversität."

Ein weiterer Kunde sagte ihnen: "In diesem Café gibt es kein Mischen. Wir sind in Sevran, nicht in Paris. Hier gibt es eine andere Mentalität. Es ist wie Zuhause."

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Die UNO erklärt der jüdisch-christlichen Zivilisation den Krieg

von Giulio Meotti  •  4. Januar 2017

  • Wie kommt es, dass westliche Jurisprudenz, nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffen um weitere Verbrechen gegen die Menschheit zu verhindern, heute gegen Demokratien eingesetzt und dazu genutzt wird weitere Verbrechen zu fortzusetzen?

  • Den Versuch zu unternehmen alle jüdische und christliche Geschichte auszulöschen, glauben zu machen, dass alle Welt ursprünglich und für immer nur islamisch sei, ist eine grässliche Manipulation. Das ist ein Jihad. So sieht ein Jihad aus. Es sind nicht nur orange Overalls, Enthauptungen und Sklaverei. Wenn man Geschichte löschen und umschreiben kann, kann man die Zukunft umdirigieren.

  • Wenn palästinensische Männer ihre Frauen schlagen, ist Israel Schuld, argumentierte UNO-Expertin Dubravka Simonovic mit unbewegter Miene.

  • Letzten Monat trug der Präsident der UNO-Vollversammlung, Peter Thompson. stolz das berühmte karierte Tuch, die Keffiyeh, ein Symbol des "palästinensischen Widerstands" (sprich: Terrorismus). Das ist schlicht die Fortsetzung der kulturellen Vernichtung Israels, die als nächstes dessen physische Vernichtung rechtfertigen soll.

  • Der Krieg der Vereinten Nationen gegen Israels Juden ist im Kern ein Krieg gegen den Westen. Die UNO und ihre Unterstützer ebnen stramm den Weg für das europäische Kalifat.

Letzten Monat trug Peter Thompson, Präsident der UNO-Vollversammlung, das berühmte karierte Tuch, die Keffiyeh, ein Symbol des "palästinensischen Widerstands" (sprich: Terrorismus). Das ist schlicht die Fortsetzung der kulturellen Vernichtung Israels, die als nächstes dessen physische Vernichtung rechtfertigen soll. (Bildquelle: UNO/Manuel Elias)

2016 ist für die Antisemiten und die Vereinten Nationen ein kostbares Jahr gewesen. Der UNO-Sicherheitsrat hat gerade auf die einzige Demokratie im Nahen Osten geschossen: den Staat Israel. Die scheidende Obama-Administration soll inszeniert haben, was sogar Ha'aretz als eine Kampagne des "Zuschlagens und Abhaues" zur Verleumdung des jüdischen Staates in der UNO bezeichnete, mit dem Israel seinem Schicksal überlassen werden soll, wo sich nur Konflikt und Hass auftürmen. Das ist ein kultureller Völkermord, der nicht weniger gefährlich ist als Terroranschläge. Er gründet auf antisemitischen Lügen und schafft eine Atmosphäre, mit der nicht "Frieden" erzielt wird, wie unredlich behauptet wird, sondern ein Verewigen von Krieg.

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Europas teilnahmsvoller Hass auf Israel

von Bat Ye'or  •  3. Januar 2017

  • Die Jerusalem-Deklaration strebt mit der Hilfe vieler Regierungen in Europa und anderen christlichen Ländern die Islamisierung der uralten Geschichte des Volks Israel an.

  • Aber was bedeutet die UNESCO-Deklaration für Europa und das Christentum? Wurde das Christentum nicht aus dem Judentum geboren? War nicht Jesus ein judäischer Jude, so wie die Apostel und Evangelisten? Oder war es der Islam, den Jesus predigte, auf Arabisch und in Moscheen?

  • Wo sind die großen katholischen und protestantischen Stimmen, die gegen diese Islamisierung des Christentums protestieren? Diese Passivität, diese Gleichgültigkeit lässt einen glauben, dass Europa schon bald eher wie der Libanon aussehen wird.

  • Europäische Länder erkennen Terrorismus überall, außer in Israel, wo sie selbst die Verbündeten dieser Terroristen gegen "Besatzung" sind, die sie "Freiheitskämpfer" oder "Militante" nennen.

  • Diese Allianz hat Europa ruiniert – denn die Feinde Israels sind auch die Feinde des Christentums und Europas. Wie kann man sich mit denen verbünden, die einen selbst vernichten wollen, ohne tatsächlich selbst zu sterben?

  • Diese Allianz hat Europa ruiniert – denn die Feinde Israels sind auch die Feinde des Christentums und Europas. Wie kann man sich mit denen verbünden, die einen selbst vernichten wollen, ohne tatsächlich selbst zu sterben?

Während des Zweiten Weltkriegs strebte die Allianz Pétain-Hitler und das Bündnis der Faschisten mit dem Mufti von Jerusalem, dem Chef der Muslimbruderschaft in Palästina, die Auslöschung des jüdischen Volkes an, das sie beschuldigten die Ursache für alles Böse zu sein. Heute hat dieselbe Politik, dieselbe Allianz sich dasselbe Ziel gesetzt, mit derselben Motivation: Israel muss plattgemacht werden.

Heute sind wir Zeugen des Kommens des weltweiten Kalifats. Diese Bekundung bedeutet, dass derzeit in internationalen Institutionen die muslimische Sicht der Geschichte vorherrscht. Wir sehen das bei der Jerusalem-Deklaration der UNESCO, diesem Palast des Revisionismus. Die Jerusalem-Deklaration strebt mit der Hilfe vieler Regierungen in Europa und anderen christlichen Ländern die Islamisierung der uralten Geschichte des Volks Israel an.

Die Erklärung von Venedig aus dem Jahr 1980, ausgegeben von der Europäischen Gemeinschaft, versuchte Israel in ein nicht zu verteidigendes Territorium zu zwingen; sie verordnete sein Verschwinden und die Ersetzung durch ein Volk, das sich vor 1969 nie zeigte – und alles mit der Hilfe der Sowjetunion und besonders Frankreichs. Die Islamisierung Jerusalems und die Delegitimierung des Staates Israel wurden bereits in der Erklärung von Venedig abgesteckt, die die Europäische Union bis heute weiterhin als gültig betrachtet.

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Irans ungeheuerliche Bilanz im Jahr 2016

von Majid Rafizadeh  •  2. Januar 2017

Im Jahr 2016 erreichte der Iran ein noch nie dagewesenes Niveau, wenn es um internationale Gesetzesbrüche geht. Er weitete seine interventionistische Strategie in der Region aus, verfolgte die Revolutions-Prinzipien des Antiamerikanismus und Antisemitismus, ignorierte mehrere UN-Resolutionen und den Gemeinsamen umfassenden Aktionsplan (Joint Comprehensive Plan of Action – JCPOA) zwischen den P5+1 und Teheran, den der Iran nie unterzeichnete, führte regionale hegemoniale Ambitionen fort und missachtete die Menschenrechte.

Durch Milliarden von Dollars an Einnahmen, die in die Taschen des iranischen Oberhauptes Ayatollah Ali Khamenei und der Iranischen Revolutionsgarde (IRGC) flossen, wurde Teheran dennoch nicht zu einem rationalen und moderaten Staat. Stattdessen wurde der Iran zunehmend gestärkt und dazu ermutigt, seine revolutionären Ideale des Antiamerikanismus und des Antisemitismus zu verfolgen.

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Neujahrsansprache an die muslimische Welt

von Nonie Darwish  •  1. Januar 2017

  • Nach westlichen Standards wird die militärische Herrschaft als eine unterdrückende Regierungsform gemieden, doch in der islamischen Welt ist sie der einzige Schutzpuffer gegen die Tyrannei des totalen Scharia-Rechts, das von islamischen Theokratien wie jenen des Iran und Saudi-Arabiens durchgesetzt werden muss.

  • Die Tage der Opferung der Sicherheit der Bürger des Westens um des Multikulturalismus willen sind vorbei. Damit Multikulturalismus funktioniert, muss es eine Zwei-Wege-Straße zwischen Menschen geben, die gemeinsame Werte der Achtung der jeweils anderen Kultur teilen. Leider hat der Westen das vom Islam nicht bekommen.

  • Es spielt keine Rolle, was "wahrer Islam" ist. Das ist etwas, womit sich die muslimische Welt intern auseinander setzen muss; Es hilft uns im Westen nicht, herauszufinden zu versuchen, was "wahrer Islam" ist und was nicht.

  • Eure religiösen Führer, deren Gehälter von islamischen Regierungen bezahlt werden, stehen vor Ihren Medienkameras und fordern die Muslime auf, die kafir [nichtmuslimische] Juden, Christen und Heiden zu stechen, mit dem Lastwagen zu überfahren, zu töten, zu vergewaltigen und zu demütigen.

  • Islamische Regierungen und Terrorgruppen sind zwei Erbsen in derselben Hülse, die zusammen auf dasselbe Ziel hinarbeiten: das Gesetz Allahs, die Scharia, in der ganzen Welt durchzusetzen. Es ist kein Geheimnis, dass ein muslimisches Staatsoberhaupt mit der Scharia herrschen und den Dschihad gegen Nichtmuslime führen muss. Das Scharia-Gesetz befiehlt den muslimischen Bürgern, jeden moslemischen Führer, der sich nicht mit der Scharia regiert und Dschihadisten unterstützt, durch Rebellion oder Ermordung zu entfernen.

  • Ab heute muss der Westen die islamischen Regierungen für dschihadistische Aktionen ihrer eigenen terroristischen Bürger verantwortlich machen. Nichts geschieht in muslimischen Ländern ohne das Wissen ihrer Regierungen. Wenn eine muslimische Regierung keine Kontrolle über ihre Bürger hat, sollte sie als Schurkenstaat betrachtet werden.

  • Muslimische Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak aufzunehmen ist kein Akt von Mitgefühl sondern grobe Fahrlässigkeit. Westliche Regierungen haben ihren Bürgern gegenüber in dieser Hinsicht zu lange versagt, und das wird heute aufhören.

  • Warum sollen Kulturen, die den Westen verabscheuen, im Westen leben wollen? Wie der gewählte Präsident Trump sagte, warum sollte Amerika - oder irgendein Land - nicht ausschliesslich Einwanderer zulassen, die uns lieben und die unsere Gesetze und unsere Lebensweise respektieren?

  • Unsere Türen werden erst dann wieder geöffnet, wenn islamische Regierungen der Welt beweisen, dass sie sich grundlegend verändert haben, dass sie ein für alle Mal ihre obsessive dschihadistische Propaganda und Erziehung zum Hass in der muslimischen Welt überwunden haben.

  • Bis dahin werden alle Arten von Visa aus solch unruhigen Gebieten ausgesetzt, mit Ausnahme der wenigen, die ordnungsgemäß überprüft werden. Solche Aktionen werden sicherlich die Reformation des Islam und die islamische Erziehung in muslimischen Nationen beschleunigen, die verzweifelt darauf aus sind, uns ihre überschüssige unglückliche Bevölkerung abzugeben.

Obamas erste große Präsidentschaftsrede am 4. Juni 2009 war in Kairo für die muslimische Welt. Seine Rede beschäftigte sich nicht mit den harten Realitäten des Islam und seinen Auswirkungen auf den Weltfrieden. Keine muslimische Autorität schüttelte Obamas Hand mit dem Versprechen von Veränderung, einer neuen Beziehung mit dem Westen, die auf gegenseitigem Respekt basiert, oder einer Reflexion darüber, was an 9/11 schief gelaufen war. (Bildquelle: Weißes Haus)

Obamas erste große Rede nach seiner Wahl im Jahr 2008 war in Kairo für die muslimische Welt. Seine Rede beschäftigte sich nicht mit den harten Realitäten des Islam und seinen Auswirkungen auf den Weltfrieden. Keine muslimische Autorität schüttelte Obamas Hand mit dem Versprechen der Veränderung, einer neuen Beziehung mit dem Westen, die auf gegenseitigem Respekt basiert, oder einer Reflexion darüber, was an 9/11 schief gelaufen war, auch wenn sie nicht direkt dafür verantwortlich war. Kein arabischer Führer verkündete öffentlich ein Ende der islamischen dschihadistischen und antiwestlichen Erziehung zum Hass und der arabischen Medienpropaganda. Stattdessen bekam die muslimische Welt eine Entschuldigung von Obama.

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