• Für unsere Botschafter gibt es keinen Terrorismus in "Palästina". Sie flüstern quixotisch über "die Notwendigkeit von Sicherheit" für Israel.

  • Die offensichtliche Schlussfolgerung ist, dass sie bloss versuchen, ihre eigene Abscheu für Israel hinter der arabischen zu verstecken.

  • Das Problem sind nicht jüdische "Siedler" in "Palästina". Vor 1967 gab es keine Siedlungen, was hat dann die palästinensische Befreiungsorganisation genau "befreit", als sie 1964 in Kairo gegründet wurde? Die Antwort ist, wie die PLO als erste bekannte, "Palästina", d.h. der gesamte Staat Israel, der von vielen Arabern als einzige große Siedlung angesehen wird. Schauen Sie einfach auf irgend eine palästinensische Landkarte.

  • Das Problem ist, dass diese Botschafter für Israel nicht annähernd so gefährlich sind wie für Europa und die freie Welt, da sie sich immer wieder den Forderungen des Islams beugen.

Vergessen Sie diese Namen nicht: Yves Aubin de La Messuzière; Denis Bauchard; Philippe Coste; Bertrand Dufourcq; Christian Graeff; Pierre Hunt; Patrick Leclercq; Stanislas de Laboulaye; Jean-Louis Lucet; Gabriel Robin; Jacques-Alain de Sédouy und Alfred Siefer-Gaillardin.

Diese Männer sind pensionierte französische Botschafter. Sie sind anscheinend gut erzogen, sehr höflich und aristokratisch und veröffentlichen regelmäßig Kommentare in Le Monde. Allerdings veröffentlichen sie in Le Monde ausschliesslich, um Israel zu drohen.

Ihr jüngster Kommentar in Le Monde vom 9. Januar 2017 sollte erklären, wie eine internationale Konferenz über den Nahen Osten, die für den 15. Januar in Paris vorgesehen ist, für die "Sicherheit" Israels von Vorteil sein würde. Ihr Text ist eine entmutigende Aufzählung der traditionellen Klischees der heuchlerischen Diplomatie Frankreichs.

Beispiel: "Für die Palästinenser ist nichts schlimmer als die Abwesenheit eines Staates". In welcher Art und Weise ist das das schlimmste? Wie Bret Stephens diese Woche im Wall Street Journal schrieb:

"Haben Sie eine schlimmere Vergewaltigung ihrer Kultur durchgemacht, als die Tibeter? Nein. Peking führt seit 67 Jahren eine systematische Repressionspolitik durch, während Palästinenser nichs als Laut sind in Moscheen, Universitäten und Medien. Wurden sie härter verfolgt als die Rohingya? Nicht annähernd."

Stephens hat ebenfalls notiert, dass:

"Eine eindrucksvolle Zahl kam in einer Umfrage vom Juni 2015 heraus, die vom palästinensischen Zentrum für Meinungsforschung durchgeführt wurde, die herausfand, dass die Mehrheit der arabischen Einwohner in Ost-Jerusalem lieber als gleichberechtigte Bürger in Israel leben möchten als in einem palästinensischen Staat."

Die französischen Botschafter jedoch erklären das nicht. Sie fügen bloss hinzu: "Die Proklamation eines palästinensischen Staates wird sicherlich auf dem Boden nichts verändern", aber sie sagen, dass sie hoffen, dass dieser symbolische Schachzug "eine neue Dynamik schaffen wird, die neue Realitäten erzwingt". Hmm. Wie könnten diese "neuen Realitäten" in einem palästinensischen Staat inmitten eines vom Krieg zerrissenen Nahen Ostens aussehen?

"Heute," reflektiert Diana B. Greenwald von der Washington Post, "wo die Fatah verantwortlich ist für das Westjordanland, kommt die Hauptbedrohung von islamistischen Gruppen wie Hamas und sogar militanten Gruppen, die mit der Fatah in Verbindung stehen, die unter Abbas' schwerem Regime nach oben gespült wurden."

Diese Einschätzung wurde durch die erdrutschartige Abstimmung für die Hamas bestätigt, nicht in Gaza, sondern in der Birzeit-Universität im Westjordanland.

Für diese französischen Botschafter sind alle israelischen Regierungen, und besonders diejenige von Netanyahu, scheinbar von einem "religiösen Nationalismus" getrieben, der den israelischen Premierminister angeblich für die nationalen Bestrebungen des palästinensischen Volkes taub macht - das gleiche palästinensische Volk, das einen Staat verfolgt, indem es Juden tötet mit Hilfe von Messern, Busbomben oder Fahrzeug-Ramm-Attacken und gleichzeitigem Brüllen von "Allahu Akbar" [Allah ist der Größte]. Für unsere Botschafter gibt es keinen Terrorismus in "Palästina". Sie flüstern bloss quixotisch von "der Notwendigkeit von Sicherheit" für Israel.

Unglückliche Frankreich-Israel Diplomatie. Der französische Präsident François Hollande (rechts) begrüßt den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu am 11. Januar 2015 in Paris. (Bildquelle: Thierry Chesnot / Getty Images)

Ihr Artikel ist ein langes und langweiliges Lamento über die oh-so schwierigen Lebensbedingungen des palästinensischen Volkes. Doch nach dieser Klage kommen unsere Botschafter endlich auf ihre wahre Absicht zu sprechen: sie drohen, Israel zu verbannen. Wenn Israel seiner Verurteilung nicht nachkommt; Wenn Israel sich weigert, sich in die Auschwitzgrenzen von 1949 zurückzuziehen, wie es die Resolution 2334 des UNO-Sicherheitsrats vorschreibt; Wenn Israel nicht auf Jerusalem, die Seele seiner Zivilisation für mehr als 3000 Jahre, verzichtet, um Platz für einen palästinensischen Staat zu machen - sie lassen auch bequem aus, dass es höchstwahrscheinlich bald ein islamischer Terrorstaat sein würde - dann wird der Prozess der internationalen Sanktionen eingeleitet werden.

"Es ist unglücklich", schrieben die Botschafter, "dass Herr Netanyahu von Anfang an klar machte, dass er Herrn Abbas in Paris nicht treffen will, aber diese Ablehnung zeigt, dass internationaler Druck notwendig ist, um einen unmöglichen Dialog auf eine neue Basis zu stellen."

"Andernfalls, wie würde Israel der Gefahr von Sanktionen entgehen? Indem sie die Etikettierung von Produkten aus den israelischen Siedlungen verlangte, blieb die Europäische Union seiner Verurteilung der Siedlungen treu und ebnete den Weg. Es ist ein gefährlicher Prozess für Israel, offen für die Außenwelt, und daher anfällig. Wir erinnern uns an die Rolle der Sanktionen beim Ende der Apartheid in Südafrika".

Sie sind nicht präzise, welcher Art die "Sanktionen" sein würden. Aber in einem früheren, am 3. Februar 2016 erschienenen Kommentar gab die gleiche Gruppe von pensionierten französischen Botschaftern einige Beispiele für ihre Wünsche auf ihrer Webseite bekannt.

  • Sofortige Anerkennung des Staates Palästina durch Frankreich und alle Länder der Europäischen Union.
  • Eine Aussetzung des Assoziationsabkommens zwischen der Europäischen Union und Israel.
  • Das Ende der wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und Israel.

Diese pedantischen Schmähreden gegen den jüdischen Staat sind eine pathetische Darstellung der traditionellen Blindheit der europäischen Diplomatie, vor allem Frankreichs. Diese Botschafter erklären, dass "der israelisch-palästinensische Konflikt in der Weltmeinung durch das Unglück von Syrien, Irak und Jemen und durch die gefährliche Präsenz des islamischen Staates in den Schatten gestellt wird", aber sie glauben weiter, dass "die Ressentiments der arabischen Öffentlichkeitsmeinung gegen die westliche Welt deshalb" existieren, weil diese gleiche westliche Welt "der Komplizenschaft mit Israel beschuldigt wird".

Die offensichtliche Schlussfolgerung ist, dass sie nur versuchen, ihre eigene Abscheu vor Israel hinter der arabischen zu verbergen. Das Problem sind nicht jüdische "Siedler" in "Palästina". Vor 1967 gab es keine Siedlungen. Was genau hat also die palästinensische Befreiungsorganisation PLO "befreit", wenn sie doch 1964 in Kairo gegründet wurde? Die Antwort war natürlich, wie die PLO als erste bekannt gab, "Palästina" -- was den gesamten Staat Israel meinte, der von vielen Arabern als eine einzige große Siedlung angesehen wird. Schauen Sie sich einfach jede x-beliebige palästinensische Landkarte an.

Der Nahost-Experte Gregg Roman rückt die von der UNO und von Europa verzerrten geschichtlichen Fakten gerade:

"Wenn man 3000 Jahre Geschichte und Kontext berücksichtigt, dann sind palästinensische Araber, nicht die einheimischen israelischen Juden, die anstössige Partei .... Vor ungefähr 1300 Jahren strömten Nachkommen und Anhänger des Propheten Mohammed aus der arabischen Halbinsel heraus in einer Orgie der Eroberung, des Expansionismus und der Kolonisierung. Zuerst vernichteten sie antike jüdische Stämme an Orten wie Yathrib (heute bekannt als Medina) und Khaybar, bevor sie nach Norden, Osten und Westen ausschwärmten und den heutigen Nahen Osten, Nordafrika und sogar Südeuropa eroberten .... Wo immer arabische und islamische Herrscher siegten, auferlegten sie ihre Kultur, Sprache und - am bedeutendsten - ihre Religion .... Zuerst wollten arabische Siedler und Eroberer sich nicht mit ihren einheimischen Vasallen vermischen, sie lebten oft In abgeschiedenen Vierteln oder geschaffenen Garnisonstädten, aus denen sie ihre Autorität auf die einheimische Bevölkerung ausübten .... während die Sklaverei sich zügellos und ungehindert ausbreitete .... Langsam, aber sicher, ist die "arabische Welt", die wir heute kennen, künstlich und aggressiv aufoktroyiert worden."

Araber, die seit fast 100 Jahren, lange vor 1967, versuchen, die dortigen Juden zu töten, stellen ein Problem dar. In Israel gibt es 1,5 Millionen arabische Menschen, aber niemand betrachtet sie als "Siedler". Das Problem ist, dass diese Botschafter für Israel nicht so gefährlich sind wie für Europa und die freie Welt, da sie sich immer wieder den Forderungen des Islam beugen.

Yves Mamou ist Journalist und Autor aus Frankreich. Er arbeitete vor seiner Pensionierung über zwei Jahrzehnte für die Tageszeitung Le Monde.

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