Neueste Analysen und Kommentare

Gewalt sollte nicht die Politik bestimmen

von Alan M. Dershowitz  •  12. Dezember 2017

(Foto: Wikimedia Commons)

Viele Gegner von Präsident Trumps Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, deuten den Gewaltaufruf der Hamas und die punktuellen Gewaltaktionen im Westjordanland als Beweis dafür, dass Trump im Unrecht war. Gewalt sollte jedoch nie die US-Politik beeinflussen.

Die Führer der Hamas und anderer palästinensischer Gruppierungen benutzen Gewalt als bewusste Taktik, um ihre Ziele zu erreichen. Wenn die politischen Entscheidungsträger sich durch diese Taktik davon abhalten lassen, das Richtige zu tun, wird dies die Gegner einer friedlichen Lösung des Konflikts nur weiter dazu ermutigen, zu drohen und Gewalt anzuwenden, wann immer sie das, was sie wollen, nicht erhalten. Auf Gewalt sollte mit Polizei- und Militäraktionen reagiert werden, nicht aber, indem man auf die unvertretbaren Forderungen derer eingeht, die Gewalt als Taktik anwenden.

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Warum es im Nahen Osten keinen Frieden gibt

von Philip Carl Salzman  •  10. Dezember 2017

  • Frieden im Nahen Osten ist deshalb nicht möglich, weil andere Werte und Ziele den Nahöstlern wichtiger sind als Frieden. Am wichtigsten sind ihnen die Loyalität zur Sippe, zum Clan und die konfessionelle Zugehörigkeit sowie die Ehre, die durch diese Loyalität gewonnen wird.

  • Vor dem Aufkommen des Islam gab es oberhalb des Stammes oder der Stammeskonföderation keine größere Gruppe und keine Loyalität zu etwas anderem. Mit dem Islam wurde eine neue, höhere, umfassendere Ebene der Loyalität definiert. Alle Menschen wurden nun in Muslime und Ungläubige eingeteilt, die Welt wiederum wurde geteilt in das Dar al-Islam, das Land der Gläubigen und des Friedens, und das Dar al-harb, das Land der Ungläubigen und des Krieges. Der Stammesideologie und -Loyalität folgend sollten sich die Muslime gegen die Ungläubigen vereinen. Dafür würden sie nicht nur Ehre erhalten, sondern auch himmlischen Lohn.

  • Ehre wird durch Sieg gewonnen. Verlieren wird als zutiefst demütigend empfunden. Nur die Aussicht auf einen zukünftigen Sieg und den Rückgewinn der Ehre treibt die Leute vorwärts. Ein Beispiel dafür ist der arabisch-israelische Konflikt, in dessen Verlauf die verachteten Juden die Armeen der arabischen Staaten immer wieder besiegt haben. Das war für die Araber nicht so sehr eine materielle Katastrophe als eine kulturelle, bei der die Ehre verloren wurde. Der einzige Weg, die Ehre zurückzugewinnen besteht darin, Israel zu besiegen und zu vernichten. Das ist das ausdrückliche Ziel der Palästinenser: "vom Fluss [Jordan] bis zum Meer". Das ist der Grund, warum kein Abkommen über Land oder Grenzen Frieden bringen wird: Frieden stellt die Ehre nicht wieder her.

  • Wir im Westen lieben, anders als die Nahöstler, "Opfer". Doch was, wenn die Nahöstler Opfer der Grenzen und Unzulänglichkeiten ihrer eigenen Kultur sind?

Beduinenmänner in Abu Dhabi. (Foto: Dan Kitwood/Getty Images)

Als Anthropologe in einem Hirtenlager der Yarahmadzai, einem Stamm nomadischer Viehhalter in den Wüsten von Iranisch-Belutschistan gelebt zu haben, hat mir einige der Hemmnisse für Frieden im Nahen und Mittleren Osten klar werden lassen. Was man dort sieht, ist auf der einen Seite eine starke, auf Verwandtschaft beruhende Gruppenloyalität, wenn es um Verteidigung und Solidarität geht; auf der anderen Seite eine politische Rivalität zwischen verschiedenen Abstammungslinien, großen und kleinen. [1] Das wirft die Frage auf, wie es in einem solchen auf Opposition basierenden System Einigkeit und Frieden geben kann.

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Europas Migrantenkrise: Millionen werden noch kommen
"Der afrikanische Exodus biblischen Ausmaßes ist unmöglich zu stoppen"

von Soeren Kern  •  8. Dezember 2017

  • Laut einem geheimen Bericht, der Bild zugespielt wurde, warten mehr als sechs Millionen Migranten in Ländern rund um das Mittelmeer darauf, nach Europa überzusetzen.

  • "Junge Leute haben Mobiltelefone und können sehen, was in anderen Teilen der Welt passiert, und das wirkt wie ein Magnet", sagt Michael Møller, Direktor des Büros der Vereinten Nationen in Genf.

  • "Die größten Migrationsbewegungen liegen noch vor uns: Afrikas Bevölkerung wird sich in den nächsten Jahrzehnten verdoppeln. Ein Land wie Ägypten wird auf 100 Millionen Menschen anwachsen, Nigeria auf 400 Millionen. In unserem digitalen Zeitalter mit Internet und Mobiltelefonen weiß jeder von unserem Wohlstand und unserem Lebensstil. ... Acht bis zehn Millionen Migranten sind noch auf dem Weg", so der deutsche Entwicklungshilfeminister Gerd Müller.

Migranten, die von Libyen nach Europa übersetzen, warten vor der italienischen Insel Lampedusa darauf, von der Crew der "Phoenix", einem Schiff der Migrant Offshore Aid Station (MOAS), an Bord genommen zu werden, (Foto: Chris McGrath/Getty Images)

Der Gipfel der Afrikanischen und der Europäischen Union (AU-EU), der vom 29. bis 30. November in Abidjan, Elfenbeinküste, stattfand, ist kläglich gescheitert, nachdem die 55 afrikanischen und 28 europäischen Staats- und Regierungschefs, die an dem Treffen teilnahmen, sich nicht einmal auf elementare Maßnahmen einigen konnten, mit denen die zig Millionen potenziellen afrikanischen Migranten daran gehindert werden können, nach Europa zu strömen.

Trotz hoher Erwartungen und pompöser Erklärungen war die einzige konkrete Entscheidung, die in Abidjan getroffen wurde, das Versprechen, 3.800 in Libyen gestrandete afrikanische Migranten in ihre Heimatländer zurückzuführen.

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Türkei islamisiert Dänemark mit mehr Moscheen

von Judith Bergman  •  4. Dezember 2017

  • Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sieht die im Westen lebenden Türken eindeutig als Speerspitze des Islam.

  • "Ja, integriert euch in die deutsche Gesellschaft, aber assimiliert euch nicht. Niemand hat das Recht, uns unsere Kultur und Identität zu nehmen", sagte Erdogan bereits 2011 den Türken in Deutschland.

  • Diese Einschätzung von Milli Görüs scheint die dänischen Behörden jedoch nicht zu stören, die offensichtlich keine Probleme darin sehen, dass ihre Städte von den Türken islamisiert werden. Wie viele Moscheen braucht es noch?

Der türkische Präsident Tayyip Erdogan sieht die im Westen lebenden Türken eindeutig als Speerspitze des Islam. In diesem Jahr sagte er den im Westen lebenden Türken: "Geht in bessere Quartiere. Fahrt die besten Autos. Wohnt in den besten Häusern. Macht nicht drei, sondern fünf Kinder. Weil Ihr die Zukunft Europas seid. Das wird die beste Antwort sein auf die Ungerechtigkeiten gegen Euch." (Foto: Gokhan Sahin/Getty Images)

"Der Islam kann weder 'moderat' noch 'nicht moderat' sein. Der Islam kann nur eines sein", sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am 9. November. "In jüngster Zeit hat das Konzept des 'gemäßigten Islam' Beachtung gefunden. Aber das Patent dieses Konzepts stammt aus dem Westen... Sie versuchen nun, diese Idee wieder aufzublasen. Was sie wirklich wollen, ist, den Islam zu schwächen..."

Erdogan arbeitet an der Stärkung des Islams im Westen, was er unter anderem durch den Bau türkischer Moscheen in westlichen Ländern tut. Es ist kaum verwunderlich, dass er nicht will, dass der Westen den Islam "schwächt", aber im Moment scheint es wenig Risiko dafür zu geben. Die Errichtung türkischer Moscheen in westlichen Ländern schreitet offenbar mit sehr wenig Widerstand voran. Umgekehrt ist der Bau westlicher Kirchen in der Türkei undenkbar.

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Deutschland: Polizisten werden immer öfter von Migranten angegriffen
"Migranten haben keinen Respekt vor uns"

von Soeren Kern  •  2. Dezember 2017

  • "Die Polizei kann einen Krieg mit den Libanesen nicht gewinnen, weil wir zu viele sind ... Das gilt für ganz Gelsenkirchen, wenn wir wollen", drohte ein libanesischer Clan in Gelsenkirchen.

  • Beobachter spekulierten, dass der wahre Grund für die Nachsichtigkeit des Richters war, dass er fürchtete, der Clan könne Rache an seiner Familie nehmen.

  • Laut Freddi Lohse, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) in Hamburg betrachten viele migrantische Straftäter die Milde des deutschen Rechtssystems als grünes Licht, weitere Verbrechen zu verüben. "Die sind aus ihren Heimatländern härteres Durchgreifen gewöhnt", sagt er, "denen fehlt es an Respekt."

Bereitschaftspolizei in Leipzig, 18. März 2017. (Foto: Jens Schlueter/Getty Images)

Gewalttätige Angriffe auf deutsche Polizisten haben ein epidemisches Ausmaß erreicht, und dafür verantwortlich ist Bundeskanzlerin Angela Merkels Einwanderungspolitik der offenen Tür, zeigen offizielle Statistiken.

Wie das Bundeskanzleramt (BKA) berichtet, gab es 2016 in Deutschland 36.755 Angriffe auf Polizisten – durchschnittlich hundert pro Tag, eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren.

Gewalt – verbale und physische Angriffe bis hin zu Mord – gegen die Polizei grassiert in allen 16 Bundesländern. Laut dem BKA war das Epizentrum des Problems 2016 Nordrhein-Westfalen (8.929 Fälle), der Staat mit der größten Migrantenpopulation, gefolgt von: Bayern (4.930 Fälle), Baden-Württemberg (4.355); Berlin (3.154); Niedersachsen (3.030); Hessen (1.870); Sachsen (1.573); Rheinland-Pfalz (1.537); Hamburg (1.339); Thüringen (1.228); Schleswig-Holstein (1.237); Brandenburg (1.009); Sachsen-Anhalt (899); Mecklenburg-Vorpommern (658); Saarland (521) und Bremen (486).

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Hidschab-Barbie: Nützliche Idioten des Kultur-Dschihads

von Judith Bergman  •  30. November 2017

  • Weit davon entfernt, ein Kraft spendendes Symbol zu sein, ist die neue Hidschab-Barbie ein Beispiel für einen kulturellen und zivilisatorischen Dschihad - und die Unterwerfung einer westlichen Firma, Mattel, unter diesen Dschihad. Kultureller Dschihad ist der Versuch, die westliche Kultur von innen heraus zu zerrütten und zu untergraben, oder einfacher gesagt: sie zu islamisieren.

  • Anstatt Mädchen an eine Welt voller Möglichkeiten zu erinnern, erinnert der Hidschab sie an all die Dinge, die sie in vielen muslimischen Ländern nicht tun können. Dazu gehören Entscheidungen über ihr eigenes Leben und ihren eigenen Körper, wie z.B. dass ihre Genitalien nicht verstümmelt werden und dass sie im Allgemeinen nicht das freie Leben führen können, das Frauen im Westen - einschließlich derjenigen, die bei Mattel arbeiten - wahrscheinlich als selbstverständlich ansehen.

(Bildquelle: Facebook Screenshot via BBC/YouTube)

Eine neue Barbie-Puppe wurde als Teil der "sheroes"-Linie von Mattel lanciert. Es ist eine Puppe in vollem Hidschab, die der amerikanisch-muslimischen olympischen Fechterin Ibtihaj Muhammad nachempfunden ist, der ersten amerikanischen Athletin, die an den Olympischen Spielen teilnahm und ein Kopftuch trug, was - wie es scheint - Mattel als etwas empfand, dem kleine Mädchen weltweit nacheifern könnten. Das und die Möglichkeit, Millionen von Spielzeug auf dem aufkeimenden muslimischen Markt zu verkaufen, versteht sich.

Laut einer Verlautbarung von Mattel:

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Wann wurde das "palästinensische Volk" erschaffen? Google hat die Antwort.

von Jean Patrick Grumberg  •  29. November 2017

  • Alle Menschen, die zwischen 1923-1948 im britischen Mandat Palästina (dem heutigen Israel) geboren wurden, hatten damals "Palästina" in ihre Pässe gestempelt. Aber als man sie Palästinenser nannte, waren die Araber beleidigt. Sie beklagten sich: "Wir sind keine Palästinenser, wir sind Araber. Die Palästinenser sind die Juden".

  • Nachdem die einmarschierenden arabischen Armeen zurückgeschlagen waren und die Araber, die vor dem Krieg geflohen waren, zurückkehren wollten, galten sie als fünfte Kolonne und waren nicht mehr willkommen. Diejenigen Araber, die während des Krieges loyal in Israel geblieben waren und ihre Nachkommen sind jedoch immer noch da und machen ein Fünftel der Bevölkerung aus. Sie sind als israelische Araber bekannt; sie haben die gleichen Rechte wie Christen und Juden, außer dass sie nicht verpflichtet sind, in der Armee zu dienen, es sei denn, sie wollen es.

  • "Das palästinensische Volk existiert nicht. Die Schaffung eines palästinensischen Staates ist nur ein Mittel, um unseren Kampf gegen den Staat Israel für unsere arabische Einheit fortzusetzen. In Wirklichkeit gibt es heute keinen Unterschied mehr zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syrern und Libanesen." – PLO-Chef Zuheir Mohsen, Interview in der niederländischen Zeitung Trouw, März 1977.

(Bildquelle: Wikimedia Commons)

In einer Kolumne im Guardian forderte der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Mahmoud Abbas am 1. November2017, vor dem hundertsten Geburtstag der Balfour-Erklärung, von Grossbritannien, für das Jahrhundert des "Leidens", das das Dokument angeblich über das "palästinensische Volk" gebracht habe, "zu büßen". Abbas wiederholte die Behauptungen, die er seit 2016 aufgestellt hat, um eine surreale Klage zu rechtfertigen, die er gegen Großbritannien wegen der Unterstützung der "Schaffung eines Heimatlandes für ein Volk [Juden]" einzureichen drohte, was, wie er behauptete, "zur Enteignung und andauernden Verfolgung eines anderen [Volkes] führte".

"Palästinenser" waren die Juden, die zusammen mit Muslimen und Christen auf dem Land namens Palästina lebten, das von 1917 bis 1948 unter britischer Verwaltung stand.

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Deutschland: Immer mehr Messerangriffe

von Soeren Kern  •  26. November 2017

  • Bundeskanzlerin Merkels Einwanderungspolitik der offenen Tür hat einen Teufelskreis der Gewalt in Gang gesetzt, in dessen Zuge immer mehr Menschen in der Öffentlichkeit Messer bei sich tragen – darunter auch zur Selbstverteidigung.

  • Ein 40-Jähriger hat seine 31 Jahre alte Frau und Mutter der drei gemeinsamen Kinder erstochen. Nach Angaben der Polizei sei der Mann verärgert gewesen über "das Auftreten der 31-jährigen Geschädigten in den sozialen Netzwerken".

  • Ein Mann mit "dunklem Teint" hat eine 54-jährige Zugbegleiterin mit einem Messer bedroht, als diese ihn nach seinem Fahrschein fragte.

Foto: Polizisten sichern den Tatort nach einer Messerattacke am Bahnhof Grafing am 10. Mai 2016. Ein Mann hatte mit einem Messer auf vier Personen eingestochen und eine von ihnen getötet. Dabei soll er "Allahu Akbar" ("Allah ist größer") gerufen haben. (Foto: Johannes Simon/Getty Images)

Die jüngste Zunahme von Messerstechereien und anderer mit Messern verübter Straftaten überall in Deutschland wirft ein neuerliches Licht darauf, wie sich die Sicherheitslage verschlechtert hat, seit Bundeskanzlerin Angela Merkel 2015 entschloss, mehr als eine Million Migranten aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten ins Land zu lassen.

Mit Messern, Äxten und Macheten bewaffnete Personen haben in den letzten Monaten Verheerung über alle 16 deutschen Bundesländer gebracht. Messer wurden nicht nur dazu benutzt, um dschihadistische Anschläge zu verüben, sondern auch für Morde, Raubüberfälle, Einbrüche, Vergewaltigungen, Ehrenmorde und viele andere Arten von Gewaltverbrechen.

Mit Messern verübte Verbrechen ereigneten sich auf Jahrmärkten, Radwegen, in Hotels, Parks, auf öffentlichen Plätzen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, Restaurants, Schulen, Supermärkten und Bahnhöfen. Viele Deutsche haben das Gefühl, dass die Gefahr überall lauert; öffentliche Sicherheit nirgends.

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Palästinenser: Wenn Ihr uns nicht alles gebt, können wir Euch nicht vertrauen

von Bassam Tawil  •  24. November 2017

US-Präsident Donald Trump spricht am 23. Mai 2017 in Bethlehem mit dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas. (Foto: PPO/Getty Images)

Die Palästinenser sind mal wieder verärgert – dieses Mal, weil die Trump-Regierung offenbar ihre Position im israelisch-palästinensischen Konflikt nicht unterstützt. Die Palästinenser sind ausserdem verärgert, weil sie glauben, dass die Trump-Regierung Israel nicht dazu zwingen will, sämtliche ihrer Forderungen zu erfüllen.

Die Palästinenser sehen es so: Wenn ihr nicht für uns seid, dann seid ihr gegen uns. Wenn ihr nicht all unsere Forderungen akzeptiert, müsst ihr unser Feind sein, und wir können nicht darauf vertrauen, dass ihr die Rolle eines "ehrlichen" Vermittlers im Konflikt mit Israel spielt.

Vergangene Woche liessen unbestätigte Berichte einmal mehr darauf schliessen, dass die Trump-Regierung einen umfassenden Friedensplan für den Nahen Osten ausarbeitet. Die vollständigen Details des Plans sind allerdings derzeit unbekannt.

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Frankreich: Muslime rein, Juden raus

von Giulio Meotti  •  21. November 2017

  • Die Vorstädte sind zu einem der sichtbarsten Zeichen der Islamisierung Frankreichs geworden. Der Antisemitismus verschlingt die Französische Republik.

  • Während jüdische Symbole aus Frankreich verschwinden, vermehren sich islamische Symbole, von Burkinis an den Stränden bis hin zum Schleier am Arbeitsplatz. Juden, die nicht aus Frankreich geflohen sind, versuchen "unsichtbar"zu werden.

  • Frankreichs Vorstädte werden rasant zu Apartheidgesellschaften. Der Judenhass ist das Tor zu "La France soumise" geworden - der Unterwerfung Frankreichs.

Bild: Französische Soldaten bewachen eine jüdische Schule in Paris. (Foto von Jeff J. Mitchell/Getty Images)

Vororte ("banlieues") - weit weg von den wohlhabenden Boulevards und Bistros von Paris - bilden das "andere Frankreich". Sie sind das "periphere Frankreich" ("La France Périphérique"), wie es der Geograph Christophe Guilluy in einem wichtigen Buch nennt. Sie sind es, wo das Zusammenleben zwischen den Gemeinschaften wirklich erprobt wurde.

In den letzten 20 Jahren sind diese französischen Vorstädte nicht nur zu "Konzentrationen von Armut und sozialer Isolation" geworden, sondern sind auch von einigen der am dichtesten besiedelten jüdischen Gebiete Frankreichs zu "verlorenen Gebieten der Republik" geworden, so der große Historiker Georges Bensoussan in seinem Buch "Les territoires perdus de la République".

Diese Vorstädte sind zu einem der sichtbarsten Zeichen der Islamisierung Frankreichs geworden.

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Europas Komplizenschaft beim illegalen Landraub der Palästinenser

von Ruthie Blum  •  19. November 2017

Illegale palästinensische Gebäude im Raum Jerusalem.

Es gehört schon eine besondere Frechheit dazu, wenn Vertreter der Europäischen Union "humanitäre" Empörung gegenüber Israel zum Ausdruck bringen, weil es illegal gebaute Objekte im Westjordanland abreisst – während die EU mit palästinensischen Kriminellen, die schamlos Land aus arabischem Besitz stehlen, unter einer Decke steckt.

In einem, wie es heisst "nie dagewesenen" Schritt gaben acht europäische Länder – Mitglieder einer Initiative, die sich das Westbank Protection Consortium nennt – vor Kurzem den Entwurf eines offiziellen Briefes an die israelische Regierung bekannt, in dem sie eine Entschädigung in Höhe von 30.000 € verlangen.

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Deutschland und Österreich: Imame warnen Muslime vor Integration

von Stefan Frank  •  18. November 2017

Das Islamische Zentrum in Wien (Foto: Zairon/Wikimedia Commons)

Kein Begriff wird in der Debatte um Zuwanderer in Deutschland und Österreich so oft benutzt wie der der "Integration". Doch die für viele muslimische Migranten wichtigste Institution leistet dazu meist keinen Beitrag oder kämpft sogar aktiv gegen Integration: die Moschee. Das ist das Ergebnis einer offiziellen Studie aus Österreich und von privaten Recherchen eines deutschen Journalisten.

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Der US Friedensplan für den Nahen Osten?

von Bassam Tawil  •  17. November 2017

Vergangene Woche zitierten die Saudis unerwartet den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, zu Gesprächen nach Riad. Thema dieser Gespräche, die wie verlautet, war Trumps "ultimative Lösung" für den israelisch-arabischen Konflikt. Wie es heisst, erklärte man Abbas, er habe keine andere Wahl, als den Plan zu akzeptieren oder sein Amt niederzulegen. Auf diesem Foto: Ein Treffen zwischen Abbas und dem saudischen König Salman im Jahr 2015. (Foto: Thaer Ghanaim/PPO via Getty Images)

Wer hat gesagt, die Palästinenser hätten keinen Respekt vor Saudi-Arabien und den übrigen arabischen Ländern? Den haben sie.

Die Palästinenser haben Respekt vor dem Geld ihrer arabischen Brüder. Der Respekt, an dem es ihnen mangelt, ist der vor den Oberhäuptern der arabischen Staaten und Regierungen sowie der dortigen Königsfamilien.

Es ist wichtig, dies zu berücksichtigen, angesichts des zunehmenden Geredes über die Bemühungen Saudi-Arabiens, die Trump-Regierung bei der Vermarktung eines umfassenden Friedensplans für den Nahen Osten – dessen Details verblüffend geheimnisvoll bleiben – zu unterstützen.

Vergangene Woche zitierten die Saudis unerwartet den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmoud Abbas, zu Gesprächen nach Riad. Thema dieser Gespräche, die wie verlautet, von Jared Kushner gefördert worden waren, war Trumps "ultimative Lösung" für den israelisch-arabischen Konflikt.

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Frankreich: Eine sich zersetzende Zivilisation

von Giulio Meotti  •  16. November 2017

  • Die Behörden und Eliten Frankreichs zerreißen Stück für Stück das historische, religiöse und kulturelle Erbe des Landes, so dass am Ende nichts mehr übrig bleibt. Eine Nation, die ihrer Identität beraubt ist, wird feststellen müssen, dass ihre innere Kraft gebrochen ist.

  • Kein französischer Terrorist, der zum Köpfe abschneiden nach Syrien gereist ist, hat seine Staatsbürgerschaft verloren. Die Zeitschrift Charlie Hebdo erhält jetzt neue Morddrohungen, und keine größere französische Publikation brachte ihre Solidarität mit ihren ermordeten Kollegen zum Ausdruck, indem sie islamische Karikaturen zeichnete. Viele der französischen Intelligenzia wurden wegen angeblicher "Islamophobie" vor Gericht geschleppt.

  • Das Martyrium von Pater Jacques Hamel in den Händen der Islamisten ist bereits in Vergessenheit geraten; der Ort des Massakers wartet noch immer auf einen Besuch von Papst Franziskus als Zeichen des Mitgefühls und der Achtung.

  • Frankreich "opferte die Opfer, um den Kampf gegen die Mörder zu vermeiden". - Shmuel Trigano, Soziologe.

Arzt kümmert sich um ein Opfer eines Terroranschlags in Paris am 13. November 2015. (Foto von Thierry Chesnot/Getty Images)

Frankreich steht kurz vor dem Gedenken an die Opfer der Terroranschläge vom 13. November 2015. Was wurde in den zwei Jahren seit den Anschlägen erreicht?

Die französischen Behörden gewähren den mehr als 2.500 Opfern der Dschihad-Angriffe in Paris und Saint-Denis eine Entschädigung in Höhe von 64 Millionen Euro. Wichtige Siege wurden auch durch Anti-Terror-Kräfte errungen. Nach einer Umfrage der Wochenzeitung L' Express wurden in den letzten zwei Jahren 32 Terroranschläge vereitelt, 625 Schusswaffen beschlagnahmt, 4.457 Dschihadistenverdächtige durchsucht und 752 Personen unter Hausarrest gestellt. Aber der allgemeine Eindruck ist der eines "von innen her fragilen" Landes.

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Die Iran-Hamas-Hisbollah Connection

von Khaled Abu Toameh  •  15. November 2017

Das Treffen in Beirut zwischen Hamas-Führer Saleh Arouri und Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah. (Foto: Hezbollah durch Al Manar)

Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri hat die Nase voll. Vergangene Woche vollendete der Iran nach dem Rücktritt von Hariri, der Berichten zufolge nach Saudi-Arabien floh, seine Übernahme des Libanon.

Hariri, der die Hisbollah und deren iranische Unterstützer anprangerte, sagte, er fürchte um sein Leben. Hariri hat allen Grund, sich vor der Hisbollah, der mächtigen schiitischen Terrorgruppe und Bevollmächtigten des Iran, die die effektive Kontrolle im Libanon innehat, zu fürchten.

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