Neueste Analysen und Kommentare

Europas nigerianische Mafia

von Judith Bergman  •  17. Januar 2020

  • Der italienische Geheimdienst hat die nigerianische Mafia als "die strukturierteste und dynamischste" aller in Italien operierenden ausländischen Verbrecherorganisationen bezeichnet, so die Washington Post... Was die nigerianischen Verbrechernetze auszeichnet, ist ihre schwere Brutalität...

  • Black Axe hat sich auch nach Kanada ausgebreitet, wo ein Bericht des Globe and Mail von 2015 sie als "Todeskult" bezeichnet... verbunden mit "Jahrzehnten von Morden und Vergewaltigungen... In den USA hat das FBI kürzlich eine Reihe von Finanzbetrügereien mit Black Axe in Verbindung gebracht.

  • "...Menschenhändler sagen den Opfern von Menschenhandel, sie sollen Asyl beantragen und dann einen Status bekommen, um hier in Deutschland bleiben zu können, doch sie werden weiterhin in der Prostitution ausgebeutet." — Andrea Tivig, Terre des Femmes, Infomigrants.net, 15. März 2019.

  • In politischen Debatten erhalten die nachteiligen Auswirkungen der Migration auf die Kriminalität, insbesondere die Bandenkriminalität, nicht annähernd die Aufmerksamkeit — wenn überhaupt — die sie verdienen. Das sollten sie aber.

Es ist kein Wunder, dass die nigerianische Mafia in Italien so prominent geworden ist: Das Land ist eines der europäischen Eingangstore für Migranten, die nach Europa kommen. Abgebildet: Ein Schlauchboot, das mit 47 afrikanischen Migranten an Bord versucht, das Mittelmeer nach Italien zu überqueren, während es am 19. Januar 2019 von der unter niederländischer Flagge fahrenden Sea Watch 3 vor der libyschen Küste gerettet wird. (Foto von Federico Scoppa/AFP via Getty Images)

Eines der am schnellsten wachsenden kriminellen Netzwerke in Europa ist heute die nigerianische Mafia, die ihre kriminellen Aktivitäten über den ganzen Kontinent ausbreitet. Sie besteht aus rivalisierenden Gruppen wie Black Axe, Vikings und Maphite. Zuletzt führten Behörden in Italien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und Malta eine internationale Operation durch, die sich gegen zwei der großen nigerianischen Mafiagruppen richtete. Die Polizei beschuldigte die Banden des Menschenhandels, des Drogenhandels, des Raubes, der Erpressung, der sexuellen Gewalt und der Prostitution.

Laut einem Bericht der Washington Post vom Juni 2019 über die nigerianische Mafia in Italien:

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Türkei lässt Muskeln spielen zum Israel-Griechisch-Zypriotischen EastMed-Gas-Pipeline-Deal

von Soeren Kern  •  15. Januar 2020

  • Das bilaterale Abkommen zwischen der Türkei und Libyen — mit dem eine neue türkisch-libysche Wirtschaftszone geschaffen wird, die die EastMed-Pipeline nun durchqueren müsste — scheint darauf abzuzielen, der Türkei mehr Einfluss auf das Projekt zu geben.

  • "Die jüngste Vereinbarung zwischen der Türkei und Libyen über die Abgrenzung der Seegerichtsbarkeit im Mittelmeer verletzt die souveränen Rechte von Drittstaaten, steht nicht im Einklang mit dem Seerecht und kann keine rechtlichen Folgen für Drittstaaten nach sich ziehen. — Charles Michel, Präsident des Europäischen Rates, Consilium.Europea.eu, 9. Januar 2020

  • Im Mai 2019 kündigte die Türkei an, dass sie in den von Zypern beanspruchten Gewässern nach Gas bohren werde... Im Oktober 2019 trotzte die Türkei der Europäischen Union und schickte ein weiteres Bohrschiff, die Yavuz, um in den von Zypern beanspruchten Gewässern zu operieren. Zypern beschuldigte die Türkei einer "schweren Eskalation" von Verletzungen seiner Souveränitätsrechte.

Israel, Griechenland und Zypern haben ein Abkommen über ein Pipeline-Projekt zur Verschiffung von Erdgas aus dem östlichen Mittelmeerraum nach Europa unterzeichnet. Das EastMed-Projekt, das die Türkei umgehen würde, könnte schließlich bis zu 10 % des europäischen Erdgasbedarfs decken. Abgebildet: Der zypriotische Präsident Nikos Anastasiadis (links), der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis (Mitte) und der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu schütteln sich am 2. Januar in Athen vor der Unterzeichnung des Pipeline-Abkommens die Hand. (Foto von Aris Messinis/AFP via Getty Images)

Israel, Griechenland und Zypern haben ein Abkommen über ein Pipeline-Projekt zum Transport von Erdgas aus dem östlichen Mittelmeerraum nach Europa unterzeichnet. Die Vereinbarung erfolgt inmitten zunehmender Spannungen mit der Türkei, da Ankara seine Ansprüche auf gasreiche Gebiete des Mittelmeers ausweiten will.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu, sein griechischer Amtskollege Kyriakos Mitsotakis und der zypriotische Präsident Nicos Anastasiades sowie ihre Energieminister unterzeichneten am 2. Januar in Athen den so genannten EastMed-Pipeline-Vertrag.

Das 6-Milliarden-Euro-Projekt sieht den Bau einer 1.900 Kilometer langen Unterwasser-Pipeline vor, die bis zu 20 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr aus israelischen und zyprischen Gewässern nach Kreta und dann weiter zum griechischen Festland transportieren soll. Von dort aus würde das Gas nach Italien und in andere Länder Südosteuropas transportiert werden.

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Im Iran ist es ein Verbrechen, Christ zu sein

von Majid Rafizadeh  •  12. Januar 2020

  • Drei der islamistischen Richter, die bekannt sind dafür, Prozesse gegen Christen durchzuführen, sind Maschallah Ahmadzadeh, Mohammed Moghiseh und Ahmad Zargar. Die internationale Gemeinschaft muss die Verhängung von Sanktionen gegen sie erwägen.

  • Wer vom Islam zum Christentum konvertiert, kann nach dem islamischen Gesetz des Irans mit der Todesstrafe rechnen. Die iranischen islamistischen Richter greifen zur Rechtfertigung ihrer Urteile in der Regel auf Verse aus dem Koran und dem Hadith (Mohammeds Aussprüche und Taten) zurück.

  • Der Iran verstößt systematisch gegen das Internationale Religionsfreiheitsgesetz der USA, weshalb die USA seit 1999 die Islamische Republik als "Land der Besorgnis" bezeichnen.

  • Die iranische Regierung ist völkerrechtlich verpflichtet, die Religionsfreiheit zu respektieren. Doch während Christen im Iran zunehmend verfolgt werden und ihre Rechte in einem noch nie da gewesenen Ausmaß verletzt werden, schweigt die internationale Gemeinschaft noch immer.

Die Islamische Republik Iran entfesselt ein umfassendes Vorgehen gegen Christen, insbesondere gegen diejenigen, die es gewagt haben, vom Islam zum Christentum zu konvertieren. (Bildquelle: iStock)

Die Islamische Republik Iran entfesselt ein umfassendes Vorgehen gegen Christen, insbesondere gegen diejenigen, die es gewagt haben, vom Islam zum Christentum zu konvertieren.

Zuletzt wurden neun Christen im Iran, möglicherweise Konvertiten, vom islamischen Gericht verurteilt, und jeder von ihnen wurde zu fünf Jahren Gefängnis verdonnert. Das Korps Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) verhaftete sie wegen des Besuchs von Gottesdiensten in einem Privathaus. Nach einem Bericht von Artikel 18, einer iranischen NGO, die sich für Religionsfreiheit einsetzt, wurden sie zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt:

"Die festnehmenden Beamten stellten sich als Agenten des Geheimdienstministeriums (MOIS) vor.

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Das Ende einer jüdischen Präsenz in Europa?

von Guy Millière  •  11. Januar 2020

  • "Obwohl die Juden weniger als ein Prozent der Bevölkerung ausmachen, wird die Hälfte der rassistischen Handlungen in Frankreich gegen Juden begangen." — Der französische Abgeordnete Meyer Habib.

  • Der Antisemitismus schreitet auf dem ganzen Kontinent voran und hat oft eine nahöstliche Besetzung. Doch auch die Behörden sprechen nur von rechtem Antisemitismus.

  • Der linke Antisemitismus ist in ganz Europa präsent. Seine Anhänger tun, wie in Frankreich, ihr Bestes, um den Antisemitismus im Nahen Osten zu verstecken und zu schützen.

Am 3. Dezember hat die französische Nationalversammlung eine Resolution verabschiedet, in der die Definition des Antisemitismus der Internationalen Allianz zur Erinnerung an den Holocaust angenommen wurde. Der Abgeordnete Meyer Habib, der die Resolution unterstützte, hielt eine leidenschaftliche und ergreifende Rede, in der er das Ausmaß der antisemitischen Bedrohung im heutigen Frankreich und die enge Verbindung zwischen dem Hass auf die Juden und dem Hass auf Israel hervorhob. Abgebildet: Die französische Nationalversammlung in Paris. (Bildquelle: Daniel Vorndran/DXR/Wikimedia Commons)

Am 3. Dezember hat die französische Nationalversammlung eine Resolution verabschiedet, in der die Definition des Antisemitismus der Internationalen Allianz zur Erinnerung an den Holocaust angenommen wurde. Die Resolution betont, dass die Definition "Manifestationen des Hasses gegen den Staat Israel umfasst, die allein durch die Wahrnehmung des Staates Israel als jüdisches Kollektiv gerechtfertigt sind". Der Abgeordnete Meyer Habib, der die Resolution unterstützte, hielt eine leidenschaftliche und ergreifende Rede, in der er das Ausmaß der antisemitischen Bedrohung im heutigen Frankreich und die enge Verbindung zwischen dem Hass auf die Juden und dem Hass auf Israel hervorhob:

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Warum die Hamas die Invasion der Türkei in Nordsyrien unterstützt

von Omer Demir  •  9. Januar 2020

Die Unterstützung der Hamas für die türkische Aggression in Nordsyrien sollte nicht überraschen. Die Hamas strebt, wie die Türkei, nicht nur die Zerstörung Israels an, sondern hat Hamas auch enge Verbindungen zur Regierung von Erdoğan. Abgebildet: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan (damals Premierminister) posiert neben den Hamas-Führern Khaled Mashaal (mitte) und Ismail Haniyeh (links) in Ankara, Türkei, am 18. Juni 2013. (Foto: Pressestelle des türkischen Ministerpräsidenten/Yasin Bulbul/AFP via Getty Images)

Mitte Oktober, nachdem US-Präsident Donald Trump den Rückzug der amerikanischen Truppen aus Nordsyrien angekündigt hatte, drang das Militär des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in das von den Kurden kontrollierte Gebiet ein.

Ankara betrachtet die Kurden in Nordsyrien als PKK-nahe Terroristen, die wegen ihres Freiheitswunsches als ernsthafte Bedrohung für die nationale Sicherheit der Türkei angesehen werden. Die Eliminierung der kurdischen Autonomie ist seit Beginn des syrischen Bürgerkrieges 2011 eine Schlüsselpriorität für Erdoğan.

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Christen an Weihnachten enthauptet, der Westen schläft wieder ein

von Giulio Meotti  •  8. Januar 2020

  • Wie viel größer und ausgedehnter muss dieser Krieg gegen die Christen noch werden, bevor der Westen ihn als "Völkermord" betrachtet und Maßnahmen zu seiner Verhinderung ergreift?

  • Am Tag nach der Enthauptung der Christen in Nigeria ermahnte Papst Franziskus die westliche Gesellschaft. Wegen enthaupteter Christen? Nein. "Legt eure Telefone hin, redet während der Mahlzeiten", sagte der Papst. Er sprach kein einziges Wort über die schreckliche Hinrichtung seiner christlichen Brüder und Schwestern. Wenige Tage zuvor hatte Papst Franziskus zum Gedenken an die Migranten, die im Mittelmeer ums Leben kamen, ein von einer Rettungsweste umhängtes Kreuz aufgehängt. Des Lebens der von islamischen Extremisten getöteten Christen hat er nicht mit einer winzig kleinen Erwähnung gedacht.

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gesagt, dass ihre Priorität der Kampf gegen den Klimawandel sein wird. Verfolgte Christen erwähnte sie nicht. Unterdessen schrieb The Economist, dass der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán, ein leidenschaftlicher Verteidiger verfolgter Christen, das Thema politisch "ausnutzt".

Bisher wurden in Nordnigeria 900 Kirchen von Boko Haram zerstört. Mindestens 16.000 Christen wurden dort seit 2015 getötet. Abgebildet: Die verbrannte Erste Afrikanische Kirchenmission in Jos, Nigeria am 6. Juli 2015. (Foto von AFP über Getty Images)

Martha Bulus, eine nigerianische Katholikin, wollte zu ihrer Brautparty gehen, als sie von islamischen Extremisten von Boko Haram entführt wurde. Martha und ihre Begleiter wurden enthauptet und ihre Hinrichtung gefilmt. Das Video der brutalen Morde an diesen 11 Christen wurde am 26. Dezember zeitgleich mit den Weihnachtsfeierlichkeiten veröffentlicht. Es erinnert an die Bilder von anderen Christen in orangefarbenen Overalls, die auf den Knien am Strand gebeugt sind und jeweils von einem maskierten, schwarz gekleideten Dschihadisten gehalten werden, der ihnen ein Messer an die Kehle hält. Ihre Leichen wurden in einem Massengrab in Libyen entdeckt.

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Europa: Antichristliche Angriffe erreichen 2019 ein Allzeithoch

von Soeren Kern  •  5. Januar 2020

  • Über das Thema antichristlicher Vandalismus wurde in den europäischen Medien bis Februar 2019 nur selten berichtet, als innerhalb von zwei Wochen neun Kirchen von Vandalen angegriffen wurden. Im April 2019 machte das Thema erneut Schlagzeilen, als ein verdächtiger Brand die ikonische Kathedrale Notre Dame in Paris auslöschte. Seither hüllen die europäischen Medien die Fakten jedoch wieder in Schweigen.

  • "Christliche Gebäude zu zerstören oder zu beschädigen, ist ein Weg, um die Vergangenheit 'reinzuwaschen'." — Annie Genevard, Abgeordnete der Republikanischen Partei, in einem Interview in Le Figaro, 2. April 2019.

  • "In der Vergangenheit, auch wenn man kein Christ war, wurde der Ausdruck des Heiligen respektiert. Wir stehen vor einer ernsthaften Bedrohung für die Religionsfreiheit. Der Säkularismus darf nicht eine Ablehnung des Religiösen sein, sondern ein Neutralitätsprinzip, das jedem die Freiheit gibt, seinen Glauben auszudrücken." — Dominique Rey, Bischof von Fréjus-Toulon, in einem Interview mit der italienischen Zeitschrift Il Timone, 5. August 2019.

Antichristliche Feindseligkeit fegt über Westeuropa, wo im Jahr 2019 Tag für Tag christliche Kirchen und Symbole bewusst angegriffen wurden. Das Thema machte im April 2019 Schlagzeilen, als ein verdächtiger Brand die ikonische Kathedrale Notre Dame in Paris auslöschte (im Bild). Seitdem hüllen die europäischen Medien jedoch wieder einmal die Fakten in Schweigen. (Foto von Veronique de Viguerie/Getty Images)

Antichristliche Feindseligkeit fegt über Westeuropa, wo im Jahr 2019 Tag für Tag christliche Kirchen und Symbole bewusst angegriffen wurden.

Das Gatestone-Institut überprüfte Tausende von Zeitungsberichten, Polizeiregister, parlamentarische Anfragen, Social Media Postings und spezialisierte Blogs aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien und Spanien. Die Untersuchung zeigt (siehe Anhänge unten), dass etwa 3.000 christliche Kirchen, Schulen, Friedhöfe und Denkmäler in Europa im Jahr 2019 — das auf dem Weg ist, ein Rekordjahr für antichristliche Sakrilegien auf dem Kontinent zu werden — vandalisiert, geplündert oder verunstaltet wurden.

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Wir feiern ein großes Nicht-Ereignis des Jahres 2019

von Douglas Murray  •  1. Januar 2020

  • Die Hoffnung der meisten von uns in einem Land wie Großbritannien ist nicht, dass jeder aus seinem Glauben austritt, sondern einfach, dass die Menschen Religionsfreiheit haben und dass dies die Freiheit einschließen sollte, einen Glauben zu verlassen, wenn man dies wünscht, ohne dass es Folgen hat für die eigene Person.

  • Das ist, kurz gesagt, der Kern jener Aufklärung, die Europa der Welt vor drei Jahrhunderten gegeben hat. Wir hören viele Nachrichten über Angriffe auf diese Aufklärung. Aber diese Geschichte eines Nicht-Ereignisses legt nahe, dass manche Aspekte dieser Aufklärung solider – und attraktiver – sein könnten, als man uns manchmal glauben machen will.

Es ist nun mehr als ein Jahr her, dass der britische Musikstar Zayn Malik enthüllt hat, dass er sich nicht mehr als Muslim betrachtet. Malik musste nicht zu Salman Rushdie werden. Er ist kein "berühmter Abtrünniger" geworden. Jemand, der vielleicht der berühmteste Muslim Großbritanniens ist, hat den Islam verlassen, und es ist nichts passiert. (Foto: Kevin Winter/Getty Images)

Das war ein Jahr voller schlechter Nachrichten. Es ist eine Jahreszeit, die nach guten Nachrichten schreit. Vielleicht könnte ich das Jahr also mit einer Reflexion über etwas abschließen, das für mich – in einer schwierigen und umkämpften Zeit – eine kleine Quelle des Optimismus darstellt. Es ist wirklich eine Geschichte über etwas, das nicht passiert ist. Eine Geschichte, wie Sherlock Holmes es ausdrücken würde, von dem Hund, der nicht bellt.

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UNO, GB behandeln verfolgte Christen als "Feinde"

von Raymond Ibrahim  •  29. Dezember 2019

  • Lord George Carey verklagt das britische Innenministerium, weil es angeblich gegenüber christlichen Flüchtlingen "institutionell voreingenommen" ist und sich daher an der, wie er es nennt, "ständigen Kreuzigung von Christen im Nahen Osten" mitschuldig macht.

  • Wenn es um das Angebot von Asyl geht, scheint Großbritannien "zugunsten von Muslimen zu diskriminieren" statt Christen. Die Statistiken scheinen diese Behauptung zu bestätigen: "Von 4.850 syrischen Flüchtlingen, die 2017 vom Innenministerium zur Neuansiedlung angenommen wurden, waren nur elf Christen..." — Stiftung Barnabas, 2. November 2017.

  • Einer Reihe anderer christlicher Ordensleute wurde ebenfalls ein Visum verweigert, darunter einer Nonne mit einem Doktortitel in biblischer Theologie aus Oxford; einer weiteren Nonne, die kein persönliches Bankkonto hatte; und einem katholischen Priester, der nicht verheiratet war.

  • Christliche "Ungläubige" brauchen sich gar nicht erst zu bewerben, radikale Muslime hingegen werden mit offenen Armen empfangen.

Als im Jahr 2016 drei christliche Erzbischöfe aus Syrien eingeladen wurden, an der Weihe der ersten syrisch-orthodoxen Kathedrale Großbritanniens teilzunehmen (eine Veranstaltung, an der sogar Prinz Charles teilnahm), verweigerte ihnen das britische Innenministerium nicht nur den Zutritt, sondern sagte ihnen auch spöttisch, dass es "keinen Platz in der Herberge" gäbe. Abgebildet: St. Thomas, die erste syrisch-orthodoxe Kathedrale Großbritanniens. (Bildquelle: John Salmon/Wikimedia Commons/CC BY-SA 2.0)

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen scheint entschlossen zu sein, verfolgte Christen von jeglicher Hilfeleistung auszuschließen. Laut einem kürzlich erschienenen Bericht von CBN News:

Christlich-syrische Flüchtlinge ... wurden von muslimischen UNO-Beamten in Jordanien daran gehindert, Hilfe vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, dem UNHCR, zu erhalten.

Einer der Flüchtlinge, Hasan, ein zum Christentum konvertierter Syrer, erzählte uns in einem Telefongespräch, dass muslimische UNO-Lagerbeamte "wussten, dass wir Muslime gewesen waren und Christen wurden und sie behandelten uns mit Verfolgung und Spott. Sie ließen uns nicht in das Büro ein. Sie haben unsere Bitte ignoriert."

Hasan und seine Familie sind jetzt untergetaucht, aus Angst, von der jordanischen Polizei verhaftet oder sogar getötet zu werden. Sich zum Christentum zu bekehren ist in Jordanien ein schweres Verbrechen.

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Ungarns Premierminister Viktor Orbán: Europas einsamer Verteidiger verfolgter Christen

von Giulio Meotti  •  22. Dezember 2019

  • "Diejenigen, denen wir jetzt helfen, können uns die größte Hilfe bei der Rettung Europas leisten. Wir geben verfolgten Christen das, was sie brauchen: Häuser, Krankenhäuser und Schulen, und wir erhalten im Gegenzug das, was Europa am meisten braucht: einen christlichen Glauben, Liebe und Ausdauer." — Ungarischer Premierminister Viktor Orbán, Daily News Hungary, 28. November 2019.

  • "Wir schätzen, dass mehr als 90 Prozent der Christen den Irak bereits verlassen haben und fast 50 Prozent der Christen in Syrien das Land verlassen haben." — Ignatius Aphrem II., Patriarch der syrisch-orthodoxen Kirche.

  • Die europäischen Staats- und Regierungschefs sollten, statt betreten zu sein, den Zustand der Christen unter dem Islam zum Ausgangspunkt ihrer Gespräche mit Muslimen machen.

  • "Das Schicksal der östlichen Christen und anderer Minderheiten ist der Auftakt zu unserem eigenen Schicksal." — ehemaliger französischer Premierminister François Fillon, Valeurs Actuelles, 12. Dezember 2019.

In Europa gibt es einen einsamen Verteidiger verfolgter Christen: Der ungarische Premierminister Viktor Orbán, den die Mainstream-Medien gerne angreifen. Keine andere europäische Regierung hat so viel Geld, öffentliche Diplomatie und Zeit in dieses Thema investiert. (Bildquelle: Laszlo Balogh/Getty Images)

In Europa gibt es einen einsamen Verteidiger verfolgter Christen: Der ungarische Premierminister Viktor Orbán, den die Mainstream-Medien gerne angreifen. Keine andere europäische Regierung hat so viel Geld, öffentliche Diplomatie und Zeit in dieses Thema investiert. (Bildquelle: Wikimedia Commons)

"Es gibt eine anhaltende Verfolgung von Christen. Seit Monaten verurteilen wir Bischöfe, was in Burkina Faso geschieht", sagte Bischof Kjustin Kientega kürzlich, "aber niemand hört uns zu". "Offensichtlich", so schloss er, "ist der Westen mehr um den Schutz seiner eigenen Interessen bemüht".

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Türkei: Frauenmorde erreichen epidemische Ausmaße

von Uzay Bulut  •  19. Dezember 2019

  • Die Ursache für 50% der Morde wurde nicht festgestellt, aber 16% der Frauen wurden getötet, weil sie Entscheidungen über ihr Leben treffen wollten, wie z.B. eine Scheidung, die Ablehnung von Versöhnungsangeboten oder sogar, weil sie nicht ans Telefon gingen, wenn sie von ihren Männern angerufen wurden. 13% der Frauen wurden aus "wirtschaftlichen Gründen" getötet.

  • Laut der türkischen Frauenrechtsplattform "Wir werden Femizid stoppen" wurden 652 Frauen in den anderthalb Jahren vor November 2018 von Männern getötet — 36 davon wurden im Oktober jenes Jahres ermordet.

  • "Einer der Gründe, warum so viele Frauen Opfer von Gewalt werden, ist die Zurückhaltung und sogar die Blockadehaltung der zuständigen Institutionen bei der Umsetzung der geltenden Gesetze." — Der Zentrale Frauenausschuss der Türkischen Menschenrechtsvereinigung (HRA), "Gewalt gegen Frauen ist das Ergebnis einer diskriminierenden Politik", 26. August 2019.

Der Mord an Frauen durch männliche Verwandte — insbesondere Ehepartner oder ehemalige Ehepartner — ist in der Türkei zu einem gefährlichen Trend geworden. 652 Frauen wurden in der Türkei in den anderthalb Jahren vor November 2018 von Männern getötet, so die türkische Frauenrechtsplattform "Wir werden Femizid stoppen". (Bildquelle: iStock)

Am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen, nahmen Tausende türkischer Frauen an Demonstrationen auf dem Taksim-Platz in Istanbul teil. Die Frauen demonstrierten gegen die zunehmende Zahl von Morden im Land, die von Männern an weiblichen Familienmitgliedern begangen werden. Nachdem sie eine Presseerklärung verlesen hatten, wurden die Demonstrantinnen von der Polizei mit Tränengas und Plastikgeschossen angegriffen.

Der Mord an Frauen durch männliche Verwandte — insbesondere Ehepartner oder ehemalige Ehepartner — ist in der Türkei zu einem gefährlichen Trend geworden. Der brutale Mord an der 38-jährigen Emine Bulut durch ihren Ex-Mann am 18. August — vor der 10-jährigen Tochter — ist ein besonders bemerkenswerter Fall.

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Spaniens 'migrantenfreundliche' Grenzzäune

von Soeren Kern  •  15. Dezember 2019

  • Kritiker sagen, dass der Klingendraht als ein wichtiges Abschreckungsmittel gegen illegale Einwanderung wirkt und dass die spanische Regierung durch seine Entfernung nicht nur Gefahr läuft, neue Wellen der Massenmigration aus Afrika auszulösen, sondern auch eine wirksame Kontrolle der spanischen Grenze an Marokko abgibt, mit dem Spanien ein angespanntes Verhältnis hat.

  • Bei den fraglichen Grenzzäunen handelt es sich um jene um die spanischen nordafrikanischen Exklaven von Ceuta und Melilla — Magnete für Afrikaner, die ein besseres Leben in Europa suchen.

  • Die Entfernung des Klingendrahtes steht im Einklang mit der immigrantenfreundlichen Haltung der derzeitigen sozialistischen Regierung.

  • "Wir sind nicht gegen Immigration. Wir sind nicht einmal gegen den illegalen Immigranten. Es ist nicht ihre Schuld, dass eine unverantwortliche Regierung sie dazu aufgerufen hat, illegal hierher zu kommen." — Iván Espinosa de los Monteros, Parlamentarischer Sprecher der konservativen Partei Vox.

Die spanischen Behörden haben damit begonnen, Klingendraht von den Grenzzäunen entlang der spanischen Grenze zu Marokko zu entfernen. Die sozialistische Regierung ordnete ihre Entfernung an, nachdem Migranten, die versuchten, über die Zäune zu springen, um illegal nach Europa einzureisen, Verletzungen erlitten hatten. Abgebildet: Der spanische Doppelzaun, der die spanische Exklave Ceuta von Marokko trennt, fotografiert am 23. August 2018. (Foto von Alexander Koerner/Getty Images)

Die spanischen Behörden haben damit begonnen, Klingendraht, den so genannten NATO-Draht, von den Grenzzäunen entlang der spanischen Grenze zu Marokko zu entfernen. Die sozialistische Regierung ordnete ihre Entfernung an, nachdem Migranten, die versuchten, über die Zäune zu springen, um illegal nach Europa einzureisen, Verletzungen erlitten hatten, nachdem sie mit dem Draht in Berührung gekommen waren.

Der spanische Innenminister Fernando Grande-Marlaska begründete die Entfernung damit, dass Marokko kürzlich NATO-Draht an Zäunen auf seiner Seite der Grenze installiert habe und dass er daher auf der spanischen Seite nicht mehr notwendig sei.

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"Tödliche Wahnvorstellungen": Europas Deradikalisierungsprogramme

von Giulio Meotti  •  14. Dezember 2019

  • Der jüngste Angriff in London war eine tödliche Mischung aus religiöser Täuschung und westlicher Naivität. Er begräbt auch, so hofft man, alle britischen Illusionen der Deradikalisierung von Dschihadisten. Wie die Times berichtete, hatte das Behavioural Insights Team (BIT), die so genannte "Nudge Unit", die früher zum Kabinettsbüro gehörte, 33 Deradikalisierungsprogramme in Großbritannien untersucht und festgestellt, dass nur zwei davon angeblich erfolgreich waren.

  • Frankreich hatte es bereits ausprobiert. Ein parteiübergreifender Bericht im französischen Senat hatte das französische Deradikalisierungsprogramm als "totales Fiasko" verurteilt...

  • Ein kürzlich veröffentlichter Bericht der britischen Regierung warnte davor, dass britische Imame in 48 islamischen Schulen Gewalt und Intoleranz gepredigt haben. Es ist die britische Gesellschaft, die deradikalisiert werden muss, nicht die Dschihadisten.

  • Usman Khan sah Jack Merritt und Saskia Jones offenbar schlicht als "Ungläubige", nicht als "Helfer, die sie in die Gesellschaft zurückführen". Wenn wir unsere Einsatzregeln nicht ändern, wird mehr desselben die Folge sein.

Der Angriff vom 29. November in London war eine tödliche Mischung aus religiöser Täuschung und westlicher Naivität. Er begräbt auch, so hofft man, alle britischen Illusionen der Deradikalisierung von Dschihadisten. Abgebildet: Ein Polizist steht neben dem Ort, an dem Usman Khan am Ende seines mörderischen Amoklaufs auf der London Bridge erschossen wurde. (Foto von Peter Summers/Getty Images)

Es war eine Tragödie der guten Absichten. "Jack Merritt starb beim Angriff auf die London Bridge. Vergesst nicht, wofür er stand", schrieb Emma Goldberg in der New York Times. Merritt war eines der beiden Opfer von Usman Khan, einem islamischen Terroristen, der am 29. November auf der London Bridge zuschlug. Das andere Opfer war Saskia Jones, eine Studentin auf der Konferenz, die von dem Dschihadisten aufs Korn genommen wurde. Sie träumten beide davon, daran zu arbeiten, ihren Mörder zu retten und zu beschützen.

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Wie palästinensische Führer die Interessen der Palästinenser sabotieren

von Khaled Abu Toameh  •  7. Dezember 2019

  • Das neue Feldlazarett im Gazastreifen wird derzeit mit Hilfe von Friendship, einer US-amerikanischen NGO, sowie mit Mitteln aus Katar gebaut. Das Krankenhaus, das in der Nähe der Grenze zwischen Gaza und Israel gebaut wird, wird Tausende von Palästinensern im Gazastreifen medizinisch versorgen.

  • Jamal Nasr, ein Vertreter der Partei der Palästinensischen Demokratischen Union (FIDA), ging sogar so weit zu behaupten, dass das neue Krankenhaus als Zentrum für das Ausspionieren der Palästinenser im Gazastreifen dienen wird. "Das ist ein verdächtiges Projekt", sagte Nasr. "Es kann nicht sein, dass es humanitäre Zwecke hat. Es ist in Tat und Wahrheit eine Basis für das Sammeln von Geheimdienstinformationen."

  • Wie beim Krankenhaus hat sich die PA-Führung auch gegen den vorgeschlagenen Hafen auf einer künstlichen Insel ausgesprochen, der darauf abzielt, die Situation im Gazastreifen zu verbessern. Dies ist die gleiche PA, die Israel wiederholt dafür verurteilt hat, dass es eine "Blockade" gegen den Gazastreifen verhängt hat. Anstatt die israelische Initiative zu begrüßen, verurteilen PA-Beamte sie als eine weitere "Verschwörung" gegen die Palästinenser.

  • Abbas und seine Führungsfiguren versuchen, das Leiden ihres Volkes im Gazastreifen zu verlängern, damit sie Israel weiterhin allein für die Krise dort verantwortlich machen können. Indem sie das Krankenhaus als "Spionagezentrum" bezichtigen, gefährden sie auch das Leben der Freiwilligen und des medizinischen Personals, deren einziges "Verbrechen" die medizinische Versorgung der Palästinenser ist.

  • Wenn das nächste Mal jemand über die harten Bedingungen im Gazastreifen spricht, muss die Welt erkennen, dass diejenigen, die versuchen, die Hilfe für ihr Volk zu blockieren, die palästinensischen Führer sind.

Die Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde sind gegen den Bau eines neuen Krankenhauses im von der Hamas regierten Gazastreifen. Warum? Weil die PA ihre Rivalen der Hamas so sehr hasst, dass sie bereit ist, die Palästinenser in Gaza zu bestrafen. Abgebildet: Der Grenzübergang Erez in Israel, an der Grenze zum Gazastreifen, in dessen Nähe das neue Krankenhaus zur Behandlung von Gaza-Patienten eingerichtet werden soll, wozu sich Israel, die Hamas, die Vereinten Nationen, Katar und Ägypten bereit erklärt haben. (Foto von Andrew Burton/Getty Images)

Während Israel weiterhin nach Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Palästinenser im Gazastreifen sucht, sabotieren die Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) weiterhin die Interessen ihres eigenen Volkes.

Diese Führer sind gegen den Bau eines neuen Krankenhauses im von der Hamas regierten Gazastreifen. Sie sind auch gegen eine israelische Initiative zum Bau eines künstlichen Hafens vor der Küste des Gazastreifens. Mit anderen Worten, die PA ist gegen jeden Schritt, der darauf abzielt, das Leiden ihres Volkes zu lindern.

Warum? Weil die PA ihre Rivalen der Hamas so sehr hasst, dass sie bereit ist, die Palästinenser zu bestrafen, indem sie Wirtschaftssanktionen gegen den Gazastreifen verhängt. Dazu gehört die Kürzung der Zahlungen an Tausende von öffentlichen Bediensteten und bedürftigen Familien.

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China verabschiedet üble "Cybersicherheitsregeln"

von Gordon G. Chang  •  1. Dezember 2019

  • Gemäß all dieser "Cybersicherheitsregeln" darf kein ausländisches Unternehmen Daten so verschlüsseln, dass sie von der chinesischen Zentralregierung und der Kommunistischen Partei Chinas nicht gelesen werden können. Mit anderen Worten, die Unternehmen müssen die Verschlüsselungscodes herausgeben.

  • Chinesischen Beamten wird es nach chinesischem Recht gestattet sein, beschlagnahmte Informationen an staatliche Unternehmen weiterzugeben. Dies bedeutet, dass die Unternehmen in der Lage sein werden, diese Informationen gegen ihre ausländischen Wettbewerber zu verwenden.

Die vollständige Transparenz Pekings in die Netzwerke ausländischer Unternehmen hinein wird äußerst nachteilige Folgen haben. (Foto: Wikimedia Commons)

Am 1. Januar tritt das chinesische Kryptographiegesetz in Kraft. Die Gesetzgebung folgt der Umsetzung der mehrstufigen Schutzprogramme 2.0, die unter der Aufsicht des Cybersicherheitsgesetzes 2016 erlassen wurden.

Zusammengenommen zeigen diese Maßnahmen die absolute Entschlossenheit Pekings, auf alle in elektronischer Form in China gespeicherten Kommunikationsdaten, Betriebsdaten und sonstigen Informationen ausländischer Unternehmen zuzugreifen.

Präsident Trump sollte seine Notfallbefugnisse nutzen, um amerikanischen Unternehmen zu verbieten, sich an die neuen Regeln zu halten oder Daten in China zu speichern.

Nach all diesen "Cybersicherheitsregeln" darf kein ausländisches Unternehmen Daten so verschlüsseln, dass sie von der chinesischen Zentralregierung und der Kommunistischen Partei Chinas nicht gelesen werden können. Mit anderen Worten, die Unternehmen müssen die Verschlüsselungscodes herausgeben.

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