Neueste Analysen und Kommentare

Palästinenser: Opfer arabischer Apartheid

von Khaled Abu Toameh  •  22. Juni 2018

Strassenfeierlichkeit im libanesischen Lager Ain al-Hilweh, Juli 2015. (Foto Geneva Call/Flickr)

Der Libanon ist eines von mehreren arabischen Ländern, in denen Palästinenser diskriminierenden Rechtsbestimmungen sowie Apartheidgesetzen und -Massnahmen ausgesetzt sind. Die Not der Palästinenser in arabischen Ländern ist für die internationale Gemeinschaft und pro-palästinensische Aktivisten und Gruppierungen aus der ganzen Welt jedoch scheinbar nicht von Interesse.

Vor kurzem errichteten die libanesischen Behörden elektronische Sicherheitstore an allen Eingängen von Ain al-Hilweh, dem grössten Flüchtlingslager im Libanon. Dieser Schritt löste eine Welle von Protesten in Ain al-Hilweh und unter Palästinensern, die in anderen Flüchtlingslagern im Libanon leben, aus. Sie sehen die Errichtung der elektronischen Tore als Kollektivstrafe an.

Bis vor wenigen Jahren hatte Ain al-Hilweh eine Bevölkerung von 75.000. Mit dem 2011 einsetzenden Zustrom von Flüchtlingen aus Syrien schätzt man die Bevölkerung des Lagers jedoch mittlerweile auf über 160.000 Menschen.

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Palästinenser: Kein Platz für Schwule

von Khaled Abu Toameh  •  21. Juni 2018

  • Mahmoud Ishtiwi wurde in Gaza durch drei Kugeln in die Brust hingerichtet, weil er unter Menschen lebte, die Homosexualität für eine Sünde halten, die mit dem Tode bestraft wird - und die auch danach handeln.

  • Was kann man aus der Kontroverse lernen? Grundsätzlich gilt, dass es sicherer ist, Mitglied der Hamas zu sein als schwul. Palästinensische Führer würden viel lieber junge Palästinenser sehen, die versuchen, Israelis zu töten, als über Schwule in ihrer eigenen Gesellschaft zu reden. In der Welt der Hamas und der Palästinensischen Autonomiebehörde ist kein Platz für Komödie oder Satire.

Während Israelis bei der Gay Pride Parade in Tel Aviv Toleranz feierten, waren ihre palästinensischen Nachbarn damit beschäftigt, genau das Gegenteil zu tun: die Entlassung von Menschen zu fordern, die eine Fernsehkomödie über Schwule in Gaza produziert hatten. Abgebildet: Zehntausende Menschen nehmen an der jährlichen Gay Pride Parade am 8. Juni 2018 in Tel Aviv, Israel, teil. (Foto: Amir Levy/Getty Images)

Am 8. Juni besuchten schätzungsweise 250.000 Menschen die Gay Pride Parade in Tel Aviv. Touristen aus der ganzen Welt kamen nach Israel, um die Veranstaltung zu verfolgen und daran teilzunehmen. Thema der diesjährigen Veranstaltung war "The Community Makes History" - ein Hinweis auf die LGBT-Gemeinschaft in Israel.

Inzwischen, während die Israelis auf den Straßen von Tel Aviv Toleranz feierten, waren ihre palästinensischen Nachbarn damit beschäftigt, genau das Gegenteil zu tun: Sie forderten, dass Menschen entlassen werden sollten, weil sie eine Fernsehkomödie über Schwule im Gazastreifen produziert hatten.

Das umstrittene Programm "Out of Focus" wurde von den Palästinensern scharf verurteilt, die nun fordern, die Verantwortlichen wegen "Beleidigung arabischer und islamischer Werte" zu bestrafen.

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Italien: "Die Party ist zu Ende" für illegale Einwanderer

von Soeren Kern  •  18. Juni 2018

  • In den letzten fünf Jahren kamen schätzungsweise 700.000 Migranten nach Italien, so die Internationale Organisation für Migration (IOM).

  • "Es gibt nicht genug Wohnungen und Jobs für Italiener, geschweige denn für den halben afrikanischen Kontinent. Wir brauchen gesunden Menschenverstand", sagt der italienische Innenminister Matteo Salvini.

  • Dieses Gesetz [Artikel 19 der EU-Charta über Grundrechte] macht Abschiebungen in die meisten muslimischen Länder für Italien und andere EU-Mitglieder quasi unmöglich.

Von links nach rechts: Italiens Innenminister Matteo Salvini, Ministerpräsident Giuseppe Conte und der Arbeits- und Industrieminister sowie stellvertretende Ministerpräsident Luigi Di Maio am 1. Juni 2018 in Rom. (Foto: Elisabetta Villa/Getty Images)

Italiens neuer Innenminister, Matteo Salvini, hat angekündigt, die Gelder für Migranten zu kürzen und jene abzuschieben, die sich illegal im Land aufhalten.

"Offene Türen nach Italien für die Richtigen und ein Ticket ohne Rückkehr für jene, die hierhin kommen, um Scherereien zu machen und die denken, dass wir für sie sorgen werden", sagte Salvini in der Lombardei, wo ein Viertel aller Ausländer in Italien lebt. "Eine unserer Topprioritäten werden Abschiebungen sein."

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Schweden: Der Aufruf zum Gebet

von Judith Bergman  •  17. Juni 2018

  • Die Vorstellung der schwedischen Behörden, dass der Inhalt des muslimischen Gebetsrufs, der auch als Adhan bekannt ist, ignoriert werden kann und dass es nur um den Lärmpegel geht, ist symptomatisch für die Art und Weise, wie die schwedischen Behörden im Allgemeinen an die zunehmende Islamisierung Schwedens herangehen: nämlich den Umfang des Problems ständig zu leugnen oder zu ignorieren.

  • Als die katholische Kirche 1993 in Växjö einen Turm für das Läuten von Kirchenglocken bauen wollte, riet die Gemeinde der Kirche, das zu unterlassen, da sich die Nachbarn darüber beschwert hätten, dass sie von Kirchenglocken gestört würden.

  • Die U-Bahn-Station Rinkeby wurde kürzlich als ein Ort eingestuft, der zu gefährlich zum Arbeiten ist, wenn man nicht von der Polizei eskortiert wird, wegen des Sicherheitsrisikos, das durch Steinwürfe und feindlich gesinnte Banden entsteht.

Die U-Bahn-Station Rinkeby in Stockholm, Schweden, wurde kürzlich wegen des Sicherheitsrisikos durch Steinwürfe und feindliche Banden als zu gefährlich zum Arbeiten eingestuft, wenn man nicht von der Polizei eskortiert wird. (Bildquelle: Tricia Wang/Flickr)

Manche Muslime in Schweden wollen öffentliche Aufrufe zum Gebet im ganzen Land über Lautsprecher ertönen lassen können. In drei Städten - Botkyrka, Karlskrona und Växjö - ist dies bereits gelungen. "Wir wollen an mehr Orten zum Gebet aufrufen. Es gibt viele Muslime, die schwedische Staatsbürger sind, die die gleichen Rechte wie alle anderen haben", sagte Avdi Islami, Pressesprecher der Växjö Muslim Foundation, nachdem die Polizei kürzlich der Växjö Moschee die Erlaubnis erteilt hatte, jeden Freitag um die Mittagszeit einen etwa vier Minuten langen Gebetsruf durchzuführen.

Eine Umfrage bei 1.000 Schweden im März zeigte, dass die Mehrheit der Schweden - 60 Prozent - gegen öffentliche muslimische Gebetsaufrufe sind.

"Wir untersuchen nicht den Inhalt der Lautsprecherdurchsage, sondern [nur] den möglichen Lärm, den sie verursacht", erklärt Magnus Rothoff, Einheitskommandant der Polizeiregion Südschweden, den Entscheidungsprozess der Polizei.

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Deutschlands Migranten-Vergewaltigungskrise: "Versagen des Staates"

von Soeren Kern  •  12. Juni 2018

  • "Susanna ist tot. Maria aus Freiburg; Mia aus Kandel; Mireille aus Flensburg; und jetzt Susanna aus Mainz...." — Alice Weidel, Co-Vorsitzende der AfD.

  • "Susannas Tod ist kein blinder Schicksalsschlag. Susannas Tod ist die Folge jahrelanger organisierter Verantwortungslosigkeit und eklatanten politischen Versagens in der Asyl- und Einwanderungspolitik. Susanna ist das Opfer einer linken Multikulti-Ideologie, die über Leichen geht, um die eigene moralische Überlegenheit zu inszenieren" — Alice Weidel.

  • "Am Tag, als Susannas Leiche gefunden wurde, behauptete Kanzlerin Merkel, sie habe in der Flüchtlingskrise verantwortungsvoll gehandelt. Wagen Sie, das auch den Eltern von Susanna zu sagen, Frau Merkel? — Alice Weidel.

Die 14-jährige Susanna Maria Feldman (Foto) wurde vergewaltigt und ermordet – von Ali Bashar, einem abgelehnten irakischen Asylbewerber. Er vergrub ihre Leiche in einem Vorort von Wiesbaden in einem Gebüsch neben Bahngleisen vergrub. (Fotos: Feldman - Facebook; Wiesbaden - Maxpixel)

Die Vergewaltigung und Ermordung eines 14-jährigen jüdischen Mädchens durch einen abgelehnten irakischen Asylbewerber hat ein neuerliches Schlaglicht auf Deutschlands Vergewaltigungskrise geworfen, die, begleitet von staatlicher Komplizenschaft und öffentlicher Apathie, seit Jahren unvermindert weitergeht.

Tausende von Frauen und Kindern wurden in Deutschland vergewaltigt oder anderweitig sexuell genötigt, seit Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr als eine Million zumeist männliche Migranten aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten willkommen hieß.

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Die ethnische Säuberung Nordzyperns
Geständnisse eines türkisch-zypriotischen Massenmörders

von Uzay Bulut  •  10. Juni 2018

  • "Warum gibt es noch keinen Frieden? Wie können wir Frieden schließen, wenn wir tollwütige Mörder unter uns haben? Anstatt sie zu verfolgen, ermöglichen wir ihnen, im Fernsehen aufzutreten und mit ihren Morden zu prahlen... Wenn Sie nicht einmal einen Mörder zur Rechenschaft ziehen, der sagt: 'Töten war meine Art von Kunst', wen werden Sie dann zur Rechenschaft ziehen?" - Şener Levent, der Chefredakteur der türkisch-zyprischen Zeitung Afrika.

  • Diese "tollwütigen Mörder" wurden bisher nicht für die Tötung unschuldiger griechisch-Zyprioten - die ethnische Säuberung Nordzyperns - zur Verantwortung gezogen. Das noch größere Problem ist, dass er und seine Mittäter von den türkischen Behörden unterstützt und begünstigt wurden. Alle Verantwortlichen müssen vor internationale Strafgerichte gestellt werden - je früher, desto besser.

Im Bild: Ein Zaun zur Abgrenzung der "Pufferzone", besetzt mit Friedenssoldaten der Vereinten Nationen an der "Grünen Line" in Nikosia, Zypern. (Bildquelle: Marco Fieber/Flickr)

Versucht der türkische Präsident Tayyip Erdogan, der immer wieder von Zypern als Sicherheitsbedrohung für das östliche Mittelmeer redet, eine Botschaft zu übermitteln? Erdogan warnt seit langem zypriotische und internationale Unternehmen, die in der Region nach Energieressourcen suchen, davor, "der griechischen Seite in Zypern zu vertrauen".

Die wiederholten verbalen Angriffe des türkischen Präsidenten auf griechisch-Zyprioten werfen auch Licht auf ein kürzlich im türkisch-zypriotischen Fernsehen live ausgestrahltes Interview mit dem 84-jährigen Turgut Yenağralı - einem ehemaligen Mitglied der 1957 gegründeten und für ihre kriminellen Aktivitäten in Zypern bekannten paramilitärischen türkischen Widerstandsorganisation (TMT).

Yenağralı prahlte im Interview damit, welche Rolle er im Massenmord an griechischen Zyprioten gespielt hat und dem Grund dafür.

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Eine Geschichte über Palästinenser, die man im Westen noch nicht gehört hat

von Bassam Tawil  •  8. Juni 2018

Die Kinder von Samah Abu Ghayyath fordern ihre Freilassung. (Foto: Wattan video screenshot)

Eine Mutter von sechs Kindern hat gerade 23 Tage im Gefängnis verbracht. Während ihrer Haft wurde sie unter unsäglichen Bedingungen festgehalten und durfte keinen Besuch von Familienangehörigen erhalten. Auch war es ihr verboten, einen Anwalt zu konsultieren.

Dies ist eine Geschichte, die im Westen noch niemand gehört hat.

Warum? Weil die palästinensische Frau, Samah Abu Ghayyath, nicht etwa von Israel festgehalten wurde, sondern von der Hamas, der palästinensischen Terrororganisation, die im Gazastreifen das Sagen hat.

Abu Ghayyath hätte "Glück gehabt", wenn sie von Israel verhaftet worden wäre. In diesem Fall wäre ihre Angelegenheit auf die Seiten der wichtigsten Medien in der ganzen Welt gelangt und "pro-palästinensische" Aktivisten hätten Demonstrationen und Online-Kampagnen gestartet, um sie zu unterstützen und Israel zu denunzieren.

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Dänemark billigt Burkaverbot

von Soeren Kern  •  7. Juni 2018

  • Dänemark wird zum sechsten europäischen Land, das ein solches Verbot erlässt, nach Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Bulgarien und Österreich.

  • "Das Gesicht ist jemandes Pass. Wenn du mir verweigerst, dich zu sehen, bin ich ein Opfer", sagt der frühere konservative Parlamentsabgeordnete Jacques Myard, der für das Burkaverbot in Frankreich ist.

  • "Einige Leute wollen nicht Teil der dänischen Gesellschaft sein und wollen Parallelgesellschaften schaffen, in denen ihre eigenen Normen und Regeln gelten", so der dänische Justizminister Sören Pape Poulsen.

(Kopenhagen Foto: Pixabay)

Das dänische Parlament hat ein Verbot des islamischen Vollgesichtsschleiers an öffentlichen Orten verabschiedet. Das von Dänemarks Mitte-Rechts-Regierung auf den Weg gebrachte neue Gesetz, das auch von den Sozialdemokraten und der Dänischen Volkspartei unterstützt wird, wurde am 31. Mai mit 75 zu 30 Stimmen verabschiedet.

Ab dem 1. August drohen jedem, der mit einer Burka (die das ganze Gesicht verdeckt) oder einem Nikab (der das Gesicht mit Ausnahme der Augen verdeckt) in der Öffentlichkeit angetroffen wird, eine Geldstrafe von 1.000 Dänischen Kronen (135 Euro), Wiederholungstätern droht eine Strafe von 10.000 Dänischen Kronen.

Außerdem kann jeder, dem nachgewiesen wird, dass er eine Person durch Gewalt oder Drohungen gezwungen hat, das Kleidungsstück zu tragen, mit einer Geldstrafe oder bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden.

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Frankreich: Macron beerdigt Plan zur Sanierung der "No-Go-Zonen"

von Soeren Kern  •  4. Juni 2018

  • Die erste Reaktion auf Macrons Rede war fast einhellige Enttäuschung über die verpasste Gelegenheit. "Wir haben konkrete politische Vorgaben erwartet", sagte der Bürgermeister von Aulnay-sous-Bois, Bruno Beschizza. "Bis jetzt gibt es nichts Praktisches. Ich bin mit leeren Händen herausgekommen."

  • Geschätzte sechs Millionen Menschen – rund ein Zehntel der französischen Bevölkerung – leben in den 1.500 Vierteln, die von der Regierung als "sensible urbane Zonen" (zones urbaines sensibles, ZUS), klassifiziert sind, vorrangige Ziele für städtische Erneuerung.

  • In Paris gab Macron unterdessen zu, dass Frankreich "die Schlacht gegen den Drogenhandel in vielen Städten verloren" habe. Er versprach, "bis Juli" einen neuen Plan zur Bekämpfung des Drogenhandels vorzulegen.

Foto: Eine Wohnstraße im Stadtteil Clichy-sous-Bois, der zum Pariser Vorort Seine-Saint-Denis gehört, der in einem neueren Bericht als "Wüste der Deindustrialisierung" bezeichnet wurde, wo "ein Drittel der Bevölkerung nicht die französische Staatsangehörigkeit hat und viele Bewohner sich zu einer islamischen Identität hingezogen fühlen" (Foto: Marianna/Wikimedia Commons)

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat seine Pläne zur Sanierung der banlieues – von Armut und Kriminalität geprägte Viertel mit großen muslimischen Bevölkerungsgruppen – deutlich reduziert und stattdessen die örtlichen Bürgermeister und zivilgesellschaftlichen Gruppen dazu aufgerufen, Lösungen vor Ort zu finden.

Der politische Schwenk kommt im Zuge wochenlanger interner Debatten darüber, ob ein Handeln von oben oder von unten der richtige Weg ist, das Leben in den banlieues zu verbessern, die Brutstätten für islamischen Fundamentalismus sind und die wegen der dort herrschenden gefährlichen Bedingungen für die Polizei und andere Repräsentanten des Staates oft als No-Go-Zonen gelten.

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Vergewaltigungsbanden: Eine Geschichte direkt aus dem vielschichtigen Oxfordshire

von Douglas Murray  •  3. Juni 2018

  • Welcher Preis wurde, wird oder könnte irgendwann von all jenen Beamten gezahlt werden, die diese modernen Gräueltaten stillschweigend oder anderweitig zulassen und nichts tun, um sie aufzuhalten?

  • Die Familien einiger der misshandelten Mädchen erzählten, dass sie konsequent versucht hätten, Alarm zu schlagen über das, was mit ihren Töchtern geschah, aber dass ihnen jede Tür des Staates vor der Nase zugeschlagen worden war.

  • Wenn Großbritannien die Schande seiner Kultur der "Grooming Gangs" umkehren will, sollte es damit beginnen, das Risiko-Ertrags-Verhältnis zwischen denen, die diese monströsen Verbrechen identifizieren, und denen, die sie nachweislich vertuscht haben, zu ändern.

Oxfordshire, England. (Bildquelle: Pixabay)

Seit der Verhaftung von Tommy Robinson am 25. Mai ist die Präsenz, die allgemein - und fälschlicherweise - als "asiatische Grooming-Gangs" bezeichnet wird, wieder in den Nachrichten. Dies hat wieder eine Debatte darüber entfacht, ob Opfer Gerechtigkeit erhalten und ob Täter ihr ins Gesicht sehen.

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Pro-palästinensische Menschenrechtsorganisationen betrügen Palästinenser und Menschenrechte

von Bassam Tawil  •  2. Juni 2018

  • In jedem Fall wurden palästinensische Araber, die in von der Palästinensischen Autonomiebehörde kontrollierten Gebieten leben, verdächtigt, mit Israel zu kollaborieren - ein "Verbrechen", das alles umfassen kann, von der Warnung der Behörden vor drohenden Terroranschlägen bis zum Verkauf von Land an Juden.

  • Insgesamt haben 13 von 15 "Menschenrechtsorganisationen" bewiesen, dass sie sich der Verleumdung des Staates Israel verschrieben haben und kein wirkliches Interesse an der Verteidigung der Menschenrechte haben.

  • Nur zwei Organisationen - das Komitee zur Verhütung von Folter und Ärzte für Menschenrechte - boten Hilfe irgendwelcher Art an.

  • Ironischerweise kam Hilfe auch von zwei unerwarteten Seiten: Honenu, eine Rechtshilfegesellschaft, die am häufigsten mit Angelegenheiten der Rechten in Verbindung gebracht wird, und Regavim, eine Denkfabrik und Lobbygruppe, die sich regelmäßig vor Gericht befindet, um die israelische Souveränität zu schützen.

Abgebildet: Das Bezirksgericht in Jerusalem, wo Richter Moshe Drori kürzlich die Palästinensische Autonomiebehörde für die Inhaftierung und Folterung oder Ermordung der 52 palästinensischen Kläger direkt verantwortlich machte und die Palästinensische Autonomiebehörde aufforderte, die Opfer entsprechend zu entschädigen. (Bildquelle: Sirkiss/Wikimedia Commons)

In den letzten 14 Jahren wurden Dutzende von Klagen von Arabern im israelischen Justizsystem eingereicht, die aus der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) geflohen sind und in Israel Zuflucht gefunden haben. Die schiere Zahl der Fälle und ihre bemerkenswerte Ähnlichkeit veranlasste die israelische Justiz, sie zu einem Einheitsfall zusammenzufassen und anzuhören, der im Jahr 2017 vor dem Jerusalemer Bezirksgericht unter dem Vorsitz von Richter Moshe Drori verhandelt wurde.

In jedem Fall wurden die Opfer, palästinensische Araber, die in von der Palästinensischen Autonomiebehörde kontrollierten Gebieten leben, verdächtigt, mit Israel zu kollaborieren - ein "Verbrechen", das alles umfassen kann, von der Warnung der Behörden vor drohenden Terroranschlägen bis zum Verkauf von Land an Juden.

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Irans Führer im Krieg mit der westlichen Zivilisation

von Giulio Meotti  •  1. Juni 2018

  • Der Archipel des politischen Islam in Europa, von Tariq Ramadan bis zur Muslimbruderschaft, dreht sich um die Umlaufbahn der Katar-Iran-Achse. Ägyptens Muslimbruderschaft hat sich offen auf die Seite der Revolutionäre von Khomeini gestellt, als sie den Schah stürzten, und bedroht nun Saudi-Arabien und die VAE und andere in der Region.

  • Nach der Revolution erklärten die Iraner zum ersten Mal ihrem eigenen kulturellen Leben den Krieg: Theater wurden geschlossen, Konzerte verboten, Entertainer flohen aus dem Land, Kinos wurden beschlagnahmt, Rundfunk verboten.

  • Wird Europa - die Wiege der westlichen Kultur und Zivilisation - seine Augen öffnen und aufhören, sich regelmäßig auf die Seite der tyrannischen Ayatollahs des Iran zu stellen?

Der Führer der Islamischen Revolution im Iran, Ayatollah Rouhollah Khomeini, fotografiert 1979. (Foto: Asadollah Chahriari/Keystone/Getty Images)

Die Vereinigten Staaten haben sich gerade aus dem iranischen Atomabkommen zurückgezogen. Dieser Schritt ist nicht nur aus Gründen der Sicherheit gerechtfertigt, sondern vor allem, weil die iranische khomeinistische Revolution eine tödliche und treibende Ideologie ist, von der der Westen nicht zulassen kann, dass sie sich nuklearisiert.

In der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo änderte sich alles, als Said und Sharif Kouachi in ihrem Pariser Büro 11 Menschen ermordeten. Unter den Texten, die auf dem Laptop der Brüder Kouachi gefunden wurden, war der iranische Aufruf zum Tod gegen den Schriftsteller Salman Rushdie, als "völlig gerechtfertigt" bezeichnet. Die Mörder wurden von Ayatollah Khomeinis tödlichem Edikt gegen Rushdie inspiriert. Das Blutbad bei Charlie Hebdo ist eine der vergifteten Früchte der Islamischen Republik. Die iranischen Ayatollahs fürchten den Reiz der westlichen Kultur. Deshalb befinden sie sich seit 1979 im Krieg mit ihr.

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Schnelle Ungerechtigkeit: Der Fall Tommy Robinson

von Bruce Bawer  •  29. Mai 2018

  • Die Schnelligkeit, mit der Tommy Robinson Unrecht zugefügt wurde, ist atemberaubend. Nein, mehr als das: Sie ist furchteinflössend.

  • Ohne Zugang zu seinem eigenen Anwalt wurde Robinson summarisch zu 13 Monaten Haft verurteilt. Anschliessend wurde er ins Hull-Gefängnis gebracht.

  • Unterdessen befahl der Richter, der Robinson verurteilte, auch den britischen Medien, nicht über seinen Fall zu berichten. Zeitungen, die bereits Berichte über seine Verhaftung veröffentlicht hatten, nahmen sie schnell vom Netz. All dies geschah am selben Tag.

  • In Großbritannien haben Vergewaltiger das Recht auf ein vollständiges und faires Verfahren, das Recht auf die Rechtsvertretung ihrer Wahl, das Recht, genügend Zeit zur Vorbereitung ihrer Fälle zu haben, und das Recht, zwischen den Sitzungen ihres Verfahrens gegen Kaution nach Hause zu gehen. Diese Rechte wurden Tommy Robinson jedoch nicht gewährt.

Abgebildet: Polizisten ziehen Tommy Robinson (Mitte) von einer Straße in Leeds, England, herunter, wo er als Bürgerjournalist ein Facebook-Video von außerhalb eines Gerichtsgebäudes livestreamt. (Bildquelle: TommyRobinson.online Video Screenshot)

Als ich das erste Mal in London war, damals in meinen frühen Zwanzigern, erhielt ich einen Adrenalinschub, der die ganze Woche meines Besuchs andauerte. Niemals in späteren Jahren hatte irgendein anderer Ort einen solchen Einfluss auf mich - nicht Paris, nicht Rom. Ja, Rom war eine Wiege der westlichen Zivilisation und Paris ein Zentrum der westlichen Kultur - aber Großbritannien war der Ort, an dem die Werte der Anglosphäre, vor allem die Hingabe an die Freiheit, ihre volle Gestalt angenommen hatten. Ohne Großbritannien hätte es keine US-Unabhängigkeitserklärung, Verfassung oder Bill of Rights gegeben.

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Wer gewinnt bei der europäischen Appeasement-Olympiade?

von Bruce Bawer  •  27. Mai 2018

  • Der Unterschied zwischen dem, was Tommy Robinson getan hat und jedem anderen Reporter ist, dass die BBC und andere Mainstream-Medien entschlossen sind, so wenig wie möglich über die Massenvergewaltigung von ungläubigen Mädchen zu berichten.

  • Dieselben Polizisten verhafteten Tommy Robinson am Freitag nicht, weil er etwas falsch gemacht hatte, sondern weil er die Aufmerksamkeit auf muslimische Verbrechen lenkte, die sie lieber ignoriert sehen möchten - und damit auch auf ihr eigenes wirklich kriminelles Versagen, unschuldige Kinder vor der im Wesentlichen jihadistischen Folter zu schützen.

  • Binnen weniger Stunden wurde Robinson laut manchen Quellen zu dreizehn Monaten Gefängnis verurteilt. Selbst im islamisch geprägten Großbritannien erscheint dies undenkbar. Es klingt nach sowjetischer oder nationalsozialistischer "Gerechtigkeit", nicht nach britischer Rechtsprechung.

Tommy Robinson. Seine Sorge um den Islam hat ihn zum Ziel britischer Behörden gemacht. (Foto: Tommyrobinson.online)

Naja, der Wettbewerb ist vorbei. Großbritannien gewinnt.

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Warum fördern die Medien weiterhin die Gewalt der Hamas?

von Alan M. Dershowitz  •  22. Mai 2018

Wäre es das erste Mal, dass die Hamas Israel absichtlich zu Selbstverteidigungsaktionen provozierte, die zum unbeabsichtigten Tod von Zivilisten in Gaza führten, könnte man die Medien dafür entschuldigen, der Hamas in die Hände zu spielen. Die jüngsten Provokationen der Hamas - 40.000 Gazaner versuchen, den Grenzzaun niederzureißen und mit Molotow-Cocktails und anderen improvisierten Waffen nach Israel zu gelangen - sind Teil einer wiederholten Hamas-Taktik, die ich als "Tote-Baby-Strategie" bezeichnet habe. Ziel der Hamas ist es, dass Israel so viele Gazaner wie möglich tötet, damit die Schlagzeilen immer mit der Anzahl der Toten beginnen und oft auch enden. Die Hamas schickt bewusst Frauen und Kinder an die Front, während sich ihre eigenen Kämpfer hinter diesen menschlichen Schilden verstecken.

Die Führer der Hamas haben diese Taktik längst anerkannt. Fathi Hammad, Mitglied des Palästinensischen Legislativrates, erklärte bereits 2008:

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