• Die Scheik Eid Bin Mohammad al-Thani Charitable Association und die saudische Muslime World League koordinieren eine "lange laufende Strategie zur Ausübung von Einfluss" von Golfstaaten in Deutschland, heißt es einem von Deutschlands Sicherheitsdiensten geschriebenen Bericht.

  • "Hier geht es um Krieg, hier geht es darum, dass bereits Kinder indoktriniert werden, die bereits in der Grundschule davon fantasieren, dass sie, wenn sie erwachsen sind, in den Jihad ziehen wollen, Ungläubige umbringen." – Wolfgang Trusheim, Staatsschutz beim Frankfurter Polizeipräsidium.

  • "Schon seit einiger Zeit haben wir Hinweise und Belege, dass deutsche Salafisten Unterstützung bekommen, die von den Regierungen von Saudi-Arabien, Qatar und Kuwait genehmigt wurde; sie erfolgt in Form von Geld, dass Imame geschickt und Koranschulen und Moscheen gebaut werden. – Rolf Mützenich, Bundestagsabgeordenter und Nahost-Experte.

  • Die Assimilierung im Westen abzulehnen setzt sich offensichtlich damit fort es – wie die Religion es vorschreibt – vorzuziehen, dass die Gastgeberländer islamisch werden.

Salafismus – von salaf, Arabisch für "Vorfahren", Vorgänger" – drängt die Nachahmung der ersten drei Generationen der Gefährten des islamischen Propheten Mohammeds und Mohammeds selbst. Er wird oft für die fundamentalste Interpretation des Islam gehalten.

Sicherheitsbehörden in Deutschland geben an, dass 9.200 solche islamische Extremisten das Land derzeit ihre Heimat nennen. Ein weiteres, von der Süddeutsche Zeitung zitiertes Geheimdienst-Briefing warnt: "Die Ideologie hat bereits 10.000 Anhänger" im Land und nimmt weiter zu.

"Fast alle deutschen Staatsangehörigen, die nach Syrien gereist sind, um für den Islamischen Staat zu kämpfen, wurden von Salafisten radikalisiert, deren Zielgruppe muslimische Jugendliche mit geringem Einkommen in deutschen Städten sind", schrieb die Los Angeles Times und fügte hinzu, dass es sich für die deutschen Geheimdienstler als zunehmend schwierig erweist "zwischen denjenigen zu unterscheiden, die sich mit dem Salafismus identifizieren und denen, die für die Nutzung von Gewalt eintreten, um eine radikale Version des Islam umzusetzen".

Sowohl Deutschlands Bundesamt für den Verfassungsschutz (BfV) als auch der Bundesnachrichtendienst (BND) "haben Saudi-Arabien und Kuwait vorgeworfen religiöse Gruppen und Bekehrungsgruppen sowie den Bau von Moscheen zu finanzieren und extreme Imame zu stützen", heißt es im Daily Express.

Nach Razzien ihrer Büros überall in Deutschland ist das Aktivistennetzwerk Die wahre Religion im Land bereits verboten worden.

Nach Angaben von Innenminister Thomas de Maizière "werden Teenager mit Koran-Übersetzungen, die zusammen mit Hass-Botschaften und verfassungswidrigen Ideologien verteilt werden, mit Verschwörungstheorien radikalisiert".

Ein radikalisierter 12-jähriger muslimischer Junge wurde vor kurzem festgenommen; er wird beschuldigt Bomben gelegt zu haben, die Bummelnde auf einem von Deutschlands berühmten Weihnachtsmärkten treffen sollten.

Die Polizei führte Razzien an 190 Örtlichkeiten landesweit durch, die zu Die wahre Religion gehören; Behörden beschrieben die Gruppe als "Sammelbecken" für Jihadisten, das bereits mindestens 140 Kämpfer auf Schlachtfelder im Ausland geschickt hat.

850 Menschen sollen "von Deutschland nach Syrien und den Irak gereist sein, um sich Extremistengruppen wie dem Islamischen Staat als Kämpfer anzuschließen", heißt es bei Associated Press.

In einem Lagerhaus nahe Köln beschlagnahmten die Behörden etwa 21.000 deutschsprachige Ausgaben des Koran. Das Verbot erfolgte eine Woche, nachdem Sicherheitskräfte fünf Männer festnahmen, die der Gruppe Islamischer Staat geholfen haben sollen in Deutschland Mitglieder zu rekrutieren und sie finanziell und logistisch zu unterstützen.

Der deutsche Innenminister betonte, dass das Verbot sich in keiner Weise gegen die freie Religionsausübung in Deutschland oder die friedliche Ausübung des Islam richtet. Er sagte jedoch, dass die Gruppe in Videos den Terrorismus und bei Treffen den Kampf gegen die deutsche Verfassung verherrlicht habe.

Terrorismus ist in Deutschland natürlich eine dauerhafte Sorge, aber aktuelle Kommentare von Wolfgang Trusheim, Leiter des Staatsschutzes beim Frankfurter Polizeipräsidium, deuten an, worauf sich ein Großteil des salafistischen Einflusses konzentriert: die Gemüter der jungen Leute:

Hier geht es um Krieg, hier geht es darum, dass bereits Kinder indoktriniert werden, die bereits in der Grundschule davon fantasieren, dass sie, wenn sie erwachsen sind, in den Jihad ziehen wollen, Ungläubige umbringen. Die zum Beispiel ablehnen, mit Ungläubigen Fußball zu spielen, wo sie sagen: "Mit denen darf ich nicht Fußball spielen, aber wenn ich groß bin, werde ich dich umbringen, weil du ein Ungläubiger bist."

Ein Fernsehbericht des Hessischen Rundfunks zitiert:

Es gebe Beispiele von radikal-salafistischen Eltern, die den Hass auf Andersgläubige ihren Kindern mit allen Mitteln beibringen wollen. Ein Vater, der seine Kinder vor den Fernseher setzt, die müssen sich grausamste Enthauptungsvideos angucken, werden dazu befragt und wie sie es gelernt haben, sagen sie dann, dass der Mensch, der eben dort gerade verbrannt wird oder der dort enthauptet wird, das verdient hat, weil er ja ein Ungläubiger ist.

Salafisten sind gemäß der New York Times "bekannt für aggressives Missionieren und ihre Sympathien für den Islamischen Staat". Ein großer Teil des aktuellen Durchgreifens der deutschen Regierungsbehörden richtet sich darauf zu verhindern, dass solcher Extremismus sich an die anschwellende Flüchtlingsbevölkerung des Landes richtet.

Deutschland erlebt bereits einen Geburtenboom als Ergebnis seines "nicht mehr zu beherrschenden" Bevölkerungszustroms.

"Es muss sofort etwas unternommen werden. Wir können nicht länger warten", sagt Michael Kiefer, ein Experte für Islamstudien am von der Regierung finanzierten Institut für Islamische Theologie an der Universität Osnabrück über die Zunahme des Salafismus in Deutschland.

Solche Warnungen, die schon 2014 in einer Analyse des Gatestone Institute zitiert wurden, fielen offensichtlich auf taube Ohren. Im Jahr darauf erlaubte Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr als 1,5 Millionen muslimischen Migranten die islamische Bevölkerung ihres Staates weiter anschwellen zu lassen.

Nach Angaben von Dr. Bernd Baurmann, einem Hamburger Vertreter der populistischen Alternative für Deutschland (AfD), hat Deutschland mit kaum mehr als 1% der Weltbevölkerung im Jahr 2016 mehr Asylanträge angenommen "als die ganze übrige Menschheit zusammen".

Öffentliche islamistische Rekrutierungsschübe werden jedoch zu einem zunehmend alltäglichen Anblick auf deutschen Straßen, berichtete Die Zeit am 28. November.

Der Daily Express berichtete am 15. Dezember 2016:

"Die Kuwaitische Revival of Islamic Heritage Society (RIHS – Gesellschaft zur Wiederbelegung des islamischen Erbes), eine Nichtregierungsorganisation (NGO), die von den USA und Russland wegen mutmaßlicher Verbindungen zur Terrororganisation Al-Qaida verboten wurde, ist ebenfalls für die zunehmende Unterstützung fundamentalistischer Salafistengruppen in Deutschland verantwortlich gemacht worden."

Missionierungsgruppen aus den Golfstaaten, darunter die saudische Muslim World League und Qatars Scheik Eid Bin Mohammed al-Thani Charitable Association sollen an einer "lange laufenden Strategie zur Ausübung von Einfluss" auf Muslime in Deutschland beteiligt sein.

Die RIHS und die Scheik Eid Bin Mohammed al-Thani-Charitable Association haben die Vorwürfe bestritten. Der saudische Botschafter in Deutschland, Awwas Alawwad, wies die Geheimdienstberichte ebenfalls zurück; er sagte, sein Land habe "keine Verbindung zum deutschen Salafismus".

Trotz solcher Dementis hat Kanzlerin Angela Merkel "Pläne bestätigt den Umfang und das Format der deutschen Geheimdienste, einschließlich seiner Inlandsspionage auszuweiten".

So sagte der deutsche Bundestagsabgeordnete und Nahost-Experte Rolf Mützenich: "Die Gefahr ist real und sollte nicht unterschätzt werden". Er fügte hinzu:

"Schon seit einiger Zeit haben wir Hinweise und Belege, dass deutsche Salafisten Unterstützung bekommen, die von den Regierungen von Saudi-Arabien, Qatar und Kuwait genehmigt wurde; sie erfolgt in Form von Geld, dass Imame geschickt und Koranschulen und Moscheen gebaut werden.

"Die beste Möglichkeit zu verhindern, dass Flüchtlinge radikalisiert werden, ist eine rasche und erfolgreiche Integration. Um das zu erreichen brauchen wir professionelle Vorbeugung und Entradikalisierungsprogramme. Das heißt mehr Geld und Ressourcen für Spezialisten in Schulen, Regierung, Verwaltung, Polizei, Jugendwohlfahrtsorganisationen, Gefängnisse und Erziehungsanstalten."

Kritiker könnten argumentieren, dass es enormen Druck auf Muslime gibt sich nicht zu assimilieren. Die Aufforderung beginnt mit dem Koran:

O die ihr glaubt, nehmt nicht die Juden und die Christen zu Schutzherren! Sie sind einer des anderen Schutzherren. Und wer von euch sie zu Schutzherren nimmt, der gehört zu ihnen. Gewiss, Allah leitet das ungerechte Volk nicht recht. (Sure 5,51, Islam.de)

Und:

Die Gläubigen sollen nicht die Ungläubigen anstatt der Gläubigen zu Schutzherren nehmen. Wer das tut, hat überhaupt nichts mit Allah (gemeinsam) –, es sei denn, dass ihr euch (durch dieses Verhalten) vor ihnen wirklich schützt. Allah mahnt euch zur Vorsicht vor Sich selbst. Und zu Allah ist der Ausgang. (Sure 3,28, Islam.de)

Die Assimilierung im Westen abzulehnen setzt sich offensichtlich damit fort es – wie die Religion es vorschreibt – vorzuziehen, dass die Gastgeberländer islamisch werden.

Da jetzt für deutsche Geheimdienste arbeitende islamische Doppelagenten festgenommen wurden, ist die Herausforderung für die Sicherheit Deutschlands eindeutig viel stärker.

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